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Rezensionen zu
Sterne über dem Meer

Kimberley Freeman

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Ein spannender Roman um ein Familiengeheimnis der einen beim Lesen um die ganze Welt führt und ein Cover welches ich einfach nur klasse finde, sehr passend und wundervoll gestaltet. Der Klappentext ist kurz und knackig, aber er verrät nicht viel über die Geschichte, die dahinter steckt. Der Plot spielt in mehreren Zeiten und hat drei Hauptprotagonistinnen. In der Gegenwart räumt Victoria das Büro ihrer Mutter aus, die an Demenz leidet und ihren Job aufgeben muss. Während des Sortierens und Ausmístens stößt sie auf sehr alte Briefe, die ihre Neugier erwachen lassen. Die Briefe sind von einer jungen Frau an ihre Tochter geschrieben. Man erfährt ihre Lebens- und Liebesgeschichte mit allen Höhen und Tiefen. Die Tiefen haben ihrem Leben den Sinn genommen und ihre große Liebe durfte nicht gelebt werden. Erst ganz zum Schluß, als sich der Kreis der Geschichte schließt erfährt man den Namen und somit wer hinter dieser tragischen Geschichte steckt. Diese Vorgehensweise hat Spannung in die Story gebracht und mir gut gefallen. Parallel dazu begleitet man im Jahre 1874 die 19-jährige Agnes, die ihre Mutter sucht, nachdem sie ihr ganzes Leben in einem Waisenhaus verbringen musste. Nur ein Knopf mit einem Einhorn führt sie auf die Spur, wer ihre Mutter sein könnte. Auf der Suche reist Agnes um die ganze Welt, denn ihre Mutter ist niemals richtig sesshaft geworden. Doch lohnt sich der ganze Aufwand? Ist diese Frau auch wirklich ihre Mutter? Wird sie mit offenen Armen empfangen? Einziger kleiner Minuspunkt in diesem Buch ist meiner Meinung nach, das Agnes mir manchmal wie Superwoman vorkommt. Da hat Kimberley Freeman an einigen Stellen sehr übertrieben beschrieben, was Agnes alles passiert, wie sie zur damaligen Zeit soweit und mit relativ wenig Geld um die ganze Welt reisen konnte. Aus vielen schwierigen und unmöglich erscheinenden Situationen manövriert sie sich immer wieder heraus und fällt auf die Füße, oder es kommt ein Gönner vorbei und greift ihr unter die Arme. Anmerkung zur Schrift: Die längeren Abschnitte, die den Inhalt der Briefe wiedergeben sind meiner Meinung nach, etwas schwer zu lesen. Da wurde ein Schrifttyp verwendet der mir zu dünn und etwas zu schnörkelig rüberkam. Da habe ich mich beim Lesen etwas schwer getan. Ein Roman über ein Familiengeheimnis der alles vereint was man sich wünscht: Dramatik, Emotionen, Spannung, Trauer, Liebe und den Mut sich dem Leben zu stellen, egal was kommen mag.

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Grins ;-) endlich ein Beweis. Einhörner gibt es wirklich. Ich freue mich insgeheim, denn das finde ich eine recht nette Vorstellung. Der Roman „Sterne über dem Meer“ von Kimberley Freemann scheint wie für mich gemacht und geschrieben zu sein. Ich nutze das lange Pfingstwochenende und lasse mich vom hübschen Cover zum Träumen anregen. Die Geschichte scheint recht dramatisch zu sein. Es geht um ein kleines Findelkind, das später adoptiert wird und erst im Erwachsenenalter seine Identität sucht und Spoiler ;-) auch findet. Die Protagonistin Victoria ist zum Glück ein starkes Mädchen und eine noch taffere erwachsene Frau, die nicht wie viele Fundkinder unter Ängsten und Unsicherheit leidet. Sie hat einen starken Willen und überwindet so alle möglichen Schicksalsschläge. Natürlich versucht sie auch ihre „wahre“ Mutter ausfindig zu machen und auch zu erfahren, weshalb sie abgegeben und ausgesetzt wurde. Ihr einziger Anhaltspunkt ist ein kleiner Einhornknopf, der ihr als Baby mit auf ihre Reise gegeben wurde. Der Autorin gelingt es auf eindrucksvolle Weise, die Ereignisse aus der Vergangenheit und ins hier und jetzt zu verweben und in parallelen Erzählsträngen für den Leser aufzubereiten. Das ganze in einer detailreichen und flüssigen schreibe, die Spass macht zu lesen. Und so sind die 512 Seiten des brochierten Romans ruckzuck gelesen. Hach, seufz, wie schön ist das denn? Das Familiengeheimnis wird natürlich wie immer nach und nach gelüftet und ich komme voll auf meine Kosten. Meiner Meinung nach, ist dieses Buch ein fantastischer Roman, wenn man historische Familiensagas liebt, dann kommt man nicht darum herum. Aber lest bitte selber und lasst euch dieses spannende, dramatische und zugleich traurige Werk nicht entgehen. Eine große Liebe, ein altes Familiengeheimnis, eine gefährliche Reise um die ganze Welt Inhalt: Als Victoria Camber das Büro ihrer kranken Mutter in Bristol ausräumt, bringt der Fund eines Briefes sie auf die Spur eines Familiengeheimnisses und der dramatischen Lebensgeschichte einer ihr unbekannten Frau. Nordengland 1874: Endlich ist Agnes Resolute volljährig und darf das Findelhaus, in dem sie aufgewachsen ist, verlassen. Vor ihrer Abreise erfährt sie, dass ihr als Baby ein Andenken mitgegeben wurde – ein Knopf mit einem Einhorn. Agnes glaubt zu wissen, wem der Knopf gehörte: Genevieve Breakby, der Tochter einer noblen Familie. Doch diese hat England mittlerweile Richtung Australien verlassen. Und so begibt sich Agnes auf Suche nach ihrer Mutter und eine ungewisse Reise ... Die Autorin: Kimberley Freeman wurde in London geboren, kam aber als Kind nach Australien, wo sie auch heute noch lebt. Die mehrfach preisgekrönte Autorin von Jugendbüchern, historischen Romanen und großen Frauensagas, die auch unter ihrem richtigen Namen Kim Wilkins und dem Pseudonym Kimberley Wilkins veröffentlicht, hat an der Universität von Queensland promoviert, wo sie Literatur unterrichtet. Weitere Bücher auf Englisch, wie zum Beispiel: Wildflower Hill by Kimberley Freeman Lighthouse Bay: A Novel by Kimberley Freeman Ember Island: A Novel by Kimberley Freeman Fazit: 4**** “Sterne über dem Meer “ ist im Goldmann Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 512 Seiten und kostet 12,99 Euro.

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„Vorsicht Spoiler!“ Ausgerechnet ihre Mutter, eine Professorin für Geschichte, ist an Demenz erkrankt. Victoria wohnt inzwischen in Australien und ist auf Besuch. Es fällt ihr schwer, ihre Mutter so zu sehen. Trotzdem muss sie Vorkehrungen treffen, damit ihre Mutter gut versorgt ist. Beim Sortieren der Überreste aus ihrem Büro fallen ihr Briefe in die Hände. Sie ist fasziniert von dem Inhalt und begibt sich mit den Zeilen auf eine Zeitreise. Agnes kann endlich das Waisenhaus verlassen, indem sie aufgewachsen ist. Sie hat ein Ziel, und zwar möchte sie ihre Mutter kennenlernen. Ein Knopf ist der Anhaltspunkt, sie ist fasziniert von dem Gedanken und lässt nichts unversucht, um endlich ihre Herkunft zu klären. Keine Arbeit, keine Reise ist ihr zu viel, um endlich Klarheit zu bekommen. Als sie endlich in Australien die Bekanntschaft mit ihrer vermeintlichen Mutter macht, muss sie feststellen, dass sie einer falschen Spur gefolgt ist. Das ist eine Kurzzusammenfassung, denn das Buch hat über 500 Seiten. Meine Meinung: Es sind zwei Erzählstränge in dieser Geschichte vorhanden. Einmal das Hier und Heute und dann das Gestern. Die Autorin hat die Geschichten gut eingebunden, einmal die Gegenwart und dann der historische Baustein. Sie gehören aber nicht zusammen. Beide Geschichten sind andersgeartet. Der historische Bestandteil ist auch viel umfassender und nimmt die bedeutsamste Stellung ein. Eigentlich schade, dass von der Gegenwart zu wenig vorhanden ist. Da hätte ich mir mehr gewünscht, denn Demenz ist ein sehr wesentliches Thema in der heutigen Zeit. Das Geschehen ist in Kapitel angelegt. Der überlieferte Brief ist in Kursivschrift. Der Ablauf lässt sich flüssig lesen und die Neugier auf das Geschehen lässt nicht nach. Die Protagonisten passen mit ihren Charakteren gut zum Werdegang. Gerade Agnes gefällt mir gut. Sie ist zwar eigensinnig, aber auch waagemutig. Für die damalige Zeit weit voraus. Ich kann sie durchaus verstehen, wenn Sie gerne ihre Herkunft erfahren möchte. Ebenfalls ist das Umfeld gut beschrieben. Es ist eine Mischung aus Familienroman, etwas Abenteuer und die Suche nach sich selbst. Das Cover finde ich gelungen, ebenso die Innenklappen, obwohl der Inhalt nichts damit zu tun hat. Mir hat das Buch gefallen, deswegen gibt es 4 Sterne von mir. Fazit: Beide Handlungsstränge handeln von charaktervollen Frauen, die auf der Suche nach sich selbst sind.

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Meine Meinung: Agnes ist in diesem Roman sicher die Hauptprotagonistin. Im Klappentext steht zwar, dass Victoria das Büro ihrer Mutter ausräumt und dabei Briefe findet. Aber auch die Briefe haben mit Agnes zu tun. Victoria spielt eigentlich nur eine Nebenrolle und der Roman dreht sich rein um das Leben von Agnes und die Geschichte ihrer Herkunft. Mir hat das aber nicht wirklich was ausgemacht, denn Agnes mochte ich sehr. Sie ist eine junge Frau, die das Waisenhaus verlassen darf, weil sie 19 Jahre alt ist. Sie ist sehr sympathisch und macht sich auf ein großes Abenteuer. Sie versucht ihre leiblichen Eltern ausfindig zu machen und begibt sich auf eine lange, zum Teil auch gefährliche Reise. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, denn ich bin schnell in die Geschichte reingekommen und ich mochte Agens Abenteuer. Ich war erstaunt wie leicht Agnes durch die Weltgeschichte reisen konnte. Für jemanden der sein ganzes bisheriges Leben nur im Waisenhaus verbracht hat, war ich überrascht, dass sie so weltgewandt war. Irgendwie passt das nicht ganz, denn das hätte man nicht erwartet. Aber da es ein Roman ist, darf die Autorin ja auch ihre Phantasie spielen lassen und so war das ok für mich. Ich habe mich auf ihre Geschichte und ihr Leben eingelassen und war wirklich gefesselt davon. Mir hat es gefallen wie die Autorin nicht nur aus ihrer Sicht schrieb, sondern sie hat auch die Briefe aus Sicht ihrer Mutter eingebaut. Die fand ich eigentlich auch recht spannend, aber die Schrift war relativ schwer zu lesen. Mir hat dieser Roman gut gefallen, denn ich lese gerne Bücher über Familiengeheimnisse oder Familiendramen. Ich hatte schöne Lesestunden und vergebe 4 Sterne für diesen Roman.

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Kurzbeschreibung Als Victoria Camber das Büro ihrer kranken Mutter in Bristol ausräumt, bringt der Fund eines Briefes sie auf die Spur eines Familiengeheimnisses und der dramatischen Lebensgeschichte einer ihr unbekannten Frau. Nordengland 1874: Endlich ist Agnes Resolute volljährig und darf das Findelhaus, in dem sie aufgewachsen ist, verlassen. Vor ihrer Abreise erfährt sie, dass ihr als Baby ein Andenken mitgegeben wurde – ein Knopf mit einem Einhorn. Agnes glaubt zu wissen, wem der Knopf gehörte: Genevieve Breakby, der Tochter einer noblen Familie. Doch diese hat England mittlerweile Richtung Australien verlassen. Und so begibt sich Agnes auf Suche nach ihrer Mutter und eine ungewisse Reise … (Quelle: Goldmann Verlag) Meine Meinung Der Roman „Sterne über dem Meer“ stammt von der Autorin Kimberly Freeman. Bisher kannte ich noch kein Buch von ihr, umso interessierte war ich an dieser Geschichte. Der Klappentext hat mich richtig neugierig gemacht und auch das Cover gefiel mir sehr gut. Also habe ich mich auch rasch ans Lesen gemacht. Die Charaktere hat die Autorin wirklich sehr anschaulich beschrieben. Man kann sie sich als Leser wirklich gut vorstellen, fühlt sich mit ihnen verbunden. Victoria lebt in der Gegenwart und sie ist die einen alten Brief von ihrer Mutter findet. Man erfährt aber leider nicht unbedingt sehr viel über sie, was ich ein wenig schade empfand. In der Vergangenheit, einem Parallelstrang, folgt der Leser Agnes. Sie habe ich auf Anhieb richtig gerne gehabt, sie ist so herzlich und liebenswert. Wenn sie sich etwas vornimmt das zieht sie es auch durch, ihr Wille ist wirklich immens. Man lernt sie als Leser sehr gut kennen, erkennt das Agnes‘ Leben nicht so einfach war bisher, sie hat nichts geschenkt bekommen. Nicht nur die beiden Frauen sind der Autorin gelungen, auch die anderen Charaktere hat sie gut beschrieben. Man kann sie sich als Leser wirklich gut vorstellen und die Handlungen verstehen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und lässt sich gut lesen. Sie passt sich den Protagonistinnen an, daran erkennt man gut wo man sich gerade befindet. Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen von Victoria und Agnes. Somit wechselt man auch immer zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Die Handlung selbst empfand ich als stimmig und sehr interessant. Es gibt viele spannende Passagen, hinzu kommt einiges an Dramatik und auch traurige Szenen sind vorzufinden. Leider folgt hier nach einem wirklich starken Start ein eher mittelmäßiger Mittelteil. Hier fand ich leider ein paar Stellen vor, die sich für mich doch zäh und langwierig angefühlt haben. Erst zum Ende hin wurde es dann wieder richtig interessant und spannend. Das Ende ist in meinen Augen gelungen. Ich finde es passt sehr gut zur hier geschilderten Gesamtgeschichte, schließt sie sehr gut ab und macht sie rund. Als Leser wird man zufriedengestellt aus dem Buch entlassen. Fazit Alles in Allem ist „Sterne über dem Meer“ von Kimberly Freeman ein Roman, der mich nicht komplett für sich gewonnen hat. Sehr gut beschriebene Charaktere, ein angenehmer Stil der Autorin und eine Handlung, die zwar interessant, spannend und auch emotional gehalten ist, deren Mittelteil aber leider doch etwas zäh wirkt, haben mir dennoch unterhaltsame Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

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Sterne über dem Meer ist ein wunderschönes Buch über zwei starke Frauen, die in unterschiedlichen Zeiten ihr Leben lebten und mit einigen Konfrontationen zu kämpfen hatten. Zum Inhalt: England 1874: Agnes Resolute, ein Findelkind, ist endlich volljährig und darf das Waisenhaus verlassen, vor welchem sie vor 18 Jahren mit einem Einhornknopf abgelegt wurde. Sie hat nur einen Wunsch: sie möchte ihre Mutter finden, die sie in der Adligen Genevieve Breckby vermutet. Auf der Suche nach ihr erlebt Agnes so einige Abenteuer, denn Genevieve hat England längst verlassen. Gleichzeitig lernen wir Victoria Chambers kennen, die zu unserer Zeit lebt. Sie ist aus Australien zurück gekehrt um ihrer schwer kranken Mutter unter die Arme zu greifen. Beim Ausräumen des Büros findet sie einen Brief, die Geschichte von Moineau und Emile und das gemeinsame Kind, dass Moineau nicht behalten durfte. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, denn Freeman schreibt mit sehr viel Gefühl. Es gibt viel Freude, Spannung und jede Menge Emotionen auf den 500 Seiten. Man fliegt nur so durch sie hindurch. Das einzige, womit ich Probleme hatte war die Schrift des Briefes. Mich kostete es enorme Mühe die vielen Seiten in dieser nicht lesefreundlichen Schrift zu lesen, der Inhalt war aber trotz allem wunderschön. Agnes ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich finde ihr Nachname Resolut beschreibt ihr Wesen auf den Punkt. So viel Mut habe ich noch selten bei einer Frau erlebt und man wünscht sich einfach nur für sie, dass der Mut belohnt wird und sie bekommt was sie möchte. Aber auch Victoria und ihre Mutter sind nicht außer Acht zu lassen auch wenn ihre Geschichte fast Nebensache scheint. Wer ein Fan von Familiengeschichten ist sollte dieses Buch unbedingt lesen.

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