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Rezensionen zu
Schach mit dem Tod

Steffen Jacobsen

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€ 22,00 [D] inkl. MwSt. | € 22,70 [A] | CHF 30,90* (* empf. VK-Preis)

David Adler ist mit dem dänischen Wissenschaftler Niels Bohr verwandt und erhält das Angebot, seinen Cousin als persönlicher Assistent nach Los Alamos zu begleiten, wo die Entwicklung der Atombombe auf vollen Touren läuft. Das sog. Manhatten Project steht vor dem Durchbruch... doch wer spielt in welchem Team und verfolgt welche Ziele? Die Beschreibungen des Camps in Los Alamos, in dem die Wissenschaftler leben und arbeiten, zieht die Leser schnell in den Bann. Der Autor versteht es, besonders die historischen Personen von Niels Bohr, aber vor allem auch von Robert Oppenheimer, der das Projekt leitet, auf faszinierende Art und Weise zu beschreiben. Man erfährt mehr von den Persönlichkeiten, die für mich bislang nur Namen von Wissenschaftlern im Zusammenhang mit der Erfindung der Atombombe waren. Wie nah er dabei der Realität kommt, bleibt leider offen - ich hatte allerdings den Eindruck, dass Steffen Jacobsen versucht hat, sich eng an die Biografien zu halten: Oppenheimer scheint ein Getriebener zu sein, der auch körperlich stark unter der Anspannung leidet, während Niels Bohr mit seinen inneren Konflikten zu kämpfen hat. Doch welche Rolle spielt David dabei, der seine Frau und seine Tochter in Rußland zurück gelassen hat? Fazit: Schach mit dem Tod ist ein historischer Roman, der unterhaltsam und in Teilen spannend daherkommt. Ich hatte zwar bereits einen Thriller zu diesem Thema von einem anderen Autor gelesen, doch die Figuren und deren Motive sowie die Beschreibung des Camps hat Steffen Jacobsen deutlich detaillierter herausgearbeitet und mich so in die Zeit und ihre Atmosphäre eintauchen lassen. Ich kann mir vorstellen, das Buch auch ein weitere Mal zu lesen. Abzug gibt es zum einen für die weiblichen Protagonistin, deren Rolle und Motive mich wenig überzeugt haben. Zum anderen fand ich die wissenschaftlichen Beschreibungen in Teilen sehr detailliert, was für mich in der Tiefe uninteressant war.

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Schach mit dem Tod

Von: huere

16.09.2021

Der Roman schildert die Entwicklung der Atombombe unter der Leitung des charismatischen Direktors Robert Oppenheimer in der abgelegenen Gegend Los Alamos in Neu-Mexiko. Bedeutende Wissenschaftler und Nobelpreisträger arbeiten an dem Projekt, u. a. auch der Däne Niels Bohr. Der Ingenieur David Adler, ein Verwandter von Niels Bohr, wird dessen persönlicher Assistent und von der Sowjetunion mit der Drohung, seine Familie zu ermorden, zur Spionage gezwungen. Der Autor schildert auch für den Laien verständlich die Schwierigkeiten bei der Entwicklung der Atombombe bis zur ersten Probezündung. Bekannte Fakten mischt der Autor mit fiktiven Ergänzungen zu einem spannenden Spionagethriller mit einem überraschenden Ende.

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Historie meets Thriller

Von: Erin

16.09.2021

Der Autor Steffen Jacobsen hat in seinem Roman „Schach mit dem Tod“ Faktenwissen zur Entwicklung der Atombombe im Jahre 1945 mit einer fiktiven Geschichte kombiniert und so einen spannenden Thriller erschaffen. Der Elektroingenieur David Adler stößt, verwundet im Zweiten Weltkrieg, zum Manhattan- Projekt, in welchem Niels Bohr sowie andere Wissenschaftler am Ende des Zweiten Weltkriegs unter Hochdruck an der Atombombe arbeiten. Adler verfolgt mit Schrecken, wie die tödliche Waffe immer mehr zur Realität wird. Wie geht man als Wissenschaftler damit, um eine menschenvernichtende Waffe zu schaffen, die auch zum Einsatz kommen soll? Spielt das eigene Gewissen mit? Ein solch geheimes Projekt, abgeschirmt von der Öffentlichkeit, ruft Spione auf den Plan, denn auch andere wollen mitspielen in diesem Wettlauf gegen die Zeit von Wissenschaft und Technik. Welche Rolle spielt David Adler in alle dem? Überzeugt hat mich bei diesem Roman, wie sorgfältig Steffen Jacobsen recherchiert hat, um diesem Roman eine historische Basis zu liefern. Somit wird einem an manchen Stellen die Tragweite bewusst, unter welchem Druck und welcher Spannung gearbeitet wurde und wie eine tödliche Waffe im Namen der Wissenschaft entstehen konnte. Spannend finde ich auch die inneren Konflikte einiger Charaktere. Für mich weniger ansprechend sind sowohl für meinen Geschmack zu viele physikalische als auch technische Details, jedoch kann man einiges davon lernen. Ich kann den Roman im Großen und Ganzen empfehlen und fühlte mich gut in die Zeit hineinversetzt, was mich persönlich als historisch interessierte Person fasziniert.

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Zwischen Realität und Fiktion

Von: SusaKa

11.09.2021

Eine Geschichte vor und nach dem zweiten Weltkrieg, wobei der Dreh- und Angelpunkt ein Elektroingenieur ist, der Teil des Manhattan-Projektes 1945 in den USA wird und den die dortige Entwicklung der Atombombe mit Grauen erfüllt. Das Buch ist mit einer sehr guten Ausdrucksweise geschrieben. Alles Geschehene, wie auch die Umgebung und die Charaktere, wird mit ausgewählten Worten wortgewandt beschrieben und macht es dem Leser leicht in die Geschichte einzutauchen Allerdings braucht es am Anfang ein bisschen Zeit in die Geschichte einzusteigen, da es anfangs einige verschiedene Teilgeschichten zu unterschiedlichen Orten und Zeitpunkten gibt. Die Zusammenhänge sind daher anfangs verständlicherweise nicht klar und machen das Ganze erstmal unüberschaubar. Wenn die Geschichte dann länger am Stück erzählt wird ist aber klar, dass die Spannung sehr gut aufgebaut wird und den Leser schnell packt. Bei der Geschichte handelt es sich um historische Ereignisse, die in einen Roman verpackt wurden. Dieses ist sehr gut gelungen! Der Leser verfolgt gespannt die erzählte Geschichte und lernt dabei noch diverse Tatsachen über die Entwicklung der Atombombe wie auch die politischen Mächte im Hintergrund. Eine gute Verbindung aus Fiktion und realem Geschehen in der Geschichte der Menschheit. Das Buch ist gut geeignet für Krimi- und Thriller-Leser, wie auch für geschichtlich interessierte Personen. Auch ein gewisses naturwissenschaftliches, insbesondere physikalische Interesse ist hier von Vorteil.

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Ein Spionageroman der leisen Töne

Von: Elchi130

10.09.2021

David Adler ist als einziger Zivilist im 2. Weltkrieg auf einem Konvoischiff unter amerikanischer Flagge unterwegs, als dieses torpediert wird und sinkt. David überlebt schwer verletzt und wird in einem englischen Hospital gepflegt, bis der englische Geheimdienst ihn als Privatsekretär seines Vetters Niels Bohr rekrutiert. Bohr arbeitet mit vielen namhaften Wissenschaftlern in Los Alamos an der Entwicklung der Atombombe. Doch auch andere Mächte haben von der Arbeit in Los Alamos erfahren und wollen wissen, was dort geforscht wird… Der Autor Steffen Jacobsen hatte mich bereits zu Beginn des Buches „Schach mit dem Tod“ gewonnen. Ich fand es sehr spannend, zu erfahren, wie David Adler nach Los Alamos gekommen ist. Ich hatte damit gerechnet, dass das Buch direkt in Los Alamos startet und war positiv überrascht, dass die Geschichte auf hoher See startet und wir erst eine Einführung in die Lebensumstände unserer Hauptfigur erhalten. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass der Autor uns den Unterschied in der Denkweise von Politikern und Wissenschaftlern aufzeigt. Die Wissenschaft forscht unabhängig von politischen Zielen und Einschränkungen. Sie möchte, dass ihre Forschungsergebnisse allen Ländern gleichermaßen zugänglich sind. Genauso kommt regelmäßig die Frage auf, ob Wissenschaft Ungeheuer erschaffen darf, nur weil sie es kann oder ob es auch von ihrer Seite eine Verantwortung der Welt gegenüber gibt. Diese Gedankengänge habe ich äußerst spannend, wichtig und interessant gefunden. Ein wenig überfordert haben mich die Unterrichtseinheiten in Physik. Der Autor bringt uns viele physikalische und technische Details rund um den Bau der Atombombe nahe. Mir war das zu viel Theorie. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass Menschen mit einem höheren Interesse an diesen wissenschaftlichen Ausführungen, sich sehr freuen werden, dass diese Teil des Romans sind. Verkehrt ist hier, wer eine knallharte und actionreiche Spionagegeschichte lesen will. In diesem Buch geht es mehr um die stillen, heimlichen Spionageakte inmitten einer relativ geschlossenen Gemeinschaft. Das Flair der Zeit ist gut eingefangen, angefangen beim allgegenwärtigen Rauchen und dem erhöhten Alkoholkonsum der damaligen Zeit. Genauso gut geschildert wird die selbstständige, unabhängige Femme fatale, die Hosen trägt, raucht, trinkt und sich den Raum nimmt, der sonst eher den Männern vorbehalten ist. Das Ende des Buches hat mich dann, genauso wie der Beginn, positiv überrascht. Der Autor überzeugt mit einer guten Lösung. Nicht für den Bau der Atombombe, denn diese wurde ja wirklich gebaut, sondern für die Spione und ihre Tätigkeit für die Sowjetunion. Fazit: Ein Buch mit einem starken Anfang und starkem Ende. Im Mittelteil gab es mir zu viel Physikunterricht und Alltäglichkeiten.

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"Schach mit dem Tod" von Steffen Jacobsen Hier ist ein Roman in dem erzählt wird wie unterschiedlich die Denkweisen von Wissenschaftlern und Politikern sind und wie die Weltmächte hinter den Geheimnissen der anderen kommen möchte. Der Roman lässt sich gut lesen, aber etwas weniger „Physikunterricht“ hätte meiner Meinung nicht geschadet. Der Autor hat es gut geschafft Realität und Fiktion zu einem interessanten Roman zusammen zu bringen.

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Ein äußerst lesenswertes Buch

Von: Knut Schulze

07.09.2021

"Schach mit dem Tod" schreit geradezu nach Verfilmung. So ein Mittelding aus "Der dritte Mann" und "Casablanca" und natürlich in Schwarz-weiß kann man sich gut vorstellen. Am Ende in Los Alamos mit der unwirklichen Landschaft gerne der Schnitt auf bunt und John Wayne. Das Buch ist eine fantastische Zeitreise in die Zeit um Ende des zweiten Weltkrieges und spielt an mehreren "Drehorten". Der Bezug auf wahre Persönlichkeiten der Zeitgeschichte und Begebenheiten um den Bau/Test der Atombombe machen das Buch besonders spannend. Es ist sehr flüssig geschrieben und läßt sich in einem Zug lesen, auch wenn die technischen Feinheiten oft sehr viel Zeit beanspruchen. Vielleicht etwas zu viel Zeit. In der Mitte des Romans/Agententhrillers schwächelt die Handlung etwas. Allerdings werden einem die Charaktere etwas besser beschrieben und kommen einem näher. Übrigens, die Namen der Personen vom Anfang des Buches sollte man sich sehr gut merken. Sie werden im überraschenden Finale groß in Szene gesetzt. Viele Wendungen, besonders am Ende des Buches, machen aus dem "Spion" einen geschickten (Schach)Spieler der die Züge seiner Gegner hervorragend berechnet und ihn zum König die Partie gewinnen läßt. Ein kurzweiliger Roman der kaum Wünsche übrig läßt.

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Auf dem Weg zur Atombombe

Von: buecherwurm1310

05.09.2021

Der Elektroingenieur David Adler wird Mitglied des Teams, das sich mit dem Manhattan-Projekt beschäftigt. Dabei wird an einer ganz besonderen Waffe gearbeitet. Da Niels Bohr mit ihm verwandt ist, gilt er als vertrauenswürdig und wird zum persönlichen Assistenten von Bohr. Doch er ist nicht freiwillig dabei, er wurde von den Sowjets gezwungen, für sie zu spionieren. David Adler verfolgt mit Grauen die Fortschritte bei der Entwicklung der Atombombe, die schon bald für eine Erprobung bereit ist. Seine Auftraggeber machen Druck. Ich habe bisher noch kein Buch von Steffen Jacobsen gelesen. Dieser Roman ist spannend, aber auch nicht ganz leicht zu lesen, denn es fließen recht viele Fakten ein und Physik ist nicht unbedingt mein Thema. Doch die Erklärungen sind verständlich. Mir kam das Spionagethema fast ein wenig zu kurz. Die Charaktere sind sehr gut und interessant dargestellt. Dabei sind fiktive mit realen Personen kombiniert worden. David Adler steckt in einer Zwickmühle, aus der er nicht so ohne Weiteres herauskommt. Doch man sollte nie jemanden unterschätzen. Über Robert Oppenheimer habe ich schon öfter gelesen, über Niels Bohr wusste ich zuvor allerdings kaum etwas. Es ist ein interessanter und spannender Roman, der diesen Wettkampf der Mächte in der damaligen Zeit gut beleuchtet. Lesenswert!

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