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Rezensionen zu
Gelateria Paradiso

Stefanie Gerstenberger

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Medioker

Von: fiore ragazza

09.05.2019

Auf mich übt Italien schon einige Zeit eine gewisse Faszination aus und daher machen mich Bücher, deren Geschichte in Italien spielt, oftmals neugierig. Vielversprechend klingt auch hier der Titel "Gelateria Paradiso" und der Klappentext weckt die Lust sofort das Lesen zu Beginnen. Jedoch fand ich schon zu Beginn des Buches nur schlecht in das Geschehen und die Protagonisten, Susanne und Francesca, konnten mich nicht mitreißen, weckten nur wenig Gefühl und Neugierde unbedingt weiterlesen zu wollen. Der Schreibstil als auch die Handlung schafften es leider nicht mich zu fesseln - ich habe das Buch immer wieder weggelegt. Daher fällt meine Bewertung etwas nüchtern aus- 2 Sterne.

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Gelateria Paradiso

Von: Totto6

08.05.2019

Toller Titel, sehr ansprechendes Cover, vielversprechende Inhaltsangabe - nur leider war die Umsetzung sehr oberflächlich, das Potenzial der Geschichte wurde meiner Meinung nach nicht ausgeschöpft. Die handelnden Figuren bleiben kalt und unsympathisch - man kommt ihnen nicht nahe. Die historischen Rückblicke fand ich sehr interessant, sie waren nur etwas kurz gehalten. Insgesamt fand ich das Buch etwas düster - keine Spur von italienischer Leichtigkeit, wie ich es erwartet hatte.

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Zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, lernen sich durch einen Zufall kennen und müssen sehr zu ihrem Leidwesen feststellen, dass sie Halbschwestern sind. Francesca, Flugbegleiterin, die ihre Wurzeln verleugnet, und Susanne, die vom Leben benachteiligte Tischlerin, die ihre Wurzeln sucht. Diese Idee hätte schon das Potenzial für ein gutes Buch gehabt. Leider wird diese Geschichte zum größten Teil sehr langatmig und dadurch langweilig erzählt, manche Passagen werden nur eben am Rande erwähnt, obwohl sie mehr Beachtung verdient hätten. Die Charaktere werden durch den Schreibstil langweilig und teilweise unsympathisch dargestellt. Das Buch bietet auch keine besonderen Höhepunkte, es plätschert einfach vor sich hin. Mein Fazit: Der Klappentext hörte sich wirklich sehr interessant an, das Buch selbst hat mir aber leider kein besonderes Lesevergnügen beschert.

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So gefreut

Von: Lese-Luzie

05.05.2019

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und dachte, genau das Richtige für lazy Lesetage. Zumal auch noch Lokalkolorit mitschwingt, da ich ganz in der Nähe, in der das Geschehen verortet ist, wohne. Und so fing ich mit freudiger Erwartung zu lesen an. Leider sank meine Begeisterung von Leseminute zu Leseminute. Irgendwie war alles ziemlich unübersichtlich; wer ist wer? Wer gehört zu wem? In welcher Zeit spielt die Szene, die ich gerade lese? Ich fand mich nicht zurecht. Schade! Denn vom Plott und Klappentext her ist das Buch prädestiniert, als Lektüre für laue Sommernächte und heiße Tage am Badesee bzw. im Schwimmbad empfohlen zu werden. Leider kann ich das aus o. g. Gründen nur bedingt tun. Ein Ärgernis war für mich jedoch, dass im Prolog auf Seite 8 zwei Mal von "Robert" und einmal von "RobertO" als kleinem Bruder die Rede ist. Nachdem es sich um eine deutsch-italienische Geschichte handelt, sollte hier mit Namen ordentlich umgegangen werden.

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Erwartungen nicht ganz erfüllt

Von: buchstabensammlerin

29.04.2019

Francesca, Stewardess, verheiratet und eine fast erwachsene Tochter, muss nochmal ins Bergische Land, die Eisdiele ihrer Eltern auflösen. Dort trifft sie auf Tischlerin Susanne, die sich die alten Möbel anschauen will der beim Herumstöbern ein altes Foto in die Hände fällt, auf der ein Mann ist, der ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Die beiden Frauen erkennen, dass sie Halbschwestern sind und machen sich nun auf ihre unterschiedliche Art auf, die Vergangenheit zu entdecken. Meine Meinung und ich weiß jetzt nicht, ob das schon gespoilert ist: Gleich vorweg, mir hat das Buch nicht so recht gefallen, es konnte mich von Anfang an nicht so richtig mitnehmen. Die beiden Protagonistinnen waren mir nicht sehr sympathisch und die ganze Geschichte war etwas konstruiert. Ich hätte mir viel mehr bella italia und Schwesternliebe, auch wenn sie sich erst kennen lernen müssen, gewünscht, aber vor allem die doch sehr harte Francesca, der es nur um ihr Erbe geht, war mir überhaupt nicht grün. Und ich dachte, dass es ein wenig mehr über die junge Familie und die Eisdiele in den 60/70er Jahren geht. Nein, in erster Linie müssen wir immer wieder von der gefrustet überschuldeten Francesca lesen, die auch einen heimlichen Kleiderschrank hat (ihr Mann darf davon nichts wissen) und die alles daransetzt, an das Geld ihres Vaters zu kommen. Im Laufe der Geschichte erfährt man, warum Susanne bei Adoptiveltern groß geworden ist, denn die beiden Frauen fahren – getrennt – nach Italien, den dort noch lebenden Vater aufzusuchen. Und da gibt es dann den Verehrer aus der Vergangenheit, überhaupt Francescas Vergangenheit (die ich persönlich gar nicht so schlimm finde) ist ein Grund, warum sie so ist, ihren Mann belügt und vor allem sich selbst. Und Susanne bleibt etwas blass in der ganzen Geschichte. Ne, meins war es nicht, man hätte viel mehr aus dem Plot herausholen können. Für mich bleibt es zu flach und vor allem auch zu vorhersehbar. Schade, denn das Thema ist wirklich klasse und ich hätte mir gewünscht, dass ich mich mehr unterhalten und ans Buch gefesselt fühle.

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Familiengeschichte

Von: Meike

26.04.2019

Francesca hat sich von ihrer Vergangenheit, der Familie und Eisdiele abgewandt. Susanne ist bei lieblosen Adoptiveltern aufgewachsen und auf der Suche nach ihren Wurzeln. Beide lernen sich kennen, als die Eisdiele des gemeinsamen Vaters aufgelöst wird und beginnen eine Reise nach Italien. Es klang so gut! Die Charaktere sind sehr schlicht gehalten. Leider gibt es keine großen Entwicklungen und auch die Stimmen klingen gleich, was vor allem an den gedanklichen Selbstgesprächen liegt, die die beiden Halbschwestern führen. Eigentlich werden sie als sehr unterschiedliche Charaktere dargestellt, der Schreibstil lässt eine Differenzierung jedoch kaum zu. Alle anderen Personen wirken entweder verbittert und egoistisch oder extrem liebenswürdig. Insgesamt eine gute Idee mit viel Potential, leider weiß man das Wichtigste schon, wenn man den Klappentext liest.

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Als Francesca die alten Möbel der schon lange geschlossenen Eisdiele ihrer Eltern im Bergischen Land veräußern möchte, trifft sie auf die Tischlerin Susanne. Durch einen Zufall finden die beiden heraus, dass sie denselben Vater haben. Susanne ist ein Adoptivkind und hat ihre leiblichen Eltern nie kennengelernt. Francesca fühlte sich Zeit ihres Lebens von ihren Eltern vernachlässigt und hat ihnen im Alter von 22 Jahren endgültig den Rücken gekehrt. Susanne möchte ihren Vater Luciano Paradiso unbedingt kennenlernen, die verschuldete Francesca fürchtet um ihr Erbe als einzige Tochter. Beide begeben sich deshalb aus unterschiedlichen Motiven und Erwartungen nach Venetien, um ihren Vater am Sterbebett zu sehen. Durch die Reise der beiden ungleichen Schwestern nach Italien taucht man in die Vergangenheit ein, indem Luciano endlich berichtet, wie es dazu kommen konnte, dass er 1967 mit nur drei Monaten Abstand Vater zweier Töchter wurde, weder seine Töchter noch seine Ehefrau Tiziana aber eine Ahnung davon hatten. Ich hatte enorme Schwierigkeiten damit, Verständnis für den Gastarbeiter Luciano und seine Beziehung zur deutschen Monika und zur Italienerin Tiziana zu haben, von der eine aus reiner Berechnung entstanden ist. Auch Tiziana macht es einem nicht leicht, Mitgefühl mit ihr als Betrogener zu haben. Daneben ist Francesca eine Protagonistin, die übertrieben unsympathisch dargestellt ist. Durch diese Charakterkonstellationen wurde mir die Freude am Lesen genommen. Die Figuren sind verbittert, egoistisch, selbstsüchtig, rücksichtslos und/ oder verlogen. so dass sie dem Leser auch im weiteren Verlauf des Romans nicht ans Herz wachsen. Einzig Susanne wirkt vernünftig, wohingegen ihr Ziehsohn, der behinderte Lennart so plakativ liebenswürdig, übermenschlich empathisch und schamlos ehrlich dargestellt wird, dass mir seine Rolle als Gegenpart zu den anderen herzlosen Charakteren zu penetrant süß war. Susannes Vergangenheit, warum gerade ihre Adoptiveltern, die sich ja bewusst dafür entschieden hatten, einem Baby aus seinem Heim ein Zuhause zu geben, so lieblos waren, bleibt bis zum Ende schleierhaft. Die Vergangenheit der Paradisos, gerade der Aufbau der Eisdiele in den 1960er-Jahren durch einen italienischen Gastarbeiter, sein Erfolg und der Aufbau eines Familienbetriebs spielte leider überhaupt keine Rolle,so dass der Titel des Romans im Nachhinein irritiert und andere Erwartungen weckt. Davon abgesehen bleibt die eigentlich emotionale Geschichte denkbar oberflächlich. Gerade in der Gegenwart, die den Hauptanteil des Romans ausmacht, empfand ich die Reaktionen in Italien auf den Besuch von Francesca und Susanne als fragwürdig. Statt Irritationen hervorzurufen, werden beide herzlich und mit großen Hallo von der italienischen Großfamilie in Empfand genommen, als wäre es das Selbstverständliche auf der Welt, dass eine Tochter nach 30 Jahren Funkstille zu ihren Wurzeln zurückkehrt und das Resultat einer Affäre zeitgleich in Erscheinung tritt. Die Probleme werden insgesamt stark vereinfacht dargestellt, die Beziehungen bleiben oberflächlich, die Beweggründe der Charaktere nicht nachvollziehbar. Ich hatte mir von dem Roman mehr Italienflair, mehr Familiensinn, mehr Solidarität unter den Halbschwestern und eine intensivere Aufarbeitung der Vergangenheit erhofft. Das Potenzial der Geschichte wurde meines Erachtens nicht einmal annähernd ausgeschöpft. Darüber hinaus zeugt der Schreibstil nicht von Kreativität oder Einfühlungsvermögen, da die unterschiedlichen Perspektiven von Francesca bzw. Susanne gleichförmig beschrieben sind. Auffällig sind dabei insbesondere die gedanklichen Selbstgespräche, die beide immer wieder mit sich selbst führen. Vielleicht wurde deshalb auch der Name der handelnden Person am Kapitelbeginn fett gedruckt, um den Leser den Überblick zu erleichtern? Das sollte eigentlich durch die Erzählung selbst klar werden.

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Interessanter Klappentext - Enttäuschender Inhalt

Von: diary.of.a.booklover

11.04.2019

Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, in dem es um Familiengeheimnisse geht. Leider habe ich es nach 100 Seiten abgebrochen. Mir hat es leider überhaupt nicht gefallen. Die beiden Protagonisten hatten im Grunde die gleiche Vergangenheit, beide waren mit ihren Eltern in Zerwürfnis und keiner spricht davon. Die Autorin hat auch viele Sachen zu spät erklärt, so dass man am Anfang überhaupt nicht verstanden hat wer ist den jetzt wer. Leider ein Flop für mich. Sehr schade. Der Gedanke an sich war gut.

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