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Rezensionen zu
Eine Prise Marrakesch

Thea C. Grefe

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„Eine Prise Marrakesch“ ein Roman von Thea C. Grefe im blanvalet Verlag erschienen. Mit 447 Seiten. Die Geschichte wird mit Abwechselnden Kapiteln aus der Sicht verschiedener Hauptfiguren erzählt. Da gibt es den Geschichten Erzähler, der auf einem großen Markt in Marrakesch die Geschichte von Hassan und seiner Familie erzählt. Von einer Zeit die schon lange her ist?! Klara macht gerade ein Praktikum als Köchin in einem gehobenen Restaurant in Deutschland. Sie gewinnt außerdem einen Kochwettbewerb im TV und darf dafür eine Woche nach Marrakesch reisen. Zur gleichen Zeit wird sie auch noch von ihrem Chef Alain gefeuert. Oder steckt da etwa mehr dahinter? Charlotte bekommt von einer Frau Namens Verena einen Besuch. Die ihr ankündigt, dass sich Charlottes Mann von ihr scheiden lassen wird, um mit Verena eine Familie zu gründen. Charlotte hat zwar schon länger mit ihrem Mann Paul eine Abmachung getroffen aber eine Scheidung kommt nun doch unerwartet oder doch nicht? Kurzerhand reist sie nach Marrakesch und probiert altes wieder aus. Könnte das ein neuer Anfang sein? Karim ist Geschäftsmann in der Baubranche und in Marrakesch sehr erfolgreich. Er wird von seiner Mutter gebeten sich das alte Familien Hotel anzusehen. Es wird schon sehr verfallen sein und trägt auch eine Geschichte. Sogar ein Geheimnis wird sich offenbaren müssen! Wer verbirgt was? Und da sind noch die zwei alten, die einen Teil des alten Hotels bewohnen. Wer ist dieser Junge mit den blauen Augen? Wo ist seine Mutter oder Vater? Meine Meinung: Ich habe erst mal einige Seiten gebraucht um die Hauptfiguren kennen zu lernen. Aber ab ca Seite 100 war ich voll eingetaucht und neugierig wie es mit der Geschichte und dem Geheimnis weitergeht. Es handelt um Liebe, Zurückweisung, Neuanfang, Veränderung und vor allem alles ist möglich und kann von jedem selbst bestimmt werden. Man muss sich nur trauen etwas Neues zu beginnen oder eben Veränderungen zu zulassen. Das Buch hat mich zuerst mit dem tollen Gewürz Cover angesprochen und auch die Geschichte ist spannend geschrieben. 5 von 5 Sternen

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Marrakesch, die Stadt aus Tausend und einer Nacht. Dort werden Geschichten erzählt, an jeder Ecke kann man Märchen entdecken, die hier gespielt haben könnten. Mythen und Dschinns lauern an jeder Stelle in dieser Stadt. Und genau dort treffen drei Menschen aufeinander, die von der Vergangenheit belastet und von unterschiedlichsten Charakteren sind. Sie sind alle verzaubert von der Stadt. Orientalische Pracht und Düfte, die die Sinne betören. Ihre Geschichten verbinden sich miteinander und am Ende wird alles gut. Doch wird es das wirklich? Karim lebt in Marrakesch. Als er über den Djemaa el Fna, den Marktplatz geht, wird eine Geschichte über einen Mann aus Marrakesch erzählt, die könnte die Geschichte seines Großvaters sein. So ganz gefällt Karim das aber nicht. Denn der Großvater wurde vom Großwesir verfolgt, was ein Geheimnis der Familie ist. Die sensible und stille Charlotte kommt aus Deutschland und ist vor sich selbst und ihrer Scheidung auf der „Flucht“. Sie hat sich mit einer neuen Kamera ausgestattet und versucht wieder in ihre alte Form als Fotografin zurück zu finden. Oder vielleicht doch nur zu sich selbst? Klara wurde von ihrem Küchenchef in Deutschland wegen ihrer roten zotteligen Haare und ihrem Temperament aus der Küche geworfen. Dieser kämpft um einen Gourmet-Stern und steht völlig unter Strom. Klara mag ihren Chef Alain zwar aber das lässt sie sich nicht bieten. Soll er doch sehen, wie er klar kommt. Sie hat sowieso einen Kochwettbewerb gewonnen. Eine Reise nach Marrakesch. In das Land der tausend Gerüche und Gewürze. Was ich gelesen habe Thea c. Grefe hat einen schönen flüssigen Schreibstil, der nicht anstrengend ist. Ihre Charaktere entwickeln sich auf den ersten Seiten und man hat es nicht schwer, Sympathien zu entwickeln. Es entsteht ein geschmeidiges Gespinst einer schönen runden Geschichte, die Marrakesch in verlockende Nähe bringt. Die Autorin gibt jedem ihrer Helden Platz. Die einzelnen Kapitel sind mit den Namen der jeweiligen Person überschrieben, aus deren Sicht gerade erzählt wird. Allerdings wirkt es manchmal etwas langgezogen. Am Ende einiger Kapitel findet man auch noch marokkanische Rezepte, die es bestimmt wert sind, nachgekocht zu werden. Fast kann man die Gewürze erschnuppern und mich hat es schon gereizt, eine Tajine zu erstehen und einen Hefeteig anzusetzen. Der Roman ist schön und unterhaltsam. Ein Zeitvertreib, der Sorgen vergessen lässt und nicht besonders anspruchsvoll ist. Ein Roman für den Strand oder das Sofa, um abzuschalten. Ein wenig Herzschmerz, gepaart mit Tausend und einer Nacht, Liebe und eine bisschen Krimi.

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Farbenfroh

Von: Carmen

04.06.2020

Farbenfroh, Malerisch, Romantisch, Kitschig schön. So könnte man das Buch auf die schnelle beschreiben. Gans sanft werden wir in das wunderschöne Marakesch entführt und dort wie in 1000 und einer Nacht verzaubert. Wer eher die sanfte Art einer Liebesgeschichte mag ohne große Turbulenzen der ist hier genau richtig. Man braucht den Kopf nicht viel anstrengen beim lesen, den die Worte fließen von alleine und zaubern eigene Gedanken und Träume dem Leser in den Kopf.

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Meine letzte größere Reise ging nach Marrakesch. Diese Stadt hat mir sehr gut gefallen, die Gerüche, die Farben, der Trubel – das wollte ich mir beim Lesen dieses Buches noch einmal in Erinnerung rufen… Beschreibung des Buches: „Eine Prise Marrakesch“ ist 2020 im blanvalet Verlag als Hardcover mit 447 Seiten erschienen. Das Cover zeigt den Turm der Koutoubia-Moschee (in deutsch etwa „die Moschee der Buchhändler“), die besonders bekannt für Marrakasch ist, ein farbiges marokkanisches Muster ziert die Ecken des Buches. Kurze Zusammenfassung: In einem Riad, einem alten Hotel in Marrakesch, treffen zunächst drei sehr verschiedene Menschen aufeinander. Charlotte, die Fotografin, die Köchin Klara (hat die Reise in das Hotel gewonnen) und der marokkanische Geschäftsmann Karim. Später taucht noch Koch Alain auf, der Klara nachgereist ist. Alle haben ihre ganz eigenen Probleme. Da treffen sie gemeinsam auf ein altes Grandhotel, das ein Geheimnis verbirgt… Mein Leseeindruck: Gleich zu Beginn bin ich in diesen Roman eingetaucht, hatte sofort die Gerüche, den Trubel und die wunderbaren Farben von Marrakesch vor Augen. Der Roman wird mit dem Fokus auf die verschiedenen Hauptpersonen je Kapitel erzählt. In manchen Kapiteln findet man 18 köstliche marokkanische Rezepte zum Nachkochen. Die Geschichte entwickelt sich langsam. Zunächst müssen die Protagonisten zusammenfinden. Als Leser erfährt man nur nach und nach, welche Geheimnisse die vier Menschen verbergen und in welcher Beziehung sie untereinander stehen. Neben den Themen Liebe behandelt dieses Buch auch die Themen Freundschaft und Berufung. So kristallisiert sich heraus, dass Charlotte eine begabte Fotografin ist und Klara eine begnadete Köchin. Was alle vereint ist die Sehnsucht nach Traditionen. Mir hat das Buch gut gefallen, es hat mich in meine Urlaubsreise zurückversetzt und mir damit ein paar „traumhafte“ Stunden beschert in denen ich mir das wunderbare „Gewusel“ (so nenne ich es) auf Marrakeschs Straßen mit der Farbenpracht und den Düften in Erinnerung rufen konnte. Aber irgendwie ist die Geschichte noch ganz nicht fertig erzählt, da dürfte man tatsächlich noch eine Fortsetzung erwarten… Fazit: Wer noch nie in Marrakesch war, der kann diesen Roman als Reisevorbereitung lesen. Wer Marrakesch schon mal bereist hat, der taucht wieder ein in das Treiben der Stadt.

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Das Cover hat für mich irgendwie was orientalisches an sich. Der untere Rand ist mit einem farbenfrohen Mosaik verziert, der für mich sehr gut zu Marroko passt. Auf dem Bild ist der leere Djema el Fnaa zu sehen, der bekannteste Platz von Marrakesch. Nur eine Frau im grünen Kleid mit Hut ist dort zu sehen. Zusammen mit dem Titel „Eine Prise Marrakesch“ bekam ich direkt Lust zum Lesen. Ich Reise gerne und viel ob nun in der Realität oder in Büchern. Aus aktuellem Anlass sehr viel in Büchern und so kam mir der Ausflug nach Marrakesch genau richtig. Meine Erwartungen an das Buch waren gute Unterhaltung, einen Einblick in die Gewürze des Landes zu bekommen und möglichst viel von dem Flair aus 1001 Nacht zu mir nach Hause zu holen. Ich selbst bin vor Jahren in Tanger gewesen und hatte meine Erlebnisse von dieser Reise im Kopf beim Lesen. Wobei man natürlich Tanger und Marrakesch von der Größe her nicht vergleichen kann. In der Geschichte gibt es vier Charaktere, die für die Handlung wichtig sind. Dabei kommen Klara, Charlotte und Alain aus Deutschland bzw. der Schweiz und Karim direkt aus Marrakesch. Der Zufall führt die beiden Frauen zusammen in die Herberge von Karim, wo sie aus Platzmangel eine Suite teilen müssen. Beide haben ihre ganz eigenen Erwartungen an ihren Urlaub in Marrakesch. Klara möchte ihren Horizont erweitern und in die marokkanische Küche eintauchen. Charlotte hingegen versucht neuen Mut zufassen und erobert den Ort durch ihre Kameralinse. Karim spielt dabei eher eine untergeordnete Rolle und Alain taucht nur am Rande immer mal wieder auf. Alle vier haben ihr ganz eigenes Problem und versuchen damit klar zukommen. Auch wenn im Prinzip die vier oben genannten Personen für die Geschichte tragend sind, sind mir ganz andere Charaktere viel interessanter erschienen. So erzählt der Halaiqi, zu deutsch Geschichtenerzähler auf dem Djema el Fnaa die Lebensgeschichte von Karims Ahnen. Ich fand es sehr faszinierend, wie er all abendlich die Zuschauer in seinen Bann zog. Mit dem Cover vor Augen hatte ich direkt ein Bild im Kopf und hatte das Gefühl ebenfalls in Marrakesch zu sein und der Stimme zu lauschen. In diesem Zusammenhang möchte ich dir ein Zitat des Halaiqi mit auf den Weg geben: Diese drei – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – seien wie die drei Glieder einer starken Kette untrennbar miteinander verbunden. Sehr wahre Worte wie ich finde. Die mich zum Nachdenken angeregt haben. Neben den vielen Bildern, die in meinem Kopf durch die detaillierten Beschreibungen erzeugt wurden kamen auch die Gerüche des Orients dazu. Wer schon mal die engen Gassen eines Souks oder Basars besucht hat, wird die verschiedenen Gerüche förmlich in der Nase haben. So habe ich mit Freude Klaras reise durch Marrakesch genossen und die Rezepte, die sie aufschnappte mir auf der Zunge zergehen lassen. Sehr schön finde ich, dass diese Rezepte direkt mit allen Zutaten und der Zubereitung im Buch genannt werden. So kann ich selbst meine kleine Geschmacksreise nach Marrakesch unternehmen ohne meine eigene Küche zu verlassen. Das ein oder andere Rezept habe ich mir markiert, um es in Ruhe mal nach zu kochen. Für mich war es eine angenehme Urlaubsreise in das ferne Marokko. Mein Fernweh wurde für den Moment gestillt und im gleichen Zug meine Sehnsucht geschürt, irgendwann selbst mal den lebhaften Djema el Fnaa zu besuchen. Die Handlung der vier Personen war okay, doch hat mich eher das drum herum fasziniert. Das Ende finde ich sehr gut gewählt, da ich als Leser einfach die Möglichkeit habe weiter zu träumen. Ich hatte eine schöne Sightseeing Tour inklusive gutem Essen und kann das Buch für Reiselustige empfehlen, die sich in Gedanken auf reisen machen möchten.

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Zwei Frauen und zwei Männer, in der zweiten Hälfte ihres Lebens, die mit ihren eigenen Problemen, ihrer Vergangenheit und der Zukunft hadern. Vier Menschen, die schließlich in Marrakesch landen. Das sind die Grundzutaten für „Eine Prise Marrakesch“. Klara, von ihrem Chef und heimlichen Schwarm Claire genannt, ist begeisterte Hobbyköchin und begegnet dem Leben mit einem Lächeln. Auf ihrer Marrakesch-Reise lernt sie die introvertierte Charlotte kennen. Diese entdeckt ihre alte Leidenschaft zur Fotografie neu. Karim, ein erfolgreicher Geschäftsmann, steht vor der Entscheidung, was er mit dem verfallenen Grand Hotel der Familie machen soll. Und Koch Alain lässt sich in die Kreditfalle locken. Zwischen den Geschichten und Gedanken dieser vier Personen springt Autorin Thea C. Grefe in ihrem Roman „Eine Prise Marrakesch“ hin und her. So bekommt man als Leser für alle Figuren ein Gefühl. Zwischendrin streut Grefe marokkanische Rezepte ein, die ihre Figuren gerade gerochen, geschmeckt oder zubereitet haben. Insgesamt ist das Buch nett und leicht zu lesen. Eine positive Geschichte über Freundschaft, Liebe und Neuanfang vor der farbenprächtigen Kulisse Marrakeschs.

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Farbenfrohes Marrakesch

Von: buecherundgedanken

12.05.2020

Eine Prise Marrakesch von Thea C Grefe hat mich sofort ins farbenfrohe Marrakesch entführt; . ich konnte in das Stimmengewirr, die Gerüche, die Farben und all den Lärm vom djemaa el fna, dem zentralen Markplatz von Marrakesch eintauchen. Die Geschichte handelt von vier Personen, die sich durch unterschiedliche Gründe in Marrakesch befinden: Klara, eine Köchin aus Leidenschaft, Charlotte, einer ehemaligen Fotografin, Alain, den Chef von Klara und Karim, einem marrokanischen Gescades. häftsmann, dessen Geschichte eng mit der Geschichte des Hotel Les Almohades verwoben ist und vom Grandhotel Les Almohades. Parallell dazu erzählt ein Halaiqi, also ein Geschichtenerzähler am Djemmaa el fna seinen Zuhörern die Entstehungsgeschichte des Grandhotels. In diesem schönen Buch passiert nicht wirklich viel und doch ändert sich in Marrakesch das Leben aller Beteiligten und auch ein gehütetes Familiengeheimnis wird gelüftet. Es geht um Freundschaft, Liebe und die Macht der djinns, also der Geister der arabischen Kultur und auch um die kulinarischen Genüsse dieses.wunderbar bunten Landes, welche zur richtigen Zeit mittels ausführlicher Rezepte domumentiert wird (ich denke da an die unterschiedilchsten Tajines, die süssen Verlockungen und an den allgegenwärtigen Pfefferminztee Was mir an diesem Buch so besonders gut gefallen hat – neben dem schöne Cover mit den etwas erhabenen Mosaiken – war das Flair von Marrakesch, welches Thea C.Grefe so umwerfend beschrieben hat. Ich habe mir sofort überall wohl gefühlt, am Djemmaa el fna, im Riad in der Altstadt, inmitten des verwunschenen Grandhotels und ich habe die Vorstellung der Farben, der Gerüche und des geschäftigen Treibens mitten in dieser bunten pulsierenden Stadt geliebt und mich auch über die vielen historischen Hintergrundinformationen über Marroko gefreut.

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Wie meine LeserInnen wissen, waren wir im Dezember in Marrakesch, wo es uns unglaublich gut gefallen hat. Und dann erschien im Blanvalet-Verlag dieses Buch, ein Roman, in dem es auch um Essen geht. Nun, was soll ich weiter erklären, wieso ich das hier beschreibe? Die Autorin Thea C. Grefe lebt in Deutschland und man merkt, dass sie für ihr Leben gerne reist. So wird sie vom Verlag beschrieben: Wenn sie nicht eine ihrer vielen Reisen macht, dann reist sie mithilfe von Büchern im Kopf. Kommt mir bekannt vor. Vier ProtagonistInnen gibt es im Buch, die alle denkbar unterschiedlich sind. Claire ist Hobbyköchin, hat bei einer Kochshow gewonnen und hat beim ambitionierten Koch Alain, der von finanziellen Problemen geschüttelt wird, ein Praktikum gemacht, bis der sie vor die Türe gesetzt hat. Daraufhin trat sie ihre Reise an. Sie lernt Charlotte, eine studierte Fotografin, die vor ihrer Scheidung steht, schon bei der Anreise kennen. Nachdem beide im überbuchten Hotel abgewiesen werden, finden im Hotel von Karim, der mit seinem Schicksal hadert, Unterschlupf. Die beiden Frauen lassen sich durch Marrakesch treiben, genießen die Atmosphäre der Stadt und entdecken sich selber noch einmal neu. Auch die beiden Männer müssen ihr Leben überdenken. So viel sei zum Inhalt verraten. Was mir gefällt: Es sind 18 Rezepte in dem Buch, marokkanische und andere. Aber noch schöner: Das Ambiente von Marrakesch ist so wunderbar eingefangen, ich war sehr schnell wieder in diese traumhafte Stadt zurückversetzt. Generell ist zu sagen, dass ich mich erst in das Buch einlesen musste, denn es gibt die vier Erzählstränge der ProtagonistInnen, dann noch den eines Erzählers, später kommen noch zwei andere dazu. Wenn man einmal im Lesestrom drinnen ist, liest es sich flüssig. Es ist ein Reise-Roman, ein Selbstfindungsroman, ein Liebesroman, ein Roman über Freundschaft von Menschen um die 50 und ein Kochbuch. Ich fand das eine gelungene Mischung. Man muss gern essen und reisen, um das Schwelgen in Gerüchen und im Ambiente einer Stadt nachvollziehen zu können. Es ist sicher auch kein Fehler, wenn man weiß, dass Liebe nicht unbedingt einfach ist, um all die Wirrungen in den Herzen der ProtagonistInnen nachvollziehen zu können. Wem das Buch gefallen könnte? Ich bin nicht sicher, ob sehr junge Menschen damit ihre Freude hätten. Man braucht wahrscheinlich eine gewisse Lebenserfahrung, um Gedanken und Gefühle der ProtagonistInnen nachvollziehen zu können.

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