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Rezensionen zu
Für mich soll es Neurosen regnen

Peter Wittkamp

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€ 18,00 [D] inkl. MwSt. | € 18,50 [A] | CHF 24,90* (* empf. VK-Preis)

Gagschreiber für Jan Böhmermann, Klaas Heuer-Umlauf und die "heute show online" sowie einer der Köpfe hinter der BVG-Kampagne #weilwirdichlieben... diesem Mann müsste doch eigentlich die Sonne aus dem Hintern scheinen. Doch statt dessen regnet es gemäß dem Titel seines Buchs Neurosen für ihn. Offensichtlich kennt Peter Wittkamp auch einige weniger lustige Seiten des Lebens. Seit über 20 Jahren hat er mit dem Krankheitsbild OCD zu kämpfen. Über lange Zeit macht er das vorwiegend mit sich selbst aus. Die nun öffentlich gemachte Auseinandersetzung mit Zwangsstörungen erforderte Mut. Doch dank seiner überwiegend humorvollen Darstellung seiner Herausforderungen wirkt er nicht als leidendes Opfer sondern durchaus ein Stück weit als neutraler Beobachter seiner eigenen "Dämonen". Auf diese Weise wird der Leser gut unterhalten während er etwas über die Ursachen, Auswüchse, Auswirkungen und Möglichkeiten zum Umgang mit diesem Krankheitsbild lernt. Für weitere Ausflüge in die Theorie und Wissenschaft zu dem Thema gibt es Fachliteratur und Quellen auf die der Autor am Ende des Buchs verweist. Durch die Lektüre habe ich nun großen Respekt vor Menschen, die mit echten und ausgeprägten Zwangsstörungen leben müssen und über den einen oder anderen Spleen (sowohl eigene als auch in meinem Umfeld) kann ich nun bestimmt noch gütiger hinweggehen. ;-)

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„Es gibt ausser Schlafen keine einzige Tätigkeit in meinem Leben, die meine Zwänge nicht für sich beanspruchen wollen.“ Selten habe ich so ein herrliches Vorwort gelesen, lieber @peter_wittkamp, vielen Dank hierfür schon mal! Seit über 20 Jahren lebt der Autor mit Zwangsstörungen. Wie es sich mit solch einem Gefährten aushalten lässt, veranschaulicht Peter Wittkamp hier mit viel Humor, genialen Vergleichen, Beispielen und wissenschaftlichen Fakten. Das Lesen fiel mir so leicht, dass ich schon ein schlechtes Gewissen hatte, weil ich so gut unterhalten wurde. Denn nebst gutem Witz ist nämlich auch klar, welch enorme Belastung Zwangsstörungen für die Betroffenen sind. Nicht, dass ich vorher besonders viel Ahnung von Kontrollzwängen hatte, es war mir aber bewusst, dass es mit einem «Lass es einfach sein» nicht abgetan werden kann. Was ich jedoch nicht erahnen konnte, war die Vielfältigkeit der Zwänge bzw. dass eine Person gleich eine Tüte voll davon mit sich rumtragen kann, die so präsent den gesamten Alltag erschwert. Dass es ein steter Kampf um die Oberhand ist, wie sich der Zwang einnistet und wie schwer er sich vertreiben lässt. Peter Wittkamp beschreibt das Krankheitsbild OCD sehr treffend. Denn den quälenden Druck und die Macht der Gedanken konnte ich gut nachvollziehen. Vom «magischen Denken» zu aufdringlichen Gedanken, den Unterschied von eher harmlosem Spleen zu einer Zwangshandlung, möglichen Ursachen, Tipps und Therapiemöglichkeiten enthält das Buch viele persönliche Erfahrungen des Autors. Dass er diese Zwänge lange Zeit seines Lebens erfolgreich versteckt hielt, fand ich erstaunlich. Die Krankheit wird oft von Schamgefühl begleitet und man sucht sich kreative Ausreden, weil man sich fürchtet oder gerade nicht weiterweiss, nachgibt und tut, was der Zwang verlangt. Ich kann mir vorstellen, dass es eine grosse Überwindung war, hier so offen darüber zu schreiben, aber hoffentlich auch eine noch grössere Befreiung! Grosse Leseempfehlung und grosses Dankeschön ans @bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar!

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Humorvolles Buch über Zwangsstörungen

Von: Mutsammlerin

27.10.2021

Zum Inhalt⠀⠀⠀⠀⠀ Peter Wittkamp, Hauptautor der heute show online, spricht in diesem Buch von seiner Zwangsstörung. Er erzählt von seinem ersten Zwang, dem Waschzwang, und wie sich seine Erkrankung mit den Jahren verändert und andere Ausprägungen bekommen hat, wie Kontrollzwang und magisches Denken.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Meine Meinung⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Das Buch gibt einen sehr verständlichen Einblick in das Leben mit einer Zwangsstörung. Es wird vor allem auch deutlich, wie unterschiedlich sich die Zwänge oder Zwangsgedanken äußern können und wie sehr sie den Alltag beeinflussen und belasten. Der Autor berichtet mal ernst, mal humorvoll von der Erkrankung, wodurch sich das Buch sehr angenehm lesen lässt.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Mir hat das Buch auf jeden Fall gut gefallen und es hilft sehr, Zwangsstörungen besser zu verstehen.

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»Für mich soll es Neurosen regnen« Ein humorvoller aber hintergründiger Erfahrungsbericht über Zwänge und dem Umgang mit diesen Zwängen ... Redaktioneller Hinweis: Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Cover: Eine Figur, als Scherenschnittgrafik, die im Regen quasi auf dem Titel steht, den Blick zum Himmel erhoben, den roten Ball nicht merkt, der über ihr schwebt. Buchbeschreibung: Laut Klappentext zeigt der Autor mit großem Humor zahlreiche wissenschaftliche Fakten auf und berichtet aus seinem Leben. Meine Meinung: Cover: Das Cover spricht für sich. Es erweckt bei mir den oben beschriebenen Eindruck. Story: Ein »Lebensbericht« Charakterausarbeitung: Sehr nah am Autor Hintergrund: Fakten, Hinweise, nachvollziehbare Ausführungen Gut zu lesen und durchaus interessant biss ich mich dann doch etwas durch die ersten Kapitel, die ggf etwas zu lang ausfielen. »Komm auf dem Punkt«, war ein Gedanke, jedoch mag dies auch einer gewissen Ungeduld entsprungen sein, mehr zu erfahren. Mehr von der Tragik, den Neurosen und häufig gestellten Fragen. Sehr erfrischend sind die Einblicke in sein Leben, in seine Erfahrungen und den auch alltäglichen Dingen, die ein jeder wohl schon selbst erleben musste (Hab ich den Herd ausgemacht? Gehe ich jetzt NOCHMAL schauen?) So zieht sich das »magische Denken« durch das ganze Buch, lässt den Leser grübeln über Erdbeben oder doch eher Klimawandel und lässt lächeln, selbst noch im letzten Satz (über das Windelnwechseln) Gesamtbewertung: Ich habe mal schnell geschaut, was der Autor sonst noch so geschrieben hat. Vielleicht gibt es ja eine Idee für den Wunschzettel ... Zum Autor: Der ehemalige Marktforscher und Student der Soziologie Peter Wittkamp arbeitet als GAG-Autor, Werbetexter und Berater. Er veröffentlichte bereits mehrere Werke im humoristischen Bereich. Hintergrund meiner Einschätzung: 5 - wow, einfach unterhaltsam bzw. kann man auch drüber nachdenken, bringt mich weiter, lese ich nochmal! Rezension von Stefan Wichmann über »Für mich soll es Neurosen regnen« von Peter Wittkamp Verlag: btb Auflage: 1 Veröffentlichung: 20.2021 Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3-442-77102-8

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Peter Wittkamp habe ich zuerst auf Twitter entdeckt. Dort ist er als diktator unterwegs und ist sehr witzig. Es dauerte einige Zeit, bis ich feststellte, dass er auch Buchautor ist. Und ich war überrascht über den Titel und das Thema seines Werkes. "Für mich soll es Neurosen regnen" ist ein witziges, aufklärendes und teils mahnendes Buch über Zwangsstörungen. Der Autor geht in seinem Werk schonungslos, aber humorvoll mit sich selbst und seinen Zwängen ins Gericht. Dabei zeigt er nicht nur die negativen Seiten, sondern beschreibt auch, wie sein sonstiges, sehr erfolgreiches Leben verläuft. Ich entdeckte, dass Peter Wittkamp für die BVG-Kampagne mitverantwortlich ist (wer sie noch nicht kennen sollte, einfach mal unter #weilwirdichlieben kringelig lachen). Er schreibt für die heute-show online und ist als Texter begehrt. Gerade mit dieser beruflichen Vita empfinde ich es als mutig, nun mit offenem Visier über die eigenen Zwangsstörungen zu schreiben. Peter Wittkamp beschreibt diese nachvollziehbar und so konnte ich mir als Nicht-Betroffene ein gutes Bild davon machen, was es heißt, Dinge kontrollieren zu müssen oder den Kampf gegen den eigenen Geist aufzunehmen. Doch es gibt nicht nur humorvolle und aufklärende Kapitel. Zum Ende hin nimmt uns der Autor mit in die Psychatrie und auf seinen Weg nach unten. Respekt und Anerkennung für diese Berichte. Sie sind nicht wertend, sondern beschreibend und Peter Wittkamp zeigt auch hier, dass in allem etwas positives stecken kann. Das Buch ist für mich eine Mischung aus Biographie und Sachbuch. Durch die Kapiteleinteilung kann man es auch immer wieder in die Hand nehmen und episodenhaft lesen. Wer also mal mehr über Zwangsstörungen wissen möchte als er bei Monk sieht, sollte hier zugreifen!

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***** Rezension ***** „Für mich soll es Neurosen regnen“ von Peter Wittkamp erschien im Oktober 2019 als Hardcover bei btb. Es umfasst 318 Seiten und kostet 18,00€. Im Buch beschreibt Peter Wittkamp autobiografisch, sein Leben mit Zwangsstörungen. Eine Mischung aus trauriger Realität, Humor und eine handvoll Fakten bietet einen unverblümten Einblick in das Krankheitsbild der Zwangsstörungen. Das Buch ist klar strukturiert. Bereits im Vorwort, wird deutlich, dass das Buch sehr persönlich gestaltet ist. Das Vorwort bietet zudem die Möglichkeit, sich selbst zu überlegen, ob man dieser Art von Buch gewachsen ist. Folgende Kapitel kristallisieren den Verlauf der Krankheit heraus. Beginnend bei einer scheinbar kleinen Macke, übernehmen sie zunehmend die Kontrolle über Wittkamps Denken und Handeln. Jedes Kapitel zeigt bereits in der Überschrift, zu erwartende Themenfelder an. Der Satzbau ist durchgängig einfach gehalten und leicht verständlich. Mich sprach das Buch aufgrund seines Titels an. Neurosen werden selten so persönlich beschrieben. Es interessierte mich, weil ich selbst betroffen bin. Im Buch stellt der Autor viele einschneidende Erlebnisse humorvoll dar, auf dem ersten Blick, wirkt dies locker, doch liest sich auch Unsicherheit und Angst aus diesen Zeilen heraus. Mir, als Betroffene, hat das Buch wahnsinnig viel gegeben. Ich empfehle es besonders Angehörigen, betroffener Personen.

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"Gefühl der Angst, obwohl man erkennt, dass alles an dieser Angst irrational ist." (Seite 44) Die ersten Zwangshandlungen (ein Waschzwang) traten bei Peter Wittkamp - Autor, Werber, Gagschreiber - in seiner Jugend auf, doch verschwanden dann wieder. Zwanzig Jahre später kehren sie zurück, diesmal als eine ganze Palette an Zwängen, v.a. als Kontrollzwang und als magisches Denken. In ‚Für mich soll es Neurosen regnen‘ erzählt Wittkamp von seinen Zwängen, wie sein Alltag aussieht, was er gegen die Zwänge tagtäglich tut und wie schwer das ist. Er erklärt an seinen eigenen Zwangsgedanken und Zwangshandlungen, was ein Zwang ist, wie sich Zwänge entwickeln, was eine Zwangsstörung genau ausmacht, was kurz- und langfristige Konsequenzen von Zwangshandlungen und Zwangsgedanken sind, und wie man sie wieder los werden kann. Zudem macht er deutlich, was Spleens und Schrullen von einer Zwangsstörung unterscheidet, erzählt von Psychotherapie und Psychiatrie, bietet persönliche Tipps, was gegen Zwänge helfen kann. Ich bin "vom Fach", habe aber noch keine praktische Erfahrung mit der psychotherapeutischen Behandlung von Zwängen. Ich kenne den theoretischen Hintergrund aber recht gut und finde, dass es Wittkamp sehr gut gelungen ist, diesen auch für Laien verständlich zu machen. Ganz besonders gefallen hat mir, dass Wittkamp sehr gut erklärt, was Zwänge genau sind und warum es so schwer ist, Zwangshandlungen und Zwangsgedanken einfach zu unterlassen, wieso dies so starke Ängste auslöst. Wittkamp zeigt aber auch auf sehr anschauliche Weise, wie stark Zwänge den Alltag dominieren und das Leben verändern, wie sehr sie zermürben und wie ein Teufelskreis aus Zwang und Angst entsteht und aufrechterhalten wird. ‚Für mich soll es Neurosen regnen‘ ist amüsant und selbstironisch, aber auch tragisch. Ich fand die Lektüre einerseits unterhaltsam, weil Wittkamp einfach zu unterhalten weiß, aber ich fand es auch gut und wichtig, dass er so ausführlich über Zwänge informiert und die Verzweiflung der Betroffenen zeigt, denn Zwänge werden immer noch gerne als schrulliges, lustiges Verhalten abgetan, das von der Allgemeinbevölkerung nicht recht ernst genommen wird. Wittkamp wird diesem Aspekt gerecht und klärt so auch Nicht-Betroffene über die oft wenig einfühlbare Thematik auf, so dass er mit seinem Buch eine dringend notwendige Aufklärungsarbeit leistet. "Jedes Ding hat drei Seiten: eine positive, eine negative und eine komische." (Seite 100, Zitat von Karl Valentin) Peter Wittkamp: Für mich soll es Neurosen regnen. Mein Leben mit Zwangsstörungen. btb, 2019, 318 Seiten; 18 Euro.

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Dieses Mal gibt es eine Rezension zu einem etwas anderen Buch. In "Für mich soll es Neurosen regnen" schreibt der Autor Peter Wittkamp, wie es ihm mit den Zwangsstörungen ergeht und wie die Krankheit sich bei ihm entwickelte. Als Beruf ist er Gag-Schreiber und somit hat er dieses Buch auf eine sehr humorvolle Weise verfasst. Immer wieder musste ich lachen, da er es geschafft hat ein so ernstes Thema lustig da stehen zu lassen, ohne es dabei ins Lächerliche zu ziehen. Als Betroffener weiß er schließlich selbst, wie hart das Leben mit Zwängen sein kann. Dennoch versucht er viele Erlebnisse aus seinem Leben mit Humor zu nehmen. Peter Wittkamp schafft eine gute Balance zwischen der witzigen Unterhaltung des Lesers und der Vermittlung wichtiger Informationen. Er erklärt ausführlich, was Zwänge eigentlich sind, geht auf verschiedene Kategorien ein und beschreibt mögliche Ursachen der Krankheit. Viele Beispiele werden aus seinem Leben erzählt, die manchmal etwas zu ausführlich sind. Dennoch erfährt man dadurch gut, wie Zwänge im Alltag auftreten können. Zum Ende hin gibt er Betroffenen hilfreiche Tipps auf dem Weg, die ihm selbst geholfen haben. Das Buch ist unglaublich witzig geschrieben und ich habe selten so viel beim Lesen gelacht. Dennoch ist es erschreckend zu erfahren, wie stark Zwänge das Leben einer Person beeinflussen können. Peter Wittkamp versucht verständlich zu erklären, warum Betroffene den Zwang nicht einfach ignorieren können. Deshalb ist das Buch auch sehr für Angehörige zu empfehlen, da es helfen kann die Krankheit besser zu verstehen. Zu Beginn warnt er Betroffene, die Zwänge schnell von anderen übernehmen, die Finger von dem Buch lassen. Deshalb ist es schwierig zu sagen, ob es empfehlenswert für Menschen mit Zwangsstörungen ist. Das sollte jeder für sich selbst entscheiden. Ich vergebe 4 von 5 Sternen, da es manchmal etwas zu ausführlich erzählt wird, mir es aber ansonsten sehr gut gefallen hat.

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