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Rezensionen zu
Der Schatten des Bösen

Sharon Bolton

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Als erstes möchte ich sagen, dass mich dieser Thriller durch seine atmosphärischen und gruseligen Beschreibungen, die die Stimmung im Ort so gut wiedergeben, von der ersten Seite an in den Bann gezogen hat. Ich habe ihn innerhalb von zwei Tagen weggelesen, da er eine absolute Sogwirkung auf mich ausgeübt hat. Florence hat es leider sehr schwer in der männerdominierten Polizeistelle und wird häufig heruntergemacht, das war für mich beim Lesen oft schwer auszuhalten, weil es mich so wütend gemacht hat. Die Charaktere haben alle ihre Ecken und Kanten, sind undurchsichtig und schwer zu durchschauen. Womit ich gar nicht gerechnet habe, war der übersinnliche Part dieses Buches, der gegen Ende offenbar wird. Wer das nicht mag, für den ist es wohl nichts - ich bin auch etwas hin und her gerissen, was ich von dieser Entwicklung halten soll. Für mich war es eine Achterbahnfahrt der Gefühle und "mehr" als ein normaler 08/15 Thriller. Im Februar erscheint der zweite Fall für Florence Lovelady und nach einigen Tagen Bedenkzeit bin ich mir nun sicher, dass ich diese Reihe noch weiterverfolgen und den zweiten Teil lesen möchte, weil ich einfach so unglaublich neugierig bin.

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE Aus dem Englischen von Marie-Luise Bezzenberger Originaltitel: The Craftsman Originalverlag: Trapeze/Orion Taschenbuch, Klappenbroschur, 560 Seiten, 12,5 x 18,7 cm ISBN: 978-3-442-48873-5 Erschienen am 15. April 2019 Klappentext Anlässlich der Beerdigung des ehemaligen Sargtischlers und Mörders Larry Glassbrook kehrt die Polizistin Florence Lovelady mit ihrem Sohn Ben zurück nach Lancashire – in die Stadt des spektakulären Falls, der einst ihre Karriere begründete. 1969 wurden dort mehrere Jugendliche vermisst. Es stellte sich heraus, dass sie entführt und in Särgen lebendig begraben worden waren. Florence gelang es, Grassbrook dieser grausamen Taten zu überführen und ihn lebenslang hinter Gitter zu bringen. Doch kaum ist der vermeintliche Mörder von damals selbst unter der Erde, mehren sich die Zeichen, dass der Schatten des Bösen weiter reichen könnte als vermutet … Zur Autorin Sharon Bolton wurde im englischen Lancashire geboren, hat eine Schauspielausbildung absolviert und Theaterwissenschaft studiert. „Todesopfer“, ihr erster Roman, wurde von Lesern und Presse begeistert gefeiert und machte die Autorin über Nacht zum neuen Star unter den britischen Spannungsautorinnen. Ihrem ersten Triumph folgten mittlerweile acht weitere Thriller – darunter vier mit der grandiosen Ermittlerin Lacey Flint –, in denen Sharon Bolton ihr brillantes Können immer wieder unter Beweis stellte. Sie wurde bereits für zahlreiche Krimipreise nominiert und für „Schlangenhaus“ mit dem Mary Higgins Clark Award ausgezeichnet sowie mit dem Dagger in the Library für ihr Gesamtwerk. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Oxford. Meine Videorezension Mein Fazit Alles in allem hat mir der neueste Thriller von Sharon Bolton von der Geschichte her wieder sehr gut gefallen. Nur zum Ende wurde es etwas mystisch, das war nicht so meins. Auch hatte das Buch aufgrund seiner 560 Seiten doch einige Längen. Für mich wäre hier weniger mehr gewesen. Ich konnte es aber nie lange aus der Hand legen, da die Geschichte schon sehr fesselnd war. Daher kann ich durchaus eine Leseempfehlung aussprechen. Von mir bekommt Der Schatten des Bösen 4 Sterne. 4 von 5 Sternen Cover, Buchdetails und Klappentext: ©Goldmann Verlag Infos zur Autorin: ©Goldmann Verlag Rezension: ©lenisveasbücherwelt.de Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt.de

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4,5 von 5 Sternen Auf das Buch war ich sehr gespannt, da der Klappentext für mich einiges an Spannung bereit hält. Denn haben sie damals wirklich den Richtigen verhaftet oder gab es mehr als einen Täter? Diese Fragen stelle ich mir wenn ich den Klappentext lese. Und so fing ich dann an =) Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt. Zu Beginn lernen wir Florence in der Gegenwart kennen. Wir erfahren was sie zur Zeit macht und was sie beschäftigt und sind bei der Beerdigung von Larry dabei. Kurz darauf finden wir uns im Jahre 1969 wieder. In diesem Jahr verschwinden ein paar Jugendliche und keiner weiß wo diese sind. Und im letzten Teil sind wir wieder in der Gegenwart, im Jahre 1999. Doch im zweiten Teil sind wir hautnah bei den damaligen Ermittlungen dabei und lernen auch Florence Kollegen und sie selbst besser kennen. Ihre Kollegen sind nicht immer sehr nett zu ihr, da sie eine Frau ist. Und von dieser möchten Sie sich nichts sagen oder gar helfen lassen. Frauen haben es zu dieser Zeit noch nicht allzu leicht einen Männerberuf zu ergreifen oder gar zu arbeiten. Sie werden nicht ernst genommen. Dazu habe ich vor Kurzem einen sehr guten Film gesehen "Die Berufene". Und mit jeder Zeile, die ich in diesem Buch lese und die sich im Jahre 1969 abspielt, muss ich immer wieder an den Film denken. Denn wie es im Buch beschrieben wurde war es damals leider auch. Und das hat Sharon hier sehr gut rüber gebracht. Mir hat dieser Thriller echt gut gefallen, nur hätte man manches auch kürzer fassen können, ohne die Story dabei zu beeinträchtigen. Auch wenn Florence wirklich intelligent ist, wurden die Männer ab und an ein wenig zu dämlich dargestellt. Als würden diese den Beruf zum ersten Mal ausüben. Das sind so die einzigen Kritikpunkte, die ich habe. Ich kann euch diesen Thriller wirklich empfehlen und bin auf weitere Werke der Autorin gespannt.

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