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Rezensionen zu
Mit dem Rücken zur Wand

Hera Lind

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€ 10,99 [D] inkl. MwSt. | € 11,30 [A] | CHF 16,90* (* empf. VK-Preis)

Von Anfang an im Geschehen

Von: Dorina

17.01.2022

Was mir an dem Buch als allererstes aufgefallen ist, das man von der ersten Seite an in der Geschichte ist. Ich habe selten eine Geschichte erlebt in der man sofort drin ist. Die Geschichte ist erschütternd und ich habe mich während des Lesens immer wieder gefragt "das kann doch nicht sein?" Hera Lind schafft es sehr schnell das man sich mit Sara verbunden fühlt, das man mitfiebert. Je weiter die Geschichte fortschreitet, desto schwieriger wird es das Buch zur Seite zu legen. Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch, was mich ein erschüttert hat. Ich finde es total wichtig das die Autorin diese Themen aufgreift die mitten in unserer Gesellschaft stattfinden. Schaut nicht weg! Mehr von diesen Büchern!

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spannend, aber etwas übertrieben

Von: vascop_1

16.01.2022

ich habe das Buch wie alle Hera Lind Romane verschlungen. Leider war die Dramatik etwas übertrieben und die Hauptperson etwas unsympathisch. Ich konnte einfach nicht alles glauben, was da steht, es hat mich einfach zu sehr schockiert. Dieser Dame müsste eigentlich geholfen werden. Als Vater einer kleinen Tochter bin ich einfach nur geschockt.

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Beängstigend

Von: Nele

16.01.2022

Bisher habe ich nur Bücher der Autorin mit viel Humor gelesen. Dieses Werk ist nun wirklich völlig anders. Das Thema ist gerade jetzt in Zeiten der Corona-Pandemie hochaktuell. Die Hauptprotagonistin, die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, Sara zieht nach dem Tod des Ehemannes und ihrer Mutter in das von ihrer Oma geerbte Haus. Aber ihr Nachbar ist ihr gewalttätiger Vater. Nach und nach eskaliert die Situation, denn dieser herrschsüchtige Mann hat sich nicht verändert. Da sie aber keine Hilfe von ihrer Umwelt, Polizei, Nachbarn oder Freund erfährt, sinnt sie auf Rache. Für mich war es erschütternd über die Gleichgültigkeit oder auch Angst oder Desinteresse der Zeugen dieser Gewalttaten zu lesen. Die wahre Geschichte ist spannend geschrieben, obwohl mir manche Handlungen letztendlich von Sara nicht nachvollziehbar waren. Trotzdem empfinde ich das Buch als lesenswert, gerade um aufmerksam zu machen, die Augen nicht zu verschließen vor solch unsäglichen Taten, die überall in unserem Umfeld immer noch stattfinden. Eine Geschichte, die fassungslos macht und mich betroffen zurück lässt.

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Die Frau ist stärker als ihr Peiniger!

Von: Doris M.

15.01.2022

Das Buch fesselt einem! Ich konnte das Buch nicht beiseite legen, obwohl ich daran dachte. Angesichts der vielen gewalttätigen Episoden, die Sara aus ihrer Kindheit erzählt. So viel reale Brutalität (und keine Hollywood Fantasie)! Das Buch ist für jeden etwas der an wahren persönlichen Geschichten interessiert ist. Aber leider nichts für jemanden, der nur die heile Welt kennt. Sara's Geschichte kommt hinter den dicken Wänden der Häuser häufiger vor, als man denkt. Man fragt sich während des Lesens, was man selber als "Zuschauer" als "Beobachter" als Nachbar, der den Krawall und die Schreie mitbekommt, tun würde.

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Selten habe ich eine so bewegende und realitätsnahe Schilderung gelesen. Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gepackt, ich konnte es nicht weglegen. Hera Lind versteht es, die verschiedenen Facetten aufzuzeigen und nicht nur schwarz weiß zu schildern. Bemerkenswert, absolut zu empfehlen !

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Traurige wahre Geschichte

Von: Familie Testleser

10.01.2022

Hera Lind hat wieder einmal eine Geschichte nach einer wahren Begebenheit geschrieben.  Diesmal geht es um Sara die in jungen Jahren zur Witwe mit 2 Kleinkindern wird . Geldnot bringt sie dazu, das Haus ihrer Großmutter zu erben. Alle könnte sich zum Guten wenden, wenn nicht ihr narzistischer Vater ebenfalls in der Nachbarschaft wohnen würde. Die Grauen der Kindheit werden wieder Realität -nur dass Sara jetzt erwachsen ist.... Der Inhalt des Buches hat mich gefesselt. Kaum zu glauben, wie Sara sowohl psychisch wie auch physisch am Abgrund steht. Oft möchte man zurufen, wie Sie sich aus der Situation befreien kann, aber es ist immer etwas anderes, wenn man selber direkt in der Situation ist. Den Schluss fand ich etwas zu langatmig. Ansonsten war das Buch sehr spannend zu lesen. Ich war schnell in der Handlung und konnte alles sehr gut nachvollziehen. Der Schreibstil war sehr angenehm. Es bleibt zu hoffen, dass Fälle wie diese sich in der Zukunft nicht wiederholen und Opfer immer die richtige und sofortige Unterstützung erhalten.

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Sehr bewegend

Von: Carina315

10.01.2022

Ich finde Bücher und Filme die auf einer wahren Geschichte beruhen immer extrem spannend und berührend. Es ist eine tragische Geschichte, die zum Mitfühlen einlädt. Man kann das Buch nur schwer zur Seite legen, weil man wissen möchte wie es zuende geht.

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Erschreckend, packend, lesenswert!

Von: gaby2707

10.01.2022

Sara Müller hat vor einem Jahr nicht nur ihre Mutter an den Krebs verloren. Ihr Mann kam bei einem Autounfall ums Leben. Nun ist auch noch ihre geliebte Großmutter verstorben. Die hat Sara ihr Haus in Pützleinsdorf vererbt. Aber dieses Haus grenzt an das Haus ihres Vaters Heinz, ihr Elternhaus, aus dem sie vor vielen Jahren geflohen ist. Soll sie nun dort neben am Mann, der sie gedemütigt und verprügelt hat, so lange sie zurück denken kann, mit ihren beiden kleinen Kindern einziehen? In der Hoffnung, dass sich ihr Vater vielleicht im Laufe der Jahre geändert hat, wagt sie den Umzug. Aber sie hat sich schwer getäuscht. In den vergangenen Wochen habe ich die Autorin Hera Lind immer mal wieder in Talkshows gesehen und über ihr neues Buch reden hören. Das hat mich so neugierig gemacht, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Und ich habe es nicht bereut. Gerade in Zeiten von Corona liest man immer wieder Artikel über häusliche Gewalt. Es aber hier von einer direkt Betroffenen zu lesen ist nochmal grausamer und erschreckender. Weil ich fast mittendrin bin und nicht nur als Zuschauer am Zaun stehe. Was ich bei den Schilderungen von Sara aus ihrer Kindheit und auch als sie mit ihren Kindern im Haus ihrer Oma lebt zu lesen bekomme ist schon extrem hart und kaum zu glauben. Was für mich auch so schwer zu begreifen ist, dass ihr Vater, von dem die meisten Dorfbewohner wissen, wie er tickt, mit allem durchkommt; sie von niemandem Hilfe zu erwarten hat. Sogar die Polizei, bei der ihr Vater durch verschiedenste Delikte aktenkundig ist, macht ihr keine Hoffnung. Das hat mich beim Lesen immer wieder fassungslos werden und an unserem Rechtssystem zweifeln lassen. Da kann ich Sara sehr gut verstehen, dass sie selbst handelt, einen Plan schmiedet, wie sie dem Monster nebenan entkommen kann – und dafür dann vor Gericht gestellt wird. Die Geschichte, die Sara erlebt hat, braucht keine Spannung erzeugenden Zusätze. Sie ist an sich so spannend und aufwühlend, dass ich hier und da mal eine Pause machen musste, um das alles zu verdauen. Auch das Nachwort der Autorin und der Protagonistin Sara finde ich sehr interessant und aufschlussreich. Beide Darstellungen runden den Roman sehr gut ab. Eine Geschichte, die zeigt, mit wie viel Angst, Verzweiflung, Demütigung, Zorn und Wut diese junge Frau umgehen musste. Bis zu dem Dreh- und Angelpunkt ihres Lebens - versuchter Mord bzw. Anstiftung zur gefährlichen Körperverletzung. Wie es dazu kommt und wie es ausgeht, lest ihr hier in diesem packenden Roman von Hera Lind. Ich möchte diesen Roman absolut empfehlen.

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