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Rezensionen zu
H.O.M.E. - Das Erwachen

Eva Siegmund

Die H.O.M.E.-Reihe (1)

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Zoë ist eine überaus spannende Protagonistin, die nicht immer ganz einfach zu verstehen ist. Einerseits ausgebildet zu einer analytisch denkenden, sich selbst verteidigen könnenden Führungskraft in der H.O.M.E Akademie, kommt in Berlin andererseits auch das unsichere Mädchen zum Vorschein. Sie reagiert teilweise sehr emotional und ihre Handlungen sind oft wenig durchdacht. Ich konnte nachvollziehen, dass sie ausflippt, als sie erfährt, was ihre Eltern getan haben. Andererseits, so gut ausgebildet, wie sie ist, sollte sie sich auch ein paar Momente Zeit nehmen, um zu durchdenken, ob ihre Eltern überhaupt anders handeln konnten. Das hat mir bei Zoë ein bisschen gefehlt. Sie entwickelt sich über das gesamte Buch nicht weiter. Was mir gut gefallen hat ist, dass es nicht so sehr viele Protagonisten gibt. Eigentlich sind es nur Zoë, Kip und ein bisschen Tom, wobei der schon eher eine untergeordnete Rolle spielt. Daneben gibt es noch einige Nebenfiguren, die sich vom Umfang her aber auch im Rahmen halten. Dr. Jen, dann Zoës Eltern und Dr. Akalin. So war es einfach, sich zu orientieren. Kip hat mir als Protagonist gut gefallen. Ich freue mich darauf, dass er auch in Band 2 eine Rolle spielen wird. Er ist sehr besonnen und bringt so ein bisschen Ruhe in die Geschichte. Ich glaube, dass Kip mehr auf dem Kasten hat, als er bisher zeigen konnte. Die Geschichte an sich fand ich gut nachvollziehbar. Genau wie Zoë schwankt man selbst auch immer wieder, ob die Erlebnisse in der H.O.M.E-Akademie nur Zoës Fantasie entsprungen sind, aber ob sie tatsächlich real sind. Dadurch, dass aber auch die Macher von H.O.M.E zu Wort kommen, weiß der Leser aber vor Zoë wie die Wirklichkeit aussieht. Die Handlung ist teilweise ein bisschen vorhersehbar. Leider war die Handlung nicht an jeder Stelle ganz logisch. z. B. das Treffen mit Kowalski. In der einen Sekunde ist er noch total feindselig, im nächsten Satz schreibt Eva Siegmund „Nun war Kowalskis Neugier endgültig geweckt. (S. 356)“ Ah… nein… er war vorher nicht neugierig, kein bisschen, also kann nicht von einer Sekunde auf die andere seine Neugierde endgültig geweckt sein. Das fand ich ein bisschen schade, da solche Ungereimtheiten an mehreren Stellen vorkommen. Das komplette Leben wird vom Problem der Wasserknappheit beherrscht. Wie die Menschen damit umgehen, wie sich ein Schwarzmarkt entwickelt und wie die Ärmsten am meisten darunter leiden, wird sehr gut herausgearbeitet. Man möchte sich das wirklich nicht vorstellen, dass uns das irgendwann ereilt. Der Schreibstil von Eva Siegmund ist, einem Jugendbuch angemessen, recht einfach gehalten. Er lässt sich gut lesen. Insgesamt konnte mich die Geschichte aber fesseln und ich habe Seite um Seite verschlungen. Der erste Band ist nicht in sich abgeschlossen, sondern endet mit einem Cliffhanger. Ich vergebe gerne 4 Sterne und bin gespannt auf Band 2.

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H.O.M.E. – Das Erwachen ist für mich eines meiner Jahreshighlights. Das Buch, welches von Eva Siegmund geschrieben wurde, hat mich von den ersten Seiten an gefesselt und richtig in sich aufgesogen. Immer tiefer wurde man in die zukünftige Materie mit reingezogen. Der erste Band endet hierbei mit einem bösen Cliffhänger der die Spannung auf Band zwei erhöht. In der Story begleiten wir Zoe bei ihrem Abenteuer aus ihrem gewohnten Leben raus in eine neue Welt in der sie nicht weiß, was jetzt Realität war und was nur ein Hirngespinst. Dabei wurde der Spannungsbogen gut aufgebaut und bis zum Schluss aufgebaut. Es kam immer wieder zu kleinen Höhepunkten in der Spannung die zu einem großen Ereignis hinarbeiten. Dabei kommen immer wieder Fragen auf die sich nach und nach beantworten. Nur wenig bleibt unbeantwortet aber das schmälert nicht die Vorfreude auf Band zwei. Vielmehr ist man bei H.O.M.E gespannt, was noch weiterhin passieren kann. Alles in allem war die Spannung und der Aufbau sowie die Geschwindigkeit sehr gut aufeinander abgestimmt wurden. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen und es kam zu keinen Unterbrechungen wegen schlechter Sprache oder zu wenige Spannungen tauchten nicht auf. Die Autorin bleibt mir anhand ihres Ideenreichtum und des guten Schreibstils positiv im Kopf. Bei den Charakteren sind mir genau drei Stück in Erinnerung geblieben. Zoe als unsere Protagonistin, ihr Bruder Tom und der gute Freund Kip. Die Charaktere aus der Akademie bringe ich hier eher weniger ein, da über sie doch recht wenig geschrieben wurde wobei ich hierbei auf die Fortsetzung hoffe. Zoe ist eine starke Protagonistin die charakterlich sehr stabil wirkt was wohl an der Ausbildung liegt. Von vorne herein konnte ich mich in Zoe rein empfinden. Ihr Wut, Angst und Trauer aber auch die Neugier sowie die Sorge um andere. Das alles macht Zoe als Charakter aus. Sie ist eine sympathische Jugendliche die nicht von anderen abhängig ist und ihre Probleme bestenfalls alleine löst. Trotzdem kann sie Hilfe annehmen, wenn diese notwendig ist. Alles in allem, scheint sie schon recht Erwachsen zu sein. Vielleicht ein wenig naiv aber insgesamt für ihr Alter recht erwachsen. Tom als ihr großer Bruder und einzige Person, an die sie sich erinnert, ist ein misstrauischer Mensch der erst einmal hinterfragt und nicht hinnimmt, was ihm vorgestellt wird. Er wirkt dabei schon sehr Reif und zeigt deutlich einen Beschützerinstinkt den er bei Zoe nicht so ganz ausleben kann. Als Nebencharakter würde ich ihn nicht beschreiben, da er wie Kip doch recht häufig vorkommt und wir eine Verbindung zu diesem Charakter aufbauen. Tom war mir zunächst unsympathisch entwickelte sich im Laufe der Geschichte zu einem geliebten Charakter um den man sich nach dem Ende auch sorgt. Kip ist mein Lieblingsprotagonist neben Zoe versteht sich. Nachdem ich anfangs noch misstrauisch war, bin ich nun ein riesen Fan von dem Jungen der Zoe so stark unterstützt wie kein anderer. Seine Veränderung war hier zwar gering doch konnte man erkennen, wie Erwachsen und doch kindisch er ist. Die perfekte Mischung aus jung geblieben und alt geworden. Er trug wesentlich dazu bei, dass sich die Geschichte weiter entwickelte. Insgesamt gefielen mir die Charaktere sehr gut. Sowohl die Antagonisten als auch die Protagonisten haben gut miteinander interagiert und es wirkte ausgewogen. Das Buch erhält von mir volle fünf von fünf Sternen da ich wirklich beeindruckt von dieser Geschichte bin. Ich werde das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen.

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Zoe führt ein scheinbar perfektes Leben. Das Leben auf dem Eliteinternat, das sie zusammen mit ihrer großen Liebe Jonah besucht gefällt ihr, sie hat Freunde und eine liebevolle Familie. Doch plötzlich wird alles anders. Sie wacht in einem heruntergekommenen Krankenhaus auf, umgeben von Fremden, die ihr sagen, sie hätte 12 Jahre im Koma gelegen. Sie lernt Kip kennen, dessen Bruder ein ähnliches Erlebnis hatte und so begeben sie sich gemeinsam auf die gefährliche Suche nach Antworten. Das Cover gefällt mir sehr gut. Es verströmt eine dunkle, miteriöse Stimmung, die perfekt mit dem Klappentext zusammenpasst. Leider ist das Cover für mich persönlich das einzig Gute an dem Buch - und der Klappentext. Ich habe mich auf eine spannende und mitreißende Dystopie gefreut, erhalten habe ich leider nur Langeweile. Schon auf den ersten Seiten habe ich nicht so gut ins Buch gefunden, fand es eher langatmig und farblos und habe auch ehrlich gesagt nicht so ganz verstanden, was da genau passiert. Von einer Seite auf die andere hat sich die Handlung um 180° gedreht, ohne den Leser wenigstens ein bisschen abzuholen, sodass sich dieser nicht komplett verloren fühlt. Die Charaktere haben mir leider auch nicht gefallen. Sie hatten nichts besonderes an sich. Sie haben mich nicht mitfühlen lassen, eigentlich war ich ständig genervt von ihnen. Zoe, allen voran, ist überheblich, arrogant und naiv. Eine Mischung, die mich oft dazu gebracht hat das Buch einfach weglegen zu wollen, was ich 200 Seiten vor Schluss auch getan habe. Ich bin ja grundsätzlich kein Fan davon Bücher einfach mittendrin aufzuhören, aber ich habe hier überhaupt keine Lust gehabt zu erfahren, wie es weitergeht. Der Schreibstil war in Ordnung, aber auch nicht so gut, dass wenigstens er mich dazu hätte bewegen können das Buch zu Ende zu lesen . Fazit: Für mich leider ein Fall von "Viel Lärm um nichts".

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Der Inhalt Erwacht aus einem perfekten Traum? Die siebzehnjährige Zoë hat ein perfektes Leben: Sie besucht eine Eliteakademie, gemeinsam mit ihrer großen Liebe Jonah. Doch plötzlich findet sie sich in einem heruntergekommenen Krankenhaus wieder. Angeblich lag sie zwölf Jahre im Koma und fragt sich nun verzweifelt: War alles nur ein Traum? Gemeinsam mit Kip, dessen Bruder Ähnliches durchlebt hat, deckt Zoë ein atemberaubendes Geheimnis auf. Sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht und ob sie ihr perfektes Leben wirklich zurückhaben will … [Quelle: cbt Verlag] Die Autorin Eva Siegmund, geboren 1983 im Taunus, stellte ihr schriftstellerisches Talent bereits in der 6. Klasse bei einem Kurzgeschichtenwettbewerb unter Beweis. Nach dem Abitur entschied sie sich zunächst für eine Ausbildung zur Kirchenmalerin und studierte dann Jura an der FU Berlin. Nachdem sie im Lektorat eines Berliner Hörverlags gearbeitet hat, lebt sie heute als Autorin an immer anderen Orten, um Stoff für ihre Geschichten zu sammeln. [Quelle: Verlagsgruppe Random House] Der erste Satz Das kleine Mädchen stand im Regen auf der Wiese und schrie sich die Seele aus dem Leib. Meine Meinung Cover Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich mag die Farben und die beiden unterschiedlichen Städte total. Es passt super zur Geschichte. Schreibstil Die Geschichte ist in einem schön locker leichten und flüssigen Schreibstil aus der Sicht der Protagonistin Zoë geschrieben. Einige Kapitel sind aber auch aus der Erzählerperspektive geschrieben und beinhalten Gespräche zwischen Hannibal und Cleo. Ich finde die Perspektive ist für diese Geschichte genau richtig gewählt und ein Perspektivenwechsel ist absolut nicht notwendig. Charaktere Die Charaktere sind sehr authentisch und detailreich ausgearbeitet. Die Protagonistin Zoë ist eine unglaublich tolle Protagonistin. Zoë ist mutig, stark und sehr intelligent. Sie ist eine kleine Kampfmaschine, hat aber einen sehr weichen Kern. Sie macht in der Geschichte eine wahnsinnige Entwicklung durch. Ihr Bruder Tom ist super nett, einfühlsam und strahlt irgendwie immer Ruhe aus. Ich mag ihn unheimlich gern. Seinen Freund Kip finde ich super. Er tut einfach immer genau das richtige und ist ein herzensguter Mensch. Zoës und Toms Eltern Clemens und Marina sind mir irgendwie etwas fern, scheinen aber eigentlich ganz okay zu sein. Story Die Geschichte fängt sofort super spannend an. Ich hatte allerdings erstmal tausend Fragezeichen im Kopf und war sehr verwirrt, was da vor sich geht. Natürlich wollte ich das Rätsel unbedingt lösen und habe das Buch daher förmlich inhaliert. Zoë lebt zu Beginn in einer perfekten Welt auf einer Eliteakademie mit ihrem Freund Jonah und wird direkt zu Beginn aus dieser Welt herausgerissen und findet sich in einem Krankenhaus wieder. Zwölf Jahre soll sie im Koma gelegen haben. Nun lernt sie die wahre Welt kennen und dort herrscht absolute Wasserknappheit. Zoë macht diese Situation natürlich sehr zu schaffen, da doch alles so perfekt war, bevor sie aufgewacht ist. Ich habe unheimlich mit Zoë gelitten und wusste irgendwann auch nicht mehr was ich glauben soll. War alles nur ein Traum oder steckt mehr dahinter? Es ist wirklich ein ganz schönes hin und her und es gibt Fragen über Fragen. Die Geschichte ist wirklich durch die Bank weg spannend. Immer wieder gibt es neue Überraschungen, neue Enthüllungen und Schocks. Die Charaktere sind unheimlich greifbar und sehr interessant. Zum Ende hin spitzt sich die Situation noch richtig zu und es gibt einen dramatischen Show-down. Ein unglaublich fieser Cliffhanger zwingt mich dazu mir sofort Band 2 zuzulegen, um weiterzulesen. Das Ende hat es auf jeden Fall in sich. Mein Fazit "H.O.M.E. - Das Erwachen" ist eine unglaublich spannende, fesselnde und interessante Dystopie. Tolle Charaktere und eine interessante Welt ließen mich vollkommen in der Geschichte versinken. Ich vergebe hier daher 5 von 5 Punkten.

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"Ich wusste sofort, dass er tot war. Die Abwesenheit von Leben kann sehr präsent sein, vor allem, wenn die Tür zum Tod gerade erst geschlossen wurde." (S. 407) Stell dir vor, du hast ein nahezu perfektes Leben. Du hast Erfolg in dem was du tust, du hast Freunde, jemanden, den du liebst und eine wichtige Aufgabe. Du bist topfit, rundum zufrieden und dann wachst du plötzlich auf. Die Realität erschlägt dich mit einer gigantischen Wucht. Hast du dir das alles nur eingebildet? Ich konnte mich sehr gut in die Lage von Zoe hinein versetzen. Genau wie sie war ich von einer Sekunde auf die andere total verwirrt. Mit ihr zusammen habe ich langsam begonnen zu zweifeln und überlegt, ob ich mich einfach mit der neuen Situation abfinden soll. Doch irgendwann taucht die ein oder andere Ungereimtheit auf, was Anlass zu glauben gibt, dass doch nicht alles nur ein Traum gewesen sein kann. Von diesem Zeitpunkt an, habe ich darauf gebrannt, endlich mehr Details zu erfahren. Zum Glück findet Zoe in Kip und ihrem Bruder Verbündete, mit denen sie der Verschwörung auf den Grund geht. Doch es ist gar nicht so einfach, die Wahrheit herauszufinden. Eva Siegmund konnte mich mit Stil und Setting absolut überzeugen. Mit jeder Seite konnte sie mich noch mehr fesseln. Ich war schockiert, verblüfft, aber vor allem vor lauter Spannung total elektrisiert. Bis zum Ende hält sie das Spannungslevel aufrecht und schließt mit einem nervenzerreißenden Cliffhanger, der einem keine andere Wahl lässt, als den Folgeband ebenfalls zu lesen. Fazit: Thematisch liegt das Buch voll auf meiner Wellenlänge, aber auch Stil und Setting haben mich komplett überzeugt. Eva Siegmund liefert ein spannendes Szenario und interessante Charaktere. Berlin als Ort des Geschehens, eine ordentliche Portion Spannung und der Cliffhanger haben mir den Rest gegeben. Ich muss ganz dringend wissen wie es weiter geht. Ganz klare Leseempfehlung von meiner Seite.

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Vor kurzem habe ich außerdem das Buch "H.O.M.E. - Das Erwachen" aus dem @cbt_verlag beendet🤗 Dabei geht es um die siebzehnjährige Zoë, die auf eine Eliteschule geht und deren große Liebe Jonah ist - bis sie aufwacht. In einem Krankenhaus in Berlin wacht sie nach 12 Jahren im Koma auf. War es nur ein Traum? 🔸️ Die Geschichte fand ich toll, insbesondere die Eliteschule und Berlin, da es für mich mal ein anderer Handlungsort war. An manchen Stellen fand ich es richtig spannend, besonders das Ende mit dem Cliffhanger😍😱 Nur den Mittelteil fand ich etwas schwächer, da er sich etwas gezogen hat. Die Charaktere konnten mich ebenfalls überzeugen, besonders Zoe. Ich mag starke Protagonistin und sie gehört für mich dazu😊 Erzählt wird übrigens aus ihrer Ich-Perspektive. Mit dem Schreibstil kam ich sehr gut zu recht😊😍 Flüssig und spannend, um es kurz zu fassen😁 Wobei das mein erstes Buch der Autorin war und ich bin auf jeden Fall begeistert💗 Insgesamt 4,5 von 5 Sternen😍💕 Das Buch ist spannend geschrieben, nur der Mittelteil hat sich für mich ein wenig gezogen. Aber das macht das spannende Finale wieder gut😍 Ich bin gespannt auf Band 2! ❤

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Die ersten Erwartungen bei dem Cover waren klar : Irgendetwas dystopisches (wegen den futuristischen Gebäuden) mit zwei verschiedenen Welten (wegen den abgetrennten Häuserblöcken). Und ich hatte mit beidem Recht. Es geht um eine dystopische Zukunft, in der Wasser fehlt. Doch Zoë bekommt davon nichts mit - sie liegt im Koma. Zumindest wird das behauptet. Aber warum kann sie sich dann an alle Träume aus ihrem Koma genau erinnern? Es ist interessant zu sehen, wie sie zuerst ihre eigene Familie nicht erkennt und akzeptiert, bis sie dann mit ihrem Bruder auf Spurensuche geht und versucht herauszufinden, was mit ihr geschehen ist. Auf jeden Fall anders als andere Dystopien. Das Buch spielt erfrischenderweise in einem dystopischen Berlin. Es gibt kaum Wasser mehr und es gibt noch mehr Arm- und Reichblocks. Man braucht eine gefüllte Kreditkarte, um überhaupt in Einkaufszentren hereinzukommen. Zwar eine schockierende Version, aber eine gut durchdachte und beschriebene. Es ist erstaunlich mit wie viel Detailgenauigkeit dieses fiktive Berlin beschrieben wird. Man kann Zoë gut auf ihrer Suche nach ihrer Vergangenheit folgen. Sie ist sympathisch, identifizierbar und man kann gut nachvollziehen, wie sie sich fühlen wird, was nicht zuletzt auch an den Beschreibungen der Autorin liegt. Schön ist auch, dass noch andere wichtige Personen, wie zum Beispiel ihr Bruder auftauchen, was die Verhältnisse von Zoë zu ihrer Familie noch einmal gut erklärt. Ich würde das ganze Buch wegen der Spannung und typischen Elementen des folgenden Genres schon fast als dystopischen Thriller bezeichnen. Es ist krass gut geschrieben, hat nicht zu viele ausführliche Beschreibungen und konzentriert sich auf das wesentliche - aber ohne dabei den Blick fürs Detail zu verlieren. Fazit: Eines meiner Jahres - Highlights und die beste Dystopie die ich je gelesen habe!

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***4,5*** Erster Eindruck: Vom Cover und der Inhaltsangabe her, wusste ich nicht, ob mich ein Sci-Fi Abenteuer erwartet. Das Cover zeigt aber unter anderem auch den Berliner Fernsehturm und daneben futuristische Gebäude. Ich hab mich zu Anfang auf eine Zukunftsversion von Berlin eingestellt.. Fazit: Überraschend aktuelle Themen Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom cbt Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch. Wie oben erwähnt, zeigt das Cover eine mögliche Zukunftsversion von Berlin . Das Cover ist aber wie eine Spielkarte gestaltet, die auf der unteren Seite, richtig herum, Berlin zeigt und oben, falsch herum, ein großes Gebäude, das wie ein Schloss aussieht. Während ich das Buch gelesen habe, ist mir aufgefallen, wie sehr dieses Cover zum Inhalt des Buchs passt. Uns wird die Geschichte in der Ich- Perspektive vorwiegend aus der Sicht von Zoë erzählt. Ab und an gibt es kurze Kapitel in unregelmäßigen Abständen, die aus der Sicht der „Gegner“ verfasst sind. Der Schreibstil ist sehr dynamisch und flüssig, weswegen sich das Buch recht zügig lesen lässt. Das Worldbuilding ist soweit recht gut, denn ich konnte mir beim lesen alles vorstellen und auch eine Zukunftsversion in der Art und Weise scheint nicht mal wirklich unrealistisch. Insgesamt war ich vor allem am Schluss vom Stil begeistert, denn als man weiter in die Geschichte gezogen wurde, wurde es beim lesen automatisch schneller. Es gibt so viele Bücher, bei denen dies nicht gelingt. Zoë hat alles in ihrem Leben. Sie ist erfolgreich, bei allen beliebt und Jonah. Doch was, wenn all das keiner Wirklichkeit entspricht ? Was, wenn du aufwachst und plötzlich bist du im Krankenhaus, abgemagert, in einer anderen Stadt und hast plötzlich eine Familie, wovon du nicht ein Mitglied kennst. Ja, genau das ist Zoë passiert. Nicht nur, das sie aufwacht und einem neuen Leben „gefangen“ ist, nein, sie ist auch in einer anderen Welt gefangen. Es herrscht Wasserknappheit und große Armut. Auch ihre Familie ist davon betroffen, selbst wenn es ihnen noch besser geht als den einen oder anderen. Die Geschichte ist sehr kompakt und ich könnte mir gut und gerne vorstellen, dass man sogar noch mehr in diese Welt hätte investieren können. Ich hätte gerne noch viel, viel mehr über die gesellschaftlichen Probleme erfahren. Es gibt einen zweiten Band, wo ich nicht sicher bin, ob dieser in Gänze das aufgreift, was ich darüber lesen wollen würde. Dennoch empfand ich das Buch alles andere als „zu wenig“ oder „überladen“. Es war ein Maß an Informationen, welches mich neugierig zurückgelassen hat. Thematisch gesehen, gibt es zwei Problempunkte, die es auch in unserer jetzigen Gesellschaft gibt. Auf der einen Seite, ganz klar, die Wasserknappheit. Vor ein paar Tagen konnte man überall lesen, das wir jetzt schon auf "Pump" leben. Natürliche Ressourcen werden immer weniger und dennoch treibt es die Menschheit weiter und diese im Buch dargestellte Realität, könnte uns auch treffen, wenn wir Wasser als selbstverständlich nehmen und es so nutzen und verschwenden, wie wir es heute tun. Daher ist der Aspekt, wie sich den Menschheit mit Wasserknappheit entwickelt, sehr interessant gewählt. Der zweite Aspekt ist deutlich schwieriger zu greifen. Wir Leben in einer Zeit, in der wir eine Brille aufsetzen und in eine 3D Welt abtauchen können. Nur wo das alles hinführt, das ist noch nicht ganz absehbar. In diesem Buch wird eine sehr krasse Art und Weise dargestellt, wie ein Gehirn manipuliert werden kann. Ich fand es teilweise erschreckend, dass es durchaus so weit gehen könnte. Ich will euch aber nicht zu viel vorweg nehmen. Es lohnt sich aber zu lesen, wenn man sich für diese Themenschwerpunkte interessiert. Zoë... Ja, Zoë hat mir am Anfang etwas Probleme bereitet. Sie war nicht ganz einfach. Sie war recht von sich eingenommen und akzeptierte zu Anfang rein gar nichts. Ich konnte aber Verständnis dafür aufbringen, dass sie in eine Situation geraten ist, die sie völlig aus ihrem Leben gerissen hat. Im Verlauf der Geschichte bessert sich ihr Charakter und ich war am Ende wirklich überrascht, dass ich die starke Entwicklung, als völlig natürlich ansehen konnte. Der einzige Kritikpunkt hier, war dieses zwanghafte festhalten an Jonah. Vielleicht hängt das auch mit dem Altersunterschied von ihr und mir zusammen, aber ich konnte an manchen Stellen nur den Kopf schütteln. Tom war der große Bruder, den ich mir immer gewünscht hätte. Jemand der einen beschützt und gleichzeitig genügend Freiraum gibt. Auch wenn er zum Schluss immer weniger einsetze hatte, ist er eine sehr wichtige Person in diesem Buch. Er ist der einzige in der Familie, den Zoë irgendwie erkennt und mit dem eine Bindung aufbaut. Ich empfand ihn als sehr angenehm und bedacht. Kip ist ein Freund von Tom, den Zoë anziehend findet. Seinen Charakter würde ich insgesamt als sehr neugierig bezeichnen. Er ist in manchen Situationen verschlossen, wenn es um seine Familie und Vergangenheit geht. Öffnet sich aber Stückchen für Stückchen Das was mich an ihm gestört hat, war die irgendwie plötzliche Bindung zwischen ihm und Zoë. Nach gefühlt ein paar Stunden, waren die beiden so gut wie die besten Freunde. Das hat mich leider etwas abgeschreckt und ihn als „Boyfriend“- Material anzusehen. Weitere Charakter müsst ihr beim Lesen selber entdecken. Aber alles in allem finde ich die Charaktere gut ausgearbeitet, wenn auch die Welt etwas mehr bietet. Insgesamt hat mich die Story und das Setting echt umgehauen, weil ich damit absolut nicht gerechnet habe. Die Charaktere waren dagegen nicht unbedingt etwas neuartig, aber dennoch in Ordnung. Ich werde mir demnächst den zweiten Band bestellen, weil ich unbedingt wissen will, wie es weiter geht! Wem würde ich das Buch empfehlen ?: Fans von Dystopien werden hier auf ihre Kosten kommen. „Die Bestimmung“ oder „Tribute von Panem“ war euer Ding? Dann wird dieses Buch euch wirklich mitreißen, denn es ist eine ähnliche Mischung.

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