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Rezensionen zu
Opferfluss

Lorenz Stassen

Nicholas-Meller-Serie (3)

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"Wenn es heißt, ein Mensch sei unbestechlich, frage ich mich unwillkürlich, ob man ihm genug geboten hat." (Joseph Fouché) Nach seinen letzten beiden grandiosen Fällen die Nicholas Meller schlussendlich alle aufklären konnte, scheint er am Ziel zum Staranwalt zu sein. Doch die Verbrechen haben Spuren bei Nicholas und besonders bei seiner Partnerin Nina hinterlassen. Außerdem hat er sich bei der Polizei durch manche Aktionen nicht gerade Freunde gemacht, allen voran Thomas Rongen. Deshalb verwundert es Nicholas sehr, als eines Tages Kommissar Rongen vor seinem Büro steht und ihn als Anwalt um Hilfe bittet. Rongen steckt tief in einem Schlamassel. Den er hat seiner Ansicht nach einen Täter in Notwehr erschossen, wird jedoch nun des Mordes angeklagt, weil die Pistole des Täters fehlt. Trotz ihrer Konflikte steht für Nicholas fest, dass er Rongen helfen wird. Allerdings steckt er schneller, als er denkt wieder einmal in einem Netz aus Korruption, Gewalt und Macht, die ihn in eine überaus gefährliche Vergangenheit katapultieren. Meine Meinung: Das helle, frostig aussehende Cover, passt meiner Ansicht nach sehr gut zu der eisigen, brutalen Geschichte. Bisher kenne ich alle Fälle dieser Reihe und ich muss sagen, das mir besonders das Verwirrspiel in diesem Band am besten gefallen hat. Der Schreibstil ist flüssig, gut durchdacht, jedoch trotz kurzer Kapitel nicht immer einfach zu lesen. Von Vorteil ist es sicher, wenn man die beiden Bücher zuvor gelesen hat, da man einiges besser versteht. Es geht um Korruption, Intrigen, Machtspiele, Gewalt und teils um die Vergangenheit. Nina und Nicholas sind inzwischen wieder ein Paar, doch die Liebe ist nicht mehr so wie zu Beginn. Deshalb beschließen die beiden ihre Beziehung, als Freunde zu beenden, was mich ein wenig traurig macht. Das dann ausgerechnet Kommissar Rongen sich an Nicholas wendet, hat mich mehr als erstaunt. Doch noch mehr hat mich überrascht, wie teilweise brutal hier wieder die Opfer malträtiert wurden. Ebenso haben mich die vielen Wirrungen bei den Ermittlungen total in die Irre geleitet, je mehr ich las, desto weniger hatte ich eine Ahnung, wer der Täter sein könnte. Chapeau an den Autor, das war mal wieder eine Meisterklasse an Verwirrungen um den Leser an der Nase herumzuführen. Dadurch bleibt der Krimi stetig interessant, aber vor allem spannend, als Nicholas wieder mal in ein Wespennest sticht. Dass wie schon bei den letzten beiden Büchern, hier ebenso wieder die Russen ins Spiel kommen, hatte ich nicht vermutet. Der Autor scheint irgendwie ein Faible für Russland bzw. die russische Mafia zu haben. Doch dadurch wird das Ganze noch gefährlicher und unberechenbarer. Die Charaktere waren wieder sehr gut durchdacht und ausgearbeitet. Erschüttert haben mich besonders die brutalen Morde in dem Buch, weil sie wirklich schonungslos und grausam waren. Für mich war dies eines der besten Bücher der Nicholas Meller-Reihe, weil ich bis am Ende auf die Auflösung gespannt war. Und mit einem hinterlistigen Cliffhanger vermute ich, dass sie weiter geht. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne, aber mit dem Hinweis an die Leser, doch bitte zum besseren Verständnis die komplette Reihe zu lesen.

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So lala

Von: TanjaM

01.02.2021

Der Klappentext versprach ein Buch voller Spannung und unerwarteter Wendungen. Soweit, so gut. Bis diese Spannung und die unerwarteten Wendungen allerdings vorkamen, war das Buch sehr langatmig und zum Teil sogar langweilig. Ich dachte mehrmals während des Lesen daran, es einfach wegzulegen und es gut sein zu lassen. Zum Ende hin wendete sich die Handling wirklich, aber es hat die verlorenen Stunden vorher für mich nicht aufgewogen. Mich muss ein Bich stundenlang fesseln können, aber dieses hat es leider nicht. Schade!

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Ein tolles Buch

Von: Acki

20.10.2020

Das Buch war sehr spannend und super geschrieben! Freue mich immer wieder, wenn ich einen Schriftsteller für mich entdecke und mich auf neue Geschichten oder Serien einlassen kann

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Direkt zu Beginn des Buches werden wir mit einer sehr unschönen, gewalttätigen und blutigen Szene konfrontiert. Ein Verbrechen, welches den Lauf der Geschichte maßgeblich beeinflusst, obwohl sie zeitlich knapp eineinhalb Jahre zuvor stattgefunden hat. Um was für Leute es sich in dieser ersten Szene handelt, wird  nicht gesagt und erst gegen Ende wird das "Geheimnis" gelüftet. Dass ein Jurist die Hauptrolle mimt, fand ich sehr spannend. Er steht ja quasi immer zwischen Gut und Böse. Und auch in dieser Story hier war nicht oder lange nicht klar, wer auf der Seite von Recht und Ordnung steht und wer der Drahtzieher für die vielen Gräueltaten im Buch ist. Nicholas Meller als Protagonist war mir schon recht sympathisch, wobei mich sein Privatleben ein klein wenig genervt hat oder vielmehr der Umstand, dass es trotz Problemen so harmonisch zuging. Das ist nichts für ich! ;-) Den  Anwalt mit dem des Mordes Angeklagten kooperieren zu lassen, einen Mann, der ihn nicht leiden kann, fand ich einen sehr interessanten Schachzug seitens des Autors: Spannungen sind vorprogrammiert! Wird immer die Wahrheit gesagt? Kann man sich vertrauen? Überhaupt spielt Vertrauen in dieser Geschichte eine große Rolle! Denn wenn man sich mit den Russen anlegt... mehr wird nicht verraten ;-) "Opferfluss" ist ein Thriller, bei dem keine Langeweile aufkommt! Nichts ist geschönt - höchstens Mellers Privatleben - , manche Szenen triefen nur so von Gewalt, Folter und Erniedrigung! Aber das macht das Ganze so plastisch, dass einem der Atem stockt!! Auch die Schauplätze sind gut gewählt! Ich sag nur "Melaten"! ;-) Ich dachte lange, den Täter zu kennen. Und erst sah es auch so aus, dass ich recht behielt. Aber dann kam die Auflösung...!!!

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Opferfluss

Von: SusanneSH68

20.08.2020

Nach zwei spektakulären Kriminalfällen, die er aufklären konnte, ist Nicholas Meller vom Underdog zum Staranwalt geworden - doch die Verbrechen, die er hautnah erleben musste, hinterlassen ihre Spuren. Zudem hat er sich die Polizei nicht gerade zum Freund gemacht. So überrascht es Meller, als ihn Kommissar Rongen um Hilfe bittet. Rongen ist des Mordes angeklagt. Alte Konflikte sind vergessen, denn für Rongen geht es jetzt um alles oder nichts. Nach und nach gerät Meller in ein Netz aus Korruption, Gewalt und Leidenschaft - ein Netz, aus dem es kein Entkommen mehr zu geben scheint. Auch der dritte Band um Anwalt Meller hat mir wieder sehr gut gefallen. Ein komplexer Krimi, gut zu lesen, mit einem unkonventionellen Anwalt als Hauptfigur. Außerdem gefällt mir der Tonfall, in dem die Bücher geschrieben sind, immer so ein Hauch von trockenem Humor, wenn es um die Hauptfigur geht. Dabei geht es schon gleich zu Beginn relativ hart zur Sache und Anwalt Meller hat auch so seine Methoden. Insgesamt ist der dritte Band auch wieder ein rundes Lesevergnügen für Thrillerfans.

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Wirklich gelungen

Von: Mic835

18.08.2020

Diese Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt, war sehr spannend erzählt. Wirklich gut gelungen.

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Opferfluss

Von: Blackfairy71

05.06.2020

Nach zwei spektakulären Kriminalfällen, die er aufklären konnte, ist Nicholas Meller vom Underdog zum Staranwalt geworden. Allerdings haben die Verbrechen, die er hautnah miterleben musste, auch ihre Spuren hinterlassen und auch die Polizei hat er sich nicht gerade zum Freund gemacht. So ist Meller natürlich überrascht, als ihn Kommissar Thomas Rongen um Hilfe bittet. Er ist des Mordes angeklagt, beteuert aber, dass es Notwehr war. Der Verdächtige, den er erschossen hat, hatte eine Waffe. Aber diese ist verschwunden. Ebenso eine junge Frau, die das Ganze beobachtet haben soll. Meller sucht fieberhaft nach der Waffe und der Zeugin, um seinen Mandanten zu entlasten. Dafür nutzt er auch seine Kontakte zur Russenmafia, denn er wurde selbst in Sibirien geboren. Bei seinen Recherchen gerät Meller immer mehr in ein Netz aus Korruption und Gewalt. "Opferfluss" ist der dritte Teil der Reihe mit Nicholas Meller und Nina Vonhoegen. Die ersten beiden Teile kenne ich aber nicht und habe festgestellt, dass man sie auch nicht vorher gelesen haben muss. Auf dem Cover steht zwar Thriller, ich würde es aber eher als Krimi bezeichnen. Dafür fehlte mir einfach die an den Nerven zehrende Spannung, die ich sonst von Thrillern kenne. Zwischendurch gab es auch ein paar "Durchhänger", aber insgesamt war der Lesefluss gut und die Geschichte hat mich gut unterhalten. Die Erzählperspektive ist überwiegend in der 1.Person aus Sicht von Nicholas Meller. Andere Kapitel erzählen dann in der 3. Person aus Sicht von Rongen oder Mellers Kollegin Vonhoegen. Dadurch erhält der Leser natürlich mehr Einblicke in die Abläufe. Die Charaktere sind authentisch und ihre Handlungen glaubwürdig. Auch die Nebenfiguren sind nicht einfach gut oder böse. Einzig der Titel "Opferfluss" erschließt sich mir auch nach dem Lesen des Buches nicht wirklich. Insgesamt also ein guter Krimi, der einem spannende Lesestunden beschert.

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Und weiter geht’s mit dem dritten Band der Reihe um den Kölner Anwalt! Nicholas Meller ist mehr als überrascht, als er ausgerechnet von Kommissar Thomas Rongen engagiert wird. Denn dieser steht unter Mordverdacht … In Köln wurde auf Polizisten geschossen. Zwei Beamte wurden tödlich verletzt, ein Weiterer liegt im Koma. Verdächtigt wurde der erst kürzlich aus der Haft entlassene Frank Brenner. Kommissar Rongen observiert den Verdächtigen, dann ist Brenner tot! Wurde er bedroht? Oder war es Mord? Der Kommissar behauptet in Notwehr geschossen zu haben! Bei der Untersuchung des Tatortes wird keine Waffe gefunden, die dem Verdächtigen zugeordnet werden kann und auch Zeugen gibt es keine. Daher plädiert der Staatsanwalt auf Mord. Nicholas Meller kommt das Verhalten der Kölner Polizei merkwürdig vor. Er lässt alles stehen und liegen und nimmt das Mandat an, denn Kommissar Rongen kann keinen Rückhalt von den Kollegen erwarten … Nicholas Meller ist inzwischen ein angesehener Anwalt, der sich für seine Mandanten wirklich ins Zeug legt. Das tut er natürlich auch für Thomas Rongen, obwohl die Beiden in der Vergangenheit einige Konflikte zu meistern hatten. Und auch Nina, die mittlerweile ihr zweites Staatsexamen in der Tasche hat und in der Rechtsabteilung des Polizeipräsidiums arbeitet ist ihnen eine große Hilfe. Wie schon in den beiden vorherigen Bänden zeigt uns Lorenz Stassen auch hier zu Beginn des Buches eine Szene, deren Ursprung wir schon aus „Angstmörder“ und „Blutacker“ kennen, die aber an Spannung nichts zu wünschen übrig lässt. Im Laufe des Buches wird nun endlich klar, was damals wirklich vorgefallen ist und warum die Ermittlungen über so lange Zeit keine brauchbaren Ergebnisse brachten. Ein toller Kniff, den ich richtig gefeiert habe! Der Autor besticht in „Opferfluss“ durch eine anschauliche und klare Erzählweise, bei der er aber auch nicht vor der Beschreibung von grausamen Foltermethoden zurückschreckt, ohne diese jedoch unnötig auszuweiten. Der gewohnt lockere Schreibstil und die spritzigen Dialoge zieht den Leser wunderbar in die Geschichte und natürlich glaubt man, den Täter früh ausgemacht zu haben, doch wie schon beim letzten Mal kommt eine rasante Wendung nach der Anderen und auch wenn sich das Eine oder Andere bestätigt, heißt das noch lange nicht, das die Lösung greifbar ist. Natürlich darf auch der bitterböse Humor nicht fehlen! Wir finden in Stassens Büchern immer sehr menschliche Charaktere, das gefällt mir unheimlich gut. So ist beispielsweise Nicholas Meller kein Superheld, der jeder Folterung trotzt. Er reagiert in brenzlichen Situationen schon mal panisch und ängstlich und wenn es ihm dreckig geht, gönnt er sich Abends auch mal ein Bier in seiner Stammkneipe um den Kopf frei zu bekommen. Alles in Allem einfach wieder eine tolle Steigerung und ein super Buch! Ich freue mich schon auf weitere Bücher aus der Feder von Lorenz Stassen.

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