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Rezensionen zu
Schweige still

Michael Robotham

Cyrus Haven (1)

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Wahrheit

Von: Lesefee23.05

01.01.2022

„Woher will irgendjemand wissen, was wahr und real ist? Dinge, die einmal als Fakten akzeptiert wurden, gelten heute als falsch.“ „Schweige still“ ist ein Psychothriller von Michael Robotham. Er ist der erste Band der Thrillerreihe um den Psychologen Cyrus Haven und erschien im Dezember 2019 im Goldmann Verlag. Cyrus Haven ist Psychologe und Berater bei der Polizei. Durch einen Bekannten lernt er Evie Cormac kennen, eine junge Frau, die eine brutale Vergangenheit hinter sich hat, aber unberechenbar ist. Gleichzeitig wird er um Unterstützung bei einem Mord an einer Teenagerin gebeten und bringt während den Ermittlungen nicht nur sich selber in Gefahr… „Schweige still“ war mein erster Thriller von Michael Robotham. Ich hatte vorher auch noch nichts über seine Bücher gehört, weshalb ich ohne Erwartungen in die Lektüre eingestiegen bin. Der Beginn ernüchterte mich dann zunächst ein wenig, denn ich fand den Einstieg etwas langweilig und träge. Ich hätte mir hier schon einen deutlich rasanteren Einstieg für einen Psychothriller gewünscht. Der etwas zähe Anfang wandelt sich aber nach den ersten 100 Seiten zum Glück recht schnell. Die Handlung wird spannender und rasanter, sodass ich das Buch kaum noch beiseitelegen konnte und es innerhalb kürzester Zeit beendet habe. Lange blieb für mich unklar, wie die verschiedenen Ereignisse miteinander zusammenhängen, doch im Laufe der Handlung ergibt sich schließlich ein sehr gutes Gesamtbild. Im letzten Drittel wird es dann auch nochmal richtig spannend, typisch für dieses Buchgenre gerät nicht nur Cyrus in Gefahr, sondern auch für Evie wird es brenzlig… Insgesamt gab es einige für mich unerwartete Wendungen und vorhersehbar war für mich definitiv nicht, wer letztlich der Mörder von Jodie Sheehan sein könnte. Wer allerdings einen Psychothriller mit viel Blut oder Action erwartet, der sollte vielleicht doch zu einem anderen Buch greifen. Die Handlung bewegt sich hauptsächlich auf psychologischer Ebene, stellt die Entwicklung von Cyrus und Evie dar und thematisiert mehr nebenbei den Mordfall an der jungen Jodie Sheehan. Cyrus bleibt dabei für mich recht wenig durchschaubar. Er hat selbst eine schwere Vergangenheit, die er aber nicht verheimlicht. Dennoch belastet sie ihn und die Frage, warum der Psychologe geworden ist, klärt sich mit seiner Geschichte im Grunde ebenso. Dennoch kann ich ihn irgendwie nur schwer einschätzen. Sicherlich ist er führsorglich, hilfsbereit und Psychologe mit Leib und Seele, doch was er wirklich liebt oder gerne mag und was ihn antreibt, habe ich noch nicht wirklich durchschaut. So bleibt für mich auch noch unklar, warum er Evie so sehr in sehr Herz schließt und sich so sehr für die unbekannte junge Frau einsetzt. Auch bei Evie bleiben für mich noch viele Fragen offen. Sie ist eine interessante Persönlichkeit – intelligent, aber sozial eher unerfahren und tollpatschig. Durch ihre Erlebnisse vertraut sie niemandem und ist unglaublich vorsichtig, wenn es darum geht, wer sie in Wirklichkeit ist und was ihr früher widerfahren ist. Auch Cyrus gegenüber offenbart sie sich nur teilweise. Evies Geheimnis ist es also, dass den Psychothriller für mich letztendlich am spannendsten macht. Der Mordfall, den es nebenbei zu lösen gilt, spielt dabei zwar auch eine Rolle, tritt aber eigentlich eher in den Hintergrund. Umso gemeiner ist es daher auch, dass „Schweige still“ der Auftakt der Thrillerreihe um den Psychologen Cyrus Haven ist und im Grunde mit einem Cliffhänger endet. Der Schreibstil ist gut und flüssig, durch die wechselnde Ich-Perspektive von Evie und Cyrus kann man sich in beide Hauptfiguren gut hineinversetzen und ihren Gedanken folgen. Ich habe allerdings leider ein paar Ungereimtheiten in der Erzählung gefunden, die sich zum Teil auf die Übersetzung zurückführen lassen könnten, aber auch auf mangelnde Sachkenntnis des Autors in Bezug auf Hundehaltung und zu einem kleinen Teil auf Mordermittlungen hindeuten könnten. Diese Sachfehler stören allerdings die Handlung nicht, sind mir aber negativ aufgefallen. Mein Fazit: „Schweige still“ ist ein solider und gut durchdachter Psychothriller, der allerdings in Bezug auf Evie und Cyrus noch viele Fragen offenlässt und ein wenig als Einführung für den zweiten Band der Buchreihe zu dienen scheint. Nach einem etwas zähen Einstig habe ich mich sehr gut in die Handlung einfinden können und konnte den Thriller kaum noch beiseitelegen. Ich freue mich daher sehr auf die Fortsetzung und vergebe 4,5 von 5 Sternen!

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Toller Auftakt

Von: Ladybug

02.06.2021

„Schweige Still“ ist der Beginn einer neuen Reihe um den forensischen Psychologen Cyrus Haven. Dr. Cyrus Haven ist schwer traumatisiert, denn er musste als Kind die Ermordung seiner Familie durch den eigenen Bruder miterleben. Seitdem hat er eine besondere Verbindung zu Lenny Parvel, der Polizistin, die damals ermittelte und ihn stets unterstützte. Diese Beziehung führte ihn wohl auch zu seinem Beruf und mit mittlerweile Mitte 30 unterstützt er die Polizei stets bei Verbrechen mit seinem fachlichen Rat. Während nun Cyrus in einem brutalen Mordfall an der jungen Eiskunstläuferin untersucht lernt er die junge, hochintelligente und unberechenbare Evie Cormack kennen. Die junge Frau wurde als Kind verwahrlost in einer Kammer in einer Londoner Wohnung gefunden und hat so einiges Schreckliches erlebt. Cyrus hat in seiner Doktorarbeit über sogenannte „Truth Wizards“ geschrieben, die eine These über besondere Menschen beschreibt, welche die Fähigkeit besitzen unwillkürliche Gesichtsausdrücke zu deuten und daran erkennen zu können ob jemand lügt. Und als er den Hinweis eines Bekannten erhält, Evie hätte diese Begabung, tritt er mit ihr in Kontakt und ist schnell fasziniert von ihr. Aufgrund gewisser Umstände nimmt er sie bei sich auf und es scheint sich zwischen den beiden eine besondere Beziehung zu entwickeln. Sie hilft ihm mit ihrem Wissen und als Cyrus‘ Ermittlungen sich zuspitzen, bringt sie damit nicht nur sich in Gefahr…….. Ich kannte bisher keines der Werke von Michael Robotham und kam auch schnell und flüssig durch den Plot. Eine komplexe Story mit vielen psychologischen Elementen sind allerdings dafür verantwortlich, dass sich die Story eher ruhig und langsam entwickelt. Die Protagonisten sind charakterlich sehr stark dargestellt und man bekommt schnell eine Beziehung zu ihnen und kann gewisse Verhaltensweisen nachvollziehen. Zufälle, die aus heiterem Himmel in die Handlung eintreten, lassen die Story an sich auch mit einem tollen Finale enden. Mein Fazit: Der Beginn einer neuen Psychothriller-Reihe, die mit fast zu viel psychologischen Elementen den Plot füllt.

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In „Schweige still“ treffen Cyrus Haven und Evie Cormac aufeinander. Beide Hauptprotagonisten verfolgt ein schwerer Schicksalsschlag. Cyrus’ Familie wurde bei einem Attentat ausgelöscht, Evie wurde in einem Haus gefunden, dessen Besitzer zu Tode gefoltert wurde. Während Evie darum kämpft, frei von Psychologen und Sozialarbeitern ein eigenständiges Leben aufzubauen, ermittelt Cyrus in einem Mordfall. Eine junge Eiskunstläuferin wird an einem See ermordet aufgefunden. Schnell fällt der Verdacht auf einen Spaziergänger, dessen Spuren nachgewiesen konnten. Es ist eine Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat. Die Familie des Opfers ist mit einer anderen enger verwoben, als gedacht, und es gilt sehr genau hinter die Fassade zu schauen. Denn auch das Opfer hatte seine Geheimnisse. Besonders die Protagonisten Cyrus und Evie haben mir sehr gut gefallen. Beide haben ihre Schwächen und Stärken, sind in ihrem Verhalten sehr speziell und stark geprägt durch ihre Vergangenheit. Aber auch die Hauptermittlerin Lenny Parvel scheint ihre eigene Geschichte zu haben. Michael Robotham hat mit Cyrus Haven eine Reihe mit neuem Hauptprotagonisten angefangen, die sehr vielversprechend ist. Durch eine Onlinelesung über litlounge konnte ich erfahren, dass Cyrus bereits in einem andren Buch eine Rolle spielt, und so bleibt „Schweige still“ sicherlich nicht das letzte Buch, was ich von Robotham gelesen habe. Zum Schreibstil und Spannungsbogen mag ich nur sagen, dass ich das Buch in 5h gelesen habe. Oder sollte ich sagen: weggeatmet?

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ᏒꂅᏃꂅՈᏕᎥ☻Ո • Dies ist nun der Auftakt einer neuen Reihe von Michael Robotham ein sehr spannender und unvorhersehbarer Thriller. Cyrus Haven wird zu einem Mordfall gerufen, eine 15 jährige wurde tot aufgefunden. Das Mädchen ist eine aufstrebende Eiskunstläuferin und lebt in einer religiösen und behüteten Familie. Währendessen lernt er Evie Cormac kennen, sie wurde als Kind aus den fängen ihres Entführers gerettet und ist mittlerweile eine hochintelligente und unberechenbare junge Frau. Sie kann spüren ob jemand die Wahrheit sagt oder sie belügt, dafür reicht ein Blick ins Gesichts ihres Gegenübers. Die Geschichte beginnt interessant und wird im Laufe der Zeit spannender auch wenn man Anfangs etwas vor sich hin schippert. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, man kommt auf jeden Fall zügig voran. Cyrus Haven war mir sofort sympatisch und seine traumatische Erfahrung hat mich auch etwas sprachlos zurück gelassen. Evie fand ich Anfangs einen wirklich schwierigen Charakter.. sie ging mir ein wenig auf die Nerven aber ich glaube das genau dies von dem Autor beabsichtigt war. Nach und nach merkt man wie sich weiter entwickelt und so langsam wird man dann auch mit ihr warm. Auch die anderen Charaktere waren gut ausgearbeitet und hatten alle einen eizigartigen Charakter. Der Fall hat mich wirklich interessiert und mit den meisten Dingen die am Ende aufgeklärt wurden hatte ich absolut nicht gerechnet. Am Ende nimmt das Buch nämlich nochmal ordentlich an Fahrt auf und ein aus der Hand legen ist zu diesem Zeitpunkt praktisch unmöglich. Schlag auf Schlag wird eine Sache nach der anderen enthüllt und lässt einen wirklich sprachlos zurück. Ich bin sehr gespannt wie die Geschichte der beiden weiter geht und werde die Fortsetzung definitv lesen. Von mir bekommt das Buch 5/5 Sternen.

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Interessante Story

Von: Die_magische_Bücherwelt aus Berlin

05.08.2020

Meinung / Fazit : Der Schreibstil des Autoren gefällt mir sehr gut und die Kapitel sind kurz und knackig gehalten. Der Anfang war sehr spannend und ich konnte das Buch auch nicht aus der Hand legen. Ich wollte unbedingt wissen was mit Evie passiert ist, in der Kindheit und ob sie wirklich bei den Menschen das Lügen erkennt. Den Mittelteil fand ich sehr langatmig und am Ende nahm es wieder fahrt auf, was mir gut gefallen hat. Man konnte auch heraus lesen das Cyrus und Evie mehr zusammen wachsen und sich langsam vertrauen. Leider kam es mir nicht wie ein Psychothriller rüber, sonst ein sehr interessantes Buch.

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Was für ein grandioser Serienauftakt! Ich bin total begeistert! In seinem neuen Psychothriller gewährt uns Michael Robotham durch die Augen seines Psychologen Cyrus Haven Einblicke in kranke Seelen, die uns ihre Handlungen nachvollziehbar machen. Die Polizei sucht nach konkreten Indizien und Zeugen - ein Psychologe sieht einen Tatort anders. Der Serienstart "Schweige still" zeichnet sich vor allem durch zwei sehr komplexe, fantastisch gezeichnete Hauptcharaktere aus, die einen sehr schnell für sich einnehmen. Cyrus stellt einen Psychologen dar, der keinesfalls dem typischen Klischee entspricht. Er ist ein sehr empathischer, sehr besonnener, junger Mann mit einem sehr einnehmenden Wesen. Aber auch er selbst ist mit einer sehr tragischen Biografie geschlagen. Er liebt Tattoos, wirkt wahnsinnig authentisch und kann psychologische Zusammenhänge extrem gut erkennen. Irgendwie kann man sich seiner Anziehungskraft nicht entziehen. Cyrus trifft in einer gesicherten Einrichtung für Kinder und Jugendliche auf Evie Cormac - die nach ihrer Rettung vor sechs Jahren von den Krankenschwestern Angel Face genannt worden ist. Ein Teenager, deren familiäre Herkunft vollkommen unbekannt ist. Die aber scheinbar mehr weiß, als sie zuzugeben bereit ist. Evie ist eine starke Persönlichkeit, gleichzeitig eine pure Nihilistin, voller Selbsthass, ohne jegliche Selbstachtung, die jegliche sozialen Kontakte ablehnt. Ausgestattet mit einem untrüglichen Gespür dafür, zu erkennen, ob ihr Gegenüber die Wahrheit spricht oder lügt. Evie scheint Cyrus zu akzeptieren und sich emotional auf ihn einzulassen. Es ist eine sehr interessante Story mit einer beständigen unterschwelligen Spannung, die im weiteren Verlauf immer mehr ansteigt und schließlich ihren Höhepunkt findet. Ein Psychothriller wie ich ihn liebe. Er ist nicht reißerisch geschrieben sondern mit sehr viel Tiefe. Eine gesunde Dosis von dramatischen Wendungen und Verstrickungen, aber auch berührenden Entwicklungen. Es ist eine Story, die ganz klar von zwei extrem außergewöhnlichen Charakteren getragen wird, denen noch wahnsinnig viel Raum für weitere Entwicklungen bleibt. Mit einem riesen Potential was weitere Bände angeht! Ich bin sooo neugierig darauf, was noch kommen mag und freue mich riesig auf die Fortsetzung! "Schweige still" ist ein Buch, das ich nur schwer aus der Hand legen konnte und das von mir eine absolute Leseempfehlung bekommt!

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Ich habe bisher jedes Buch des Autoren gelesen und war wirklich jedes Mal begeistert. Mit seiner Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz Reihe konnte er mich jedes Mal vollkommen überzeugen. Umso gespannter war ich natürlich auf sein neustes Werk. "Schweige Still" ist der erste Teil der neuen Cyrus Haven Reihe und ich freute mich unglaublich auf dieses Buch. Der Einstieg in die Story fiel mir sehr leicht da ich den Schreibstil des Autoren schon immer sehr gemocht habe. Er schreibt locker, flüssig und leicht verständlich. Außerdem war sein Stil immer sehr bildhaft und fesselnd. Doch ich muss leider sagen das es hier etwas völlig anderes war. Ich vermisste seinen mir gewohnten Stil. Um ehrlich zu sein wurde dieses Buch ziemlich detailliert geschrieben, dass wiederum sorgte dafür das es etwas zäh und langatmig wurde. Besonders die erste hälfte des Buches war in meinen Augen sehr zäh. Es geschah nicht wirklich etwas und ich quälte mich ein wenig. Ich hatte zudem immer wieder das Gefühl ich trete auf der Stelle, ich kam sehr schleppend voran und meine Motivation weiter zu lesen wurde immer geringer. Ich legte das Buch auf die Seite und es pausierte einige Tage. Als ich wieder dem Lesen begonnen hatte wurde es nur leicht besser. Dennoch wollte ich unbedingt wissen wie das ganze ausgehen würde, meine Neugierde war einfach zu groß. Die hier erschaffenen Charaktere wurden sehr detailliert gezeichnet. Dadurch lernte ich sie sehr genau kennen aber es fehlte mir dennoch an mehr Tiefe. Auch wenn es mir weh tut das zu sagen, ich finde das dieses Buch das bisher schwächste des Autoren ist. Ich würde es definitiv nicht als Thriller betiteln. Für mich ist dieses Buch ein Roman. Es fehlte einfach die Spannung, diese war, wenn überhaupt nur sehr gering vorhanden. Das Ende wiederum fand ich richtig genial, es hat noch mal so einen WOW Effekt und es überraschte mich sehr. ➡️ Fazit: Mit "Schweige Still: Cyrus Haven" gelingt Michael Robotham ein etwas langatmiger und zäher Roman der mich leider nicht völlig überzeugen konnte. Dieses Buch bekommt von mir 3 Sterne. Ob ich diese Reihe weiter verfolgen werde, weiß ich derzeit noch nicht.

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Klappentext: EIN PSYCHOLOGE MIT EINER TRAUMATISCHEN VERGANGENHEIT – UND EINE GEHEIMNISVOLLE JUNGE FRAU OHNE ZUKUNFT… Seine Kindheit birgt ein schweres Trauma, sein Leben hat er dem Kampf gegen das Verbrechen gewidmet: Der Psychologe Cyrus Haven berät die Polizei bei der Aufklärung von Gewaltverbrechen. Während er einen brutalen Mordfall untersucht, lernt Cyrus Evie Cormac kennen. Evie, die als Kind aus den Fängen eines Entführers gerettet wurde, ist zu einer hochintelligenten, aber unberechenbaren jungen Frau herangewachsen. Und verfügt über ein untrügliches Gespür dafür, wenn jemand lügt. Als Cyrus Ermittlungen sich zuspitzen, bringt sie damit nicht nur sich selbst in tödliche Gefahr… Rezension vom 19. April 2020: Cyrus Haven, Psychologe, hilft immer wieder der Polizei bei verschiedenen Fällen. So auch bei einem Mord einer Eiskunstläuferin. Dabei trifft er das erste Mal auf die junge Evie und er ist schon bald fasziniert von ihr, ohne dass er genau sagen kann warum. Evie wurde vor sechs Jahren von der Polizei gefunden. Sie befand sich in einer winzigen Kammer, völlig verdreckt und kurz vor dem Verhungern. Sie wird in einem Heim untergebracht, verrät aber nie, was ihr zugestoßen ist und wie ihr wirklicher Name ist. Als Cyrus Evie kennen lernt ist sie zu einer jungen Frau herangewachsen und hinterlässt einen bleibenden Eindruck auf ihn. Während einem Meeting zwischen den Bewohnern des Heimes und den Therapeuten, bei dem Cyrus anwesend ist, beobachtet er Evie ganz genau. Jeder Bewohner kommt zu Wort und erzählt seine Geschichte, doch Evie spricht immer wieder dazwischen und behauptet, die Anderen würden lügen. Schließlich erfährt er von Evie, dass sie ein besonderes Gespür dafür habe, wenn jemand lügt. Er ist von Evie und ihrer Gabe überaus fasziniert und als Evie immer wieder die Flucht aus dem Heim versucht, nimmt er sie bei sich auf, um vielleicht mehr über ihre Vergangenheit herauszufinden. Während er weiterhin den Mord an die junge Eiskunstläuferin Jodie aufklären möchte, wird Evie zu einer unverhofften Hilfe. Wer lügt und wer sagt die Wahrheit? Fazit: Ich habe mich wieder sehr auf den neuen Robotham gefreut und wurde auch nicht enttäuscht. Die Story war interessant und ich wusste nie, was wirklich hinter der Person Evie, steckte. Was hat sie in ihrer Kindheit erlebt? Kann sie wirklich aus den Mimiken eines Menschen herauslesen ob er lügt oder nicht? Besonders gut hat mir gefallen, wie sich sowohl Cyrus, als auch Evie im Laufe des Buches öffneten und gegenseitig Vertrauen fassten. Allerdings hat mir so ein wenig die Psychothrillerspannung gefehlt, weshalb ich dieses Mal einen Stern abgezogen habe. 4 von 5 Sterne

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