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Rezensionen zu
Dienstags bei Morrie

Mitch Albom

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Im Januar haben wir erfahren, dass die Frau eines Cousins, mit denen wir regelmäßig Kontakt haben, an ALS erkrankt ist. Als ich das hörte, war ich geschockt. Ich erinnerte mich, dass es in "Dienstags bei Morrie" um einen Sterbenden geht und wollte die Geschichte in einer für viele Menschen um mich herum schweren Zeit lesen. Mein Gedanke war, etwas Positives daraus mitzunehmen, was mich vielleicht stärkt. Als ich mit dem Lesen anfing, war ich relativ schnell ernüchtert. Irgendwie war es nicht das, was ich erwartet habe. Beim Umschlagen der letzten Seite war ich baff, weil ich wusste, dass einige dieses Werk als richtig gut empfanden. Es wurde sogar in meiner Reihe "vergessene Schätze" von einer anderen Leserin vorgestellt. Ich konnte nichts davon nachvollziehen. Trotzdem tippte ich meine Gedanken damals nicht ab, sondern besorgte mir das Hörbuch. Bereits im Februar hatte ich es bei mir und dennoch habe ich nun bis Juli benötigt, um es mir auf die Ohren zu legen. Und was soll ich sagen? Ich verstehe es nicht! Ich verstehe nicht, wie ich all die gewaltigen Worte beim Lesen damals nicht wahrnehmen konnte. Ich verstehe nicht, wie mich das Geschriebene damals so kalt lassen konnte. Ich verstehe nicht, warum ich es damals nicht verstand. Das Werk - von einem wirklich guten Sprecher vorgelesen - ist eines der Werke, die ich mit Sicherheit immer wieder empfehlen werde. Wortgewalt. Gefühlsexplosionen. Augenöffnend. Herzberührend. ... Mir fehlen die Worte, um sinnvolle, zusammenhängende Sätze zu bilden, die beschreiben, was diese Lektüre in mir ausgelöst hat. Bereits mit "Wer im Himmel auf dich wartet" hat mir Mitch Albom gezeigt, dass er es drauf hat. Ich mag seinen Schreibstil. Ich mag, wie er die Botschaften an die Menschen bringt. Ich mag, wie er einem zum Nachdenken anregt. Ich mag, wie er schwierige Themen anspricht. Ich mag, dass er ohne erhobenen Zeigefinger daherkommt. Mich hat der Autor mit seinem Buch mitten im Herzen getroffen. So schnell werde ich es nicht wieder vergessen. Ich hoffe, dass viele Leute es hören werden und anfangen, nachzudenken. Bereits im nahen Umkreis würde ich das Hörbuch am liebsten einigen in die Hand drücken, damit sie verstehen, was wirklich im Leben zählt. Morrie Schwartz hat es auf den Punkt gebracht. ©2021 Mademoiselle Cake

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Als er erfährt, dass sein ehemaliger Professor Morrie Schwartz schwer erkrankt ist und bald sterben wird, beginnt der Journalist Mitch Albom seinen Lehrer jede Woche zu besuchen. Und er, der meinte, dem Sterbenden Kraft und Trost spenden zu müssen, lernt stattdessen dienstags bei Morrie das Leben neu zu betrachten und zu verstehen. Ein Buch was meiner Meinung nach mehr Aufmerksamkeit verdient hat ist Dienstags bei Morrie von Mitch Albom. Es hat bestimmt nicht das Rad neu erfunden, aber es erinnert uns an etwas ganz wichtiges im Leben. Nämlich das Leben! Was ist wirklich wichtig und worauf kommt es an? Aber auch Themen wie der Umgang mit Abschied nehmen und Trauer ist zentraler Bestandteil. Ein für mich tolles Buch, welches die Geschichte vom Autoren selber erzählt. Und für alle die es auch noch interessiert: Das Buch wurde auch verfilmt.

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Morrie hilft uns zu verstehen, dass es nicht darum geht uns gut zu fühlen sondern gut im fühlen zu werden. Eine Geschichte über einen Mann im Sterben erkannt hat, worauf es (für ihn) wirklich ankommt. Mitch Albom erfährt, dass sein ehemaliger Professor Morrie Schwartz an Amyotropher Lateralsklerose, kurz ALS, erkrankt ist. Einer tödlich verlaufenden Erkrankung, die das motorische Nervensystem zerstört. Er besucht den kranken Mann wiederholt und beginnt, die Termine mit einem Tonband aufzunehmen. Jeder der Termine ist einem konkreten Thema gewidmet und Mitch verarbeitet die Themen mit seinen eigenen Inhalten. Er selbst entwickelt sich stark während der Zeit. Seine Werte verändern sich und auch seine Haltungen. Parallel zu den existentiell-philosophischen Themen widmet sich die Erzählung auch Morries Weg in das Sterben, seine Gefühle und der Beziehung zu seiner Familie aber auch seinen Erlebnissen und seinem Alltag. Morrie nutzt seine letzten Tage auch um andere Menschen zu stärken und zu unterstützen. Er sieht sich auch weiterhin als Lehrer. Morrie hält auch Kontakt zu einem Fernsehmoderator der ihn während seines Sterbeprozesses mehrmals besucht und filmt. Die Berichte sind auch auf Youtube zu finden. Sehr bewegende und emotionale Videos, die ich jedem empfehlen möchte. Das Buch wurde übrigens auch 1999 verfilmt. Der Film reicht aber an die Eindrücklichkeit der Erzählung bei weitem nicht heran.

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Dienstags bei Morrie

Von: caro

17.06.2018

Kommen wir nun zu dem Buch, das ich am liebsten immer und immer und immer wieder lesen möchte. Eigentlich hätte ich die letzte Woche im März 2018 über in Spanien sein sollen, im Surfurlaub in Conil de la Frontera. Da es aber einen Todesfall bei meiner besten Freundin und Mitreisenden gab, mussten wir den Urlaub absagen. Warum ich euch das erzähle? Weil es in „Dienstags bei Morrie“ ums Leben geht. Und um den Tod. Und um das, was vor und nach dem Tod passiert und um alles, was irgendwo dazwischen ist. Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal zugesandt und an dieser Stelle möchte ich mich für die lange Verzögerung beim Rezensieren entschuldigen. Mitch Albom trifft nach Jahren, in denen er mit seiner Arbeit beschäftigt war und versucht hat, seinem Leben einen tiefergehenden Sinn hinzuzufügen, seinen ehemaligen Soziologieprofessor Morrie Schwartz wieder. Er erinnert sich an seine Versprechen, die er damals gegeben hatte. Und wieder vergessen. Und Mitch wundert sich darüber, dass Morrie ihn trotz dem schweren Schicksalsschlag, der ihn ereilt hat, so herzlich wieder aufnimmt – und langsam beginnt er, zu verstehen. Jeden Dienstag, bei Morrie. Ich weiß, dass es nicht das letzte Mal ist, dass ich dieses Buch gelesen habe. Da der Tod gerade bei mir immer noch sehr präsent ist, war es absolut nötig, dass ich mich tiefer mit dem Thema auseinander setze, als ich das bis jetzt getan habe. Zwar war es nicht mein erster Kontakt mit Gevatter Tod, aber bisher der emotionalste. Ich wusste, dass ich das Thema nicht einfach abhaken kann, ohne darüber nachzudenken, was Tod eigentlich für mich bedeutet. Oder was leben für mich bedeutet. Warum können wir den Tod so oft nicht akzeptieren, warum fällt es uns so schwer, geliebte Menschen gehen zu lassen? Genau über diese Themen diskutieren Morrie und Mitch an ihren Dienstagnachmittagen. Morrie ist weise, Morrie schöpft Kraft aus den Menschen, mit denen er sich tagtäglich umgibt. Morrie ist eine Person, die man als Vorbild haben möchte, Morrie ist wie der Onkel oder Großvater, der schon so viel gesehen und gefühlt hat und für jede Situation einen klugen Ratschlag hat. Und wie viele von uns versuchen, ihrem Leben einen alternativen Sinn zu geben, obwohl wir genau wissen, dass es uns nicht glücklich macht? Aber Morrie und Mitch diskutieren nicht nur über das Leben und den Tod, sondern auch alle Themen, die einem früher oder später begegnen. Ehe, Selbstliebe, Elternteil sein, Beziehungen zu Menschen, Konsum. All diese Dinge finden irgendwie in „Dienstags bei Morrie“ ihren Platz, zwischen den ganzen Gefühlen, die beim Lesen immer wieder hochkommen. In kurzen und leicht verständlichen Sätzen schreibt Mitch die spannenden Dialoge nieder. Ich persönlich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, aber man kann sich auch mehr Zeit lassen, idealerweise sollte man das sogar tun. Denn viele Themen werden eigentlich nur angerissen, regen aber dazu an, sich weiter mit ihnen zu beschäftigen. Dadurch, dass Morrie Mitch’s Lehrer ist, werden auch oft weiterführende Fragen gestellt, kontroverse Gefühle diskutiert und zwei Aspekte eines Themas beleuchtet. Eigentlich könnte ich in diese Rezension viele Zitate reinpacken, die mich beim lesen bewegt haben. Und trotzdem würde ich es nicht schaffen, die Beziehung zwischen Mitch und Morrie stimmungsvoll wiederzugeben. Ich würde es nicht schaffen, die Wichtigkeit des Buches korrekt zu beschreiben, und die Schönheit von Morries‘ Worten in diese Rezension zu verpacken. Und fast selbstverständlich drängt sich, während Mitch und Morrie sich Dienstags über das Leben unterhalten, einem als Leser den Gedanken in das Bewusstsein, dass es Morrie immer schlechter geht und dass er aufgrund seiner Krankheit nicht mehr sehr lange leben wird.

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