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Rezensionen zu
Mama, nicht schreien!

Jeannine Mik, Sandra Teml-Jetter

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Es ist gar nicht so einfach entspannt zu bleiben, wenn unsere Kleinen wüten. Durch den Ratgeber konnte ich einige Tipps und Hilfen mitnehmen, wie ich in Zukunft weniger gestresst und genervt sein kann.

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Ein Thema das uns alle angeht – aktuell mehr denn je! Die harten Zeiten erfordern gute Organisation. Und gute Nerven! Mehrbelastung durch Homeoffice, Schule zuhause und Sorgen um die Zukunft belasten uns zusätzlich. Schnell kommt Stress auf. Darauf folgt Frust. Und Frust muss leider raus. Manchmal an den falschen Stellen. Aber wir alle sind nur Menschen. Schreien ist nicht schön! Das wissen wir selbst. Jedoch passiert es leider hin und wieder das wir die Fassung verlieren. In folgenden Buch fand ich allerdings tolle Ansätze um mir bewusst zu machen – „Was bedeutet schreien? Wie kommt es bei meinem Gegenüber an? Und warum schreit man überhaupt?“ Der Ratgeber von Jeannine Nik und Sandra Teml-Jetter ist zugegebener Weise keine leichte Kost. Man kann es nicht einfach zwischen Tür und Angel lesen. Aber wenn man sich bewusst darauf einlässt zeigt es auf jeden Fall Wirkung. Wenn man laut wird sollte man sich folgenden bewusst werden: Wieso? Ist es wirklich die aktuelle Situation oder einfach der „Tropfen der das Fass zum überlaufen bringt?“ Meist wurde mir klar das es in dem Moment gar nicht die Kinder waren die meinen plötzlichen Ausbruch an Frust maßgeblich verursacht hatten. Oft war es angestauter Stress. Aufgaben die noch nicht erledigt waren und mich belasteten oder ein voran gegangenes blödes Gespräch mit ganz anderen Personen. Ausserdem erkannte ich was passiert wenn wir die Stimme erheben. Meine Kinder waren erschrocken. Auch in der Sicherheit das ihre Mama Ihnen nie weh tun würde erschreckten sie sich vor dem plötzlichen Gefühlsausbruch. Ich für meinen Teil würde behaupten meist eine sehr liebevolle Mama zu sein. Kuscheln, schmusen, spielen und lachen – das sind die Hauptbestandteile unseres gemeinsamen Lebens. Wenn Mamas sonst friedliches Wesen sich von 0 auf 100 dann plötzlich ändert wissen Kinder schnell überhaupt nicht mehr was los ist. Ich persönliche habe viel aus dem Buch gelernt. So atme ich meistens mehrmals durch. Überlege mir dann was der Auslöser ist. Und dann ob die Situation es überhaupt wert ist sich aufzuregen. Wenn alle Stricke reissen wissen meine Jungs auch folgendes: „Mama will nicht schreien!“ Sollte es passieren dann bitte ich Sie mich bewusst darauf hin zu weisen. „Mama? Du wolltest du nicht mehr schreien!“ Und zack – die Situation ist entschärft. Ich habe dann sofort wieder im Kopf um was es wirklich geht. Ich fokussiere mich auf eine Lösung und bin mir nicht zu schade mich bei den Kindern zu entschuldigen und ihnen Recht zu geben. Ja – das Buch hat mich und unser Familienleben nachhaltig verändert! Und die Richtung ist definitiv die richtige!

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Eigentlich hatte ich angefangen, das Buch zu lesen. Ich war stets der Meinung, mir so direkt ein paar Stichpunkte machen zu können. Leider legte ich "Mama, nicht schreien!" tatsächlich irgendwann zur Seite, weil es mir zwar inhaltlich zusagte, dennoch irgendwie zu trocken war. Also besorgte ich mir das Hörbuch - und es war ok. Meine Erwartungen an solche Literatur ist ganz einfach: Impulse, Anregungen und Tipps. Im vorliegenden Buch gab es ein paar Impulse und Anregungen. Und vielleicht auch den ein oder anderen Tipp. Dennoch ist irgendwie kaum etwas bei mir hängen geblieben. Es gab einfach zu wenig Konkretes, was ich für mich mitnehmen konnte. Auch fand ich manche Vorschläge nicht wirklich umsetzbar. Als ergänzendes Werk zu anderen kann ich es empfehlen. Den wirklichen Aha-Moment hatte ich bedauerlicherweise nicht. Aber so kleine Stupser in die richtige Richtung wird man dennoch spüren.

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Der Lockdown war streckenweise eine harte Zeit für mich! Wenn ich zuvor glaubte, ich habe vieles im Griff und kann mit Wutausbrüchen, Streitigkeiten unter Geschwistern oder den unterschiedlichen Meinungen und Abweisungen gut umgehen, hat mich der Lockdown wieder knallhart auf den Boden gebracht! . Durch die Nähe, die vielen neuen und teilweise stressigen Umstände, für alle (!!!) in der Familie, brechen ungelöste Themen hoch! . Es gibt viele eigene Auslöser, die uns zum Meckern und Schimpfen bringen, auch wenn wir das überhaupt nicht wollten! Ich tappe da richtig schnell rein, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme und das pure Leben auf mich einprasselt! Ich komme in einen Stressmodus und sicher sind da noch ein paar Glaubenssätze, die mich nicht Ausruhen lassen und Ruhen kommt nicht in Frage, ich will Ordnung und Struktur und stresse mich dadurch zusätzlich! . Es gibt noch viel, was ich ändern möchte und das bedeutet, was ich an MEINEN Sicht- und Handlungsweisen ändern möchte! Nicht die Kinder! Und genau dafür liebe ich Bücher! Tolle Bücher, wie die “Schimpfdiät” von @diekleinebotin und @lindasyllaba oder “Erziehen ohne Schimpfen” von @artgerechtprojekt und auch das Buch “Mama, nicht schreien!” von @miniand.me und @wertschaetzungszone . “Wie schaffe ich es, dass meine Kinder sich mitfühlend und empathisch entwickeln? Diese Frage habe ich mir schon vor einigen Jahren immer wieder gestellt und die Antwort, die ich mit selbst darauf geben würde, ist: Durch mein Vorbild!” @diekleinebotin . Sichtweisen ändern! “Wie kann ich von einem Kind verlangen, dass es nicht versucht, sie auszutesten, zu erforschen und zu verstehen?” @artgerechtprojekt . Wenn wir Eltern werden, ist es an der Zeit - womöglich erstmalig in unserem Leben - zu lernen, mit unseren Emotionen wirklich umzugehen.“ @miniand.me . Wie geht es auch seit dem Lockdown? Gab es viele Situationen in welchen ihr gerne anders reagiert hättet? Was bringt euch so richtig schnell in die Wut und habt ihr schon gute Methoden, euch selbst wieder zu regulieren und achtsam in der Situation zu sein? Was hilft euch? Schreibt sie hier auf

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Wir kennen sie alle, die Stimme, die aus uns spricht, wenn wir in Stress geraten. Und gerade als Eltern werden wir in dieser Hinsicht nochmal auf eine ganz andere Ebene geführt. Denn unsere Kinder bringen uns an Grenzen, die wir vorher nicht kannten, die wir vorher nie spürten. Und das ist gut so, denn sie sind unser Spiegel, sie sind unsere Möglichkeit wieder ganz zu uns zu finden, vielleicht uns selbst ganz neu zu finden. Diese Stimme, die in solchen Stresssituationen wie ein Automatismus aus uns spricht, ist die Ansammlung aller Erfahrungen unserer eigenen Kindheit. Sie beeinflusst uns unser gesamtes Leben, sie hilft uns bestenfalls Stopp zu rufen, uns vor Gefahr zu schützen, unsere eigenen persönlichen Grenzen zu verteidigen. Kinder sind noch unreif in ihrer Stressregulierung, sie brauchen eine kompetente, erwachsene Person, die sie mit ihrem reifen Gehirn von außen coreguliert, ihnen hilft ihre Gefühle zu benennen und Wege aufzeigt, um damit umzugehen. Doch leider haben wir nicht alle in unserer Vergangenheit Personen gehabt, die uns all dies für unseren Lebensweg mitgeben. Wie sollen wir dann also jetzt unseren Kindern diese Rolle sein? Genau da setzen Janine …. mit ihrem Buch „Mama nicht schreien“ an. Von Notfallplan in Stresssituationen über Selbstreflexion bis hin zu was Selbstfürsorge wirklich bedeutet, bietet dieses Buch ein wertvolles Sammelsurium an Informationen. Doch es ist nicht einfach „nur“ ein Buch zum Lesen, es ist ein Buch zum Arbeiten. Für mich ein Muss für alle Eltern und ja natürlich auch, trotz des Titels, für Väter! Denn diese sind ein ebenso wichtiger und wertvoller Teil der Familie, der Partnerschaft und Begleitperson für unsere Kinder.

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Gutes Buch!

Von: cornflake112

27.02.2020

Dieses Buch bietet gute Ansätze um mal wieder Energie zu tanken und in stressigen Situationen cool zu bleiben. Es ist fachlich sehr fundiert und nicht immer leicht zu lesen. Trotzdem eine Empfehlung von mir!

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Ich gebe zu, mein erster Eindruck, wie auch schon auf Instagram geschildert, war äußerst positiv. Allein der Gedanke, die Mutter nicht mehr als Übel der Situation zu sehen und mit erhobenen Zeigefinger auf sie zu deuten, hat mich sehr angesprochenen. Leider bekomme ich viel zu oft das Gegenteil mit. Mama, nicht schreien! Allerdings wendet sich an den Menschen hinter der Mutter. Es geht darum seine eigenen Bedürfnisse und Verhaltensweisen zu hinterfragen, sich bewusst zu machen und dann mit konkreten Übungen zu ändern. Besonders hervorzuheben sei hierbei, dass es keine 08 15 Übungen sind, die schnell helfen sollen, sondern langanhaltendes ändern der eigenen Einstellung. Ich empfinde dies als sehr praxisnah und realistisch. Es wirkt nicht einfach daher gesagt, sondern, die Autorinnen haben sich wirklich Gedanken gemacht und die Methoden erprobt. Allgemein sind die Autorinnen sehr ehrlich, was mir sehr gut gefällt. Sie schildern, dass auch Profis einmal aus der Hautfahren und überfordert sind. In einer Welt voller InstaMoms und Prefektionismus der Erziehung eine Willkommene Abwechslung, die auch mir auf meine künftige Rolle als Mutter Mut macht, hat man ja automatisch immer Angst zu versagen und schlechter als andere Mütter zu sein. Neben all den hilfreichen Tipps, wird aber auch klar, dass es keine Schande ist sich professionelle Hilfe zu holen, falls es gar nicht mehr geht. Ansprechend waren auch die Merkkästen am Rande, die verschiedenen Übungen und Schaubilder. Wie schon gesagt finde ich die Übungen sehr gut, auch als Vorbereitung auf die Mutterrolle. Einen Stern ziehe ich vorerst ab, da ich noch nicht alles Testen konnte und ab und an dann doch einige Meinungsverschiedenheiten auftauchten (Gegenüber meiner Erfahrung in der Praxis).

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Ein wundervoller Ratgeber mit viel Hilfe zur Selbsthilfe – nicht nur, wenn man Probleme mit seinen Kindern hat. Denn um die geht es eigentlich gar nicht. Im Grunde geht es eher um den Untertitel „Liebevoll bleiben bei Stress, Wut und starken Gefühlen“. Und wenn wir mal ehrlich sind: Stress und Wut haben wir nicht nur, wenn der Sohnemann mal wieder sein Zimmer nicht aufgeräumt hat oder das Töchterchen einen Wutanfall bekommt. DORT zeigt sich aber, wie gut wir mit Stress und negativen Gefühlen umgehen können. Darum habe ich mir auch das Büchlein geholt. Ich selbst habe keine Kinder, aber Probleme mit meinem inneren Kind. Meine Kindheit ist nicht sehr rund verlaufen und ich habe nicht gelernt, wie ich mit starken Emotionen umgehe. Mit anderen Worten: ich bin ein emotionales Wrack und habe erst mit 34 verstanden, warum ich meiner Wut oder Trauer oft hilflos ausgeliefert bin – ich habe es schlichtweg nicht gelernt. Umgang mit Gefühlen ist etwas, was uns die Eltern mitgeben. Darum geht es auch in diesem Buch. Denn wenn man seine Kinder anschreit, weil man mal wieder zum Bersten voll mit Problemen ist und eigentlich eine ruhige Minute bräuchte, dann kann man seinen Kindern auch nicht beibringen, wie man gut mit Gefühlen umgeht. In vielen Beispielen wird auch darauf eingegangen und erklärt, warum das Verhalten der Erwachsenen für sich selbst und das Kind/ die Kinder nicht gut ist. Zum Beispiel wenn man sagt „mir würde es besser gehen, wenn mein Kind sein Zimmer aufräumt“, zieht man sein Kind in die Verantwortung. Das Kind hat also die Verantwortung dafür, wie der Erwachsene sich fühlt. Und das ist falsch. Wir selbst sind verantwortlich. Und wenn uns etwas stresst, müssen wir es selbst aus dem Weg schaffen oder unsere Einstellung ändern. Nicht alles, was uns Stress bereitet, ist auch wirklich Stress. Unsere Bewertung macht es dazu. Ein wütendes Kind muss keinen Stress erzeugen und ein unaufgeräumtes Zimmer schon mal gar nicht. Dieses und viele andere Beispiele sind in dem Buch sehr gut dargestellt, mit vielen Übungen und Notfallhilfen. Auch wenn ich selbst noch keine Kinder habe, war das Buch für mich sehr hilfreich, was die Aufarbeitung meiner eigenen Kindheit angeht. Und es hat mir viel Klarheit verschafft. Die Übungen zum Umgang mit Stress sind auch für jeden geeignet, egal ob mit Kind oder ohne. Sehr empfehlenswert!

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