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Rezensionen zu
Die Verlobten des Winters

Christelle Dabos

Die Spiegelreisende-Saga (1)

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Christelle Dabos – Die verlobten des Winters Direkt zu Beginn: es war ein absolutes Jahreshighlight! Obwohl das Buch ein wenig schleppend begonnen hat, denn man wurde erst langsam in diese neue Fantasy Welt eingeführt. Was jedoch ein großes Plus für Fantasy-Neulinge ist. Außerdem ist die Geschichte großartig. Obwohl die Handlung erst sehr flach und vorhersehbar startet, entwickelt sie sich ab einem Punkt so rasant und aufregend, dass ich an kaum etwas anderes denken konnte. Ich habe sogar davon geträumt am Hof des Pols zu sein und musste in jeder freien Minute weiterhören. Auch die Lesestimme von Laura Marie hat unglaublich gut gepasst. Zwar kam ihre stimme teilweise sehr ruhig und fast schon zitterig rüber, jedoch hat es 100%íg zu der Figur gepasst. Ophelia selbst hat eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht. Sie hat ihre Reise als tollpatschiges, ruhiges und wenig geselliges Mädchen begonnen. Jedoch beginnt sie mit jeder Seite mehr und mehr für sich und ihre Überzeugungen einzustehen. Auch wenn es in diesem Band noch keine wirkliche Liebesgeschichte gibt, war ich trotzdem eingenommen von den Entwicklungen zwischen den Figuren. Ich hoffe es gibt in den folgenen Bänden noch mehr dazu zu lesen! Also eine ABSOLUTE Leseempfehlung, wenn ihr das Buch bereits gelesen habt, schreibt mir, denn ich habe immer noch das Bedürfnis darüber zu reden. 5 Sterne! ! SPOILER – ALARM ! Die Welt, wie wir sie kennen existiert nicht mehr, denn sie ist zerbrochen in Archen. Auf jeder Arche lebt ein anderes Volk, welches andere Fähigkeiten besitzt. Ophelia ist eine Animistin, die die Geschichte von Dingen lesen kann oder Gegenstände zum Leben erwecken kann. Sie ist vollkommen zufrieden mit den Dingen, wie sie sind. Jedoch entscheiden eines Tages die Ältesten ihrer Arche sie mit einem Höfling einer anderen Arche zu verheiraten. Und alles wird noch viel schlimmer als Ophelia es sich je hätte vorstellen können.

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Die Verlobten des Winters

Von: Jess

04.07.2021

⭐️3/5 📖 Ich hab keine Ahnung wie ich dieses Buch bewerten soll. Die Welt fand ich faszinierend aber die Protagonistin war mir viel zu „schwach“. Heißt sie hatte keinen starken eigenen Willen… dafür bin ich wahrscheinlich zu feministisch unterwegs.. ‼️Achtung Spoiler! Ich verstehe nicht wieso sie von Ihrer Liebenden Familie gegen ihren Willen zu einer Hochzeit gezwungen wird & sie sich dann nicht mal wehrt und Vorallem nachdem sie herausgefunden hat das sie nur wegen ihren Fähigkeiten benutzt wird… ✅Spoiler Ende: Ich bin ja schon neugierig deshalb werde ich die anderen wahrscheinlich auch lesen 📖 ich hoffe die Protagonistin kommt noch aus sich heraus! Das Hörbuch fand ich richtig gut Laura Maire hat eine angenehme Stimme, sodass ich die ca. 12h an nur 3 Tagen durchgesuchtet habe 🌸😻

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Von einem Tag auf den anderen sieht sich Ophelia mit ihrem zukünftigen Ehemann Thorn konfrontiert. Die junge Frau, die versteckt hinter ihrem dicken Schal Gegenstände lesen und durch Spiegel reisen kann, kommt nicht nur von einer anderen Arche, sondern ihre gesamte Welt unterscheidet sich grundlegend von Thorns. Ohne eine andere Wahl zu haben, folgt Ophelia ihrem zukünftigen Gatten auf die Arche des Pols und muss sich plötzlich in einer verwirrenden und gefährlichen Welt behaupten. Die Personen, die ihre neue Familie sein sollten, scheinen ihre größten Feinde zu sein. Wem kann sie noch trauen? Etwa dem Ehemann, den sie doch gar nicht kennt? Die Geschichte geht ohne viele einführende Worte los und man wird direkt ins Geschehen geworfen. Das ist zwar auf der einen Seite sehr erfrischend, kann aber gerade bei diesem komplexen Fantasyuniversum sehr verwirrend für den Leser sein. Relativ schnell wird klar, dass die Welt räumlich in verschiedene Archen unterteilt wird, deren Bewohner je verschiedene besondere Fähigkeiten besitzen. Diese Fähigkeiten lernt man mit Ophelia gemeinsam erst nach und nach kennen und es bleibt einem selbst überlassen, sich daraus ein Gesamtbild zu machen, um nicht den Überblick zu verlieren. Gerade weil die präsentierten Fähigkeiten vielfältig und komplex sind, wäre es vielleicht besser gewesen, den Leser etwas mehr an die Hand zu nehmen und einen kleinen, kompakten Überblick über das Grundlegendste am Anfang geboten zu bekommen. So hätte man eine Orientierung gehabt und es wäre insgesamt weniger verwirrend gewesen. Das Universum selbst ist jedoch einzigartig und sprüht geradezu vor Kreativität. Mit viel Liebe zum Detail werden die Fähigkeiten wie die Träger eben dieser beschrieben und auch die Orte sind ebenso kontrastreich wie faszinierend. Auch Ophelias Charakter ist nicht das, was man erwarten würde. Zwar ist sie leise, aber nicht schüchtern und erst recht nicht ohne Rückgrat. Von außen mag sie relativ gebrechlich und tollpatschig wirken, aber dennoch arbeitet ihr Verstand auf Hochtouren und sie sieht und vermag mehr, als man ihr zutraut. Anders als viele andere weibliche Hauptcharaktere muss sie nicht erst lernen, für sich einzustehen, sondern sie tut es. Das Ganze schafft sie ohne das Zutun eines Mannes und gerade das macht sie mir unheimlich sympathisch. Wir haben hier einen Charakter, dem unheimlich viel Charme und Wärme anhaftet und der noch dazu eine willensstarke Frau mit Sinn für Moral verkörpert. Im diesem ersten Band der Saga lernen wir sie vor allem Kennen und der Fokus liegt in meinen Augen weniger auf der Weiterentwicklung oder Veränderung ihrer Charakterzüge. Für eine Einführung finde ich das in Ordnung, aber in den Fortsetzungen erwarte ich dann auch Veränderungen. Was ihren Gatten angeht, so ist auch er eine ganz besondere Art von Charakter: Absolut undurchschaubar. Den ganzen Roman über ist es mir nicht gelungen hinter die kalte, hölzerne, beinahe einer rationalen Maschine gleichenden Fassade von ihm zu schauen. Lediglich ein paar Einblicke werden dem Leser gewährt, die aber noch lange nicht ausreichen, um sich wirklich ein Bild von ihm zu machen. Man kann erahnen, dass mehr in ihm steckt, weiß aber noch nicht genau, was es ist. Auf jeden Fall macht seine mysteriöse Figur neugierig auf mehr. Was mir außerdem sehr gut gefällt, ist, dass keine Liebesbeziehung zwischen ihm und Ophelia an den Haaren herbeigezogen wird. Das macht die Geschichte gleich viel realistischer als so manch andere in dem Genre. Die Nebencharaktere, die uns am Pol begegnen, sind teils sehr skurril gestaltet und ebenfalls sehr undurchschaubar. Es ist nicht ganz einfach ihre Absichten und familiären Beziehungen aufzudröseln und zu erfassen. Manchmal hat man sich wie bei Alice im Wunderland gefühlt, so abstrakt waren geschaffene Charaktere mit Handlungsspielräumen. Und mittendrin steht man als Leser und versucht zu entwirren, was sich hinter welcher Maske verbirgt. Das bringt ein wenig Spannung mit sich, die das ganze Buch über anhält. Allerdings haben wir bei dieser Geschichte keine besonders stark anregenden Spannungsverlauf, wenn man das Werk insgesamt ins Auge fasst. Man möchte zwar immer wissen, wie genau alles zusammenhängt, was eine Art Grundspannung erzeugt, aber man hat nur kleine und eigentlich keinen sehr großen Ausschlag nach oben, was den Spannungsverlauf angeht. Allerdings hat mich dies nicht besonders gestört, weil die Grundspannung alleine mich schon fesseln konnte. Was Emotionalität angeht, so gibt es hier aber noch deutlich mehr Spielraum, denn alles ist zur Einführung relativ oberflächlich und ohne wirkliche Tiefgründigkeit (vor allem bei zwischenmenschlichen Beziehungen und Darstellungen der Gefühle) geblieben. Was die Sprecherin des Hörbuchs angeht, finde ich ihre Stimme angenehm und das Lesetempo angemessen. Nur ein wenig mehr Lebendigkeit durch ausdrucksstärkere Darstellung von Gefühlen wäre schön. Insgesamt finde ich den Roman für eine Einführung zwar etwas zu verwirrend und nicht allzu tiefgreifend, aber dafür auf jeden Fall wahnsinnig faszinierend, innovativ und kreativ. Die Neugier, wie Ophelia sich weiterhin schlagen wird, was genau aus ihr und Thorn wird und auch, was aus dem ein oder anderen interessanten Nebencharakter wird, lässt einen sofort weiterhören wollen.

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Die schwebenden Archen

Von: lolas_lesefieber

21.09.2020

Ophelia wird gegen ihren Willen mit einem sonderbaren Mann aus dem Norden verlobt. Sie zieht in seine Burg am Pol, die im Himmel schwebt und vor Illusionen nur so strotzt. Nichts ist wie es scheint. Die Familie ihres Verlobten schmiedet Intrigen gegeneinander und jeder strebt nach immer mehr Macht. Dabei scheuen sie auch nicht davor zurück, die schüchterne Ophelia in ihre Machenschaften rein zu ziehen. Das Hörbuch wurde mit einer Stimme vertont, die hervorragend zu Ophelia passt: leise, schüchtern und ab und zu etwas langweilig. Die Stimmen werden den Sprechenden angepasst. Die Sprache ist sehr ausschmückend und altbacken und die Sätze sind teilweise recht verschachtelt, was das Zuhören etwas anstrengend macht. Ich musste mich ziemlich auf das Hörbuch konzentrieren, mit "neben her was anderes machen" sah es nicht so gut aus. Die Geschichte ist sehr gemächlich, was auch die Dicke des Buchs bzw die Hörlänge erklärt. Für mich war der ruhigere Einstieg sehr angenehm, man konnte die Charaktere kennen lernen und mehr über die Welt erfahren. In dieser herrschen besondere Umstände, denn die die Welt wurde in 21 am Himmel schwebende Archen gespalten auf denen die Familiengeister das Sagen über alles haben, was in ihrem Bezirk vor sich geht. Diese Idee hat mir außergewöhnlich gut gefallen, ebenso wie die zahlreichen Illusionen und vor allem die Fähigkeiten mancher Erben, obwohl ich über diese gerne noch einiges mehr erfahren hätte. Die Charaktere sind recht außergewöhnlich, sie haben spezielle Angewohnheiten und die unterschiedlichsten Charakterzüge. Aber lernt sie doch einfach selbst kennen, dann wisst ihr was ich meine. Alles in allem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Sie war abwechslungsreich, super interessant und etwas anspruchsvoller.

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Verlopte des Winters, ist Band 1 einer wunderbaren Reihe und ich liebe den Lesestil der Sprecherin derHörbucher. Die Verlobten des Winters idt ein schöner Band, der mich gut überraschen konnte. Verlobte desWinters bekommt 5⭐

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Lesetipp/ Hörempfehlung

Von: Jennys_lesewelt@web.de

04.08.2020

Das Cover: Das Cover wurde sehr passend gewählt. Darauf zu sehen ist die Himmelsburg, in der sich der größte Teil der Geschichte abspielt. Hierdurch hat man schnell in die Geschichte hineingefunden, da man sich alles leichter vorstellen kann. Der Schreibstil: Ein flüssiger Schreibstil macht es sehr leicht am Ball zu bleiben. Die eher gehobene bzw. "altertümlich" gewählte Sprache passt sehr gut zur Geschichte und wird durch Begriffe wie "Kakophonie" noch unterstrichen. Die Handlung: Der Einstieg macht schnell neugierig und lässt einen durch die düstere Stimmung nur schwer wieder los. Es gibt viele Wendungen bzw. Überraschungen, was das Ganze sehr kurzweilig macht. Die Idee der Storry ist Wahnsinn! Ich frage mich immer wie jemanden so etwas einfallen kann!??!?! Allerdings kann ich nicht , wie auf dem Buchrücken teilweise erwähnt, vergleiche mit Harry Potter ziehen! Die Charaktere: Die Hauptprotagonisten ist anfangs eine leises graues Mäuslein, das sich am liebsten hinter ihrer Brille oder noch besser hinter ihrem Schal versteckt. Sie ist allerdings so "Duckmäuserich" das es teilweise schon nervt. Zum Glück bleibt es aber nicht so schlimm ;). Toll sind die vielen verschiedenen Charaktere. Jeder sehr eigen. Und obwohl viele davon auftauchen fällt es einem sehr leicht alle auseinander zu halten. Gerade weil man meist nur das Nötigste von ihnen erfährt bleibt es immer spannend. Wem kann Ophelia vertrauen? Wer spielt nur mit ihr? Sprecherin: Die Sprecherin gibt der Geschichte mit ihrer Stimmfarbe eine ganz besondere und passende Stimmung! Sie passt unheimlich gut zu Ophelia, dürfte allerdings nicht langsamer im Tempo werden! Mein Fazit: Christelle Dabos hat mit der Spiegelreisenden endlich mal wieder etwas "Neues" in die Fantasywelt gebracht. Euch erwartet eine eher düstere Reise mit Intriegen und Überaschungen

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Diese Reihe ist mir durch zahlreiche Leserunde und Besprechungen in vielen Foren und Blogs schon begegnet. Und irgendwie hatte ich eine Abneigung entwickelt, nach dem Motto schon wieder ein viel hoch gelobter Fantasyroman. Jetzt wo der vierte Teil der Reihe bald rauskommt, war meine Neugierde doch stärker und ich habe mich entschlossen den ersten Teil als Hörbuch kennenzulernen. Und gerade habe ich die letzten aufregenden Minuten genossen und bin wahnsinnig froh, dass ich jetzt erst mit der Reihe angefangen habe, denn so muss ich nicht so lange auf die Fortsetzung warten. Denn es war einfach großartig. Den Start empfand ich als etwas langatmig und holprig. Ophelia als Protagonistin konnte mich nicht wirklich packen, zu schüchtern und naiv empfand ich sie. Aber wie alle anderen im Roman überraschte auch sie mich als Leserin, denn in ihr steckt soviel mehr. Ihre Entwicklung im Roman ist großartig. Dazu ihr zukünftiger Ehemann Thorn, weder gutaussehend noch charmant und dennoch interessant und geheimnisvoll. Die Beziehung zwischen Ophelia und Thorn hatte mich manchmal an Jane Eyre erinnert obwohl es für ihre Liebesbeziehung eher schlecht bestellt ist, aber das macht auch den Reiz der Geschichte aus. Neben den interessanten Charakteren, die immer wieder überraschen und zum Teil undurchschaubar sind, bietet die Welt der Archen, die die Autorin aufbaut, viel Abwechslung. Die Details sind gelungen und realistisch beschrieben. Es machte mir Freude in diese Welt abzutauchen, trotz der Grausamkeiten. Die Himmelsburg, Hauptschauplatz, ist atemberaubend und die Teilung der Gesellschaft in Adlige und Bedienstete erinnert dabei sehr an „Downtown Abbey“, wenn auch sehr viel gefährlicher. Die Vielzahl an Intrigen ist der Kern der Geschichte, wer ist Freund und wer ist Feind? Bis zum Schluss nicht durchschaubar. Mich hat der Roman richtig mitgerissen. Das Hörbuch war auch dank der Sprecherin sehr angenehm. Manchmal hat es mich nur gestört, wenn sie ihre Stimme zu sehr verstellt hat, um die verschiedenen Charaktere zu unterscheiden, das klang dann einfach unecht, wie der bösartige kleine Junge und die dunkle Stimme von Thorn. Einfach weniger verstellen, wäre mein Tipp. Ansonsten freue ich mich schon riesig auf den Folgeband und bin sehr gespannt, wie sich Ophelia weiter entwickelt.

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Inhalt Ophelia soll einen Unbekannten heiraten. Das einzige was sie von ihm weiß ist: Er gehört zum Adel und lebt an einem weit entfernten Pol. Und sie muss zu ihm reisen und Anima, ihre Familie und ihr geliebtes Museum verlassen. Sprache Es ist eine sehr ruhige Geschichte. Die Geschichte entwickelt sich langsam, aber ich liebe die Atmosphäre die hier erschaffen wurde. Man taucht richtig in diese Welt ein. Ich hatte sofort Bilder vor Augen und habe die Kälte gespürt. Es gibt so viele kleine, fantasievolle Details zu entdecken. Die Gesellschaft in der sich Ophelia am Pol wiederfindet ist spannend und erschreckend zugleich. Und es herrscht eine ständige Grundspannung. Man möchte erfahren was hinter all den kleinen Geheimnissen und Intrigen steckt, denen Ophelia begegnet. Und wie es mit Ophelia und Thorn weiter geht. Gern hätte ich noch mehr über die Welt in der Ophelia lebt erfahren - die Umstände wie es dazu kam, dass die Menschen auf Archen leben. Was ist mit der Welt passiert? Wie sehen diese Archen aus? Wie bekamen die Menschen ihre besonderen Fähigkeiten? Wie sehen die anderen Familienklans aus? Ich hoffe da kommt in den Folgebänden noch einiges. Sprecher Laura Maire liest wirklich ganz toll! Sie erzeugt genau die richtige Atmosphäre, die diese Geschichte braucht. Die unterschiedlichen Figuren heben sie perfekt voneinander ab und trotzdem wirkt keine abgehoben oder übertrieben. Charaktere Ophelia ist leise, unauffällig und zurückhaltend. Und obwohl sie so klein und unscheinbar wirkt ist sie in ihrem Inneren so stark und selbstbewusst. Sie weiß genau was sie kann und was sie will. Und auch wenn sie auf viele Situationen in die sie gerät keinen Einfluss hat, kämpft sie sich durch und erträgt sie bis sich eine Gelegenheit ergibt etwas zu ändern. Sie ist ungeschickt und tollpatschig, aber auch schlau und weiß die richtige Gelegenheit abzuwarten und zu ergreifen. Ich mag sie sehr gern. Thorn dagegen wirkt ziemlich kalt und unnahbar. Manchmal ist er grob und gereizt. Und auf den ersten Blick könnte er unsympathisch erscheinen. Doch ich glaube man hat in einigen Situationen schon einen Blick hinter die Fassade erhascht. Ich hatte das Gefühl auch er steckt in ganz vielen Zwängen und Erwartungen anderer fest und kann nur wenig an seiner Situation ändern. Und dann gibt es noch einige ganz spannende Gestalten auf die Ophelia in der Himmelsburg trifft! Die Gesellschaft dort ist durchwoben von Illusionen, Geheimnissen, Intrigen und Fehden. Unglaublich spannend! Fazit Eine tolle Geschichte! Ich bin so froh, dass ich mich doch an die Geschichte herangetraut habe. Der Vergleich zu Harry Potter hat mich ja zu Anfang abgeschreckt, aber ich finde da nicht viele Ähnlichkeiten. Und jetzt geht es direkt mit Band 2 weiter.

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