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Rezensionen zu
Der Stoff, aus dem Gefühle sind

Karl Deisseroth

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Ein Buch der besonderen Art

Von: Sonnenschein

02.12.2021

"Der Stoff, aus dem Gefühle sind" hat mich sehr überrascht, da ich eine andere Art von Sachbuch erwartet habe. Obwohl ich mich regelmäßig mit biologischen und medizinischen Themen beschäftige, fand ich dieses Buch inhaltlich sehr anspruchsvoll und dadurch stellenweise schwierig zu lesen. Nichtsdestotrotz ein sehr interessantes Thema und eine spannende Herangehensweise.

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Die Tiefe der menschlichen Gefühle

Von: Theblackswan

29.11.2021

In 'Der Stoff aus dem Gefühle sind' von Karl Deisseroth taucht der Psychiater tief mit uns in die menschlichen Gefühle ab. Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, habe ich erwartet, dass es hauptsächlich um den Ursprung der menschlichen Grundemotionen Wut, Freude etc. Geht. Aber schon die Einleitung hat klargemacht das es nicht so ist. Das kann man jetzt enttäuschend finden aber immerhin wurde man darauf vorbereitet. Stattdessen führt Deisseroth anhand seiner alten Patienten durch verschiedene Emotionen oder eher Krankheitsbilder die sehr stark von Emotionen gesteuert werden. Dort erklärt er die Fallgeschichte und Erkenntnisse der speziellen Patienten und geht dann auf die möglichen Evolutionären Beweggründe dafür ein und verifiziert es mit den Techniken der Optigenetik. Dieses Zusammenspiel macht die Geschichten sehr interessant und vielschichtig, jedoch auch definitiv schwerer zu lesen und zu verdauen. Man muss sich pro Kapitel (die teils sehr lang sind) sehr konzentrieren um alle Zusammenhänge zu verstehen. Kein Buch f zum Entspannen nach einem langen Tag. Für jeden, der sich für Neurologie, Psychologie und Emotionen interessiert finde ich das Buch sehr interessant und empfehlenswert. Für jeden der wissen möchte warum wie Freude empfinden würde ich es eher nicht empfehlen. Diese Erklärungen sind zwar vorhanden doch man muss sie suchen.

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Ein wertvolles Geschenk

Von: Janine

27.11.2021

Karl Deisseroth hat hier ein sehr schönes, anspruchsvolles Buch verfasst! Er erklärt anhand von Beispielen den Forschungsstand aller aktuelle Themen wie zum Beispiel Angststörungen, Depressionen und Autismus, aber auch Demenz, Alzheimer und Parkinson. Veranschaulicht wird die Theorie durch Experimente mit Mäusen mittels Optogenetik. Das Buch eignet sich super als Geschenk für Personen, die ein Vorwissen in dem Bereich aufweisen oder wissenschaftlich sehr interessiert sind!

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In seinem Buch "Der Stoff, aus dem Gefühle sind" will der Psychiater Karl Deisseroth seinen Leser die Komplexität von Emotionen näher bringen. Das schafft er außerordentlich interessant durch Erzählungen von seinen (anonymisierten) Patienten und anschließend durch die Erklärung zugrundeliegenden Gehirnfunktionen. Kombiniert mit seinem bildhaften und metaphorischen Schreibstil schafft Deisseroth hier ein Werk, das mich positiv überrascht hat und das ich jedem empfehlen kann, der sich für die Biologie des Menschen und/oder psychiatrische Krankheiten interessiert.

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Hervorragend

Von: elashin.testet

25.11.2021

Ein Buch das ganz anders ist als alle Ratgeber die unsere Psyche fit machen wollen mit lehrbuchhaften Muster-Verhaltes-Weisen, in denen man erwartet dass sie bei allen gleich funktionieren oder zutreffen. Als ich den Klappentext las war ich mir nicht sicher was da wirklich kommt. Positiv überraschte mich dieses Buch, es ist nichts aus der Reihe. Hier werden Emotionen nicht nach einem Schema erläutert, ganz im Gegenteil, aus den Geschichten aus den Begegnungen in der psychiatrischen Notaufnahme berichtet der Arzt Karl Deisseroth. Hier geht es komplett um den Mensch selbst.  Dazu erfährt man näher was es mit den Emotionen zu tun hat, welches Funktion und Verbindung dazu das Gehirn hat, wie unterschiedlich der Stoff aus den Gefühlen von Mensch zu Mensch ist, Aspekte und Erkenntnisse der heutigen Neurowissenschaft und vieles mehr. Dabei kommen viele Krankheitsbilder im Buch vor von Manie bis Essstörung, aber auch Parkinson oder z. B. Alzheimer. Ein Buch dass man gar  nicht einfach zusammenfassen kann. Ich kann es jedem empfehlen der beruflich in diesem Berufsbild arbeitet und jedem der Ineresse an der Psychologie hat und mit den Begriffen etwas anfangen kann. Ich finde es ist ein tolles Buch was man nicht einfach nur liest und weglegt, sondern es immer wieder mal zur Hand nimmt.

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Ein sehr interessantes Buch, welches nicht wie so viele andere in diesem Bereich in die Spate "self-help" fallen. Der Autor erzählt in angemessener Sprache aus einem Breiten Spektrum von Psychiatrie und Biologie, um die neusten Möglichkeiten der Forschung greifbar zu machen. Höchst interessant aber vermutlich noch am meisten geeignet für Menschen mit einem Grundwissen oder stärkerem Interesse im Bereich der Psychobiologie.

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Der Stoff, aus dem Gefühle sind

Von: Deniz

21.11.2021

Dieses Buch erzählt von den Begegnungen, die Deisseroth als Arzt in der psychiatrischen Notaufnahme mit Patient*innen hatte. Sie müssen nicht aus der Medizin kommen um dieses Buch zu lesen; ist leicht verständlich geschrieben. Dieses Buch ist kein Wissenschaftliches Buch, es ist ein Krimi! So spannend!

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Verblüffende Einblicke

Von: amara5

19.11.2021

Der renommierte Psychiater, Neurobiologe und Bioingenieur Karl Deisseroth verknüpft in seinem einfühlsamen Werk „Der Stoff, aus dem Gefühle sind“ sein jahrelanges Wissen als Notfall-Psychiater mit den neuesten Erkenntnissen aus der Wissenschaft und liefert verblüffende, aber auch sehr empathische Einblicke in den menschlichen Geist. Anhand von gezielten Patienten-Beispielen liefert Deisseroth bewegende, erschütternde und persönliche Fallbeispiele für die Krankheiten Depression, Demenz, Schizophrenie, Psychose, Border-Line oder Essstörung und wendet die Perspektive so gekonnt, dass der Leser eine tiefe Einsicht in den „Ausnahme“-Zustand, die Neuronenwelt und den Gefühlen des anderen erlangt. Anhand der Optogenetik entschlüsselt die Wissenschaft die Funktion der einzelnen Neuronen im Gesamtkonstrukt Gehirn – ein wichtiges Forschungsgebiet von Deisseroth und doch rückt der Professor an der Stanford University neben dieser wissenschaftlichen Entschlüsselung den Menschen und seine Kämpfe sowie sein alltägliches Leiden mit der Krankheit ins Licht und gibt ihnen eine Ausdrucksmöglichkeit. Poetisch und lyrisch stellt der Literatur-Liebhaber Deisseroth seinen Kapiteln, Erkenntnissen und Praxisbeispielen ausgewählte Zitate von Joyce, Milton oder Millay voran – überhaupt ist sein bewusstseinserweiternde und feinfühlige Ausflug in den menschlichen Geist und in die biologische Natur auch philosophisch mit vielen breitgefächerten Vermerken angehaucht, betrachtet immer wieder das Menschsein im Ganzen, das Streben nach Verbindung und Bedeutung, bevor er packend in Einzelschicksale und Emotionen eintaucht. Und auch persönliche Einsichten in seine wissenschaftliche Laufbahn, aber auch in sein Leben gewährt Deisseroth. Karl Deisseroth ist eine erhellende, kraftvolle und ergreifende Kombination gelungen, in der er sein Wissen über die Optogenetik mit tiefem Verständnis für seine Patienten bündelt – nicht nur ein aufschlussreiches Muss für das Fachpublikum, sondern auch für jeden interessierten Leser, der anhand von psychischen Erkrankungen, aber auch anhand von viel Menschlichkeit und feinsinniger Beobachtungsgabe vielschichtig in die Geheimnisse unserer inneren Welten und Schaltkreise des Gehirns eintauchen möchte.

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