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Rezensionen zu
Mandelglück

Manuela Inusa

Kalifornische Träume (3)

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€ 11,00 [D] inkl. MwSt. | € 11,40 [A] | CHF 16,90* (* empf. VK-Preis)

Sophie hat ihre Großmutter Hattie das letzte Mal vor acht Jahren auf ihrer Mandelfarm in Kalifornien besucht. Eigentlich hatte sie ihr versprochen, jedes Jahr zu Besuch zu kommen, doch ihr Leben als Workaholic in Boston haben es verhindert. Das zumindest behauptet Sophie, doch sie will sich nicht eingestehen, dass sie Angst hat, in ihrer alten Heimat nicht mehr willkommen zu sein, wo sie doch vor vielen Jahren einfach so und ohne Abschied ihren Freund Jack und ihre beste Freundin Lydia verlassen hat. Aber Hattie hat ihr schon lange verziehen und immer daran geglaubt, dass sie irgendwann wieder zurückkehren würde.... Lydia hat mittlerweile ein sehr glückliches Leben als Mutter dreier Kinder und Ehefrau von Rex, den sie über alles liebt. Doch damals als Sophie einfach so verschwand und sie eine Freundin gebraucht hätte, die ihr zuhört und unterstützt, war nichts mehr wunderschön in ihrem Leben außer ihre Tochter Gracie. Als Sophie nun zurückkehrt nach Davis freut sich Lydia und weiß, dass sie sich ab jetzt um sie kümmern muss, denn sie hat es Hattie versprochen. Alba ist Mexikanerin, die als Mandelpflückerin auf Hatties Farm arbeitet. Doch ihr Leben ist nicht so schön, wie sie es sich damals in Mexiko immer vorgestellt hat. Denn ihr Mann ist alt und erlaubt ihr keinen Kontakt in ihre Heimat und lässt sie für sich arbeiten und das Geld verdienen, denn er ist Kriegsveteran. Die Arbeit ist hart und sie hat Angst vor dem Vorarbeiter Emilio, der sie alle terrorisiert und ihnen das Leben schwer macht... Manuela Inusa schreibt so eindrucksvoll und fesselnd, dass man gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Gerade das Schicksal der illegalen Arbeiter aus Mexiko ist schrecklich und hätte mehr Aufmerksamkeit verdient. Doch die Autorin schafft es, dieses harte Thema perfekt in den Roman einzubauen. Auch die Hintergründe sind sehr gut recherchiert. Das Buch hat mich wie auf die beiden vorherigen Bände der Reihe gefesselt, denn das Thema ist ernst und doch so voller Emotion eingebaut. Auch die Protagonistinnen sind alle sympathisch und haben nur das beste im Leben verdient. Besonders gut haben mir auch hier wieder die Rezepte, die am Ende des Romanes stehen und ich habe sofort die Apfel-Mandel-Muffins nachgebacken und sie schmecken so lecker. Ich kann dieses Buch und auch die ganze Reihe jedem nur empfehlen. Denn auch wenn jeder Teil ganz anders ist, sind sie alle wunderschön und verdienen viel größere Aufmerksamkeit als sie bisher haben.

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Autorin: Manuela Inusa Verlag: blanvalet - Verlag Seiten: 430 ISBN: 978-3-7341-0789-4 Preis: 10,00 € Inhalt: Bäume voller reifer Mandeln und drei Frauen auf der Suche nach dem Glück … Sophie hat das ländliche Kalifornien für ein Leben in der Großstadt hinter sich gelassen. Doch dann erbt sie unerwartet die Mandelfarm ihrer Großmutter Hattie, wo sie als Kind viele wunderbare Sommer verbrachte. Soll sie wirklich ihren Job aufgeben und die Farm übernehmen? Nicht nur der Duft der frisch gerösteten Mandeln weckt Erinnerungen an vergangene Tage, auch ihre ehemals beste Freundin Lydia und ihre Jugendliebe Jack tragen dazu bei, dass Sophie bald von alten Zeiten eingeholt wird. Und dann gibt es noch die weisen Worte ihrer verstorbenen Großmutter, die Sophie immer dann helfen, wenn sie nicht weiterweiß – und sie vielleicht sogar zum großen Glück führen … Meinung: Vielen herzlichen Dank an das Bloggerportal und den blanvalet-Verlag das ich dieses Buch lesen und rezensieren darf. Ich habe schon einige Bücher von Manuela Inusa gelesen und bin begeistert von der Autorin. Das Cover des Buches ist schon sehr ansprechend und hat mich neugierig gemacht. Der Schreibstil von Manuela Inusa ist wunderbar mitreißend, emotional, warmherzig, spannend, vertraut, ........ Ich war sehr schnell in der Geschichte drin und sie hat mich sofort gepackt. Die Hauptprotagonistin Sophie hat es in die Stadt gezogen, wo sie inzwischen Restaurantleiterin von einem Luxusrestaurant ist. Sie lebt für ihren Job und denkt eigentlich nur an sich. Sie hat sehr schöne Momente in ihrer Kindheit bei Großmutter Hattie auf der Mandelfarm erlebt, wo sie auch immerwiedermal zurückdenkt. Sie nimmt sich immerwieder vor öfters anzurufen oder zu besuchen, aber ....... Eines Tages dann die Schock-Nachricht. Ihre geliebte Oma ist verstorben und sie fährt "nach Hause". Sie wird von vielen Selbstvorwürfen gequält, weil sie nicht nur Ihre Oma, sondern auch andere wichtige Menschen im Stich gelassen und enttäuscht hat. Eigentlich will sie so schnell wie möglich zurück in ihr "altes" Leben und hat garnicht mit dem Testament samt Forderungen ihrer Oma gerechnet. Ich habe mich beim lesen mittendrin gefühlt und konnte mir die Farm mit den Mandelbäumen so richtig vorstellen und bin in Gedanken mit durch die Haine gewandert. Super lecker sind auch die Mandelplätzchen, eine Spezialität von Hattie, die ich sofort ausprobieren mußte. Toll, das Rezept mit ins Buch zu nehmen. Fazit: Ein wunderschönes Buch, ich hätte es am besten nicht aus der Hand legen mögen, weil es mich wieder total begeistert hat und mich wunderbar unterhalten hat. Deshalb bekommt das Buch von mir eine klare Leseempfehlung und 5/5 Sterne. Besucht mich bald wieder. Bis zum nächsten Mal:)

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Inhalt Sophie hatte das Landleben auf der Mandelfarm ihrer Großmutter hinter sich gelassen, um in der Großstadt Karriere zu machen. Ihre beste Freundin aus Kindertagen Lydia hat sich für ein Leben mit Familie im ländlichen Kalifornien entschieden. Als Sophie überraschend die Farm ihrer Großmutter erbt sind einige Verpflichtungen an das Erbe geknüpft. Ist Sophie bereit diese zu erfüllen und sich ihrer Vergangenheit zu stellen? Gestaltung Die Cover der Kalifornischen-Träume-Reihe gefallen mir sehr gut. Sie versprechen atmosphärische Geschichten und entführen einen in fremde Gegenden. Sprache Manuela Inusa schafft es mich in jeder ihrer Geschichte gefangen zu nehmen. Wintervanille, der erste Band der Kalifornische-Träume-Reihe, war für mich eine absolute Wohlfühlgeschichte. Mandelglück ist ernster, schockierender und eindrücklicher. Deshalb habe ich etwas gebraucht, um mich auf die Geschichte einzulassen. Doch nach und nach konnte ich mich in die Figuren einfühlen und dann konnte ich mich auch in die Geschichte fallen lassen. Wir lesen aus drei verschiedenen Perspektiven: Sophie, Lydia und Alba. Sophie hat in ihrem Leben Fehler gemacht, ist egoistisch, stur und uneinsichtig. Dadurch ist nicht unbedingt von Anfang an eine Sympathieträgerin, aber sie macht eine sehr positive Entwicklung durch, dass ich auch sie nach und nach in mein Herz schließen konnte. Lydia hat Ehemann, Kinder, Haushalt und Arbeit unter einen Hut zu bringen. Der Familienalltag ist anstrengend. Hier konnte ich mich sehr gut identifizieren. Alba ist eine der mexikanischen Arbeiterinnen auf der Mandelfarm. Sie hat wirklich ein schweres Schicksal und erleidet schreckliche Dinge. Trotzdem kämpft sie sich weiter durchs Leben. Ihre Geschichte hat mich sehr betroffen gemacht. Doch es gibt auch viele wirklich schöne Momente in diesem Buch: Vergebung, Hoffnung, Gerechtigkeit, Selbstlosigkeit, Freundschaft, Romantik, Liebe. Und da gab es dann auch die erwarteten Wohlfühlmomente. Auch die Umgebung der Mandelfarm hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich hatte direkt Bilder der Landschaft vor Augen und es kam so ein Gefühl der Ruhe auf. Fazit Die Geschichte ist ganz anders als ich erwartet hatte und trotzdem konnte sie mich überzeugen. Ich habe die Geschichte genossen, habe mitgefühlt und mit gehofft. Ich freue mich sehr auf die weiteren Bände der Reihe. Die Geschichten sind übrigens sehr gut unabhängig voneinander zu lesen. Die anderen Farmerinnen werden nur ganz am Rande erwähnt. Es ists schön wenn man sie dann schon kennt, aber überhaupt nicht erforderlich für die Story.

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Cover: Das Cover ist wunderschön gestaltet. Das Bild des Farmhauses, der Mandeln und Blüten passt hervorragend zur Story. Charaktere: Sophie hat viele Fehler gemacht. Doch das Erbe ihrer Großmutter bringt sie zurück auf die Mandelfarm. Hier begreift sie nicht nur die Fehler, die sie in der Vergangenheit begangen hat, sondern macht sie wieder gut und hilft auch noch anderen. Fazit: Tolle Charaktere und eine mitreißende Geschichte. Der Schreibstil fesselt und ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen.

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Dies ist der dritte Band der Kalifonischenträume Reihe. Die Bücher sind in sich abgeschlossen und können getrennt voneinander gelesen werden. Dieser dritte Band war für mich der beste der Reihe. Besonders gefangen genommen hat mich die Spannung die sofort spürbar war und sich durchs ganze Buch gezogen hat. Diese Spannung war so wunderbar in die Geschichte rund um Sophie eingearbeitet. Wirklich perfekt. Sophie lebt in Boston und ist ein Workaholic. Sie kann sich kein anderes Leben vorstellen. In ihrer Kindheit und Jugend hat sie ihre Sommerferien immer bei ihrer Großmutter auf derer Mandelfarm verbracht. Dort hat sie vor einigen Jahren alle Zelte abgebrochen und nicht nur ihre Oma sondern auch ihre beste Freundin und ihre Jugendliebe zurück gelassen. Jahre später muss sie dorthin zurück weil ihre Großmutter verstorben ist, dort gibt es einiges, was auf Sophie zukommt, und das nicht nur positives und die Liebe und das Leben überzeugen Sophie. Die Geschichte um Sophie hat so viel tiefe und Leidenschaft. Die Autorin hat es sehr authentisch und Echtheit auf die Seiten des Buches gepackt. Ich war super schnell in der Geschichte drin und hab mich direkt super wohl gefühlt. Die Protagonisten waren mir ebenso schnell sympathisch. Den Perspektivwechsel von Sophie zu anderen Protagonisten war wirklich außerordentlich gelungen und hat die Spannung in der Geschichte noch erhöht. Besonders gut fand ich, das eine kleine Nebengeschichte von einer Farmmitarbeiterin eingebaut wurde, die ebenso wie Sophies Geschichte unheimlich viel tiefe hatte und sehr authentisch war. Beide Geschichten haben nebeneinander und gemeinsam harmoniert. Die Schreibweise der Autorin ist, wie mir schon bekannt einfach toll. Locker, leicht, zum eintauchen, abtauchen und wohlfühlen. Mein Fazit: Der für mich beste Band der Reihe. Spannung pur. 5/5⭐️

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Eine Reise in die Sonne Kaliforniens, perfekt bei diesem trüben Herbstwetter, und eine wunderbare Geschichte rund um drei junge Frauen. Manuela Inusa ist mal wieder ein toller Roman zum Wohlfühlen gelungen. Der Schreibstil ist gewohnt leicht und flüssig. Man fliegt durch die Seiten ohne es zu merken. Die Charaktere sind, wie immer bei Manuela Inusa, sympathisch und sehr authentisch. Zu Beginn hatte ich allerdings kleinere Probleme, da ich manche Handlung der Hauptprotagonistin Sophie nicht nachvollziehen konnte, da sie so ganz anders ist als ich. Das konnte ich aber schnell abschütteln. Die Geschichten dieser drei jungen Frauen könnten kaum unterschiedlicher sein und haben leider nicht viel miteinander zu tun und sind weniger miteinander verwoben als ich angenommen hatte. Aber dennoch bleibt das Buch spannend. Das ein oder andere mag sicherlich vorhersehbar sein, aber mich hat das nicht gestört. Gerne hätte ich noch mehr über Sophie, Lydia und Alba erfahren. Die Geschichten hatten noch viel mehr Potenzial und so war das Buch definitiv viel zu schnell zu Ende. Der Autorin ist es wieder einmal sehr gut gelangen, die Stimmung zu vermitteln. Man fühlt sich beim Lesen als wäre man mitten auf der Mandelfarm. Diesmal wird auch eine sehr tragische Geschichte erzählt. Ich möchte hier nicht ins Detail gehen, um nicht zu spoilern. Auch dies gelingt Manuela Inusa gut, ohne dabei reißerisch, sentimental oder unrealistisch zu wirken. Alles in allem hat mich dieses Buch wieder einmal richtig begeistern können. Es reiht sich perfekt in die Reihe der „Kalifornischen Träume“ ein und ich kann es kaum erwarten, das nächste Buch lesen zu können. „Mandelglück“ verdient daher volle 5 Leseeulen.

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Meine Meinung Mir haben bisher alle drei Teile der kalifornischen-Träume-Reihe gefallen. Mandelglück fand ich jedoch am schönsten. Neben viel Herz gibt es in diesem Band auch ein paar Krimi-Elemente. Der Schreibstil liest sich wie Butter. Mit der manstollen Sophie hatte ich ein bisschen Schwierigkeiten am Anfang. Sie kommt oftmals ziemlich egoistisch und oberflächlich rüber. Verlässt ihre Heimat Kalifornien, um in Boston als Restaurantleiterin im Three Seasons Karriere zu machen. Das fand ich eigentlich ganz in Ordnung. Jedoch hat sie den Kontakt zu ihrer besten Freundin Lydia einschlafen lassen. Ihrer großen Liebe Jack hat sie noch nicht mal erzählt, dass sie ein College in einer anderen Stadt besuchen wird. Ihre heißgeliebte Oma Hattie hat sie Jahre schon nicht mehr gesehen. Vergisst ständig sie anzurufen. Dann bekommt sie einen Anruf. Hattie ist tot. Nach vielen Jahren fliegt sie zurück in ihre Heimat. Ihre Eltern Monty und Luanne sind sehr glücklich über ihre Rückkehr. Sophie muss erkennen, dass sie noch nicht mal daran erinnern kann, dass ihr Vater bereits in Rente ist. Ihr wird klar, wie wenig Anteil sie an ihrer Familie genommen hat. Lydia hat als ganz junge Frau ein Kind bekommen. Sie liebt ihre Tochter Gracie abgöttisch, ist jedoch heillos überfordert. Ihr Freund Brandon verlässt sie, um Kariere in San Francisco zu machen. Ihre beste Freundin Sophie ist ihr absolut keine Stütze. Bei deren seltenen Besuchen in Davis merkt sie, dass Sophie kein Interesse mehr an ihrer Freundschaft hat. Hattie ist die gute Seele in der Geschichte. Auf ihrer Mandelfarm in Davis ist sie glücklich. Ihre Enkelin Sophie fehlt ihr sehr. Hattie verfügt über hellseherische Fähigkeiten. Hat vielen Menschen in Not Trost gespendet. Auch Lydia hat in der alten Dame eine gute Freundin gefunden. Hattie hatte ein großes Problem. Irgendwas stimmt mit dem Vorarbeiter Emilio auf ihrer Mandelfarm nicht. Eine Mandelpflückerin aus Mexiko hat sich ihr anvertraut. Sie verspricht der jungen Frau Hilfe. Dann erliegt sie einem Herzinfarkt. Alba ist eine junge mexikanische Frau. Sie stammt aus ärmlichen Verhältnissen. Ihr größter Traum ist eine besseres Leben in Amerika zu führen. Ihr Vater verkauft sie für 2000 Dollar und Zigaretten an den älteren Kriegsveteranen Hershel aus Amerika. Alba wird von ihrem Mann zwar nicht geschlagen, lebt aber auch in Kalifornien in ärmlichen Verhältnissen. Schuftet auf der Mandelfarm von Hattie und führt eine tristes Dasein bei ihrem Mann. Er verbietet ihr den Kontakt mit ihrer Familie. Arbeitet nicht. Auf der Farm macht ihr der Vorarbeiter das Leben schwer … Besonders Alba konnte mich mit ihrer Geschichte berühren. Das junge Mädchen ist tapfer und fleißig. Muss viel ertragen. Nachdem ihr Hattie Hilfe versprochen hat, wird diese in ihrem Haus tot aufgefunden. Ich konnte zwischen den Zeilen ihr Heimweh spüren. Ihre Verzweiflung ist mir sehr nahe gegangen. Amerika, Amerika. Wieso hast du mich nur so enttäuscht? (Seite 102) Lydia hat einen tollen Mann gefunden, mit dem sie die zwei Söhne Max und Randy hat. Ihr Mann Rex führt eine Mandelfabrik, in der sämtliche Leckereien hergestellt werden. Für ihn ist Gracie wie die eigene Tochter. Das pubertiernde Mädchen verspürt jedoch den Wunsch, bei ihrem Vater zu leben. Gracie macht ihren Elten das Leben schwer. Diese Geschichte ist dieses mal so ganz anders. Herzlichkeit und Zusammenhalt sind auch dieses mal wieder präsent. Dennoch beinhaltet sie sehr schwierige Themen. Mexikanische Arbeiter ohne Aufenthaltsgenehmigung. Ein Vorarbeiter, der seine Schutzbefohlenen ausnützt. Das sehr oft auf eine Weise die strafbar ist. Eine Familie, die Probleme mit einer Tochter hat, die auf einmal den Mann, der sie großgezogen und stets wie sein eigenes Kind behandelt hat, nicht mehr als Vater anerkennen will. Eine Frau, die ihr Leben sehr oberflächlich gelebt hat, und nun erkennen muss, wie vielen Menschen sie damit weh getan hat. Ja, Sophie konnte mich dann noch für sich einnehmen. Sie ist endlich erwachsen geworden. Nachdem Hattie ihr die Mandelfarm vermacht hat, nimmt sie die Herausforderung an, 3 Monate die Mandelfarm führen. Nähert sich ihrer Freundin Lydia wieder. Hattie hat ihr überall Briefchen hinterlegt, die Sophie positiv gestimmt haben. Nur an einem Brief erkennt sie, dass sie unbedingt auf der Mandelfarm bleiben muss. Sie muss eine Aufgabe weiter führen, die ihre Oma nicht mehr beenden konnte. Ja, und da ist doch auch noch Jack ……. Fazit Mit dieser bezaubernden und spannenden Geschichte hat sich Manuela Inusa dieses mal selbst übertroffen. Mandelträume ist mein bisheriges Highlight aus der kalifornischen-Träume-Reihe. Sie enthält ein paar Krimi-Elemente. Die Protagonisten sind bildlich beschrieben, mit all ihren Ecken und Kanten. Im Anhang befinden sich wieder leckere Rezepte. Ich muss nicht erwähnen, dass ich nun unbändigen Appetit auf Mandeln habe. Gegen so einen leckeren Brotaufstrich hätte ich jetzt auch nichts. Ein bisschen Fernweh gehört auch dazu. Gerne würde ich die Mandelblüte in Davis mit eigenen Augen sehen. Danke Manuela Inusa. Ich komm bald zum Erdbeeren pflücken.

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Sophie hat sich in Boston eine erfolgreiche Karriere erarbeitet, sie ist Restaurantleiterin im angesagtesten Restaurant der Stadt. Als ihre Großmutter Hattie stirbt, reist sie zur Beerdigung ins kalifornische Davis - ohne zu ahnen, dass Hattie sie als Erbin der Mandelfarm eingesetzt hat. So muss sie sich nun entscheiden. Sie ist hin- und hergerissen, zudem die Begegnungen mit ihrer alten Freundin Lydia und ihre Jugendliebe Jack eine Fülle von Erinnerungen wach rufen... Manuela Inusa hat mit „Mandelglück“ wieder einen wundervollen Roman für kurzweilige Lesestunden erschaffen. Mit ihrem unvergleichlich angenehmen und mitreißenden Schreibstil nimmt sie ihre Leser mit zu ihren drei Protagonistinnen Sophie, Lydia und Alba. Zu der Ich- bezogenen Karrierefrau, der patenten Familienmanagerin und der jungen Mexikanerin, die auf der Plantage als Mandelpflückerin arbeitet. Inmitten der herrlichen Mandelplantage verwebt sie die Lebensgeschichte der drei so unterschiedlichen Frauen miteinander - und das tut sie großartig wie immer. Dennoch ist bei diesem Buch etwas anders. Manuela Inusa hat in ihren früheren Romanen auch Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft angesprochen, mit Alba jedoch geht sie einen Schritt weiter und benennt die Missstände konkret und gibt ihnen mit der sympathischen jungen Frau ein Gesicht. Gerade im Vergleich mit Sophie, die für gewöhnlich durchsetzt, was sie will, tritt die Hilflosigkeit Albas noch besser hervor. Ihre authentisch und mit viel Herzblut skizzierten Charaktere verleihen der Geschichte eine wunderbare Lebendigkeit, die die Seiten verfliegen lassen. Ich habe über Sophie so manches Mal den Kopf geschüttelt, mir mit Lydia Gedanken über ihr pubertierendes Töchterchen gemacht und mit meiner Lieblingsfigur Alba mitgelitten und sie gleichzeitig für ihren Mut bewundert. Ich habe "Mandelglück" sehr gerne gelesen, vor allem auch deshalb, weil Manuela Inusa etwas Neues gewagt und trotzdem ihrem Stil treu geblieben ist. Denn obwohl sie ein schweres Thema in ihrem Buch verarbeitet, fehlt es nicht an Romantik, an Freundschaft und ein Stückchen heiler Welt. Für mich bis jetzt mein Lieblingsband aus der Reihe Kalifornische Träume. Ich freue mich schon auf das "Erdbeerversprechen", das im Februar 2021 erscheinen soll.

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