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Rezensionen zu
Niemand soll uns trennen

Anika Beer

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*Trotz einiger Kritikpunkte für mich ein Lesegenuss - geniale Verschmelzung von Märchen und Düsternis, nervenaufreibend spannend und verpackt in einen grandiosen Schreibstil voller Magie und Gefahr. * Von Anika Beer alias Ana Jeromin habe ich mich bereits zwei Mal verzaubern lassen, sodass ich diesem neuesten Buch nicht widerstehen konnte, als ich den Autorennamen entdeckte. Der Klappentext und sein Versprechen eines düster geheimnisvollen Buches hatte(n) mich da bereits überzeugt. Und was soll ich sagen? Ich habe das Buch dann auch in einem Rutsch durchgelesen, so zog mich die Geschichte in ihren Bann; wie im Rausch flog ich durch die Seiten. Die Autorin ist einfach eine Meisterin der Worte; mit jedem Satz entsteht ein Bild, ein Gefühl. Nervenaufreibend und atmosphärisch so dicht, tauchte ich ein in die düstere Welt der Zwillinge; konnte und wollte nicht aufhören, bis ich das Geheimnis gelüftet hatte. Andeutungen und Plottwists, Verwirrspiele und die perfekte Kulisse, dazu widerstreitende Gefühle; Verlangen und Abscheu, Angst und Entschlossenheit, Anziehung und Abstoßung, Knistern und zermürbende Zurückweisung... all´ das verschmilzt zu einem grandiosen Leseerlebnis für herbstliche Tage oder kühle Sommerabende. Vom groben Aufbau ähnelt die Geschichte der der Schönen und des Biestes, dazu kommt das wundervoll umgesetzte Geschwister- bzw. Zwillingsmotiv. Düster und märchenhaft, voller Zärtlichkeit und Abhängigkeit - Anika Beer kreiert hier etwas ganz Eigenes, Neues. Ich liebe, wie tief sie einen in die Beziehung Beliar und Kerens blicken lässt; das ganze Ausmaß an Verbundenheit und Hilflosigkeit, selbstloser Aufopferung und egoistischem Selbsterhalt begreifen lässt. Die Szenen der beiden waren von einer tiefen Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit, zugleich aber auch bedingungsloser Liebe und Verständnis getragen. Berührend! Leider gab es aber auch ein paar Aspekte, die dem Buch den "für mich perfekt"-Stempel entzogen. - So empfand ich die Geschichte als unrund: Anfang und Hauptteil stehen im krassem Kontrast, sowohl von der Stimmung, als auch von den Figuren her. Alle kennengelernten Charaktere sind letztlich für die Entwicklung der Geschichte gleichgültig, sie bleiben farb- und formlos. Mir wäre ein direkter Einstieg in die Geschichte lieber gewesen, also dass die Handlung am Tor der verwünschten Villa beginnt, die Hintergründe des Besuches dann nur in einem kurzen rückblickenden Paragraphen erklärt werden. Das hätte ich passender und atmosphärischer gefunden - denn so spukten Claras Freunde und Eltern, sowie neuzeitliche Aspekte wie Internet und Netzempfang in meinem Hinterkopf umher, obwohl sie nichts zur Sache taten. Weiterhin störte ich mich am Personal, das ebenfalls konturlose Nebenfigur(en) blieb; der Ereignisse gar merkwürdig gleichgültig gegenüber trat. Müssten sie nicht emotionaler reagieren auf ihr eigenes Leid oder zumindest das Ende?! Und schließlich war ich regelrecht enttäuscht über den "Gegner". Hatte man zuvor so viel spekuliert und gefürchtet, war diese Enthüllung... seicht und unspektakulär. Ich hatte mir mehr erhofft; mehr Motive, mehr Vielschichtigkeit. Dennoch ist dieses Buch ein absolutes Lesehighlight; eine grandios kreative Verschmelzung bekannter Motive und unkonventioneller Ideen, verpackt in eine düstere Atmosphäre und einen bezaubernden Schreibstil, der einen fortreißt und mitnimmt.

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REZENSION * Niemand soll uns trennen ~ Anika Beer * 🌬👬⛈ * INHALT * Zwei Brüder, ein Mädchen und ein dunkles Geheimnis Als Clara auf der Suche nach einem besonderen Fotomotiv in den Garten eines verlassenen Herrenhauses einsteigt, wird sie vom Gewitter überrascht. Sie will sich im Inneren des Gebäudes unterstellen und stellt fest, dass es keineswegs verlassen ist. Beliar und Keren, Zwillinge und kaum älter als Clara, bewohnen es mit ein paar Bediensteten. Sie laden Clara ein, ein paar Tage zu bleiben und Fotos zu machen. Besonders Beliar fasziniert Clara, doch sie spürt, dass die beiden etwas vor ihr verbergen. * 🌬👬⛈ * MEINUNG * 5***/5✨ * Ich weiß nicht, ob ich die richtigen Worte finde, um dieses Buch zu beschreiben. Aber ich versuche es mal. * Wie ich schon in der Story geschrieben habe das Buch zerreißt einen irgendwie. Die Atmosphäre ist die ganze Zeit aufgeladen. Man ist hin- und hergerissen, zwischen „ich muss lesen und alles herausfinden“ und „ich weiß nicht, ob mir das zu viel Angst macht. Will ich das alles wissen?“. Aber genauso geht es auch Clara und es siegt immer die Neugier. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr weglegen. Auch der wundervolle Schreibstil der Autorin hat dazu beigetragen. Die Gefühle, die Umgebung und auch die Atmosphäre wurden durch ihre Worte echt. * Ich will eure Erwartungen nicht zu hochschrauben, deshalb möchte ich auch nicht zu viel schwärmen. Aber mich hat das Buch einfach überrascht, berührt und zerrissen. Denn ich bin wirklich ohne Erwartungen an das Buch herangegangen. Aber diese Zerrissenheit in dem Buch, diese Spannung und die Liebe haben mich überzeugt. * Ich glaube dass es einige geben wird, die das Buch vielleicht lesen und manches unrealistisch finden. Aber ich denke es geht nicht um die Realistik, sondern viel mehr um den Zauber des Hauses. Um die Liebe der Brüder und wir sind durch Clara eher die Beobachter, die aber für die Lösung des ganzen gebraucht wird. * FAZIT * Ich kann nur sagen, dass ich diese mystische Geschichte liebe und ich glaube, dass ich bis jetzt so etwas auch noch nicht gelesen habe. Mir hat es sehr gefallen, alles daran. Trotzdem hat es mich auch ein bisschen an „Die Schöne und das Biest“ erinnert. 😍 Und ich hoffe, dass einige dem Buch eine Chance geben und versuchen können ohne Erwartungen die Geschichte zu lesen, um sich selbst zu überzeugen und eine eigene Meinung zu bilden. * 🐭🐭🐭🐭🐭*** /5✨ * 🌬 👬 ⛈

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Meine Meinung In „Niemand soll uns trennen“ geht es um Clara, die unbedingt an einem Internat in der Schweiz genommen werden will. Sie will ein besonderes Foto machen und kommt an ein besonderes Herrenhaus. Dort begegnet sie den Zwillingen Beliar und Keren, die mehr als nur mysteriös sind. Was verbergen sie vor ihr ?? Die Charaktere Clara ist eine authentische Protagonistin, die mich mit jeder Seite mehr neugierig gemacht hat und sie mehr kennen lernen wollte. Sie hat eine besondere Ausstrahlung und ich wollte sie immer mehr kennen lernen. Die Zwillinge haben beide etwas an sich was mich von Beginn an angezogen hat und sie näher kennen lernen wollte. Sie haben eine besondere Ausstrahlung, die man einfach ergründen will. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und hat mich mit jeder Seite mehr in diese Fantasy Geschichte gezogen. Die Autorin beschreibt, die Kulisse sehr schön und man will einfach immer mehr entdecken. Die Nebenfiguren sind ebenso authentisch und gestalten, die Handlung mit. Die Spannung und Handlung haben mit jeder Seite immer mehr und die Geschichte kommt direkt ins Rollen, als man die Zwillinge kennen lernt und Clara auf, das Anwesen kommt. Diese scheinen auf den ersten Blick im gleichen Alter wie Clara und wohnen nur mit ein paar Angestellten dort. Clara darf ein paar Tage dort bleibe und mit jeder Seite mehr spürt man, dass sie etwas zu verheimlichen haben. Die Fantasyelemente finde ich gut verteilt im Buch und man wird im Verlauf immer weiter vorangetrieben. Wird Clara hinter, das Geheimnis der beiden kommen? Was ist an diesem Herrenhaus so anders, als an normalen Häusern??? Das Cover sieht einfach genial aus und ich wollte direkt wissen, was auf mich zukommt als Leser. Fazit Eine besondere Fantasyhandlung, die mich immer weiter vorangezogen hat und ich sie nicht weglegen konnte.

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Clara ist auf der Suche nach dem Fotomotiv, um es in ihre Bewerbungsmappe für eine Elite-Hochschule in der Schweiz zutun. Dabei stößt sie auf das verlassene Herrenhaus der Albers, dass das perfekte Motiv abgeben wird. Nur ist das Herrenhaus gar nicht verlassen, hier leben nämlich die Zwillinge Beliar und Keren. Aber die beiden umgibt ein Geheimnis und ehe sich Clara versieht, befindet sie sich in dem Spiel der beiden, bei dem es um Leben und Tod geht. Das ist eins dieser Bücher, dass ich unbedingt lesen wollte, als ich den Klappentext gelesen habe. Die Autorin entführt ihre Leser in einer düstere und geheimnisvolle Welt. Die Handlung spielt fast ausschließlich in dem Herrenhaus der Albers und wird fast ausschließlich aus der Sicht von Clara erzählt. Es gibt aber kurze Abschnitte die aus der Sicht von Beliar und Keren erzählt werden. Das interessante an dieser Geschichte war für mich, dass ich lange nicht geahnt habe, in welche Richtung sich das ganze entwickeln wird. Das macht die Geschichte für mich sehr spannend. Die Stimmung ist insgesamt sehr gruselig und auch etwas melancholisch, was mir sehr gut gefallen hat. Die Charaktere waren wirklich interessant, vor allem die beiden Zwillinge, die beiden sind wirklich sehr faszinierend. Clara versucht hinter das Geheimnis der beiden zu kommen und entwickelt dabei sogar Gefühle für Beliar. Mir hat diese düstere und melancholische Geschichte unheimlich gut gefallen und ich meine Erwartungen wurden komplett erfüllt. Von mir gibt es die volle Punktzahl.

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Beschreibung: Clara hat es sich in den Kopf gesetzt an einer renommierten Uni in der Schweiz angenommen zu werden. Auf der Suche nach dem perfekten Motiv, macht sie sich eines Tages auf die Suche nach einer buchstäblich verschollenen Villa. Scheinbar findet sie diese, kommt aber nicht dazu Bilder zu machen, da sie von einem Unwetter überrascht wird. Kurzerhand entschließt sie, dass es besser ist in der verlassenen Villa Unterschlupf zu suchen, als sich während des Gewitters im Wald herum zu treiben. Doch schnell stellt sie fest, dass der verlassen geglaubte Ort gar nicht so verlassen ist wie er scheint. Die Bewohner sowie die Hausherren, die Zwillinge Beliar und Keren, laden sie ein, dass die einige Tage bleiben könne um Fotos zu machen. Erst freut sich Clara über dieses Angebot, doch bei näherer Betrachtung merkt sie, dass etwas nicht mit rechten Dingen vor sich geht. Die Beiden scheinen etwas vor ihr zu verbergen. Meinung: Ich begann das Buch, weil ich mal schnell rein lesen wollte. Und irgendwie war es dann auch schon wieder vorbei. Anfänglich war es die Neugierde, die mich voran trieb - und natürlich der bebilderte Schreibstil der Autorin. Danach war es die Spannung. Eigentlich bin ich gar nicht der Typ Mensch, der Bücher auf einen Rutsch weg liest, aber hier war es wirklich so. In der Leserunde auf Lovelybooks bewarb die Autorin die Geschichte mit den Worten: "Meine Neuinterpretation von "Die Schöne und das Biest" - mit dem Biest gleich im Doppelpack!" Hierzu möchte ich sagen, dass man am besten nicht mit dieser Aussage im Hinterkopf an das Buch gehen sollte, da es je nachdem wie man das Märchen interpretiert, eben einfach nicht passt. So auch für mich. Für mich basiert die Geschichte von der Schönen und dem Biest mehr darauf, dass er seine Menschlichkeit wieder finden soll und es sich verdienen soll überhaupt ein Mensch zu sein. Genau darum geht es eben nicht in der Geschichte von Anika Beer, sondern eben ein wenig anders. Das soll nicht heißen, dass sie mir weniger gut gefallen hat. Ich fand dieses Buch einfach großartig. Besonders das Ende, denn es wurde nicht breit getreten; es war einfach vorbei. Ich konnte meine Fantasie selbst schweifen lassen und gerade so etwas gefällt mir besonders gut. Gerade wenn Gefühle im Spiel sind und die Enden super ausgearbeitet, wirkt es oftmals konstruiert und erzwungen. So bleibt genau dieser Teil offen und man hat eigenen Spielraum für Spekulationen. Die Charaktere sind sehr schön gezeichnet und obwohl so manche Handlung von Clara vielleicht nicht richtig nachvollziehbar ist, finde ich gerade dies sehr bewundernswert, denn es verleiht ihr ein eigenes Gesicht. Zudem zeigt es, für mich zumindest, dass sie die Situation zu begreifen scheint. Bereits der Anfang zeigte mir, dass Clara nicht die 08/15-Protagonistin sein wird, da sie einfach einen anderen Blickwinkel hat. Das hat die Autorin für mich auf jeder Seite deutlich gemacht. Ebenfalls die Zwillinge. Sofort spürt man diese Verbundenheit, bedingungslose Liebe, aber dennoch kann man sie kaum fassen. Sie erscheinen so undurchsichtig, was dem Ganzen einen sehr mysteriösen und wenig vertrauenerweckenden Touch verleiht. Natürlich könnte ich jedes Handeln, Tun und Geschehene in seine Einzelteile zerpflücken, aber genau hier berufe ich mich ganz klar auf die Tatsache, dass es sich um eine Märchenadaption handeln soll. Und genau das bekommt der Leser hier geliefert. Es muss nicht alles zu 100% schlüssig sein, denn wo wäre da die Magie? Sei es die der bösen Mächte, oder gar die der Liebe. Manchmal muss man die Dinge als gegeben nehmen, genau das tat ich, und wurde dafür mich einer märchenhaften Erzählung belohnt, die mich auch im Nachgang noch sehr berührt. Fazit: Für mich war es ein wirklich märchenhaftes Buch, das mein Leserherz begeistert hat.

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Als ich den Klappentext las, war mir klar, dass ich die Geschichte lesen muss. Das Geheimnisvolle zog mich sehr an. Ich habe mich sehr gefreut, dass Buch in Rahmen einer Leserunde lesen zu dürfen. Es handelt sich hierbei um eine Fantasy-Geschichte im Jugendbuch-Bereich. Zuallererst lernt man Clara kennen, die noch zur Schule geht und sich sehr für das Fotografieren interessiert, insbesondere von Lost Places. Als ihr Kunstlehrer sagt, dass Ihre Bilder nicht für die Elite-Hochschule geeignet sind, macht sie sich allein auf den Weg zur verlassenen Villa Albers, da ihre beste Freundin Mina keine Zeit hat mitzugehen. Aber die Villa ist gar nicht so verlassen, wie es anfangs scheint. Denn dort wohnen die Zwillinge Beliar und Keren. Jedoch verbergen sie etwas. In der Villa gibt es auch Hausangestellte, besonders die Haushälterin Alicja wird immer wieder mit in die Geschichte eingearbeitet. Die Geschichte beginnt spannend und man möchte gerne erfahren, welches Geheimnis die Zwillinge verbergen. Zudem trägt der flüssige und auch bildhafte Schreibstil zu einem angenehmen Lesefluss bei. Ich konnte mir richtig gut in meinem Kopf die Villa vorstellen, die etwas zwar düster wirkt, aber auch faszinierend. Insgesamt wirkt alles etwas mysteriös, aber dennoch möchte man den Verborgenen auf den Grund gehen. Denn Beliar und Keren wirken unzertrennlich, aber auch verletzlich. Irgendetwas ist komisch an ihnen, aber wiederum auch schön, dass sie ein enges Band zueinander haben. Es bleibt fast bis zum Ende mysteriös. Clara hat ihre Zweifel in der Villa zu bleiben, dennoch lässt sie sich auf das Spiel der Zwillinge ein und möchte den Geheimnissen auf den Grund gehen. Dabei wirkt sie teilweise mutig und stellt Fragen. Aber sie begibt sich auch in Gefahren, weil sie teilweise naiv handelt. Manchmal konnte ich ihre widersprüchlichen Handlungsweisen nicht so ganz nachvollziehen. Anika Beer hat geheimnisvolle Charaktere geschaffen, jedoch bleiben sie für mich im Verlauf zu blass. Auch das Anbahnen einer Zuneigung zwischen Clara und einem der Zwillinge konnte mich gefühlstechnisch nicht richtig erreichen. Es wirkte eher gewollt. Die Auflösung der Geschichte konnte ich nachvollziehen, jedoch blieben ein paar Kleinigkeiten offen. Hier hätte ich mir gerne noch einen Epilog gewünscht, der beschreibt, wie es mit den Charakteren weitergeht. Aber auch wie das Wiedersehen mit ihrer Freundin Mina ist, ob sie nach ihr gesucht hat. Denn darüber erfährt man leider gar nichts weiter. Die Autorin konnte mich mit der Düsterheit und Rätselhaftigkeit in der Geschichte fesseln. Manche Aspekte hätten jedoch noch etwas ausgefeilter sein können. Trotz dieser Kritikpunkte konnte ich kaum das Buch aus der Hand legen. Zu einem lag es mit am Schreibstil und zum anderen an der Heimlichtuerei der Zwillinge. Fazit: Eine geheimnisvolle, mysteriöse und düstere Geschichte, die mich an einigen Stellen fesseln konnte. Allerdings hätte es noch etwas mehr ins Detail gehen können. Die Charaktere passten gut in den Verlauf der Story, jedoch schienen sie mir doch etwas zu blass. Ich konnte keine gefühltechnische Beziehung zu ihnen aufbauen, was ich schade fand. Denn die Idee mit den Zwillingen, die Villa, das Rätselhafte und das Mystische haben mir sehr gut gefallen. Bewertung: 3,5 / 5 Vielen Dank an den cbt-Verlag und Lovelybooks für das Leserundenexemplar.

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In einem alten Herrenhaus trifft Clara auf die geheimnisvollen Zwillinge Beliar und Keren, die ihr von Anfang etwas seltsam vorkommen. Doch ehe sie sich versieht, ist sie selbst Teil eines gefährlichen Spiels, welches tödlich für sie ausgehen kann... . Mich hat dieses Buch mit seinem Klappentext sehr neugierig gemacht und ich wurde auch nicht enttäuscht. Allerdings war mir erst nicht klar, dass die Geschichte einige Mysteryelemente enthält und so auch ziemlich in den unrealistischen Bereich abdriftet. Die Autorin hat es geschafft, eine ziemlich unheimliche Atmosphäre zu schaffen. Die Zwillinge, das Personal der Villa, aber auch merkwürdige Spiegelbilder machen die Geschichte gruselig. Clara ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, die in ein besonderes Abenteuer schlittert. Ich mochte sie ganz gerne und fand sie sehr authentisch dargestellt. Die Zwillinge dagegen wirkten auf mich eher komisch und seltsam, doch genau das ist sicherlich von der Autorin so beabsichtigt worden, denke ich. Anika Beer schreibt gut lesbar und man merkt, dass sich das Buch auch eher an jüngere Leser wendet. Sie hat es auch geschafft, lange herauszuzögern, was wirklich mit den Zwillingen los ist und was es mit dem merkwürdigen Spiel auf sich hat. So bleibt die Geschichte spannend und man weiß lange nicht, wie sie ausgehen wird. Insgesamt ist ,,Niemand soll uns trennen" ein unterhaltsames Jugendbuch, welches mir ganz gut gefallen hat.

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Schon von Beginn an konnte mich das Buch fesseln und mitten ins Geschehen hineinziehen. Clara ist eine sympathische junge Frau, die mutig ist und versucht hinter die Dinge zu blicken. Ich liebe es, dass sie sich nicht beeinflussen lässt und dass sie nicht naiv ist, sondern auf ihr Gefühl vertraut. Clara konnte das Buch für mich schnell spannend machen, denn abgesehen vom Geschehen im Buch, finde ich Claras Leben an sich sehr spannend, abwechslungsreich und interessant. Sie ist nicht das typische Girlie. Sie hat klare Ziele vor Augen und tut alles, um diese auch erreichen zu können. Sie ist sehr selbstständig und für mich einfach nur liebenswürdig. Das Buch startet ohne großen Vorlauf schnell mit dem Geschehen, was mir sehr gefallen hat. Ab diesem Punkt entwickelt sich die spannend auch sehr zügig. Die zwei Brüder stellten für Clara und auch für mich als Leser ein riesengroßes Geheimnis dar, welches ich unbedingt herausfinden wollte. Das mysteriöse an den Brüdern und an dem ganzen Umgang und Geschehen in dem Haus haben mich einfach nicht losgelassen und diese Spannung ist bei mir bis zum Ende nicht abgerissen. Der Schreibstil der Autorin hat definitiv noch dazu beigetragen, dass ich mich nicht von dem Buch lösen konnte. Er ist fesselt, spannungsgeladen und äußerst plastisch, wodurch ich mich durchgehend mitten in den Orten des Buches wiederfinden konnte. Sie hat es schnell geschafft eine Verbindung zwischen mir und den Charakteren aufzubauen, wodurch mich Clara noch mehr ans Herz wachsen konnte und wodurch ich die Charaktere einfach besser verstehen konnte. Für mich lässt dieses Buch einfach nichts offen. Es hat tolle, ausgefeilte und echt wirkende Charaktere, wunderschöne und mysteriöse Orte, Spannung und einen flüssigen Schreibstil, der die Geschichte für mich noch abrundet. Nach diesem Buch werde ich auf jeden Fall noch zu weiteren Büchern der Autorin greifen.

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