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Rezensionen zu
Tagebuch eines Buchhändlers

Shaun Bythell

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€ 11,00 [D] inkl. MwSt. | € 11,40 [A] | CHF 16,90* (* empf. VK-Preis)

Dieses Buch gibt uns einen Einblick in den Alltag von Shaun Bythell und seine Buchhandlung. Der Beginn des Tagebuchs ist völlig frei gewählt, es bezieht sich also nicht auf einen Zeitraum, in dem etwas besonderes oder außergewöhnliches passiert. Ein Monat entspricht auch einem Kapitel, wobei es für jeden Tag einen Abschnitt gibt. Am Anfang eines jeden Kapitels zitiert Bythell aus "Erinnerung an eine Buchhandlung" von George Orwell und nimmt aus seiner Sicht Bezug dazu. Wir erfahren aber nicht nur etwas für das Leben eines Buchhändlers, sondern auch von Kunden, seiner Familie und Freunde. Für mich ist die Buchhandlung ein Ort der Begegnungen. Zugegeben, die Tagebucheinträge wirken manchmal etwas abgehackt und wenig flüssig, was ich wiederum für ein Tagebuch authentisch finde. Im Gegenzug sind die Einleitungen in die Kapitel sehr flüssig geschrieben. Mir hat sehr gut gefallen, dass wir sehr viel über den Buchhandel lernen. Die Buchhandlung und Shaun sind auch etwas chaotisch, was dem ganzen aber wiederum einen besonderen Charme gibt. Zusätzlich sorgt dazu auch Shauns Humor. Besonders gut hat mir am Ende gefallen, dass Shaun nochmal zu allen Personen, zu sich selbst und der Buchhandlung ein Update gibt. So bekommt die Geschichte an sich, die durch den Tagebuchstil keine großen Höhen und Tiefen hat, noch mal mehr Tiefe. Fazit: Dieses Buch kann man super zwischendurch lesen, z.B. einmal in der Woche oder einmal im Monat ein Kapitel. Zum hintereinander weglesen war es doch manchmal monoton und langatmig. Das Ende machte die Geschichte dann jedoch etwas runder.

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Schön

Von: Verenas Buchwelt

20.05.2020

Tagebuch eines Buchhändlers war für mich sehr zäh. Es war langweilig und konnte mich nicht mitziehen. Die Einblicke ins Leben eines Buchhändlers und allgemein inden Beruf fand ich als Buchbloggerin total schön, aber für mich war der Schreibstil sehr langatmig, so dass ich es immer zwischendrin aus der Hand legte und mich zwingen musste weiter zulesen. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich so in der Mitte dann wider total begeistert war. Da ich Luft nach oben sehe und mir eigentlich nur der Schreibstil und anfängliche Langeweile nicht zusagte, gebe ich Tagebuch eines Buchhändlers 4 ⭐

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Der Inhalt: Shaun Bythell ist der Inhaber eines Antiquariats in einem kleinen Schottischen Nest namens Wigtown. Er ist Buchhändler aus Leidenschaft und führt ein Tagebuch in dem er von seinem Alltag im Buchladen, von kauzigen Kunden und den Eigenarten seiner Angestellten erzählt. „Ach, die Gefahr, zu glauben, man könnte jemand auf den ersten oder zweiten Blick hin einschätzen. Zweifelsohne erliege ich ihr täglich im Umgang mit meinen Kunden und hake Leute als tumbe Toren ab, obwohl sie möglicherweise wegweisend bei der Landung an der normannischen Küste waren oder eine bahnbrechende medizinische Entdeckung machten." (S.93) Meine Meinung: Shaun Bythell erzählt leicht sarkastisch und mit viel Humor von seinen Erlebnissen im Buchhandel. Durch seine witzige Erzählart bringt der dem Leser den Alltag in seinem Buchladen näher. Er lässt ihn hinter die Kulissen des Geschäftes blicken und zeigt wie Mühsam der Kampf ist, den Laden am Laufen zu halten. Dabei kann er jedoch seine Leidenschaft und Liebe zu den Büchern deutlich machen und den Leser spüren lassen welch tolles Gefühl es in ihm hervorruft, wenn er besondere Schätze, bei seiner Rundreise zu privaten Bibliotheksauflösungen, entdeckt und diese an Liebhaber weiterverkaufen kann. In seinen recht kurzen Tagesberichten erzählt er von seiner Mühe im Kampf des Internethandels zu bestehen und erklärt dem Leser knapp wie der Internet-Buchhandel funktioniert. Ich habe Shaun Bythell sehr gerne ein Jahr in seinem Buchhändlerleben begleitet und mich oft köstlich über seine sarkastische Art amüsiert. Auch seine teils verschrobenen Angestellten fand ich sehr lustig und amüsant. In diesem Buch wird ein Buchhändler dargestellt wie ich ihn mir schon immer, in einem kleinen britischen bzw. hier schottischen Nest, vorgestellt habe. Ich war ein bisschen traurig als ich bei der letzten Seite ankam, es fühlte sich an, als würde ich nun einen guten Freund verlassen müssen und nie wieder etwas von ihm hören. „ Wenn jemand seinen Satz „Ich will nicht unhöflich erscheinen, aber…“ beginnt, gehen bei mir genauso alle Alarmglocken an wie bei dem Satz: „Ich bin garantiert kein Rassist, aber…“ Dabei ist es doch ganz einfach: Wenn man nicht unhöflich erscheinen will, sollte man auch nicht unhöflich sein. Und wenn man kein Rassist ist, sollte man sich auch nicht wie ein Rassist benehmen." (S. 326) Fazit: Ein kurzweiliges, amüsantes Buch, das anschaulich von einem Lebensabschnitt eines kauzigen Buchhändlers erzählt.

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Ein unterhaltsames Lesevergnügen trotz einiger Längen dank (schwarzem) Humor und lockerem Schreibstil in Tagebuchformat. Stellenweise - da natürlich hin und wieder nichts oder ähnliches passiert - wirkt die Handlung monoton und langweilig.  Man sollte daher nie vergessen, dass es sich um Tagebucheinträge handelt und es verständlicherweise nicht jeden Tag spannungsgeladene Action gibt. Aufgelockert wird das Ganze immer wieder durch Infos zu Stadt und Region. Zudem erhält man einen guten Einblick hinter die Kulissen des schottischen Buchhandels. Skurrile Begebenheiten und verrücktes Verhalten der Kunden und teilweise auch der Aushilfen in The Book Shop nebst schlagfertigen Antworten des Buchhändlers und reichlich schwarzem Humor ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch. Auch der Existenzkampf aufgrund Konkurrenz von Kindle, Amazon usw. wird anschaulich und mit einer gesunden Portion Sarkasmus thematisiert. Das Wichtigste zum Schluss: der örtliche Buchhändler verdient Unterstützung! Freundlichkeit und Dankbarkeit bei gutem Service nicht zu vergessen. Denn leider sterben die kleinen unabhängigen Buchhandlungen aus. Fazit: Interessante Einblicke in den Alltag eines Buchhändlers: humorvoll, sarkastisch und unterhaltsam sowie lehrreich!

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Inhalt Shaun Bythell ist der Inhaber von The Book Shop, der größten Second-Hand-Buchhandlung Schottlands. Die Bücherregale, des Ladens in Wigtown, reichen bis zur Decke und sind prall gefüllt mir Büchern. Ein wahres Paradies für jeden Buchliebhaber. Was die Kunden des Ladens jedoch nicht sehen sind die Probleme mit denen Shaun Bythell zu kämpfen hat. In diesem Tagebuch verfolgen wir ein Jahr lang seinen Alltag als Buchhändler. Dabei finden wir alles von nervigen Kunden über unhöfliche Angestellte bis zu einer ständig leeren Kasse. Aber auch den Zauber der Bücher und die Suche nach Schätzen! Meine Meinung Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Es passt hervorragend zum Buch, dem Setting und dem Gefühl, welches man beim Lesen des Buches hat. Shaun Bythell ist ein sehr sympathischer Buchhändler und leidenschaftlicher Büchermensch. Das merkt man auf jeder einzelnen Seite des Buches. Leicht lässt es sich vorstellen seine Buchhandlung zu betreten, mit den Fingern über die Buchrücken zu streichen und tolle Schätze zu entdecken. Sicher würde dabei auch ein nettes Gespräch mit Shaun Bythell herausspringen und man würde mit einem Beutel voller Bücher glückselig The Book Shop verlassen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Tagebuchform wurde hervorragend eingehalten und sorgt meist für recht kurze und angenehme Leseabschnitte. Das Buch ist witzig und unterhaltsam, öffnete aber auch die Augen für die Probleme eines Buchhändlers. Der Autor appelliert daher eindeutig auch die kleinen Buchhandlungen vor Ort zu unterstützen. Oft kämpfen diese mit einer leeren Kasse und Kunden, die auch noch einen Preisnachlass wollen. Und so kommt es, dass sie zum Beispiel von Amazon verschluckt werden. Sie haben keine Wahl und sind auf jeden einzelnen Kunden angewiesen. Fazit „Tagebuch eines Buchhändlers“ ist eine witzige und unterhaltsame Story, aber auch ein Appell lokale Buchhandlungen zu unterstützen.

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Shaun Bythell ist ein recht grummeliger Buchhändler (Achtung - Wortspiel), wie er im Buche steht. Er denkt nicht immer das Beste über seine Kunden und hat einen herrlich, trockenen Humor, gemischt mit einer guten Portion Sarkasmus. Wie er als so eine Persönlichkeit seine total skurrile Mitarbeiterin Nicky erträgt, ist mir ein Rätsel. Ich hätte sie nach all ihren Aktionen rausgeschmissen. Da ich aber beim Lesen gefühlt die ganze Zeit in einem gemütlichen Sessel in einer Ecke saß, mit Captain 🐈 auf meinem Schoß, konnte ich oft über die Neckereien zwischen den beiden lachen. The Bookshop existiert tatsächlich - in Schottland - und ist ein literarisches Wunderland. Vom Keller bis zum Dachboden steht alles voller Bücher. Shaun nimmt einen mit durch sein Jahr als Buchhändler. Er hinterfragt oft den Geisteszustand seiner Kunden (ich kann ihn absolut verstehen), geht auf die Jagd neuer Bücherschätze, erträgt Tag ein, Tag aus die verrückte Nicky und schafft es durch seinen Humor, dass sein Alltag kein einziges Mal langweilig wirkt. Im Buch gibt es auch einige Bilder seines Ladens und von Captain. Mein Highlight ist der Teil, in dem er auf ein Kindle schießt und es dann wie eine Trophäe in seinem Laden aufhängt! Ich hab so gelacht!

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Weder Fisch noch Fleisch...

Von: Kristall86 aus an der Nordsee

05.01.2020

Wie der Buchtitel verrät, werden wir als Leser Zeuge einer Auflistung verschiedener Käufe in einer Buchhandlung. Handlungsort ist Wigtown in Schottland im sogenannten „The Book Shop“. Der Laden ist der größte Second-hand-Buchladen des Landes und quillt nur so über vor Büchern. Da schlägt jedes Bücherherz höher. Besitzer und Autor Shaun Bythell lässt in diesem Buch tief blicken und das nicht nur was vor dem Verkaufstresen stattfindet, sondern auch das Leben dahinter. Das Buch fesselt irgendwie auf eine bestimmte Weise. Wir werden Zeuge von ganz besonderen Kunden. Teilweise die, die man gar nicht mehr gehen lassen möchte und aber auch von denen, die man lieber von hinten sieht als von vorn. Bythell erzählt uns akribisch wie seine Tage ablaufen. Hier ist nichts spannend oder mitreißend. Das Buch ist, wie der Name sagt, ein Tagebuch. Man kann es auch mal gut aus der Hand legen und später weiter lesen. Hier fesselt nichts, hier gibt es keine große Handlung, keine Dramaturgie, außer vielleicht die, die in Bythells Inneren stattfindet. Da ich selbst im Handel „groß geworden“ bin, kenne ich solche Geschichten. Für mich war es kein Lesehighlight aber es war auch kein Reinfall...dieses Buch ist weder Fisch nich Fleisch. Man kann es lesen, verpasst aber auch nichts wenn man es nicht tut. Ob nun nach dem lesen des Buches, sich die Meinung zum Buch-Kauf beim örtlichen Buchhändler ändern werden, glaube ich kaum. Mich hat es jedenfalls nicht beflügelt, da unsere ansässigen Buchhändler zwar gut sortiert sind, aber definitiv keine Verkaufsgenies sind...so gehen nunmal die Meinungen auseinander. Ein Buch, was 3 von 5 Sternen von mir erhält.

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Meine Meinung Ich habe mich sehr auf Tagebuch eines Buchhändlers gefreut. Möchte nicht jeder Buchmensch sein Hobby komplett ausleben können und in einer Buchhandlung arbeiten? Denn ganzen Tag von Büchern umgeben zu sein und dann auch noch von Menschen, die die Liebe zu Büchern genau so teilen wie du!? Doch so romantisch, wie sich das ganze anhört ist es leider nicht (immer). Shaun lässt uns in ein Jahr Buchhändler Alltag hineinblicken. In Tagebucheinträgen liest man sich von einem Tag zum nächsten. Lernt dabei die skurrilsten Kunden kennen, erfährt wie viele Bücher verkauft wurden, lernt den Schrecken vom Online Handel kennen und findet hin und wieder einen wahren Bücherschatz. Das schöne am Buch: Man erhält einen ungetrübten Einblick hinter die Kulissen einer Buchhandlung. Findet sich vielleicht im einen oder anderen Kunden wieder, lacht über den schwarzen Humor des Autors und schliesst die Buchhandlung ins Herz. Was mir jedoch irgendwie gefehlt hat war der “Plot” oder auch der Rote Faden in der Geschichte. Die Einträge können unabhängig voneinander gelesen werden. Auch wenn es Wiederkehrende Charakteren wie die Mitarbeiterin oder einige Stammkunden gibt, man könnte problemlos bei egal welchem Eintrag ins Buch einsteigen. Nichtsdestotrotz finde ich hat das Buch einen letztlich positiven Eindruck bei mir hinterlassen und meiner Meinung nach sensibilisiert es auch, die kleineren Buchhandlungen zu unterstützen! Schreibstil & Cover Der Schreibstil ist Tagebuchartig und liesst sich somit sehr flüssig. Neben dem wundervoll gestalteten Cover finden sich auch im Buch Bilder der Buchhandlung wieder. Diese fand ich besonders schön, denn sie gaben dem Buch einen persönlichen Charme. Fazit Ein schönes Buch für zwischendurch, mit einem tollen Blick hinter die Kulissen einer Buchhandlung. Bewertung Plot ♥♥♥ (3/5) Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5) Botschaft ♥♥♥♥ (4/5) Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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