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Rezensionen zu
BECOMING

Michelle Obama

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€ 26,00 [D] inkl. MwSt. | € 26,80 [A] | CHF 36,50* (* empf. VK-Preis)

Positiv überrascht und lesenswert!

Von: Herta G. aus Salzburg

21.06.2021

Beim Betrachten des Buches „Becoming – Meine Geschichte“ von Michelle Obama dachte ich mir wieder eine Autobiographie von einer Präsidentengattin. Dachte mir auch, dass sowieso die meisten Präsidenten oder hochrangige Politiker in Amerika ihre Autobiographien schreiben, warum auch nicht sie. Nur sie ist die erste Schwarzamerikanische First Lady, die eine Autobiographie schrieb aber nicht die erste Schwarzamerikannerin. Vor ihr schrieb zB.bereits die Schwarzamerikanische Sängerin Maya Angelou ihre Autobiographie. Eine Freundin meinte aber, das sie lesenswert sei und sie hatte Recht. Das Buch erschien zum ersten Mal 2018 beim Bertelsmann Verlag und 2020 wurde es als Dokumentation auf Netflix gezeigt. 2021 kam es nun zu einer Neuauflage als Paperback im Goldmann Verlag heraus mit einem Vorwort von der Autorin und andere Materialien dazu. Auch wurde es als Jugendbuch herausgebracht, um es für jüngere Leser interessant zu machen. Das Buch hat knappe 500 Seiten und ist in 6 Abschnitte unterteilt. Dadurch, dass die großen Kapiteln in kleinere Unterkapitel unterteilt ist, ist es gut zu lesen, perfekt strukturiert, hat einen chronologischen Aufbau und ist gut geschrieben. Sie beschreibt nun, wie sie zu der Person wurde, die sie heute ist mit einer Art Rückblick auf das Vergangene. Das Original ist sogar noch etwas besser, da es gefühlvoller, privater, politischer und einfach „amerikanisch“ ist. Es ist ein Buch mit Tiefgang aber auch mit Humor und es gibt immer wieder was zum Schmunzeln Man bekommt auch nicht das Gefühl, dass es eine typisch amerikanische Autobiographie ist, in der sich die AutorenInnen als wahre Amerikaner bezeichnen und die den amerikanischen Traum leben wollen und auch tun. Michelle Obama lässt uns aber stattdessen daran teilnehmen, wie Sie ständig an ihrer Karriere arbeite, hinterfragt ihren Weg kritisch und zeigt auch schonungslos die Bitterkeit dabei auf. Für heutige Begriffe ist solch eine Art der Lebensdarstellung nicht ungewöhnlich, aber als Autobiographie einer First Lady glaube ich. ist es neu und ungewohnt. Das macht aber Michelle Obama und das Buch sympathisch und ich habe gerne weitergelesen. Michelle Obama ist nun souverän, professionell und privat - Anwältin, First Lady und Mutter. Sie sieht auch nicht die Zeit im Weißen Haus als eine ewig andauernde Zeit. Beim Lesen bekommt man den Eindruck, dass es ihr Bewusst ist, das Amt für eine gewisse Zeit zu verwalten und sie findet sich mit dem Wechsel danach sehr gut zurecht. Auch hat sie einen enormen Ehrgeiz, Stärke und verfolgt mit Klugheit beharrlich ihren Weg, der für eine Schwarzamerikannerin nicht ganz einfach ist/war. Wenn sie eine Sache anpackt dann geht sie ihr auf den Grund und erledigt sie hervorragend und mit einer schonungslosen Selbstkritik. Auch hat sie ein starkes Selbstbewusstsein, ist analytisch und bleibt immer authentisch. Sie bezeichnet sich auch nicht als liberal noch als progressiv oder gar feministisch. In ihrem Buch schreibt sie zwar über Themen wie Rassismus oder Feminismus, aber ein Frauenbuch mit Kanten und Ecken ist es allemal. Das Buch beginnt nun mit dem Ende ihrer zweiten Amtszeit, als Rückblick auf die vergangenen Jahre der Präsidentenzeit ihres Mannes. Sie sind bereits aus dem Weißen Haus ausgezogen und leben nun in einem Backsteinhaus in Washington D.C. Die Kinder sind ausgezogen, ihr Mann ist unterwegs und es gibt keine Angestellten. Somit ist sie alleine im Haus nur mit den Hunden und sie empfindet es als Glückmoment. Somit beginnt sie Rückschau zu halten, die in den Kapiteln – Becoming me – Becoming us –Becoming more. festgehalten werden. Durch diese Rückschau kann man erkennen, dass sie sich weiter entwickelt bzw. neu wird und dass sie weiterhin ihre drei großen Hindernisse (Herkunft, Hautfarbe, Frau) sehr gut bewältigen wird. Somit finde ich das Buch sehr lesenswert und für den Sommer eine herrliche Lektür

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Positiv überrascht und lesenswert!

Von: Herta G. aus Salzburg

21.06.2021

Beim Betrachten des Buches „Becoming – Meine Geschichte“ von Michelle Obama dachte ich mir wieder eine Autobiographie von einer Präsidentengattin. Dachte mir auch, dass sowieso die meisten Präsidenten oder hochrangige Politiker in Amerika ihre Autobiographien schreiben, warum auch nicht sie. Nur sie ist die erste Schwarzamerikanische First Lady, die eine Autobiographie schrieb aber nicht die erste Schwarzamerikanerin. Vor ihr schrieb zB bereits die Schwarzamerikanische Sängerin Maya Angelou ihre Autobiographie. Eine Freundin meinte aber, das sie lesenswert sei und sie hatte Recht. Das Buch erschien zum ersten Mal 2018 beim Bertelsmann Verlag und 2020 wurde es als Dokumentation auf Netflix gezeigt. 2021 kam es nun zu einer Neuauflage als Paperback im Goldmann Verlag heraus mit einem Vorwort von der Autorin und andere Materialien dazu. Auch wurde es als Jugendbuch herausgebracht, um es für jüngere Leser interessant zu machen. Das Buch hat knappe 500 Seiten und ist in 6 Abschnitte unterteilt. Dadurch, dass die großen Kapiteln in kleinere Unterkapitel unterteilt ist, ist es gut zu lesen, perfekt strukturiert, hat einen chronologischen Aufbau und ist gut geschrieben. Sie beschreibt nun, wie sie zu der Person wurde, die sie heute ist mit einer Art Rückblick auf das Vergangene. Das Original ist sogar noch etwas besser, da es gefühlvoller, privater, politischer und einfach „amerikanisch“ ist. Es ist ein Buch mit Tiefgang aber auch mit Humor und es gibt immer wieder was zum Schmunzeln Man bekommt auch nicht das Gefühl, dass es eine typisch amerikanische Autobiographie ist, in der sich die AutorenInnen als wahre Amerikaner bezeichnen und die den amerikanischen Traum leben wollen und auch tun. Michelle Obama lässt uns aber stattdessen daran teilnehmen, wie Sie ständig an ihrer Karriere arbeite, hinterfragt ihren Weg kritisch und zeigt auch schonungslos die Bitterkeit dabei auf. Für heutige Begriffe ist solch eine Art der Lebensdarstellung nicht ungewöhnlich, aber als Autobiographie einer First Lady glaube ich. ist es neu und ungewohnt. Das macht aber Michelle Obama und das Buch sympathisch und ich habe gerne weitergelesen. Michelle Obama ist nun souverän, professionell und privat - Anwältin, First Lady und Mutter. Sie sieht auch nicht die Zeit im Weißen Haus als eine ewig andauernde Zeit. Beim Lesen bekommt man den Eindruck, dass es ihr Bewusst ist, das Amt für eine gewisse Zeit zu verwalten und sie findet sich mit dem Wechsel danach sehr gut zurecht. Auch hat sie einen enormen Ehrgeiz, Stärke und verfolgt mit Klugheit beharrlich ihren Weg, der für eine Schwarzamerikannerin nicht ganz einfach ist/war. Wenn sie eine Sache anpackt dann geht sie ihr auf den Grund und erledigt sie hervorragend und mit einer schonungslosen Selbstkritik. Auch hat sie ein starkes Selbstbewusstsein, ist analytisch und bleibt immer authentisch. Sie bezeichnet sich auch nicht als liberal noch als progressiv oder gar feministisch. In ihrem Buch schreibt sie zwar über Themen wie Rassismus oder Feminismus, aber ein Frauenbuch mit Kanten und Ecken ist es allemal. Das Buch beginnt nun mit dem Ende ihrer zweiten Amtszeit, als Rückblick auf die vergangenen Jahre der Präsidentenzeit ihres Mannes. Sie sind bereits aus dem Weißen Haus ausgezogen und leben nun in einem Backsteinhaus in Washington D.C. Die Kinder sind ausgezogen, ihr Mann ist unterwegs und es gibt keine Angestellten. Somit ist sie alleine im Haus nur mit den Hunden und sie empfindet es als Glückmoment. Somit beginnt sie Rückschau zu halten, die in den Kapiteln – Becoming me – Becoming us –Becoming more. festgehalten werden. Durch diese Rückschau kann man erkennen, dass sie sich weiter entwickelt bzw. neu wird und dass sie weiterhin ihre drei großen Hindernisse (Herkunft, Hautfarbe, Frau) sehr gut bewältigen wird. Somit finde ich das Buch sehr lesenswert und für den Sommer eine herrliche Lektüre.

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Michelle Obamas Becoming steht schon lange auf meiner Wunschliste. Endlich habe ich es gelesen und es hat sich wirklich gelohnt. Die Biografie liest sich sehr flüssig und der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Es liest sich wie ein richtig interessanter Roman und nicht wie eine Aufzählung von Ereignissen. Das Buch ist in drei Hauptabschnitte unterteilt: Ich werden, Wir werden und Mehr werden. Anfangs erfährt man mehr über Michelle Obamas Kindheit. Der zweite Abschnitt handelt von Michelle und Barack Obamas Beziehung und der Beginn von Barack Obamas Politikkariere. Mehr werden begleitet die Obamas dann schließlich während der Zeit im Weißen Haus und zeigt einen Einblick in die sozialen Projekte von Michelle Obama. Jeder der Abschnitte hat mir sehr gut gefallen, da es die perfekte Mischung aus privaten Geschichten, Politik, Rassismus und weiteren Erlebnissen darstellt. Das Buch ist auch nicht nur durch die rosarote Brille beschrieben, sondern zeigt auch die Nachteile, welche sich beispielsweise durch die Präsidentschaft ergeben haben, auf. Ich habe mich total in Michelle Obama hineinfühlen können und war fasziniert von den vielen verschiedenen Geschichten, welche sie in ihrer Biografie erzählt. Teilweise war das Buch spannend, teilweise lustig und teilweise auch traurig. Aber dies meiner Meinung nach in der perfekten Verteilung. Das Buch kann ich wirklich jedem ans Herz legen. Ich konnte viel dabei lernen und bin sehr begeistert davon 🥰. Inhalt: Michelle Obama ist eine der überzeugendsten und beeindruckendsten Frauen der Gegenwart. Als erste afro-amerikanische First Lady der USA trug sie maßgeblich dazu bei, das gastfreundlichste und offenste Weiße Haus zu schaffen, das es je gab. Sie wurde zu einer energischen Fürsprecherin für die Rechte von Frauen und Mädchen in der ganzen Welt, setzte sich für einen dringend notwendigen gesellschaftlichen Wandel hin zu einem gesünderen und aktiveren Leben ein und stärkte außerdem ihrem Ehemann den Rücken, während dieser die USA durch einige der schmerzlichsten Momente des Landes führte. Ganz nebenbei zeigte sie uns noch ein paar lässige Dance-Moves, glänzte beim „Carpool Karaoke“ und schaffte es obendrein auch, zwei bodenständige Töchter zu erziehen – mitten im gnadenlosen Blitzlichtgewitter der Medien. In diesem Buch erzählt sie nun erstmals ihre Geschichte – in ihren eigenen Worten und auf ihre ganz eigene Art. Sie nimmt uns mit in ihre Welt und berichtet von all den Erfahrungen, die sie zu der starken Frau gemacht haben, die sie heute ist. Warmherzig, weise und unverblümt erzählt sie von ihrer Kindheit an der Chicagoer South Side, von den Jahren als Anwältin und leitende Angestellte, von der nicht immer einfachen Zeit als berufstätige Mutter sowie von ihrem Leben an Baracks Seite und dem Leben ihrer Familie im Weißen Haus. Gnadenlos ehrlich und voller Esprit schreibt sie sowohl über große Erfolge als auch über bittere Enttäuschungen, den privaten wie den öffentlichen. Dieses Buch ist mehr als eine Autobiografie. Es enthält die ungewöhnlich intimen Erinnerungen einer Frau mit Herz und Substanz, deren Geschichte uns zeigt, wie wichtig es ist, seiner eigenen Stimme zu folgen.

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Becoming

Von: Sina L.

14.06.2021

Ein politisches Meisterwerk von Michelle Obama. Das zweite Buch der ehemaligen First Lady. Michelle Obama gibt uns einen Einblick in ihr Leben, von Kindheit an bis zur heutigen Zeit, wir erfahren etwas über ihr privates Leben, ihr Leben als Mutter, Ehefrau und natürlich auch als First Lady. Das Buch ist nicht für politisch interessierte Menschen geeignet, auch wenn es auf den ersten Blick so wirkt. Es werden auch sehr viele persönliche Erfahrungen von Michelle Obama geschildert. Daher ist es für alle Menschen geeignet, die begeistert von dieser unglaublichen Frau sind und zusätzlich einen Einblick in die Politik bekommen möchten. Es ist ein unglaublich tolles Buch und wirklich eine Empfehlung meinerseits. Für alle die Michelle Obama, ihr Familie und zusätzlich noch etwas über die Insider der Politik erfahren möchten ein absolutes Muss! Zusätzlich enthält das Buch noch Fotos von privaten Ereignissen, welche es noch persönlicher machen.

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𝐑 𝐄 𝐙 𝐄 𝐍 𝐒 𝐈 𝐎 𝐍 - 𝐁𝐞𝐜𝐨𝐦𝐢𝐧𝐠 𝐀𝐮𝐭𝐨𝐫𝐢𝐧: Michelle Obama 𝐕𝐞𝐫𝐥𝐚𝐠: Goldmann Verlag 𝐆𝐞𝐧𝐫𝐞: Biografie 𝐀𝐥𝐭𝐞𝐫𝐬𝐞𝐦𝐩𝐟𝐞𝐡𝐥𝐮𝐧𝐠: ab 16 J. 𝐖𝐞𝐫𝐛𝐮𝐧𝐠 | 𝐚𝐝 𝐮𝐧𝐩𝐚𝐢𝐝 ⭐𝟒-/𝟓 ♡-ℤ𝕚𝕥𝕒𝕥: Als ob das werden ein Ziel hätte. Als ob man irgendwann etwas geworden ist, und damit hat es sich dann. •𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴• In dieser Biografie geht es um die Kindheit von Michelle Obama, wie sie aufwächst und ihr Leben mit ihrer Familie und als ehemalige First Lady. Das Buch war intimer als ich erwartet hatte. Von ihrer ersten Begegnug mit Barek Obama, bishin zur Familienplanung und welche Probleme sich ergaben. Es dreht sich viel um die Repräsentation des weißen Hauses in die Öffentlichkeit. Sie erzählt in diesem Buch aber auch in welchen armen Verhältnissen sie in der South Side in Chicago aufgewachsen ist, wie sie es dennoch schaffte als einer der wenigen schwarzen Frauen nach Princeton zu kommen um Anwältin zu werden und die Zeit der nervenaufreibenden Kandidatur von Barek. Auch die Probleme die sich dadurch ergaben. Wie oft musste sie sich "Die Frau von Barek Obama" anhören und stand im Schatten ihres Mannes. Sie brachte viele Opfer und vorallem für eine Frau wie sie war es schwer die Selbstbestimmtheit für die sie so kämpfte plötzlich in fremde Hände abgeben zu müssen (Secret Service,...). Wie sie aber damit umging, ihre Ziele zu verfolgen und zugleich ihren Mann zu unterstützen war inspirierend. Auch wenn ich nicht leugnen kann das ihre Willenkraft und ihr Weg etwas einschüchternd auf mich wirkten. Was sie alles erlebt hat ist eine Geschichte für sich. •𝗞𝗿𝗶𝘁𝗶𝗸• Lesefluss: Ich habe für dieses Buch länger gebraucht als üblich. Grund dafür waren komplexe Begriffe und manchmal der Satzbau. •𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁• Meine erste Erfahrung mit einer Biografie war einerseits positiv und war auch sehr interessant. Zukünftig würde ich auch nochmal eine lesen, sofern mich die Person interessiert. Muss aber auch sagen das es einige Stellen gab wo ich einige Lesepausen machen musste, weil es einfach etwas komplex ist. Alles Liebe, -Christina✨

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Werden

Von: Elena_liest

07.05.2021

"Es liegt eine große Kraft darin, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass man erkannt und gehört wird, darin, die eigene, einzigartige Geschichte für sich zu beanspruchen, mit der eigenen, authentischen Stimme zu sprechen. Und es liegt eine große Anmut und Gnade darin, andere erkennen und hören zu wollen. Das ist es, was "Werden" für mich heißt." - Michelle Obama, "Becoming: Meine Geschichte" Wenn ich Michelle Obamas Buch "Becoming: Meine Geschichte" mit drei Worten beschreiben müsste, wären es diese: faszinierend, bereichernd, empowernd. Es war für mich so interessant, mehr über das Leben und vor allem "Werden" dieser klugen und besonderen Frau zu erfahren. In über 500 Seiten schildert sie viele kleinere und größere Situationen aus ihrem Alltag, nimmt die Leser*innen mit auf ihren Weg von der Chicagoer South Side bis ins Weiße Haus und gewährt etliche sehr persönliche und private Einblicke in ihre Biographie. Ich fand so gut wie alles an diesem Buch spannend. Seien es nun die Klavierstunden bei ihrer Großtante in dem kleinen Haus in Chicago, in dem Michelle Obama aufgewachsen ist oder das Kennenlernen von Barack Obama und die Geburt ihrer Kinder - egal, ob die Anekdoten nun klein oder groß waren, alle hatten ihr eigenes Gewicht und in der Summe zu Michelle Obamas herausragenden Dasein beigetragen. Die Autorin verwebt in ihre Geschichte viele ernste Themen ein, mit denen sie zu kämpfen hat(te): Rassismus im Schulsystem, Sexismus in der Politik, misogyne Angriffe der Medien oder ein unerfüllter Kinderwunsch sind nur wenige der vielen Punkte, die sie anspricht. Die Offenheit, mit der sie diesen Problemen begegnet, konnte ich beim Lesen nur bewundern. Besonders interessant fand ich die Schilderungen zum Leben und Werken von Michelle Obama im Weißen Haus. Sie erzählt einerseits, wie eingesperrt und unflexibel ihr Dasein im Weißen Haus war, andererseits berichtet sie aber auch von den vielen wunderbaren Projekten, wie ein gesünderes und bewegungsreicheres Leben von Kindern, die sie in ihrer Zeit als First Lady angestoßen und vorangetrieben hat. Zudem geht sie auf ihre Sorgen um ihre eigenen Töchter ein - denn auch das Leben von Malia und Sasha Obama wurde natürlich maßgeblich durch ihren Präsidenten-Papa beeinflusst. Für mich ist "Becoming: Meine Geschichte" ein durchweg gelungenes und eindrucksvolles Buch. Michelle Obama ist eine eine riesige Inspiration und ich denke, dass alle etwas aus diesem sehr persönlichen Werk mitnehmen können. Außerdem, mal ehrlich: wer wäre nicht neugierig auf einen größeren Einblick in das Leben einer First Lady? Ich bin begeistert und spreche eine große Leseempfehlung aus!

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Von „Becoming - Meine Geschichte“ von Michelle Obama habe ich sehr viel erwartet. Diese Frau ist nicht nur eine First Lady, sondern so viel mehr. Wie sie sich für die Rechte von Minderheiten eingesetzt hat, hat mir schon früher imponiert. Daher wollte ich auch unbedingt ihre Biografie lesen - über ihr Leben vor der Präsidentschaft von Barack Obama wusste ich nämlich nichts. Das Schöne an dem Buch war, dass es auch wirklich gezeigt hat, wer Michelle Obama ist. Es beginnt in früher Kindheit, über ihren Wohnort und den Wandel der Gesellschaft, sowie die Veränderung der Städte. Es war faszinierend den amerikanischen Wandel anhand von Michelle Obama zu erleben. Sie teilte sich jahrelang ein Zimmer mit ihrem Bruder, musste sich ihre Karriere hart erarbeiten. Doch was mich am meisten überraschte war, dass sie ursprünglich nicht hinter der Kandidatur von Barack Obama stand - die eigentlich auch mit Politik am Hut hatte. Ihr merkt also, dass es allerhand über Michelle Obama zu erfahren gibt, was ihr wohl auch noch nicht wisst. Der Schreibstil war gehoben, was durchaus am Bildungsstand der Autorin liegt, aber dennoch problemlos zu lesen. Dieses Buch kann ich jeden empfehlen, der mehr über die Frau hinter dem ersten schwarzen Präsidenten wissen will oder/ und ein Fan von Biografien ist.

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Absolut lesenswert

Von: SternenstaubHH

19.04.2021

Michelle Obama hat eine ganz besondere Autobiographie geschrieben in dem sie den Leser mitnimmt in ein aufregendes und mitunter auch turbulentes Leben voller Höhen und Tiefen. "Becoming" ist ein sehr authentisches und ehrliches Buch, dass trotz der über 500 Seiten recht kurzweilig ist. das liegt vor allem an dem angenehmen Schreibstil der Autorin. Ich wusste vor der Lektüre dieses buches nicht viel über Michelle Obama und bin nach dem Buch wirklich positiv überrascht. Michelle Obama wurde mir noch sympathischer und ich finde sie ist eine starke und sehr beeindruckende wie auch erfolgreiche Frau, die in ihrem Leben, beruflich wie privat, viel erreicht hat. Gegliedert ist das Buch in drei Absätze: Becomin Me, Becoming Us, Becoming More. Im ersten Abschnitt lernt man Michelle als Schülerin und Studentin kennen. Der zweite Abschnitt handelt über ihr Kennenlernen und ihre Ehe mit Barack Obama. Der dritte Abschnitt umfasst ihre Zeit als First Lady. Was mich an dieser Autobiographie so begeistert hat ist, das man die Obamas näher kennen lernt. Man lernt nicht nur den Präsidenten und die First Lady kennen, sondern die Menschen Barack und Michelle. Das hatte ich so in dieser Tiefe nicht erwartet. Ich hatte auch nicht das Gefühl das hier etwas schöngeredet wurde, sondern das Michelle Obama ehrlich ihre Memoiren wiedergibt. Ein Buch das jeder, auch wer sonst keine Biographien liest, unbedingt lesen sollte, denn Michelles Geschichte ist auch unsere Geschichte.

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