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Rezensionen zu
Beste Freundin - Niemand lügt so gut wie du

Claire Douglas

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€ 13,00 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Nachdem im Januar bei mir romantische Liebesgeschichten auf dem Programm standen, war nun endlich mal wieder Zeit für einen Thriller - und zwar einer, der es in sich hatte. Eher durch einen glücklichen Zufall bin ich über das Bloggerportal der Randomhouse Verlagsgruppe auf dieses Hörbuch gestoßen, bin nun aber unglaublich dankbar dafür, es kostenlos zum Rezensieren zur Verfügung gestellt bekommen zu haben. Die Autorin hat mich mit ihrer Geschichte so überzeugt, dass ich unbedingt auch ihre anderen Bücher, die sie bisher veröffentlicht hat, lesen möchte. »Beste Freundin - Niemand lügt so gut wie du« handelt von einer Journalistin - Jess Fox - die über einen Doppelmord berichten soll, der in ihrer Heimatstadt Tilby geschehen ist. Der Ort ist aber nicht die einzige Verbindung, die Jess zu diesem Verbrechen hat, sondern darüber hinaus ist auch die Tatverdächtige ihre ehemalige beste Freundin Heather Powell. Durch diese Konstellation ist die moralische Zwickmühle, in der Jess bei der Berichterstattung steckt, natürlich vorprogrammiert und somit wird es für sie zu einer Gratwanderung, einerseits ihrem Job gerecht zu werden, indem sie eine gute Story abliefert, andererseits aber auch dei Privatsphäre derjenigen Menschen, die sie in ihrer Jugend lieb gewonnen hat, zu achten. Während ihrer Recherche taucht Jess mehr und mehr in ihre, aber vor allem auch in Heathers Vergangenheit ein und die Hinweise, die zu dem Tag führen, an dem Heathers Schwester Flora verschwand, und die auch eine Verstrickung Jessicas in die ganze Sache aufdecken, häufen sich. Hinter dem anfangs willkürlich erscheinenden Doppelmord steckt also mehr als zunächst alle ahnen... Was mir an dem Hörbuch besonders gut gefallen hat, ist, dass es von verschiedenen Stimmen vorgelesen wird. Dadurch kommen die verschiedenen Perspektiven, aus denen die Geschichte erzählt wird, sehr gut zur Geltung und das Hörerlebnis gestaltet sich abwechslungsreich. Mit den Perspektiven wechselt aber nicht nur die Sprecherstimme, sondern auch auf der Erzählebene findet ein Umbruch statt, indem Jess' Passagen in der Ich-Form und Margots Passagen in der personalen Erzählform geschrieben wurden. Außerdem gibt es noch kurze Einschübe aus Heathers Sicht, wobei es sich eher um Gedanken- und Erinnerungsfetzen handelt, die sich wohl in ihrem Kopf abspielen, während sie im Koma liegt. Aber auch diese bringen nach und nach mehr Details ans Tageslicht und bilden somit ein zusätzliches spannungssteigerndes Element. Eine weitere Qualität dieser Geschichte ist es, dass die Autorin es auf grandiose Art und Weise geschafft hat, immer wieder kleine Hints einzubauen, die zur Auflösung der Handlung beitragen und den Leser oder Hörer bei der Stange halten, gleichzeitig aber nicht zu offensichtlich sind, sodass man den Ausgang schon irgendwie vorhersehen könnte. Die Spannung fällt im Handlungsverlauf zu keinem einzigen Zeitpunkt ab und vor allem gegen Ende hin gibt es nochmals einige Wendungen - Claire Douglas hat diese Geschichte also einfach nur genial konzipiert. Dies hat auch dazu geführt, dass ich wann immer es mir möglich war, weiterhören wollte und das Hörbuch in nur wenigen Tagen durch hatte. Ebenso wie die Storyline sind auch die Charaktere vielschichtig und gründlich ausgearbeitet. Auffällig war für mich, dass die Hauptfiguren allesamt weiblich waren und die Männer nur nebensächliche Rollen spielten. Das mag vielleicht den ein oder anderen, der ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis bevorzugt, stören, ich persönlich hatte dagegen aber überhaupt nichts, da ich mich in weibliche Charaktere ohnehin meistens besser hineinversetzen kann. In dieser Hinsicht hat mich das Buch von der Figurenkonstellation her aber stark an Sarah Pinboroughs »Tief ins Herz«, bei dem auch drei Frauen im Mittelpunkt des Geschehens stehen und die Zusammenhänge der Ereignisse einige Jahre in die Vergangenheit zurückführen, erinnert. Auch von diesem Thriller war ich damals absolut begeistert. Innerhalb dieses Genres stehen also beide Bücher für mich als unangefochtene Favoriten auf einer Stufe und ich möchte jedem Thriller-Fan ans Herz legen, sie zu lesen. Nun bin ich mit meiner Rezension am Ende ohne auch nur einen einzigen Kritikpunkt genannt zu haben. Mein Fazit zu Claire Douglas' »Beste Freundin« lautet also wenig überraschend: Es ist ein unglaublich fesselnder Thriller, der nicht nur Charaktere mit Tiefgang enthält, sondern auch eine sehr gut entwickelte Hintergrundgeschichte. Für mich war es definitiv ein Highlight und deshalb gebe ich eine klare Hör- oder auch Leseempfehlung - je nachdem, welches Format man bevorzugt. Ich hoffe sehr, dass wir von dieser Autorin in Zukunft noch viele weitere packende Geschichten erwarten dürfen...

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Spannung bis zuletzt!!

Von: Anje

09.01.2022

In diesem Buch bleibt es bis zum Ende sehr sehr spannend und man weiß nicht wer wirklich der Mörder ist. Denkt man, man hat die Person erkannt, kommt es zu neuen Erkenntnissen und man orientiert sich wieder neu. Das Buch ist aber nicht verwirrend oder undurchsichtig sondern einfach nur spannend geschrieben. Es geht um die zwei Freundinnen Jess und Heather und ihre Schwester Flora, die unter mysteriösen Umständen verschwindet. Die Freundinnen trennen sich abrupt in ihrer Jugend genau zu dem Zeitpunkt als Flora verschwindet und Heather eigentlich eine gute Freundin braucht. Durch den Mordfall finden sie Jahre später wieder zueinander. Aber der Weg dorthin ist nicht einfach denn Jess arbeitet jetzt als Journalistin und muss sehr gut aufpassen was sie alles veröffentlicht damit sie das wiedererlangt Vertrauen von Heather und ihrer Mutter nicht mißbraucht. Sehr lesenswert und das richtige für Krimifans. Gerne wieder!

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Spannend

Von: Nele22

27.12.2021

Das Buch von Claire Douglas „Beste Freundin“ ist der erste Thriller, den ich von dieser Autorin gelesen habe. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch handelt von der Journalistin Jess Fox, die über ein Verbrechen, welches in ihrer Heimatstadt geschehen ist, berichten. Die Hauptverdächtige ist ihre damalige, beste Freundin Heather. Durch einen Schicksalsschlag in der Vergangenheit, ist die Freundschaft zerbrochen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist spannend geschrieben und ich habe mich zu keiner Zeit gelangweilt. Es wurde aus der jeweiligen Perspektive der Protagonisten geschrieben. Es gibt einen Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit und endet überraschend. Die Charaktere sind gut beschrieben und ich konnte mich gut hineinversetzen. Mich hat das Buch besonders gefesselt, deshalb gibt es von mir eine klare Leseempfehlung und dies wird auch nicht das letzte dieser Autorin sein.

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Infos zum Buch Autor: Claire Douglas Verlag: Penguin Seitenanzahl: 496 Preis: 10,00 € [Taschenbuch] 10,99 € [eBook] ISBN: 978-3-328-10547-3 Erschienen am 13.April 2021 Erster Satz Ich fühle mich ganz ruhig, als ich der Sonne dabei zusehe, wie sie über der Reihe eiscremefarbener Häuser aufgeht. Darum geht es Journalistin Jessica Fox sieht ihre Chance, ihre Karriere wieder zum Laufen zu bringen. Doch dummerweise ist die Hauptverdächtige des Mordfalls, über den sie berichten soll, ihre beste Freundin aus der Schulzeit. Heather Powell, ihre ehemalige beste Freundin, soll zwei völlig Fremde in ihrem Haus kaltblütig erschossen haben und schließlich hat sie versucht, sich selbst das Leben zu nehmen. Doch Jessica kann nicht glauben, dass es ihre Heather war, obwohl alle Beweise dafür sprechen. Sie macht sich auf dem Weg in ihre alte Heimat, um zu recherchieren und kommt der Wahrheit dieses Falls immer näher. Denn hinter dem scheinbar völlig willkürlichen Mord steckt mehr als alle ahnen. Wie mir »Beste Freundin« gefallen hat Der Thriller lag schon wieder eine Weile auf meinem SUB. Angefangen habe ich das Buch schlussendlich auf Empfehlung meiner Schwester hin, der das Buch sehr gut gefallen hat. Unser Geschmack ist sehr ähnlich und auch hier sind unsere Meinugen zum Buch gleich. Über die Cover Gestaltung Typisch Thriller: Ausdrucksstark und Düster. Das Cover gefällt mir richtig gut, besonders die Farbgebung spricht mir hier an. Das knallige Rot steht im starken Kontrast zum ansonsten dunkel gehaltenen Hintergrund. Die Platzierung des Titels, ebenso die Typografie gefallen mir ebenfalls sehr gut. Es passt einfach zum Setting, zur Handlung und ist durch die Farbgebung ein richtiger Eyecatcher. Über den Schreibstil Ich bin absolut verliebt in den Stil der Autorin. Sie schreibt grandios. Ich konnte mich schnell in die Geschichte hineinversetze, konnte mir bildhaft alles vorstellen und war richtig gefesselt. Sie erweckte diese Story regelrecht zum Leben. Falls diese Frau, diese Mörderin, jene Heather ist, die ich von der Schule kannte, könnte diese Story meine Karriere befördern und mich beruflich wieder ins Spiel bringen – was ich dringend nötig hätte, nach dem, was bei der Tribune passiert ist. Ich weiß so viel über sie und ihre Familie. Zu viel. – Seite 24 Über die Charaktere Die Figuren des Thriller haben mir gut gefallen. Sie haben die Geschichte einfach richtig zum Leben erweckt. Die Protagonisten von Beste Freundin Jessica war mir am Anfang nicht ganz so sympathisch, doch das änderte sich schnell. Sie ist eine spitzen Journalistin und hängt an ihrem Job. Sie ist eine gute Seele, hat aber so ihre Schwächen. Das macht die Figur umso lebendiger. Heather war mir von Beginn an suspekt. Ich konnte sie nicht so ganz einschätzen. Meine Gefühle waren also doch recht zwiegespalten, einerseits wirkte sie einfach wie eine sympathische junge Mutter, andererseits wie eine Psychopathin. Margot war die einzige Protagonistin, der ich von Beginn an vertraut habe. Sie wuchs mir schnell ans Herz. Die alte Dame und Mutter hat viel durchgemacht, grade deshalb ist sie eine starke Figur, die ihre Teil zu dieser Story beiträgt. Die Nebenfiguren von Beste Freundin Auch die Nebenfiguren – Jack, Ted, Margot und Adam und noch einige mehr – haben mir gut gefallen. Sie alle waren perfekt für diese Handlung, für dieses Buch. Über die Handlung Der Leser wird sowohl mit einer spannenden, fesselnden Handlung, als auch starken Emotionen konfrontiert. Die Autorin schafft es hervorragend die Geschichte einzufädeln und stellt nach und nach die Figuren und ihre Vergangenheit vor. So bekommt man schnell ein Gefühl für die Protagonisten und die Situation. Für Abwechslung sorgten die verschiedenen Erzählperspektiven und vor allem die kleinen Zeitungsausschnitte, die die Autorin mit eingearbeitet hat. Besonders gefallen haben mir hier die kurzen Kapitel aus Heathers Sicht. Diese sorgten besonders für Spannnung. […]Doch da sind auch noch andere, die mit niemandem aus ihrer Datenbank übereinstimmen. Jemand anderes, jemand außer Heather, hatte wahrscheinlich an besagtem Tag die Tatwaffe in der Hand. – Seite 191 Im ganzen Buch verteilt hat die Autorin nach und nach kleine Hints versteckt, durch die man selbst einfach mitfiebern muss und sich Gedanken macht, wie die Geschichte nun aufgelöst wird. Es ist unglaublich spannend zu sehen, wie sich diese Handlung entwickelt, wie Jessica nach und nach wieder Kontakt zu der Familie bekommt, bei der sie quasi als Kind gelebt hat und wie alles, was damals passiert ist, als Flora – Heathers Schwester – verschwunden ist. Es ist einfach nur genial konzipiert und macht super viel Spaß zu lesen. Die Auflösung des Buchs hat mich hier nicht mehr losgelassen. Die letzten hundert Seiten wurden noch einmal extram Spannend, sodass ich diese auch auf einmal gelesen habe. Hier baute die Autorin noch einmal eine Wendung nach der anderen ein und löste nach und nach das Chaos auf. Es blieb also bis zum Schluss, bis zur letzten Seite ungeklärt. Einfach genial! Mein Fazit zu Beste Freundin von Claire Douglas Ein Atemberaubender, nervenaufreibender und unglaublich fesselnder Thriller, der mich absolut sprachlos zurücklässt.

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Schon das Cover macht neugierig. eine Frau im roten Mantel schaut über die Gischt auf eine Häuserreihe, darüber braut sich etwas zusammen. Ganz oben in den dunklen Wolken in weiß der Name der Spiegelbestsellerin Claire Douglas, darunter in roten ettern "BESTE FREUNDIN" mit dem schwarzen Zusatz 'Niemand lügt so gut wie du'. Dann erfahren wir auch noch, dass der Thriller im Penguin Verlag herausgegeben wird. Jess ist eine Journalistin einer Wochenzeitung. Als solche wird sie in ihre alte Heimat geschickt, dort soll ein brutaler Doppelmord stattgefunden haben. Heather, ihre beste Freundin aus Kinder- und Jugendtagen soll diesen begangen haben. Sie ist jetzt allerdings im Krankenhaus und liegt im Koma. Jess erhält von Margot, der Mutter der Freundin die Zusage, exklusiv über die Angelegenheit berichten zu dürfen. Das ist nicht ganz so einfach, denn die beiden kommen sich wieder näher, war doch Jess früher oft bei Margot und ihren beiden Töchtern, weil sie ihre eigene Mutter selten sah. Bis zu einem bestimmten Tag fühlte sie sich bei Margot und Familie wohler als bei sich zuhause. Aus diesem Grunde läuft sie Gefahr, nicht uneingenommen berichten zu können. Jess versucht, das Rätsel um die Morde zu lösen. Doch irgendwer verfolgt sie. Claire Douglas Roman fesselt, wie immer, von der ersten bis zur letzten Seite. Als Leser kommt man der Lösung nicht auf die Spur. Sie berichtet überwiegend aus Jessicas Sicht in der Ich-Form, aus Margots Sicht in der 3. Person Singular, sie wechselt zwischen 1994 - als Heathers Schwester verschwand - und 2016, als die Morde geschahen. Die Autorin hat wie immer einen tollen Thriller geschrieben, ich kann dieses Buch empfehlen.

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Ein kaltblütiger Doppelmord, eine mysteriöse Familie und eine Journalistin die seid Anbeginn dabei war. Der Schreibstil dieser Geschichte hat mir gut gefallen und sie wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Von Heathers Mutter Margot und von Jess. Zusätzlich sind ein paar Zeitungsartikel und kürzere Abschnitte vorhanden. Jess und Heather waren von klein auf beste Freundinnen, doch die Zeiten änderten sich und die Freundschaft der beiden ging unschön auseinander. Heute soll ihre ehemalige BF einen Doppelmord begangen haben, da Jess ambitionierte Journalistin ist gehört der Fall so gut wie ihr. Doch hat ihre ehemalige Freundin es wirklich getan? Sie kann es nämlich kaum glauben! Dunkle Geheimnisse kommen ans Licht und keiner rechnet damit. Ich fand das Rätsel raten richtig aufregend, besonders am Ende hat sich alles wie ein Puzzle zusammengefügt. Es war durchaus spannend und fesselnd, man wollte einfach wissen wer es war. Hier und da waren allerdings auch ein paar langatmige Passagen dabei, die man ruhig hätte weglassen können. Die Protagonisten fand ich ansprechend und realistisch dargestellt, hier konnte mich am meisten Margot überzeugen. Das ist mein erstes Buch dieser Autorin und es war wirklich unterhaltsam. Ich hätte mir eventuell mehr Nervenkitzel gewünscht da dieser Thriller etwas ruhiger ist als ich dachte. Dennoch ist diese Geschichte für Thriller Fans einen Versuch wert, gerade wenn es mal nicht so heftig und blutig zur Sache gehen soll. Ich gebe diesem Buch daher gute 3,5 von 5 ⭐ Vielen lieben Dank ans @bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

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"Sie war deine beste Freundin. Jetzt ist sie eine Mörderin..." Wer hat nach diesem Anreißer nicht auch Lust mehr zu erfahren? Also nachdem mir dieses Buch gleich zwei unserer Kunden empfohlen haben, wollte ich es unbedingt lesen😊 Inhalt: Jess und Heather waren als Kinder beste Freundinnen, bis ihre Wege auseinandergingen. Viele Jahre später kehrt Jess in ihre Heimat in England zurück und arbeitet dort als Journalistin. Doch dann erfährt sie, dass Heather zwei Menschen brutal erschossen haben soll. Fassungslos nutzt sie ihre früheren Kontakte zur Familie, um der Sache auf den Grund zu gehen & an ein paar Infos für neue Storys zu gelangen. Kann ihre frühere Freundin wirklich zu so etwas fähig sein? Und welche Verbindung hatte sie zu den Opfern? Bei ihren Recherchen stößt Jess immer mehr auf Hinweise, die zu dem Tag führen, als Jess Schwester Flora spurlos verschwand... Meine Meinung: Dieses Buch ist sowas von lesenswert! Die ersten Seiten beginnen mit der schrecklichen Tat, zwei Menschen werden ohne ersichtlichen Grund von einer jungen Frau erschossen, anschließend schießt diese auf sich selbst. Das wirft direkt so einige Fragen auf. Was bringt jemandem zu so einer Tat? Zusammen mit Jess begeben wir uns auf die Reise nach Antworten. Nach Jahren nimmt diese wieder Kontakt zu Heathers Mutter, die für sie wie ihre eigene Mutter war, auf. Die Freundschaft der Mädchen endete abrupt, was alles mit dem Verschwinden Floras verstrickt scheint. Abwechselnd erzählt aus der Gegenwart & Vergangenheit, erfährt man immer mehr Dinge über das Geschehene. Dies macht die Geschichte umso spannender, da viele Fragen zu klären sind, dessen Auflösung bis zum Ende hinausgezögert wird. Mein Fazit: Ich habe dieses Buch verschlungen und habe mit einigem nicht gerechnet. Spannungsliteratur vom feinsten!

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Hier ein Buch das ich einfach haben musste, aus der Feder von England Thrillerkönigin und zudem ein Spiegel-Bestseller, ob das Buch hält was es verspricht? 'Beste Freundin - Niemand lügt so gut wie du', geschrieben von Claire Douglas und erschienen im Penguin Verlag. Mit ihren Thrillern stürmt sie regelmäßig die Bestsellerlisten. Unfassbar atmosphärisch, unvergleichlich spannend – Erfolgsautorin Claire Douglas ist ein Garant für Pageturner erster Güte. Der Thriller wird im Wechsel aus den Perspektiven von Jess und Margot erzählt, zwischendurch gibt es Rückblicke in das Jahr 1994. Das Jahr, in dem Flora verschwand. Der Thriller hat mich von Anfang an gefesselt und durch den leichten und flüssigen Schreibstil der Autorin, sowie die häufig wechselnden Kapitel, lässt sich das Buch sehr schnell lesen. Für meinen Geschmack lässt sich das Buch zu schnell lesen, denn wie es bei jedem spannenden und guten Buch so ist, man liest es so schnell durch und eh man sich versieht fliegt die letzte Seite an einem Buch vorbei und das Buch ist zu Ende. Aber das zeichnet ein gutes Buch wohl aus, so ist es auch in diesem Fall, das Buch ist großartig und ein absoluter Pageturner. Von allen Charakteren mochte ich Jess und Margot am liebsten. Jess ist als Journalistin hin und hergerissen zwischen einer reißerischen Berichterstattung - die ihr Chef sich wünscht - und der ehemals engen Freundschaft zu Heather und Margot. Der Mittelweg, den sie dabei findet, hat mir gut gefallen. Margot habe ich für ihre starke Liebe zu ihren Töchtern bewundert. Sie hält zu Heather, obwohl diese dringend mordverdächtig ist. Aber auch alle anderen Charaktere werden gut und glaubwürdig beschrieben und das Setting, der kleine Küstenort Tilbury in England, ist gut gewählt. Der Spannungsbogen baut sich immer weiter auf, da der Leser häppchenweise Andeutungen und Informationen aus der Vergangenheit erfährt. Dabei gibt es überraschende Wendungen und einige Verdächtige. Bis zum unvorhergesehenen Ende war ich ziemlich ahnungslos, was sich genau abgespielt hat. Und genau das hat mich so beeindruckt an dem Buch, denn normalerweise weiß ich immer schon sehr früh, wie ein Buch endet. Ich liebe Thriller und habe jetzt das erste Buch von England-Thrillerkönigin gelesen, wie konnte das nur passieren? Ich muss schnellsten die anderen Werke nachholen, denn dieses Buch war großartig! Ich vergebe 5 von 5 Sternen!

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