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Rezensionen zu
Warum Buddhismus wirkt

Robert Wright

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Buddhismus im Licht moderner Wissenschaft

Von: Andreas Knips

13.02.2019

Das Buch verspricht zweierlei. Auf dem Umschlag wird gesagt, dass das Buch darlegt, warum Buddhismus wirkt. Und der integrale Bestandteil ist hierbei die Meditation. Der Autor Robert Wright praktiziert diese selbst und hat nebenher auch mit Forschern und buddhistischen Lehrern über seine erlebten Wirkungen gesprochen. Der Klappentext offenbart das "Ziel" des Buddhismus, das Durchschauen der Illusion, in der wir leben. Anhand von neuesten Forschungsergebnissen der Neurowissenschaften und der Psychologie in Verbindung mit evolutionsgeschichtlichen Betrachtungen versucht Wright den Leser von der Wirksamkeit des Buddhismus zu überzeugen. Das Buch ist ein wissenschaftliches. Der Beginn überfordert. Es werden mehr Fragen aufgeworfen, als es Antworten gibt. Nur langsam konnte ich mich vorarbeiten und war oft geneigt aufzugeben. Zu sehr erinnert es an eine Vorlesung an einer Universität, wo der Autor sein Wissen ebenfalls weitergibt. Und die amerikanisch-wissenschaftliche Schreibe ist nicht einfach zu ertragen. Interessant sind die neuesten Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften und der Psychologie, da mir hier vieles noch unbekannt war. So haben mich die vorgestellten mentalen Module überzeugt. Die Achtsamkeitsmeditation, vom Autor selbst praktiziert, ist der Schlüssel zum Glück. Doch im Großen und Ganzen liegt der Schwerpunkt auf der philosophischen Betrachtung des Buddhismus, was für Unkundige mitunter schwierig zu verstehen ist. Das Buch umfasst neben einem umfassenden Literaturverzeichnis, einem großen Anmerkungsapparat, einem Personen- und Sachregister auch eine Liste buddhistischer Wahrheiten, die als Zusammenfassung betrachtet werden kann und zum Nachschlagen bzw. Nachlesen anregt. Fazit: Das Buch ist wie eine Meditationssitzung. Man muss sich einlassen und wird bereichert. Wer an neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen interessiert ist, wird nicht enttäuscht. Wer aber eine Anleitung zum buddhistischen Weg erwartet hat, wird unzufrieden zurückbleiben.

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Irritierender Titel, guter Inhalt

Von: Silversurfer

13.02.2019

Was ist Buddhismus ? Wie der Autor selbst ausführt, gibt es diverse buddhistische Strömungen, deren Quintessenz die zweieinhalbtausend Jahre alte Lehre des Siddharta Gautama ist. Hierbei handelt es sich weniger um eine Religion als um profunde Kenntnisse darüber, wie der menschliche Geist tickt. Sowie um methodische Anleitungen, diesen besser zu steuern. Der Autor ist angetreten, die Einschätzungen des Buddha im Licht von moderner Neurowissenschaft und Psychologie zu verteidigen. Ist ihm dies gelungen? Durchaus. Ab Seite 86 nimmt der Text Fahrt auf und wird richtig spannend. Der Schreibstil manchmal etwas blumig und abschweifend, streckenweise wieder präzise und klar. Insbesondere gelungen die zusammenfassenden 9 Seiten im Anhang. Für Leute, die sich erstmalig mit den Wirkprinzipien der buddhistischen Lehre auseinandersetzen und sich einen Überblick über die Thematik verschaffen wollen, sicher lesenswert.

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„Warum Buddhismus wirkt“ ist eine Analyse des Buddhismus beziehungsweise vor allem seiner im Westen bekanntesten Form, der Meditation. Ich gestehe, ich kannte mich vor dem Lesen dieses Buches nicht wirklich mit Buddhismus aus, ich wusste quasi nur, dass es eine Religion ist und dass man meditiert. Dieses Buch beleuchtete für mich nun auch noch andere Aspekte des Buddhismus, einmal einfach nur in beschreibender Form, dann aber auch in Beziehung gesetzt zu neuer psychologischer Forschung, was für mich einfach noch einmal stark die Aktualität dieses Themas verdeutlicht hat und zudem auch einen „wissenschaftlicheren“ Zugang zum Buddhismus ermöglicht. Allerdings muss ich sagen, dass dieses Buch kein Buch ist, das man mal so einfach nebenher lesen könnte. Der Autor verlangt einem teilweise schon sehr viel ab, da viele Erläuterungen starkes Mitdenken erfordern und ich manches auch mehrmals lesen musste, bis ich das Gefühl hatte, es jetzt einigermaßen verstanden zu haben. Er gibt jedoch auch selbst zu, dass viele behandelte Themen sehr komplex sind. Dieses Buch hat mich auch motiviert, (wieder) mit dem Meditieren zu beginnen Ich kann dieses Buch nur empfehlen, wenn man Interesse an Buddhismus hat, besonders auch an dessen theoretischen Hintergründen und wenn man zudem auch noch Interesse an den psychologischen Hintergründen hat. Ich fand es interessant und bin dankbar für die neuen Blickwinkel, die es mir eröffnet hat.

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Warum Buddhismus wirkt

Von: Vanessa

12.02.2019

Im Rahmen der Testleser-Aktion las ich das Buch "Warum Buddhismus wirkt", geschrieben von dem Wissenschaftsjournalisten Robert Wright. Meine bisherigen Erfahrungen mit dem Meditieren waren eher negativ. Ich war zu angespannt, konnte mich nicht konzentrieren und war schnell frustriert, weshalb ich mich nie weiter mit dem Thema beschäftigte. Als ich nun dieses Buch entdeckte, wurde mein Interesse am Buddhismus bzw der Praxis der Meditation erneut geweckt. Wright bietet in seinem Buch einen mir verständlicheren Zugang zum Thema. Zunächst erklärt er jedoch, das unsere Sicht auf die Welt bzw die Wirklichkeit in der wir leben verzerrt ist, da wir im Alltag oftmals nur einem Bedürfnis nach dem anderen hinterher jagen, in der Hoffnung, dass wenn alle Bedürfnisse befriedigt sind, auch wir glücklich sind. Das trifft natürlich nie ein, da sich immer neue Bedürfnisse entwickeln. Weiterhin erklärt er, wie man mithilfe von Meditation diese Sicht wieder ein Stück weit klären kann und somit seinen Fokus auf die wirklich wichtigen Dinge lenken kann. Warum die Methode der Meditation wirkt, erklärt er mithilfe von neuen Erkenntnissen der Neurowissenschaften und Psychologie. Das Buch ist aber trotzdem sehr gut verständlich, da er seine Theorien und Beispiele mit bekannten Metaphern erklärt oder sie mit Situationen aus dem Alltag vergleicht. Dieser theoretischer Zugang zur Meditation hat zwar meine praktischen Erfahrung kaum beeinflusst, woran ich aber selber schuld bin (fehlende Geduld etc.). Trotzdem war das Buch sehr interessant und spannend zu lesen.

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Dieses Buch ist keine leichte Abendlektüre - man braucht Konzentration und die nötige Ruhe, denn dieses Buch regt zum Denken an. Über einen selbst. Über Dinge, über die ich noch nie nachgedacht habe. Der Autor zwingt dem Leser keine Meinung auf - ganz im Gegenteil: mit Beispielen und verschiedene Sichtweisen darauf kann der Leser seine Meinung selbst bilden, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht. Man selbst bestimmt, wohin die Reise geht. Philosophische Interpretationen werden mit wissenschaftlichen Hinweisen kombiniert und geben eine interessante Mischung ab. Hinzu kommt eine Prise Buddhismus - und zwar nicht nur aus einer Lehre, sondern aus allen. Der Autor erklärt warum Meditation funktioniert und wie sie funktioniert - was er für Fehler und Erfolge gehabt hat, welchen Weg er gegangen ist. Schwer ist diese Lektüre jedoch nicht - der Auto versteht, mit Alltagsbeispielen das Interesse zu wecken. Angefangen mit einer berühmten Szene aus Matrix. ;) Durch dieses Buch habe ich mein eigenes Stück Wahrheit gefunden und sehe viele Dinge in einer anderen Sichtweise. Auch wenn ich noch viel üben muss, um richtig meditieren zu können, gibt mir dieses Buch die nötige Motivation, um diesen Weg weiter zu gehen. Wer etwas lernen möchte und an anderen Sichtweisen interessiert ist, liegt mit diesem Buch goldrichtig. Viel Spaß beim Lesen!

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Super für Einsteiger

Von: Flohnely

12.02.2019

Für Einsteiger in die Welt des Buddhismus ist dieses Buch ein super einstieg. Es ist alles leicht erklärt auch mit Humor. Ich selber habe schon einiges über dieses Thema gelesen und hatte auch Bücher die für den Einstieg angepriesen wurden aber dennoch sehr komplex waren und daher eher abschrecken, dies ist hier devinitiv nicht der Fall.

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Klappentext: Immer mehr Menschen meditieren. Und auch die Lehre des Buddha hat schon lange die Mitte unserer Gesellschaft erreicht. Woran das liegt? Ganz einfach: Buddhismus wirkt! Denn er bietet praktische Wege, um in einer immer komplexer werdenden Welt die Dinge klar zu sehen und gelassen und erfüllt zu leben. Skeptisch? Das war Robert Wright auch. Dann begann der preisgekrönte Journalist der Sache auf den Grund zu gehen. Er fing an zu meditieren. Er wertete die neuesten Studien aus Medizin und Neurowissenschaft aus. Er sprach mit Forschern und buddhistischen Lehrern aus aller Welt. Und er stellte zweifelsfrei fest: Der Buddhismus trägt in höchstem Maße zu unserem körperlichen und seelischen Wohlergehen bei. Und jeder Interessierte kann hier und heute davon profitieren. Ich habe mich sehr auf das Lesen dieses Buches gefreut und dass der Autor gleich zu Beginn mit dem Film „Matrix“ als Beispiel für Illusion einstieg, fand ich überaus sympathisch! Zudem beschreibt er seine eigenen Erfahrungen als Meditierender während einer Meditationsklausur, was mich sehr neugierig gemacht hat dies selbst einmal zu versuchen. Doch leider verflog meine anfängliche Euphorie sehr schnell. Ab Kapitel 3 wird das Buch nämlich sehr wissenschaftlich und theoretisch und damit konnte ich nicht mehr ganz so viel anfangen. Ab Kapitel 5, das Kapitel über das „Nicht-Ich“, habe ich die Seiten teils nur noch grob überflogen weil ich Wrights Gedanken und Ausführungen einfach nicht mehr folgen konnte. Leider habe ich das Buch dann nach der Hälfte abgebrochen. Es fehlte mir einfach die Energie es weiter zu lesen. Ich tue mir mit Wrights Schreibstil sehr schwer. Er wiederholt zwar viel, aber es hat bei mir nicht zu besserem Verständnis beigetragen. Ich bin davon ausgegangen dass er ein Buch über Buddhismus und Meditation geschrieben hat, aber es ist eher eine wissenschaftliche Analyse des Buddhismus. Meditation kam für meinen Geschmack viel zu kurz. Es ist auf keinen Fall ein schlechtes Buch! Man merkt dass Wright sich überaus akribisch mit Buddhismus auseinander gesetzt hat und sehr viel und sehr genau darüber recherchiert hat. Bestimmt werde ich auch noch zu Ende lese, aber jetzt brauche ich ein Pause davon. Ein Satz des Dalai Lama hat mich jedoch sehr begeistert. Ich weiß zwar nicht ob er es wert ist dieses Buch zu lesen, aber er ist es wert hier zitiert zu werden: „Versuchen Sie das, was Sie vom Buddhismus lernen, nicht dazu zu benutzen, ein besserer Buddhist zu werden; benutzen Sie es um ein besserer ‚Was auch immer Sie schon sind‘ zu werden.“

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naja mir wars leider nix

Von: James

11.02.2019

Hallo zusammen, ich habe das Buch mehrfach begonnen, aber ich komme leider mit seinem Schreibstil nicht zurecht ..es ist mir zu viel Gedöns um die eigentlichen Aussagen. Man hätte das alles kürzer und knapper fassen können. Mir persönlich wars leider nichts. Sorry.

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