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Rezensionen zu
Die zehnte Plage

Clive Cussler, Dirk Cussler

Die Dirk-Pitt-Abenteuer (25)

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MEIN FAZIT: Ich habe alle Bücher der Reihe gelesen und lange auf dieses Buch gewartet. Meine Vorfreude auf regelrechte Spannung wurde leider enttäuscht. Die Seuche bei der nur Jungen sterben wird immer wieder mal kurz erwähnt aber mehr auch nicht. Hier hätte ich mir mehr gewünscht. Dirk Pitt und Al Giordino rücken ziemlich in den Hintergrund, während die Kinder von Dirk Pitt mehr Seiten des Buches einnehmen. Da haben mir die älteren Bücher einfach besser gefallen. Action gibt es nur sehr wenig am Anfang. Richtige Spannung bleibt leider auch aus. Der Vorgänger "Geheimakte Odessa" hat mir dagegen sehr gut gefallen. Das Ende kommt auch nicht wirklich in Fahrt und Spannung = Fehlanzeige. Kann man lesen, muss aber nicht.

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Inhalt: Dirk Pitt ist gerade in einem Boot auf einem Stausee in El Salvador unterwegs als die Staumauer bricht und das Wasser Boote und Menschen mit sich reißt. Pitt kann in letzter Sekunde eine junge Frau retten, die Wasserproben entnehmen wollte. Kaum setzt er die Frau am Ufer ab, als er sie schon wieder retten muss. Dieses mal nicht vor dem Ertrinken, sondern auf sie wurde geschossen. Doch das bleibt nicht der einzige Anschlag, denn auch der Wissenschaftler, der die Wasserproben aus dem See untersuchen sollte, wird ermordet. Pitt hat eigentlich nicht viele Kapazitäten sich persönlich mit dem Fall zu beschäftigen, muss er doch in Detroit einen gesunkenen Tanker bergen. Aber auch dieses Unterfangen läuft nicht reibungslos, einer der Taucher kommt zu Tode und Dirk Pitt ist überzeugt, dass der Taucher ermordet wurde. Gleichzeitig erkranken in verschiedenen Hotspots auf der Welt Jungen an einer mysteriösen Krankheit. Erst als Pitts Kinder, Dirk jr. und Summer in Ägypten überfallen werden wird ein Zusammenhang zwischen den Ereignissen deutlich. An allen Orten trat eine BioTech Firma auf .... Fazit: Dirk Pitt, charmant, kampferprobt und niemals alternd: der perfekte Held. Ich mag die Bücher um Dirk Pitt, denn Pitt ist ein Garant für actiongeladene Abenteuer, in denen es wild zugeht aber niemals zu brutal wird. Pitt hat nicht nur alle Attribute, die ein Actionheld braucht, wie Kraft, Kampftechniken und Bereitschaft zum Einsatz von Waffen, sondern er hat auch Herz und viel Verstand. Wie immer baut Cussler seine Geschichte auf einer wissenschaftlichen Grundlage auf, die man gut und schnell selbst nachrecherchieren kann. Cussler greift einen Forschungsbereich heraus und spinnt den Faden weiter. Was würde mit diesem Forschungsergebnis passieren, wenn jemand ein bestimmtes Ziel hätte? Diese Ziele sind in Clive Cusslers Romanen nie gut und nie zum Wohle der Menschheit, aber wenn man sich in die aktuellen Projekte etwas eingelesen hat, stellt man fest, dass Cusslers Geschichten durchaus Platz in der Realität finden könnten. "Die zehnte Plage" ist eine leichte Unterhaltung bei der man so ganz nebenbei in verschiedenen Forschungsbereiche eingeführt wird und man so noch etwas dazu lernt, ohne bewusst zu lernen. Das gefällt mir hier besonders gut, Cussler recherchiert gut und fundiert, so dass man den Fakten Glauben schenken kann und einem auch klar wird, was passieren könnte, wenn man den Markt unkontrolliert wuchern lassen würde. Denn dann käme vielleicht der eine oder andere Konzern auf die Idee die Grenzen des ethisch machbaren etwas zu ihren Gunsten auszudehnen. Und damit bedient Cussler noch einen dritten Punkt: neben Wissenschaft und Action kommt auch die Politik nicht zu kurz. Durch die gute Mischung und die sympathischen Protagonisten werden die Themen aber auf keinen Fall trocken und langweilig transportiert, im Gegenteil, "Die zehnte Plage" war äußerst kurzweilig. Clive Cussler verstarb im Februar diesen Jahres und ich wünsche mir sehr, dass sein Sohn, Dirk Cussler, die Reihe um Dirk Pitt fortsetzt.

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