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Rezensionen zu
Schach mit dem Tod

Steffen Jacobsen

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David Adler ist mit dem dänischen Wissenschaftler Niels Bohr verwandt und erhält das Angebot, seinen Cousin als persönlicher Assistent nach Los Alamos zu begleiten, wo die Entwicklung der Atombombe auf vollen Touren läuft. Das sog. Manhatten Project steht vor dem Durchbruch... doch wer spielt in welchem Team und verfolgt welche Ziele? Die Beschreibungen des Camps in Los Alamos, in dem die Wissenschaftler leben und arbeiten, zieht die Leser schnell in den Bann. Der Autor versteht es, besonders die historischen Personen von Niels Bohr, aber vor allem auch von Robert Oppenheimer, der das Projekt leitet, auf faszinierende Art und Weise zu beschreiben. Man erfährt mehr von den Persönlichkeiten, die für mich bislang nur Namen von Wissenschaftlern im Zusammenhang mit der Erfindung der Atombombe waren. Wie nah er dabei der Realität kommt, bleibt leider offen - ich hatte allerdings den Eindruck, dass Steffen Jacobsen versucht hat, sich eng an die Biografien zu halten: Oppenheimer scheint ein Getriebener zu sein, der auch körperlich stark unter der Anspannung leidet, während Niels Bohr mit seinen inneren Konflikten zu kämpfen hat. Doch welche Rolle spielt David dabei, der seine Frau und seine Tochter in Rußland zurück gelassen hat? Fazit: Schach mit dem Tod ist ein historischer Roman, der unterhaltsam und in Teilen spannend daherkommt. Ich hatte zwar bereits einen Thriller zu diesem Thema von einem anderen Autor gelesen, doch die Figuren und deren Motive sowie die Beschreibung des Camps hat Steffen Jacobsen deutlich detaillierter herausgearbeitet und mich so in die Zeit und ihre Atmosphäre eintauchen lassen. Ich kann mir vorstellen, das Buch auch ein weitere Mal zu lesen. Abzug gibt es zum einen für die weiblichen Protagonistin, deren Rolle und Motive mich wenig überzeugt haben. Zum anderen fand ich die wissenschaftlichen Beschreibungen in Teilen sehr detailliert, was für mich in der Tiefe uninteressant war.

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Die Geschichte der Atombombe, zum Teil erzählt aus der Sicht der Wissenschaft, verbunden mit einer Spionagestory. Dieses Buch fasziniert gleich von der ersten Seite an. Anfang kann man den Zusammenhang vielleicht noch nicht erkennen, aber mit der Zeit finden die Erzählstränge zusammen. Ich muss allerdings zugeben, dass ich bei den detaillierten Erklärungen der Atome, die Zeilen relativ schnell überflogen habe, da Physik nicht gerade meine Stärke ist. Aber das hat der Story keinen Abbruch getan. Ein lesenswerter Roman mit einem ungeahnten Ende. Sehr empfehlenswert.

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Unbedingt lesen

Von: SG

15.01.2022

Ein wahnsinnig spannendes und fesselndes Buch. Die Zusammenfassung auf der Rückseite klang schon so spannend. Das Buch ist hier und da schon mal etwas schwierig geschrieben, so empfand ich es jedenfalls manchmal, was die Ausdrucksweise angeht, aber die Geschichte an sich und David in diesem Buch zu begleiten war schon faszinierend und fesselnd. Das Buch ist Allgemeinem sehr gut zu lesen, hier und da gibt es Zeitsprünge, die auch zeitlich angegeben sind und gut zu verstehen. Ich möchte garnicht so viel über das Buch und den Inhalt verraten. Das ist immer schade, wenn man vorab eine komplette Zusammenfassung des Buches liest. Begleite David Adler in diesem Buch. Faszinierend, packend und fesselnd, Geschichte Hintergründe, interessant und spannend. Zu keinem Zeitpunkt konnte man schon wissen was passieren wird und wie es weiter geht. Das Buch ist im Hardcover und mit 447 Seiten eine wirklich tolles Buch. Ich empfehle es jedem weiter, der gerne liest, besonders auch ein tolles Buch (als Geschenk vielleicht?) für Männer die gerne lesen.

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Spionagethrller

Von: Kleenkram

20.10.2021

Der Autor Steffen Jacobsen hat hier einen spannenden Spionagethriller geschrieben, der mich total begeistert hat! Diese Mischung aus Fiktion und Realität bringt er gekonnt rüber und schafft eine authentische Atmosphäre. Der zweite Weltkrieg steht kurz vor dem Ende und in Los Alamos, USA, ist das Manhattan-Projekt, in dessen Rahmen an einer revolutionären neuen Waffe gearbeitet wird, in vollem Gange. Der Elektroingenieur David Adler, ein Verwandter von Niels Bohr, arbeitet daran mit. Was keiner weiß, dass er ein Spion der Sowjets ist. Sein Gewissen hadert mit dem Grauen, dass der Bau der Atombombe in ihm hervorruft. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Gerade Los Alamos und das ganze drumherum wird anschaulich geschildert und lässt Bilder vor den Augen entstehen. Viele interessante Charaktere spielen eine Rolle, wobei David Adler allen die Show stiehlt. Ein rundum gelungenes Buch mit einem aufregenden geschichtlichen Hintergrund.

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Inhalt: David Adler entkam den Tod im kalten Atlantik nur knapp und fristet nun sein Dasein in einer Pension für Geflüchtete und Veteranen. Mit angeschlagener Gesundheit und kaum finanziellen Mitteln gelingt es ihm nicht aus dieser Ansammlung armer und gescheiteter Existenzen zu flüchten. Eines Tages tauchen unvermittelt Agenten des Geheimdienstes auf und überprüfen David. Davids Onkel, Niels Bohr, hat seinen Neffen als persönlichen Assistenten angefordert. Bohr, ein exzentrischer aber genialer Wissenschaftler, ist mit einer Geheimaufgabe betraut und David soll ihn dabei unterstützen. Von einem auf den anderen Tag wird David in eine vollkommen andere Welt katapultiert. Statt in einer Pension mit versehrten Veteranen bewegt er sich nun in einer Welt eloquenter Wissenschaftler, tödlicher Waffen und unaussprechlicher Geheimnisse. Doch David hat selbst Geheimnisse .... Fazit: Steffen Jacobsen ist mir als hervorragender Krimiautor gut bekannt und ich bin großer Fan seiner skandinavischen Thriller. Deswegen war ich sehr gespannt, wie Jacobsen eine Geschichte angeht, die zum einen historische Hintergründe hat und zum anderen kein skandinavischer Thriller ist. Was soll ich sagen? Er hat seine Aufgabe erstklassig gemeistert und einen Roman geliefert, der den Romanen von Robert Harris das Wasser reichen kann. Mich hat unheimlich fasziniert, dass die Personen die die Atombombe entwickelten für mich menschliche Züge und eine Persönlichkeit bekamen. Natürlich sind viele Personen im Roman fiktive Figuren und auch die historischen Personen bekamen eine Persönlichkeit, die von Jacobsen ausgearbeitet wurde, doch vor dem Roman waren die Menschen, die die Atombombe entwickelten leere Namen für mich. Namen ohne persönlichen Bezug, ohne Charakter und ohne Persönlichkeit. Während des Lesens bekamen die Wissenschaftler Menschlichkeit eingehaucht und ich spürte ihre Visionen und auch ihre Sorgen und Ängste. (Die natürlich auch größtenteils fiktiv sind, aber das Begreifen erleichtert) Deswegen trat Davids eigene Agenda für mich lange in den Hintergrund, ich war eher daran interessiert hinter den Entwicklern einer der schrecklichsten Waffen der Erde die Menschen zu erkennen. Das hat auch richtig gut geklappt und ich fühle mich ein Stück weit bereichert, weil ich ein Kapitel der Geschichte noch mal auf einer ganz anderen Ebene verfolgen konnte. Der Roman hat mich gefesselt, aber weniger als Spionagethriller, sondern vielmehr als Einblick in die neuere Geschichte und die letzten Tage des zweiten Weltkrieges.

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Das geheime Leben in Los Alamos

Von: SusanK

18.09.2021

David Adler, Elektroingenieur und damit mit einem gewissen technischen Verständnis, wird vom englischen Geheimdienst zusammen mit seinem Onkel Niels Bohr nach Los Alamos geschickt, um dort bei der Entwicklung der Atombombe zu spionieren. Schnell wird er zum persönlichen Assistent von Oppenheimer und erhält Zugang zu allen wichtigen Informationen. Doch offenbar hat auch die Sowjetunion ihre Finger im Spiel .... Steffen Jacobsen erzählt mit leisen Tönen und sehr unaufgeregt faszinierende Geschichte; hat doch die Entwicklung der Atombombe nicht nur den Zweiten Weltkrieg mit ihren beiden Abwürfen auf Hiroshima und Nagasaki beeinflusst, sondern die Welt insgesamt verändert. Die Schreibweise konnte mich durchaus in ihren Bann ziehen, doch leider kam für mich wenig echte Spannung auf; nicht zuletzt, weil vieles nur zwischen den Zeilen erzählt wurde und der Schwerpunkt nicht auf einem atmeberaubendem Thriller liegt. Mit großem Interesse habe ich die hier geschilderten, aus der Zeit heraus gut bekannten historischen Personen Bohr, Oppenheimer und viele weitere Wissenschaftler verfolgt, sowie oder insbesondere das geheime Leben in Los Alamos. Hier lag auch für mich der interessanteste Aspekt des Buches, denn wer möchte nicht mehr wissen über das so bedeutsame Manhattan-Projekt, das fernab der Zivilisation in der amerikanischen Wüste stattfand?! Dabei verzichtete der Autor zum Glück auf detaillierte Beschreibungen der Atomphysik, so dass auch für einen Laien keine Verständnisprobleme auftraten. Erstmals wurde mir so bewusst, dass den Bomben "Little Boy" und "Fat man" unterschiedliche physikalische Gesetznäßigkeiten und Elemente zugrunde liegen. Die Figuren und ihre Motive waren sehr gut ausgearbeitet und haben mir viel Freude bereitet; nur die weilbliche Hauptfigur war mir zu klischeehaft. Bedeutsam empfand ich auch die Interessenskonflikte zwischen Politik und Wissenschaft. Insgesamt ein gutes Buch, das jedoch hinter meinen (zugegebenermaßen großen) Erwartungen zurück blieb.

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Fiktive Handlung im historischen Kontext

Von: Freizeitdesperado

17.09.2021

Ich bin ein großer Fan von Romanen, deren Handlung in einem geschichtlichen Kontext spielt. In Schach mit dem Tod geht es um die Entwicklung einer der fürchterlichsten und tödlichsten Waffen, verwoben mit einer eher dezenten Spionagegeschichte. David Adler wird als Ingenieur und Cousin von Niels Bohr, einem Wissenschaftler, für so vertrauenswürdig befunden, dass er als dessen Sekretär angeworben wird. Er erfährt, dass Bohr zusammen mit vielen weiteren angesehenen Wissenschaftlern an einer bis dahin für unvorstellbar gehaltenen Bombe arbeitet: der Atombombe. Gleich zu Beginn äußert Adler seinen Zweifel an einer so zerstörerischen Waffe. In den Gesprächen geht es um die Rechtmäßigkeit, Wissenschaft und Militär zu kombinieren. Ein Spannungsbogen zwischen Krieg als Mutter aller Kreativität auf der einen und wissenschaftlicher Neugier, die nicht aufgehalten werden kann, unabhängig von politischen Zielen, auf der anderen Seite. Mit Blick auf den noch im Pazifik wütenden Krieg wird nüchtern festgestellt, dass auch ohne diese gewaltige Waffe täglich unzählige Zivilisten durch systematische Brandbombenangriffe zu Tode kommen. Die Wissenschaftler sehen in der Bombe auch die Chance den Krieg zu verkürzen, und damit amerikanischen Soldaten das Leben zu retten. Bohr ist sehr aufgeschlossen für die multinationale Zusammenarbeit auf wissenschaftlicher Ebene, wohl auch aufgrund der Annahme, dass es in Zukunft Kriege verhindern könnte, wenn jede der Großmächte in der Lage ist, eine Atombombe zu bauen. Er empfindet es als falsch, dass keine russischen Wissenschaftler beteiligt sind. Kernwaffen enthielten ihr eigenes Gegengift, daher sei Geheimhaltung kontraproduktiv und die Errichtung einer internationalen Kontrollbehörde der richtige Weg. Mit seiner offenen Einstellung eckt er natürlich bei den politischen Entscheidungsträgern an. Obwohl die USA und die Sowjetunion zusammen gegen Deutschland gekämpft haben, herrscht besonders zwischen diesen Ländern ein tiefes Misstrauen. Ein weiterer Verbündeter, Frankreich, wird nicht für voll genommen. Der Roman fängt sehr gut den damaligen Zeitgeist ein. Ein junger Veteran ohne Beine, der sich mit dem Verkauf von Kaugummi und Bleistiften durchschlägt, amerikanische Soldaten, die kräftiger, wohlgenährter und größer waren als ihre britischen Kollegen, dazu schönere Zähne hatten und gesünder aussahen als diese, in Schutt und Asche gelegte Stadtlandschaften wie in der londoner Regent Street. Im Gegensatz dazu die Parallelgesellschaft, bestehend aus Politikern, einflussreichen Persönlichkeiten und Menschen, die diesen nützlich sein könnten, wie eben Wissenschaftlern, die sich in luxuriösem Ambiente trafen, richtigen Kaffee tranken, sich am üppigen Buffet stärkten, rauchten und übernachteten. Steffen Jacobsen, der neben seiner Tätigkeit als Autor auch Chirurg ist, spart nicht mit Ausflügen in die Physik. Ich empfand diese als sehr interessant, auch wenn ich sie, wie den genauen Ablauf der historischen Ereignisse in der Handlung, nicht auf absolute Richtigkeit zu prüfen vermag. Neben der ganzen dunklen Thematik rund um die Atombombe gibt es auch einen Lichtblick. Ganz sachte deutet Jacobsen einen Meilenstein der Medizingeschichte an, der ebenso in diese Zeit fiel: die Entdeckung des Antibiotikums Penicillin, das unzähligen Menschen das Leben retten sollte. („1941 wurde der erste Mensch, ein Polizist aus London, der sich nach einer kleinen Schnittwunde eine Blutvergiftung zugezogen hatte, mit Penicillin behandelt.“ - Quelle: https://www.geschichte-oesterreich.com/entdeckungen/penicillins.html) Ich teile die Rezension des Sunday Express auf dem Buchrücken nicht, dass es sich bei Schach mit dem Tod um einen nervenzerreißenden Pageturner handelt. Dafür fehlt es doch etwas an Spannung. Ungeachtet dessen ist es aber ein sehr gutes Buch, dass ich uneingeschränkt empfehlen kann.

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Absolut empfehlenswert!

Von: Verena

17.09.2021

Ein internationales Team aus Wissenschaftlern tüftelt mitten im 2. Weltkrieg in einer geheimen Mission an einer Atombombe. Das Manhattan Projekt... Eine wirklich spannende Zeitreise in ein dunklere Kapitel unserer Geschichte. Wissenschaft und ein Netz aus Spionage - ich bin noch nicht fertig mit dem Lesen, aber schon jetzt kann ich kaum erwarten, wie die Geschichte weiter geht! Toller Lesefluss, ich kann das Buch kaum weg legen und bereits jetzt ehrlich empfehlen!

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