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Rezensionen zu
Die Schule der Redner

Johann Seeger

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Im Jahre 1246 muß Leon von der Burg des Fürsten Rudolf von Habsburg fliehen. Vor seiner Flucht bittet ihn sein Lehrer, ein Buch zu dessen Freund in einer Schule für Redekunst nahe St. Gallen zu bringen. Leon will ihm diesen Gefallen erbringen, merkt jedoch schnell, daß er verfolgt wird. Welches Geheimnis steckt in dem Buch? Johann Seeger wandelt mit "Die Schule der Redner" ein wenig auf den Pfaden von "Der Name der Rose" - nur ist dieses Buch um einiges besser, da es viel verständlicher ist. Der Autor schreibt leicht verständlich und trotzdem paßt der Schreibstil zur Epoche. Geschickt verwebt er Fiktion und Realität zu einer imponierenden Geschichte, die durch die wunderbaren Beschreibungen lebendig wird. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt. Jedoch erlebt man auch mal eine Überraschung, denn manchmal muß man seine Meinung über Gut und Böse ändern. Wie der Titel verrät, geht es in diesem Buch um die Macht der Worte. Sprache verbindet, kann beeinflussen und manipulieren. Wenn man hier gut aufpaßt, kann man aus dem Buch durchaus etwas für das eigene Leben mitnehmen.

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Die Macht des gesprochenen Wortes Leon versteht die Welt nicht mehr, warum schützt sein Onkel ihn nicht mehr? Der Junge weiß nur auf der Burg des Fürsten Rudolf von Habsburg ist er nicht mehr sicher. Er beschließt zu fliehen. Vorher hat sein alter Lehrer ihm ein kleines Buch anvertraut, mit der Bitte, es einem alten Freund zu überbringen. Dieser Freund befindet sich an einer Schule für Redekunst in der Nähe von St. Gallen. Leon macht sich auf den Weg, aber schnell wird ihm klar, es könnte seinen Tod bedeuten, denn er wird verfolgt und gejagt. Was hat es mit diesem Buch auf sich? Wem kann er noch trauen? Auch in der Schule, die ihn tatsächlich als Schüler aufnimmt, scheint er nicht sicher zu sein. Die Geschichte von Leon spielt im Jahre 1246 zunächst auf der Burg des Onkels und später dann an jener seltsamen Schule. Direkt von der ersten Seite an hatte mich der Autor Johann Seeger in den Bann gezogen. Er erzählt aus dem Leben des Jungen und schildert zunächst die Ereignisse auf der Burg, dann von der atemraubenden Flucht und schließlich von der Schule und den Lehrern und Schülern. Das Buch hat den passenden Titel „Die Schule der Redner“ bekommen und darum geht es hier auch um die Sprache, um das Reden und Zuhören und um das Verstanden werden. Eindrucksvoll schildert der Autor die Macht des gesprochenen Wortes. Die Beispiele, die er anführt, welche mächtigen Männer nur durch Reden die Massen begeistern konnten, sind glaubwürdig. Ich fand es interessant, was Sprache bewirken kann, wendet man die Worte richtig an. Er beschreibt die Körperhaltung dazu und gibt Tipps für die richtige Wortwahl und den Zeitpunkt. Diese Lektionen finden natürlich zwischen Leon und seinen Lehrer statt, aber ist auch für Leser wie mich spannend zu lesen. Dann geht es natürlich auch um die Charaktere selbst. Leon wird nicht nur wegen des Buches verfolgt. Es geht auch um die Macht im Allgemeinen und nicht zuletzt auch ein wenig um Liebe. Mir hat gut gefallen, wie der Autor davon erzählt, was in einer geheimen Schrift stehen soll, die es zu finden galt und welche Macht derjenige bekommen kann, sollte man sie finden und entschlüsseln können. Die einzelnen Charaktere hat er dabei gut ausgearbeitet, egal ob auf der Seite des Bösen oder aufseiten der Guten. Die Übergänge der einzelnen Charaktere sind dabei schön miteinander verflochten, sodass nicht immer klar zu erkennen ist, wer ist wer und was geschieht als Nächstes. Der Erzählstil ist zwar leicht und locker zu lesen, aber Johann Seeger lässt seine Protagonisten in Gedanken auch mal zurückwandern. An andere Orte in andere Zeiten, was dann natürlich ein etwas aufmerksameres Lesen erforderlich macht. Ich mag solche Bücher sehr gern. Auf diese Weise konnte ich in dieser Geschichte noch so einige Charaktere entdecken, die nur kleine Szenen hatten und vielleicht später noch einmal von dem Autor aufgegriffen werden. Ich hoffe es. Ein Nachwort zum Schluss klärt Fiktion und Wahrheit und gibt einige eigene Gedanken des Autors wieder. Eine Übersicht der Protagonisten ist gleich zu Beginn ebenfalls vorhanden und sorgt für den Überblick über selbige. Fazit: „Die Schule der Redner“ ist ein wunderbarer historischer Roman über die Kunst des Redens. Sprache ist hier der Schwerpunkt der Geschichte und zeigt dabei, was Worte alles bewirken können. Mir hat diese Geschichte gut gefallen und auch wenn sie eigentlich aus erzählt ist, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es mit Leon und seinen Freunden ein Wiedersehen geben könnte.

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Ein verzärtelter, zarter Knabe zwingt einen bärigen Krieger in die Knie. Wie? Das las ich mit Vergnügen in diesem gut recherchierten und verfasstem Schmöker: Ein packender Roman Die derbe und hoch interessante Welt im Mittelalter wird beschrieben und zog mich ab der ersten Seite in ihren Bann. Ich fühlte mich an „Das Lächeln der Fortuna“ von Rebecca Gablé erinnert, das ich immer mal wieder lese samt der weiteren Waringham-Schmöker. Aber nun, das hier ist ein anderer Autor. Und dieser beschreibt die abenteuerliche Geschichte von Leon, der vom Jugendlichen zum Mann heran reift und sich von seinen Lasten so nach und nach befreit. Und seinen Gegner verbal in die Knie zwingt. Der Weg dahin wird so interessant beschrieben, dass man glaubt mittendrin dabei zu sein und es erlebt. Dazu werden alle Akteure richtig gut beschrieben und die Spannungsbögen sind exzellent gesetzt. Ein wunderbarer Schmöker!

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UNBEDINGT LESENSWERT

Von: Ilka S. aus Hamburg

18.08.2021

Meine Schwester und ich wurden in unserer Kindheit und Jugend ständig ermutigt viel zu lesen, denn unsere Eltern, und durch diese Prägung seitdem auch meine Schwester und ich, glaubten und glauben an die Macht der Worte. Bücher waren und sind bis heute unsere Inseln der Fantasie. Wir reisen in andere Welten und Zeiten und kommen erfüllt zurück. Dieses Buch von Johann Seeger ist eines dieses Bücher, die diese positive Macht der Worte, das Weltenreisen ermöglichen. Absolut empfehlenswert! "No matter what anybody tells you, words and ideas can change the world." (John Keating in "Dead Poets Society".)

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Ich bin ein wirklicher Mittelalterroman-Fan und habe bestimmt schon mindestens 50 Mittelalterromane gelesen. Dieses Buch schafft es auf Anhieb in meine Best-of-Liste. Eine tolle Story, die sehr ungewöhnlich ist, weil sie neben allen Zutaten, die ein Mittelalterroman haben muss, eine zweite Ebene hat: die Macht der Sprache und des Wortes. Und so kann man den Roman einfach nur als sehr, sehr guten Mittelalterroman lesen und hineingleiten in eine entfernte Welt, die durch die intensive und emotionale Sprache sehr nah erscheint; oder auch durch die zweite Perspektive, die historische Zusammenhänge und die Macht der Sprache anders beleuchtet und Erkenntnisse liefert, die sogar für die aktuelle Zeit von großer Relevanz sind. Ich habe nebenbei die historischen Zusammenhänge immer mal wie-der gegoogelt und war beeindruckt, wie gut alle historischen Fakten recherchiert sind. Der Nebenstrang der Story ins antike Alexandria hat mir so gut gefallen, dass ich mir dazu für die Zukunft ein eigenes Buch wünschen würde. Danach wird der Leser in ein mittelalterliches Hogwarts der Rhetorik geführt. Assassinen spielen auch noch eine wichtige Rolle. Freundschaften, Intrigen und ein furioses Finale. Insofern war „Die Schule der Redner“ für mich ein doppeltes Vergnügen: Eine Schule in Sachen Geschichte und die Macht der Sprache und beste Unterhaltung. Was will man mehr? Ein krasser Neueinstieg im Bereich historische Romane. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung.

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Die Redekunst Selbst im Buch Verkörpert

Von: Amy O'Rear aus San Diego, CA, USA

16.08.2021

Die Liebe zum Lesen vertiefend und an die magische Kraft der Sprache erinnert. Von der ersten Zeile bis zur letzen fühlt man sich an Ort und Stelle mitten drin, als wäre man selbst zurück in der Zeit als Nebencharakter in der Story. Historisch denn noch enorm relevant, packend, hervorragend recherchiert und abenteuerlich präsentiert. Immer wieder ist man zum Nachdenken aufgerufen und gemahnt das vieles nicht neu ist unter der Sonne. Mittel und Methoden die heute noch genauso aktuell sind wie vor Jahrhunderten. Gier, Macht, Manipulation, jeder von uns kann aktuelle Personen in der story identifizieren, was genau das ist was es immer wieder spannend und wertvoll macht. Ein aufregender Mittelalterroman, mitreißend, dramatisch und bezaubernd, eine persönliche Reise in die Geschichte der Menschheit und zugleich eine Lektion in Rhetorik. Rund herum EMPFEHLENSWERT! Ich weiss was in diesem Jahr Nummer Eins auf meiner Geschenke Liste ist!

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Lesetipp!

Von: Nina aus Hamburg

14.08.2021

Ich war bisher keine Fan von Mittelalter-Romanen, umso mehr von gut geschriebenen, spannenden Büchern. Was soll ich sagen: "Die Schule der Redner" von Johann Seeger gehört zu den Büchern, die ich nicht mehr aus der Hand legen konnte und hat mich sowohl inhaltlich als auch sprachlich komplett in seinen Bann gezogen. Die Macht der Sprache wird uns Lesenden hier auf besonders beeindruckende, und doch so einfache Weise immer wieder aufs Neue verdeutlicht. Ein wirklich lesenswertes und empfehlenswertes Buch! Nicht nur für Mittelalter-Fans. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Roman von Johann Seeger!

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Ein wunderbares Buch.

Von: Yto

11.08.2021

Die beiden Leidenschaften des Autors, Kommunikation und historisch-fantastische Geschichten zu kombinieren, macht diesen Roman einmalig und sehr lesenswert. Ein wunderbares Buch. Allen empfohlen, die die Kraft der Worte aber auch fantastische Geschichten lieben.

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