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Rezensionen zu
Unschuldig

Amy Lloyd

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€ 10,00 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Gnadenlos faszinierend

Von: Mirabellaparadise

13.07.2020

Die Autorin hat sich für ihr Erstlingswerk ein brisantes Thema ausgesucht: Eine mitten im Leben stehende, gebildete Frau, verliebt sich in einen Kindesmörder, der im Todestrakt sitzt. Ich habe mich schon oft gefragt, um welche Persönlichkeiten es sich bei diesen Frauen handelt und worin die Ursache liegt, dass sie überhaupt Kontakt mit derartigen Straftätern aufnehmen. Zum Inhalt: Die Protagonistin Sam verfällt dem verurteilten Mörder Dennis. Zunächst besteht der Kontakt aus Briefen an einen Mann, den sie nie zuvor getroffen hat. Eine Fernromanze nimmt seinen Lauf. Sam idealisiert den hinter Gittern sitzenden Mann und verfällt seiner magischen Anziehungskraft. Bereits nach wenigen persönlichen Besucherstunden im Gefängnis findet die Hochzeit statt. Dann wird Dennis freigesprochen. Das gemeinsame Leben beginnt. Nun wird Sam nach und nach klar, dass sie eine völlig falsche Vorstellung von der Realität entwickelt hat. Dennis und Sam befinden sich zunächst im Fokus der Presse sowie seines Fanclubs. Während Dennis gefeiert wird, steht Sam im Abseits oder wird z. B. als „Groupie“ beleidigt. Das rätselhafte Benehmen von Dennis und einige brisante Indizien sorgen dafür, dass sich Sam auf die verzweifelte Suche nach der Wahrheit macht. Ist ihr Ehemann wirklich unschuldig? Ihre gruseligen Entdeckungen bringen sie in Lebensgefahr. Sämtliche Charaktere werden von der Autorin auf perfekte Weise anschaulich und wirklichkeitsnah beschrieben. Auch wenn man als Leser/in anfangs vermutet, dass es sich bei der Protagonistin um eine sehr naive und leichtgläubige Person handelt, wird man im Laufe der Geschichte schnell eines Besseren belehrt. Einige Szenen und Rückblenden, die ich nicht näher bezeichnen möchte, um den Leser/innen nicht die Spannung zu verderben, erwecken in mir den leisen Verdacht, dass Sam selbst eine Psychopathin ist. Die äußerst lebendig geschriebene Geschichte wird ausschließlich aus der Perspektive von Sam geschildert. Darüber hinaus hat die Autorin einige Raffinessen in die Handlung eingebaut, die den Eindruck erwecken, dass es sich um eine wahre Begebenheit handelt. Dies sind zum Beispiel Auszüge aus dem fallbezogenen Buch „Red River“, eine Filmdoku sowie Fußnoten zu Aussagen und Polizeiprotokollen. Ich kann es kaum glauben, dass es sich hier um einen Debüt-Roman handelt. AMY LLOYD schafft es, die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite konstant hoch zu halten und mir immer wieder Gänsehaut zu bescheren. UNSCHULDIG ist ein gnadenlos faszinierender und mitreißender Psychothriller mit einem originellen Show Down. Ich habe das Buch an einem Nachmittag gelesen, weil ich es nicht aus der Hand legen konnte. Die Filmrechte wurden bereits verkauft. Sollte der Film in deutsche Kinos kommen, werde ich ihn mir auf jeden Fall ansehen.

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Dennis ist ein verurteilter Mörder. Sam glaubt an seine Unschuld. Sie und hunderte andere Menschen weltweit kämpfen in einer groß angelegten Kampagne für seine Freilassung. Onlineforen, Dokumentationen, Bücher liefern immer neue Beweise für seine Unschuld. Dennis ist attraktiv, charismatisch, ein Popstar. Trotz der Haft nähern Sam und er sich einander an, es ist die große Liebe, sie heiraten. Und Dennis kommt tatsächlich frei. Doch schon bald ahnt Sam: Das ist nicht der Mann, den sie zu kennen glaubt. Was ist damals wirklich passiert? Hat Dennis sie manipuliert? Wie konfrontierst du deinen Mann, wenn du die Wahrheit eigentlich gar nicht wissen willst? Ich habe dieses Buch als Rezensionenexemplar vom Bloggerportal und dem Verlag zur Verfügung gestellt bekommen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Sam und Dennis waren zwei völlig verschiedene Charaktere, die für mich einzigartig und spannend waren. Die Story hat mich in seinen Bann gezogen und oft konnte ich das Buch nicht zur Seite legen. Letzendlich kann ich gar nicht sagen warum ich so gefesselt war. Das Buch hat mich an einigen Stellen tierisch aufgeregt, da ich die Entscheidungen von Samantha oft nicht nachvollziehen konnte. Aber auch diese Momente waren fesselnd und interessant. Bis zum Schluss konnte ich nicht sagen, wie das Buch ausgehen wird. Mir hat im Nachhinein eine Kleinigkeit gefehlt, um voll Sterne zu geben, aber ich kann es wirklich empfehlen. 4/5 ⭐

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Dennis ist ein verurteilter Mörder. Mit 18 Jahren wurde er zum Tode verurteilt, weil er ein Mädchen getötet haben soll. Er selbst beteuert auch nach über 10 Jahren seine Unschuld. Und Samantha glaubt ihm. Sie kämpft für seine Freilassung. Sie schreibt ihm Briefe und verliebt sich in ihn. Und Dennis erwidert diese Liebe. Als er tatsächlich freigesprochen wird, kann Sam ihr Glück kaum fassen. Doch die Fassade bröckelt... "Unschuldig" ist das Debüt von Amy Lloyd und hat mich sehr gut unterhalten. Die Geschichte ist spannend, rasant und ließ mich so manches Mal nicht nur an Dennis, sondern auch an Sam zweifeln. Der Thriller dreht sich um Vertrauen, Liebe, aber auch um Angst und Misstrauen. Hierbei steht Samantha, von allen nur Sam genannt, im Mittelpunkt, die sich in den verurteilten Mörder Dennis verliebt. Sam macht dabei beileibe keine gute Figur. Sie ist unsicher, ein wenig naiv und von Selbstzweifeln geplagt. Dadurch ist sie als Hauptfigur nicht zwingend eine Sympathieträgerin, für mich aber glaubwürdig und realistisch. Ich konnte sehr gut nachvollziehen, warum sie sich Dennis zugewandt hat. Dennis hingegen ist sehr ambivalent und erregt dadurch automatisch das Misstrauen der Leser. Ich habe mich selbst immer wieder gefragt, ob ich nur misstrauisch bin, weil er mit der modernen Welt, von der er über 10 Jahre abgeschnitten war, nicht klar kam und ob ich ihn vorverurteile, weil er im Todestrakt saß. Ich habe den Roman innerhalb eines Nachmittags ausgelesen, weil die Story spannend und der Erzählstil der Autorin super zu lesen war. Das Finale ist fulminant, jedoch an manchen Stellen etwas überzeichnet. Das letzte Kapitel hat mich dann allerdings aus den Socken gehauen. Eine klare Leseempfehlung meinerseits.

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Klappentext: Dennis ist ein verurteilter Mörder. Sam glaubt an seine Unschuld. Sie und hunderte andere Menschen weltweit kämpfen in einer groß angelegten Kampagne für seine Freilassung. Onlineforen, Dokumentationen, Bücher liefern immer neue Beweise für seine Unschuld. Dennis ist attraktiv, charismatisch, ein Popstar. Trotz der Haft nähern Sam und er sich einander an, es ist die große Liebe, sie heiraten. Und Dennis kommt tatsächlich frei. Doch schon bald ahnt Sam: Das ist nicht der Mann, den sie zu kennen glaubt. Was ist damals wirklich passiert? Hat Dennis sie manipuliert? Wie konfrontierst du deinen Mann, wenn du die Wahrheit eigentlich gar nicht wissen willst? Meinung: Ich finde den Mut von Samantha (Sam) unglaublich.. Soviel Mut aufzubringen, um Dennis Unschuld zu beweisen - und das ohne diesen Menschen wirklich zu kennen! Ich fand das Buch super fesselnd! Auch der Schreibstil war flüssig zu lesen, man kam gut in die Geschichte rein. Einige Wendungen, die ich nicht kommen sehen habe.. für mich ein guter Thriller und deshalb gibt es auch 4/5 ⭐

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Eine Story über Besessenheit

Von: Miyako

14.05.2020

Worum geht es? Es geht um Dennis und Sam. Dennis ist ein verteilter Mörder, der im Todestrakt sitzt und sein Ende erwartet. Sam ist wie hundert andere Menschen der Meinung, dass Dennis unschuldig ist. Sie schreibt ihnen eines Tages einen Brief ins Gefängnis und so schaffen sie einen Kontakt zueinander. Weiter kämpft sie obsessiv für seine Freilassung - mit Erfolg. Dennis wird freigelassen. Doch wer ist Dennis und dieser Mann, den Sam zu kennen geglaubt hat? Wie fand ich das Buch? Ab Seite Eins ging es rund. Man wurde in eine völlig verstörende Situation hinein geworfen. Ständig dachte ich mir "Oh Mädel, dein ernst?!". Es war spannend, leider aber teilweise auch vorhersehbar. Das fand ich schade, hatte mir zum Beispiel ein sinnvolleres bzw abwegigeres Ende gewünscht. Der Charakter Sam ist meiner Meinung nach alles andere als taufrisch und absolut besessen, wo jedoch im gesamten Buch nicht zu 100% der Fokus drauf lag. Sie ist kindlich und fast lächerlich naiv. Mit jeder noch so kleinen Situation ist sie komplett überfordert. Ein spannender aber auch teils nerviger Charakter. Dennis ist ebenso verstörend in seinem Tun wie missverstanden. Gerade solche Geschichten wie die aus Dennis Familienverhältnissen kommen nicht so aber ähnlich immer wieder vor. Das macht einen teils traurig, andererseits ist man wütend und verständnislos. Jede Person in diesem Buch schwankt zwischen Sympathie und hilflosem Kopfschütteln. Ein Buch, dass ich nicht weglegen konnte. Mit viel Liebe zum Gestörten und einer skurrilen Besessenheit. Ich kann es jedem empfehlen, der mal wieder Lust auf Kopfschütteln, Grusel und psychischen Analysen hat. Von mir gibt es definitiv 4,5 von 5 Punkten. Den halben Punkt Abzug gibt es wegen des eher minderbefriedigenden Endes, das aber sehr logisch und verständlich ist.

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Toller Plot

Von: Buchwoerter

14.04.2020

•THRILLERZEIT! • Na gut, so ein richtiger spannender Thriller den man nicht aus dem Händen legen kann, war es nicht. Nichtsdestotrotz hat mir “Unschuldig” richtig gut gefallen. Warum? Die Story zieht einfach. Ich liebe ja True-Crime und höre alle möglichen Podcasts dazu. Diese Geschichte ist zwar nicht wahr, gereift dennoch einen Teilbereich auf. Ich habe mich immer gefragt, warum Personen wildfremden verurteilten Straftätern Briefe schreiben und dann Freundschaften sich daraus entwickeln. Sam entwickelt genau so eine Freundschaft. Man darf hier wirklich keinen hochspannenden Thriller erwarten der ständig gute Wendungen bereit hält. Stattdessen erfahren wir viel von Sam, ihren Hoffnungen und Sehnsüchte. Man kann tatsächlich nachvollziehen, warum sie sich in den Straftäter Dennis verliebt. Das ist der Autorin Amy Lloyd wirklich gut gelungen ohne das es unrealistisch wirkt. Dennis wirkte für mich von Anfang an zwiespältig. Die Suche nach der Wahrheit und nach der Frage, ob Dennis wirklich unschuldig ist und wie sich die Beziehung zwischen Dennis und Sam entwickelt, lässt einen durch die Geschichte gleiten. Der Sprachstil ist verständlich und flüssig lesbar. Mir hat das Verwirrspiel und die Hintergründe der Liebe zu einem Häftling gut unterhalten. Ein etwas anderer Thriller, welcher inhaltlich mal etwas anderes gestaltet ist. • Darum geht’s: Dennis ist ein verurteilter Mörder. Sam glaubt an seine Unschuld. Sie und hunderte andere Menschen weltweit kämpfen in einer groß angelegten Kampagne für seine Freilassung. Onlineforen, Dokumentationen, Bücher liefern immer neue Beweise für seine Unschuld.

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Kurz zum Inhalt: Dennis ist ein verurteilte Mörder und sitzt seit Jahren im Todestrakt. Doch viele Menschen, so auch Sam sind überzeugt von seiner Unschuld und setzten sich in verschiedener Form für ihn ein. Irgendwann nimmt Sam durch Briefe Kontakt zu Dennis auf und verliebt sich in den attraktiven und charismatischen Mann. Sie heiraten und Dennis kommt frei. Doch plötzlich entwickelt sich alles anders und Sam erkennt Dennis kaum wieder. Der Klappentext hat sich zu 100 % nach einem Buch für mich angehört und ich wurde nicht enttäuscht. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil mich die komplette Geschichte und ihre Entwicklung in ihren Bann gezogen hat. Mit jeder Seite war ich darauf gespannt, was kommt und was das große Ganze ist. Und ich muss sagen, dass mich ein Buch selten so packt, obwohl ich die Charaktere alle unsympathisch fand. Dennis war für mich ein manipulativer, negativer, unfreundlicher Mensch. Und Sam war einfach nur blind vor Liebe, bei der ich mir oft gedacht habe "ist das grade dein ernst? Verschwinde endlich aus der ganzen Situation". Tolle Geschichte, die mich kurzweilig gut unterhalten hat.

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Dennis, ein attraktiver Popstar wird des Mordes verurteilt. Jedoch glaubt Sam, wie zahlreiche Anhänger, an seine Unschuld. Kampagnen werden gestartet und Bücher liefern neue Beweise für seine Unschuld. Trotz der Haft nähern sich Sam und Dennis einander an. Sie heiraten. Nach der Hochzeit zweifelt Sam jedoch an Dennis. Sie erkennt ihn gar nicht wieder und glaubt durch ihn manipuliert zu sein. Kann man sich so in einem Menschen täuschen? Und was ist damals wirklich passiert? Wie konfrontierst du einen Mann, wenn du die Wahrheit eigentlich gar nicht wissen willst? Wir starten in das Buch mit einem Briefaustausch zwischen Dennis und Sam. Recht ungewöhnlich, jedoch was Neues. Nach 50 Seiten habe ich mich gefragt, ob das Buch was für mich ist. Ich empfand den Einstieg sehr monoton. Nach und nach entfaltete sich die Geschichte und erst ab der 100. Seite nahm die Geschichte richtig Wind auf. Endlich waren wir im Geschehen drin. Wir verfolgen die Geschichte hauptsächlich aus der Perspektive von Sam. Sam ist charakterisiert durch eine sehr hysterische und paranoide Art. Leider konnte ich mit ihr auch nicht warm werden, da ihre Eigenschaften „übertrieben“ dargestellt worden sind. Die Spannung stieg langsam an, und neue Elemente werden der Geschichte hinzugefügt. Zahlreiche Fragen zur Handlung und der Vergangenheit des Gefangenen, Dennis tauchen immer wieder neu auf, sodass man als Leser ganze Zeit mitfiebert. Kürzere Kapitel mit eventuellen Cliffhangern würden meiner Meinung nach, die Geschichte ein Stück spannender machen. Die Autorin thematisiert das Thema „Liebe mit einem Gefangenen“ sehr gut und man kann die Verwirrtheit, insbesondere an Sam erkennen. Der Schreibstil liest sich gut und flüssig. Das Ende dieses Buches kam anders als erwartet. Ich würde es als ungewöhnlich, speziell und besonders beschreiben. Nach dem Lesen habe ich mir immer noch Gedanken zum Ende gemacht. Allgemein kann ich sagen, dass ich das Spiel mit der Psyche des Lesers gut finde. Viele Sachen werden wir als Leser nicht nachvollziehen können. Und das gehört auch mal dazu! Deswegen sollte man den Thriller auch nur lesen, wenn sich auf spezielle und teilweise unrealistische Entscheidungen der Charakter einlassen kann.

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