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Rezensionen zu
Ein ganzes Leben lang

Rosie Walsh

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€ 12,00 [D] inkl. MwSt. | € 12,40 [A] | CHF 17,90* (* empf. VK-Preis)

Leseerlebnis : "Ein ganzes Leben lang" ist in drei Abschnitte geteilt und wird zumeist aus der Sicht der Protagonisten Emma und Leo im Wechsel erzählt. Genutzte Zeitform ist das Präteritum. Ich wollte das Buch eigentlich gemächlich anlesen um es gemeinsam mit einer Lesefreundin weiterzulesen. Ich dachte bei 580 Seiten sollte das kein Problem sein. Nicht mal 48 Stunden später habe ich das Buch beendet und bin geplättet. Ganz heimlich und schleichend zieht einen Rosie Walsh immer tiefer in einen Sumpf aus Lügen, Trug und Verrat. Aber auch die Liebe spielt immer wieder eine große Rolle. Die Charaktere sind wirklich genial porträtiert und man konnte sich in jeden hineinversetzen oder zumindest seine Beweggründe erahnen. Die Personen hatten alle eine wunderbare Tiefgründigkeit, die mir sonst oftmals etwas fehlt. Für mich war es das perfekte Buch, um mich aus meiner Flaute zu ziehen und ich bin begeistert von diesem neuen Buch von Rosie Walsh. Wieder hat es die Autorin geschafft mich mehr als nur einmal zu überraschen. Ich hatte sehr hohe Erwartungen an die Geschichte, da "Ohne ein einziges Wort" ein absolutes Highlight für mich war und ich wurde nicht enttäuscht. Fazit : Ein wundervolles Buch, das mich einfach überwältigt und erschüttert hat. Absolute Leseempfehlung!

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Ich bin mit hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen, da mir „Ohne ein einziges Wort“ der Autorin auch schon total gut gefallen hat und was soll ich sagen: Meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen! Das Buch war von Beginn an einfach nur wahnsinnig spannend und diese Spannung lies auch zu keiner Zeit nach! Ich konnte wirklich keine der Handlungen vorhersagen und das Ende hat mich auch wahnsinnig überrascht! Der Schreibstil war sehr angenehm und auch das Setting an der Küste Englands und London war wirklich toll! Leo als Charakter hat mir auch unglaublich gut gefallen! Er war einfühlsam, loyal, ehrlich und einfach realistisch! Zu Emma möcht ich jetzt mal nichts schreiben, sonst würde ich definitiv spoilern!

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Tolles Buch!

Von: MEKL

25.07.2021

Anfangs fand ich es etwas schleppend, aber die Meinung musste ich schnell wieder ablegen. Sehr fesselnd. Tolle Story. Es macht einem bewusst, dass man machmal die Leute, die man gut zu kennen glaubt, vielleicht doch nicht so gut kennt wie man meint. Sehr lesenswert!

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Ich hatte beim Rosie Walsh´ Debütroman große Erwartungen. Der tolle Klappentext und das wunderschöne Cover haben mich damals überzeugt. Doch ich fand ihr Schreibstil zu detailreich. Die Sätze waren lang und kompliziert und die Story konnte mich auch nicht für sich gewinnen. Aber den Klappentext ihr neustes Buch fand ich so gut, dass ich es unbedingt lesen wollte. Diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Ein ganzes Leben lang ist eine sehr gelungene, fesselnde Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist erneut sehr bildhaft, aber diesmal verliert sie sich nicht in den Details, und schafft eine angenehme Atmosphäre. Der Einstieg in die Geschichte gelang mir sofort, und den Protagonisten Leo mochte ich auf Anhieb. Mit Emma hatte ich meine Schwierigkeiten. Ihre Persönlichkeit war komplex, die ich im Laufe der Handlung immer mehr verstand. Die Charaktere fand ich gut ausgearbeitet, obwohl mir Emmas Handlungen nicht immer nachvollziehbar waren. Klar hat sie viel in ihrem Leben vor Leo mitgemacht, doch ihr Verhalten war für mich nicht akzeptabel. Leo hingegen war sehr sympathisch. In jedem seiner Sätze spürte man, wie er Emma liebt und vergöttert. Die ganze Story war sehr ereignisreich, wobei ein Konflikt auf den nächsten folgte. Die Spannung wurde gekonnt aufgebaut. Alles verständlich, doch nicht leicht vorhersehbar. Trotz der Tiefe, Perspektiven- und Zeitenwechsel ließ sich die Geschichte leicht lesen. Das Ende fand ich abgehackt. Die Konflikte wurden schnell gelöst, da hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Fazit: Das Buch übertraf meine Erwartungen, von Grundidee bis zu der Ausführung wurde sie gut umgesetzt. Keine Liebesgeschichte in herkömmliche Sinne, jedoch sehr bewegend.

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Vielen Dank an das @bloggerportal für die Bereitstellung dieses Buches Autorin: Rosie Walsh Verlag: Goldmann Erschienen am: 28.06.2021 Zum Inhalt: Leo verdient seinen Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Todesnachrufen. Als seine Frau Emma, eine bekannte Meeresbiologin und TV-Moderatorin, schwer erkrankt soll er einen Nachruf auf seine Frau schreiben. Üblicherweise werden Nachrufe schon vor dem Tod einer berühmten Person verfasst. Leo macht sich widerstrebend an die Arbeit und entdeckt bei seiner Recherche immer mehr Ungereimtheiten in Emmas Lebenslauf. Er scheint auf ein großes Geheimnis gestoßen zu sein und es stellt sich die Frage, wie gut er seine Frau wirklich kennt. Fazit: Wow, dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Aufgrund des Covers habe ich eine romantische Liebesgeschichte erwartet, doch ich habe etwas viel besseres bekommen! Diese Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann gezogen. Ich wusste ja, dass unsere Protagonisten Emma ein Geheimnis umgibt, doch wie dieses dann Stück für Stück aufgedeckt wurde, war einfach wahnsinnig spannend. Rosie Walsh legt immer wieder Spuren, die den Leser zwar auf die richtige Fährte bringen, doch sie schafft es dabei immer wieder neue Fragen aufzuwerfen. Das sorgt dafür, dass die Geschichte zu keinem Zeitpunkt langweilig wird und man einfach immer weiter lesen möchte. Für mich war diese Geschichte eine absolute Überraschung, denn sie zeigt sehr eindrücklich, wie das Leben von diversen Faktoren nachhaltig beeinflusst werden kann. Ich kann euch dieses Buch wirklich wärmstens empfehlen.

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Rosie Walsh entfaltet in ihrem Roman „Ein ganzes Leben lang“ die romantische und tragische Liebesgeschichte von Leo und Emma vor den Lesern. Einen ersten Einblick in das schicksalhafte Leben der Protagonistin gibt der Prolog, in dem eine Szene beschrieben ist, die sich erst später in den näheren Kontext einordnen lässt. Die Autorin schildert darin, wie die Gezeitenforscherin Emma gerade einen ungewöhnlichen Fund macht, was ein echtes Highlight in ihrer beruflichen Karriere ist, und fast gleichzeitig eine beunruhigende Reaktion ihres Körpers wahrnimmt. Solche Ereignisse, bei denen Freude und Leid in ihrem Leben nah beieinanderstehen, erlebt Emma immer wieder. Zu Beginn des Romans leidet Emma seit ein paar Jahren an Krebs, gegen den sie mit allen Mitteln ankämpft. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Leo hat sie eine dreijährige Tochter, die sie behütet und beschützt. Leo ist für eine große Tageszeitung als Journalist tätig und schreibt dort Nachrufe berühmter und weniger bekannter Personen, die er manchmal auch schon im Voraus für den Fall der Fälle vorzubereiten hat. Emma und Leo kennen sich seit zehn Jahren und sind seit sieben Jahren verheiratet, doch für Leo ist diese Zeit wie „ein ganzes Leben lang“, denn er glaubt, dass er alles über Emma weiß. In der Zeit, in der für Emma eine wichtige Untersuchung ansteht, verfasst Leo für seine Ehefrau einen Nachruf. Für ihn ist es eine Reise in die Vergangenheit zu wunderbaren Erinnerungen, was sich im Cover widerspiegelt. Die Protagonisten erzählen beide aus der Ich-Perspektive, die Kapitel wechseln unregelmäßig zwischen den beiden hin und her. Für Emma ist ihr Zuhause ihr sicherer Rückzugsort. Bald schon erfuhr ich von ihr, dass sie Leo glücklich machen möchte, doch sie setzt diesem Bestreben Grenzen. Ab diesem Zeitpunkt wusste ich, dass sie etwas verbirgt, konnte jedoch dessen Dimension noch nicht abschätzen. Es entstand eine hintergründige Spannung. Leo entdeckt schließlich bei der Recherche zu seinem Nachruf auf Emma Unstimmigkeiten in Dokumenten. Erst kann er es nicht glauben, dann sind seine Gefühle für seine Frau tief verletzt. Rosie Walsh hat einen mitreißenden Schreibstil, der erst nach und nach Informationen über das Leben von Emma freigibt, teils durch deren eigene Schilderungen, teils durch die Nachforschungen von Leo zur Vergangenheit seiner Frau. Durch das geschickte Einstreuen von Halbwahrheiten ließ die Autorin mir als Leserin genügend Freiraum zu eigenen Deutungen und führte mich dadurch auf manche falsche Fährte. Auf diese Weise konnte sie mich durch manche unerwartete Wendung überraschen. Obwohl Emmas Leben auf Lügen aufgebaut ist, empfand ich sie zunehmend liebenswert je mehr ich über ihre Vergangenheit erfuhr. Ein großes Plus der Geschichte ist die Figurengestaltung, denn Rosie Walsh begründet bis in die Nebenfiguren hinein die Handlungen der einzelnen Personen nachvollziehbar. „Ein ganzes Leben lang“ von Rosie Walsh ist ein emotional berührender Roman mit liebevoll bis ins Detail gestalteten Charakteren, der glaubhaft aufzeigt, wie möglich es ist, unser Leben, unsere Vergangenheit für andere nach außen umzugestalten, so dass wir unser Umfeld unserem Sinne nach täuschen können. Dadurch regt die Erzählung zum Nachdenken an. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung.

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Keine 08/15-Liebesgeschichte

Von: Janasbuecher

21.07.2021

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Mich hat damals der Plottwist in "Ohne ein einziges Wort" sehr begeistert, von daher ahnte ich, dass dies keine 08/15 Liebesgeschichte sein würde und ich sollte Recht behalten. Inhalt: Emma hat gerade den Krebs besiegt, arbeitet als erfolgreiche Meeresbiologin und lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter, die sie beide über alles liebt, in einem kleinen Haus. Alles wäre so perfekt, wäre da nicht der Auftrag ihres Mannes Leo, der über sie einen Nachruf verfassen soll. Bei seinen Recherchen muss er feststellen, dass seine Frau ihm vieles verschwiegen hat. Er stößt auf eine Lüge nach der anderen und weiß bald gar nicht mehr, wem er trauen kann. Als dann noch eine Bekannte der beiden verschwindet, ahnt Leo, dass das kein gutes Ende nehmen kann.. Das Buch hat mir besonders in Bezug auf den Schreibstil sehr gut gefallen. Es lässt sich ungeheuer gut und flüssig lesen. Da die Schriftgröße auch sehr groß gewählt wurde, vergehen die Seiten wie im Flug. Wir lesen die Geschichte aus der Sicht von Leo und Emma, was unheimlich spannend ist, weil die beiden Geschichten zunächst nicht wirklich zusammenpassen wollen und somit eine unheimliche Spannung erzeugen. Ich habe mich schon fast eher wie in einem Thriller gefühlt, weil man nie wirklich einschätzen konnte, wohin die Reise geht und ob man den Protagonist*Innen überhaupt vertrauen kann - und dass, obwohl sie einem doch wirklich so sympathisch sind. Die Auflösung fand ich - ohne zu spoilern - sehr gelungen und nicht sehr vorhersehbar - man wurde des Öfteren auf eine völlig falsche Fährte gelockt. Gerade ein Aspekt hat mich unfassbar fasziniert, da dieser zum allersten Mal in einem von mir gelesenen Buch erschienen ist. Lediglich zum Ende hin haben mir ein paar Seiten gefehlt - meinerseits sind noch einige Fragen offengeblieben und ich hätte mir gewünscht, etwas mehr über den Ausgang mancher zwischenmenschlicher Beziehungen zu erfahren. Mich hat das Buch mit seinem konstanten Spannungsbogen und dem tollen Schreibstil sehr gut unterhalten. Ich freue mich, falls da zukünftig noch mehr von Rosie Walsh kommen sollte!

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Mit ihrem Debüt „Ohne ein einziges Wort“ war die englische Autorin Rosie Walsh wochenlang auf den Bestsellerlisten. Es ist zu vermuten, dass auch der neue Roman diese stürmen wird. Vereint er doch alles, was eine anrührende Geschichte ausmacht: Liebe, Verzweiflung, Sehnsucht, Krankheit, Kinder und Tiere. Emma ist Meeresbiologin, Mutter von Ruby, Ehefrau von Leo und sie leidet an Blutkrebs. Leo, von Beruf Verfasser von Nachrufen, bekämpft seine Sorgen um die geliebte Frau damit, dass er beginnt, einen Nachruf auf sie zu schreiben. Dabei entdeckt er jedoch Dinge aus ihrer Vergangenheit, die sie ihm all die Jahre verschwieg. Das betrifft ihren Universitätsabschluss ebenso wie den Tod ihres Vaters, ihre Ehe und sogar ihren Namen. Leo ist erschüttert und beginnt zu recherchieren, nur um noch tiefer einzudringen in Emmas Geschichte, die sie ihm immer vorenthalten hatte. Der Roman erzählt die Geschehnisse abwechselnd aus der Sicht von Emma und von Leo sowie auch wiederholt in Rückblicken auf die vergangenen Ereignisse. Zuerst dreht sich die Handlung vor allem um Emmas Krankheit und die neuerlichen Untersuchungen, auf deren Ergebnisse sie ängstlich warten. Diese Wartezeit überbrückt Leo durch das Schreiben von Emmas Nachruf, was er jedoch vor ihr verheimlicht. Daher kann er sie nicht selbst zu Unklarheiten in ihrem Lebenslauf fragen, sondern er sucht in Unterlagen und befragt frühere Kollegen von Emma. Immer mehr kommt dabei heraus, dass sie nicht die ist, für die er sie hielt. Bei solch einem Plot gibt es naturgemäß reichlich Herzschmerz, viele Tränen und noch mehr Liebesschwüre. Trotzdem empfand ich den Roman nicht als Schnulze, nicht kitschig, auch wenn manche Szenen schon recht rührselig geraten sind. Doch was mir gefiel, war die Vielschichtigkeit der Figuren, deren Handlungen stets aus ihrer Geschichte heraus nachvollziehbar sind. Auch wenn, der Spannung geschuldet, manch ein Umweg auf dem Weg zum Happy End, manch ein Cliffhanger etwas arg konstruiert wirkt, verschlingt man die Seiten geradezu. Die Autorin thematisiert in ihrem Roman auch nicht nur die Liebe, sondern sie schildert drastisch und fühlbar die Situationen von Müttern, die unter Wochenbettdepression leiden sowie die Probleme aller Beteiligten im Umgang mit Adoptionen. Hinzu kommt besondere Spannung durch das Verschwinden einer Frau aus dem Umfeld der Protagonisten. Überhaupt ist Rosie Walsh ungemein geschickt darin, falsche Fährten auszulegen, die Leserin in die Irre zu führen, die lange denkt, sie ahne, was hinter all der Geheimniskrämerei der Hauptfigur steckt. Doch was schließlich des Rätsels Lösung ist, überrascht dann sehr. Fazit: ein berührender Liebesroman mit einigem Tiefgang, sicher eher etwas für Romantikerinnen unter den Leserinnen. Rosie Walsh – Ein ganzes Leben lang aus dem Englischen von Stefanie Rettebush Goldmann, Juni 2021 Taschenbuch, 581 Seiten, 12,00 €

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