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Rezensionen zu
Die Eiskriegerin

Licia Troisi

Die Dominium-Reihe (1)

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REZENSION Die Eiskriegerin Teil 1 der Dominium- Saga Licia Troisi ist eine grandiose Autorin die im High Fantasy Genre Bekanntheit erlangt hat. Besonders ihre starken Protagonisten bleiben in Erinnerung. Myra ist eine mutige, tapfere Kriegerin die mit Freunden und Feinden Abendteuer bestreitet. Myra ist unfassbar stark und doch kann sie auch Schwächen zeigen, wirkt verletzlich, und man kann sich in sie hinein versetzen und will mit ihr kämpfen... obwohl es durch ihre Art nicht immer einfach ist sie zu mögen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen, obwohl ich schon etwas brauchte, bis ich in der Geschichte war. Die Welt war wundervoll beschrieben, aber an der ein oder anderen Stelle hätten bestimmte Teile noch etwas ausführlicher beschrieben werden können. wie zum Beispiel einige Kampfszenen. Aber im Laufe des Buches wird alles viel klarer und man zieht Schlüsse. Insgesamt bekommt man in diesem High Fantasy Roman viel Action, fantastische Geschöpfe und Magie. Die Geschichte schreitet nicht rasant schnell voran, aber langweilig wird sie nie. Gegen Ende nimmt sie dann nämlich noch mal Fahrt auf und zieht absolut in den Bann. Die Geschichte ist gut strukturiert, immer verständlich und absolut unterhaltsam mit einer starken Protagonistin. In der Geschichte gibt es einige Zeitsprünge, die nie verwirrend waren, sondern immer gut nachvollziehbar. Ein toller Auftakt einer Fantasy Saga. Und definitiv ein #prettycover .

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Vor einigen Jahren habe ich mit großer Freude die Fantasyromane der damals noch recht jungen Italienerin Licia Troisi gelesen. Ihre Trilogien der Aufgetauchten Welt gefielen mir sehr gut, ihre zuletzt erschienenen Reihen "Nashira" und "Drachenschwester" waren nicht mehr so meins, waren gefühlt aber auch eher auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten. Einige Zeit hat man nichts mehr von ihr gehört und deshalb war ich freudig überrascht im Herbst- / Winterprogramm 2017 des Heyne Verlags wieder einen Roman von Troisi zu entdecken. Einen High Fantasy Roman im Erwachsenenprogramm. Der Einstieg ins Buch war großartig. Spannend, voller Überraschungen und starker Charaktere. Vielversprechend. Dann wurde es jedoch etwas holpriger. Man könnte sagen, dass "Die Eiskriegerin" und ich so einige Auf und Abs hatten. Was man Troisi definitiv nicht absprechen kann ist handwerkliches Geschick. Sie versteht es Spannung aufzubauen. Immer wieder springt sie zwischen verschiedenen Ebenen hin und her. Mal wechselt der auktoriale Erzähler den Blick auf die Protagonisten, mal springt Troisi in der Zeit. Nicht chronologisch, sondern so, dass mehr und mehr Spannung aufkommt. Hier hätte ich mir hin und wieder gewünscht, dass nicht nur neue Fragen dazu kommen, sondern auch schon früher welche aufgeklärt werden, da es hin und wieder mühsam wird, all die unaufgedeckten Geheimnisse korrekt im Kopf zu behalten. Die Charaktere sind allesamt stark. Vielschichtig, klar und deutlich herausgearbeitet, mit Charaktereigenschaften ausgestattet, die ich mir in einem Fantasyroman wünsche. Troisi zeigt, dass Frauen ihre Ziele umsetzen können. In zweierlei Hinsicht. Einmal indem sie ihre weiblichen Figuren mit viel Mut und innerer Stärke ausstattet, zum anderen indem sie erfolgreich in einem Genre veröffentlicht, das von Männern dominiert wird. Was mir sehr gut gefallen hat, war die Tatsache, dass nicht klar ist, wer eigentlich gut und wer böse ist. Dass Troisi Abstand nimmt vom schwarz weiß denken und aufzeigt, dass gute Absichten manchmal böse enden können. Distanz zur Aussage "das ist ein richtig gutes Buch" schaffen die Dialoge. Die sind manchmal einfach echt banal und, ja ich mag es gar nicht gerne sagen: kitschig. Es war tatsächlich so, dass ich bei dem ein oder anderen Gespräch den Kopf schütteln musste. Im Endeffekt ist der Auftakt der Dominium Saga aber gelungen und der Cliffhanger, mit dem Band eins "Die Eiskriegerin" endet ist so derb spannend, dass ich unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.

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Erster Satz Myra stürzt zu Boden und schürft sich die Hände auf. Meinung An ihrem achten Geburtstag ändert sich Myras Leben rabiat. Ihr Haus wird niedergebrannt, ihr Vater ermordet und sie muss alleine fliehen. Erst Jahre später erhält sie eine Spur zum Mörder, doch um ihn zu finden muss sie ihr neues Zuhause aufgeben. Mittlerweile ist sie eine Kriegerin, an der Seite Acrabs, der das Dominium aus den Händen der Magier befreien will. Schweren Herzens verlässt sie ihn und seine Armee, um auf die Suche quer durch das mit Eis und Schnee bedeckte Land aufzubrechen. Durch einen personalen Erzähler erfahren wir zunächst Myras Erinnerungen an den Tag, der ihr Leben für immer änderte. Danach folgen wir in Kapiteln unterschiedlichen Charakteren, meist aber Myra. Das Weltendesign ist sehr interessant - eine vom weißen Schnee bedeckte Landschaft in der Magie Macht bedeutet und Sklaven ein lukratives Geschäft sind. Ob zum arbeiten, zum vergnügen oder als Käfig für die Elementare, die zur Magienutzung gebraucht werden, Sklaven bringen Geld ein. Während ein Großteil des Dominiums wildes Land ist und von Eisdrachen beherrscht wird, sammeln sich die Menschen in großen Städten zusammen, wo Magier für bessere Lebensbedingungen sorgen. Magier sind in zwei Lager geteilt, die Blutmagier, die die Elementare bis zum Tod ausnutzen, und die Reinen, die einen beidseitigen „Pakt“ schließen, allerdings weniger Kraft haben. Charaktere Bei den meisten Charakteren fiel es mir beim ersten Auftritt etwas schwer, sie zu mögen. Viele waren eher karg um-/beschrieben, besonders bei Myra und Kyllen, einem Magier der Reinen. Doch spätestens auf ihrer gemeinsamen Reise waren die beiden mir sympathisch und vertraut. Bei Myra war schnell klar, dass sie nicht mehr das schwache kleine Mädchen war. Sie war störrisch, eine Einzelgängerin und immer darauf bedacht ihre angefangenen Sachen zu beenden. Das war auch der Grund für die Suche des Mörders, sie wollte ihre Rache. Ihre Abhängigkeit von Acrab stand ihr dabei öfter im Weg, zeigte aber auch, dass sie nicht immer gern alleine war. Kyllens Geschichte war zum Beginn etwas verwirrend, da ich nicht wusste wofür diese wichtig sein sollte. Als er jedoch immer mehr Geheimnisse über die Reinen aufdeckte und später dann auf Myra stoß, dämmerte es mir langsam. Seine Nachforschungen entstanden eher durch Zufall und veränderten sein Leben. Vorher war er mehr der Mitläufer und schloss sich den Reinen wegen den selben Ansichten an, die sich mit der Zeit jedoch wandelten. Fazit Nach anfänglichen Schwierigkeiten entwickelte sich die Geschichte für mich zu einem interessanten und spannenden Abenteuer. 4 Sterne

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"Die Eiskriegerin" ist der erste Teil der Dominius Saga und mein erstes Buch von Licia Troisi. Sie hat schon viele phantastische Reihen geschrieben mit einer starken weiblichen Heldin und auch hier ist die Protagonistin mutig und kämpferisch.Myra ist durch und durch Kriegerin mit einer unbekannten Vergangenheit, dazu kommt ihr merkwürdiges Aussehen, dass auf eine besondere Mischung von zwei Völker hindeutet und eine alte Prophezeiung spielt ebenfalls eine Rolle. "Plötzlich überkam sie das Verlangen, irgendwo anders zu sein und dieses Land mit all seinen schmerzlichen Erinnerungen auf der Stelle wieder zu verlassen, denn sie fürchtete, sich andernfalls ständig wie das kleine Mädchen zu fühlen, dessen Leben damals so brutal zerbrochen war, und diesem Gefühl nicht mehr entkommen zu können." In diesem ersten Teil geht es allein um Myra und ihrer Suche nach der Wahrheit. Während sie sich auf Reisen begibt und Acrab, dem Mann, denn sie Treue schwört verlässt, geben Kapitel aus vergangener und gegenwärtiger Zeit Aufschluss über sie und andere Charaktere. Außerdem schreibt die Autorin aus verschiedenen Sichtweisen, einmal aus der von Myra und von Acrab und Kyllen, wobei die Beiden viel seltener vorkommen.Die Sprünge zwischen den verschiedenen Zeiten und Geschehnissen sind verständlich aufgezogen worden und ich kam damit gut zurecht, es hielt die Spannung. Leider wurde mir schnell klar in welche Richtung die Geschichte geht und was das Geheimnis ist. Trotzdem fand ich es aufregend zu lesen und es hatte eine Sogwirkung auf mich gehabt, weil ich mich bestätigt fühlen wollte in Bezug auf meine Ahnung. Der Schreibstil war in Ordnung gewesen, gut geschrieben und nicht sehr anspruchsvoll. Leider haben die Beschreibungen unter der einfachen Art gelitten, da fehlten mir einfach mehr Details (Acrabs Erfindungen) und abgerundete Schilderungen (Landschaft, Kämpfe). In dieser High Fantasy Welt gibt es Magie in Form von Elementaren, die man sich zunutze machen kann, es herrschen verschiedene Völker und Reiche - an der Stelle wurde es komplex, und es existieren Drachen, keine wilden Geschöpfe, sondern stolze Kreaturen. Myra, eine gefährliche Kriegerin, die an vorderster Front kämpft, sinnt auf Rache. Seit dem Tod ihres Ziehvaters ist ihr ganzes Leben auf Acrab gerichtet, doch dann bekommt sie Hinweise zu ihrer Vergangenheit und schleicht sich davon.Schwäche ist zunächst ein Gefühl, dass bei ihr kein Platz findet, aber auf ihrer langen Reise spürt der Leser die Zerissenheit der jungen Frau und die Autorin drückt den Schmerz immer wieder gekonnt aus. Authentisch, auf ihre Art sympathisch - zwei Dinge, die Myras Art gut beschreiben. Sie findet zu ihrem Unmut Reisegefährten und unerwarteter Weise auch in ihnen Freunde, wodurch die Handlung immer mehr ins Rollen gerät und nach einigen 100 Seiten steigt das Tempo rasant an und die Geheimnisse um sie lösen sich auf.Magie, alte Prophezeiungen, ein ungewöhnliches Team, Drachen und Intrigen übernehmen die Handlung und es wird mit jeder Seite aufregender. Ein wunderbarer Auftakt der Dominium-Saga mit einer Heldin, die Stärke und Schwäche gleichzeitig zeigen kann. Freue mich schon auf die Fortsetzung und erwarte mehr Magie im nächsten Band!

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Inhalt Myras Leben verändert sich für immer als sie acht Jahre alt ist. Ihr Adoptivvater wird ermordet und sie selber kommt gerade so mit dem Leben davon. Nach diesen Ereignissen wird sie zur Kriegerin und zehn Jahre später kämpft sie an der Seite von Acrab. Und obwohl sie Acrab nicht verlassen möchte, sinnt sie nach Rache und begibt sich auf die Suche nach den Mördern ihres Adoptivvaters und lüftet unglaubliche Geheimnisse. Meine Meinung Bisher kannte ich noch kein Buch der Autorin, obwohl mir ihre Bücher immer wieder ins Auge gesprungen sind. Da ich mal wieder Lust auf ein Buch aus dem High Fantasy-Bereich hatte, war ich gespannt auf dieses Werk und muss sagen, dass mich die Autorin überzeugt hat. Mit Myra bekommt man eine starke Protagonistin geboten, die Acrab zwar veehrt, aber dennoch nicht verarbeitet hat, was geschehen ist als sie acht Jahre alt war. Dadurch ist sie innerlich zerrissen und ihr innerer Zwiespalt wird aussdrucksstark dargestellt. Zudem ist Myra mutig, aber auch stur und wirklich eine grandiose Kämpferin. Sie wirkt zuerst kalt und hart, aber nach und nach taut sie auf und man merkt, was für ein großes Herz sie doch hat. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und auch die anderen Figuren des Buches waren gut ausgearbeitet. Auch die Darstellung der Welt gefiel mir, denn auch Magie und fantastische Geschöpfe finden einen Platz in dem Buch und besonders die Darstellung der Drachen gefiel mir. Aber auch der Plot kann im Großen und Ganzen überzeugen. Es passiert zwar gar nicht immer so viel, aber dennoch fand ich das Buch unglaublich spannend und die Geheimnisse, die Myra aufdeckt faszinierend. Allerdings hatte ich meine Probleme mit manchen Beschreibungen, da mir da hin und wieder Details gefehlt haben. Dennoch fand ich den Schreibstil insgesamt sehr gut zu lesen und er konnte mich in seinen Bann ziehen. Ich mochte besonders die Beschreibungen der Welt des Buches. Der Plot wird hauptsächlich aus Myras personaler Erzählperspektive erzählt, es gibt aber auch manche Perspektivwechsel, die eine gute Abwechslung darstellten. Das Ende ist unglaublich spannend und genial und lässt mich nun sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten. Fazit "Die Eiskriegerin- Die Dominium-Saga" ist ein gelungener Auftakt einer High Fantasy-Reihe und es wird für mich wohl nicht das letzte Buch der Autorin gewesen sein.

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Das Cover hat mich sofort angesprochen. Der Klappentext klang vielversprechend und da ich richtig Lust auf High Fantasy hatte, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Die Autorin ist mir ein Begriff, leider subt der Großteil ihrer Bücher noch immer. Aber ich habe mir vorgenommen, das zu ändern. Myra ist eine Kriegerin, sie kämpft an der Seite von Acrab. Dieser hat große Pläne für das Dominium. Myra´s Adoptivvater wurde ermordet als Myra 8 Jahre alt war. Ihr Leben war danach dem Tode nahe, Acrab hat sie gerettet und aus ihr eine Kämpferin gemacht. Sie ist Acrab treu ergeben, doch Myra sinnt auf Rache. Sie will die Mörder ihrer Familie finden, doch dazu muss sie Acrab verlassen. Sie hinterlässt einen Brief und macht sich auf die einsame Suche nach den Mördern. Ihre Reise verläuft völlig anders als Myra erwartet hat und die Geheimnisse die sie lüftet, werden sie erschüttern... Myra ist durch und durch eine Kämpferin. Die vielen Kriege haben sie hart gemacht, sie hat verlernt, Gefühle zuzulassen oder überhaupt mit ihnen umzugehen. Sie ist sehr von Rache zerfressen, ein Sturrkopf und lässt sich nichts vorschreiben. Im Laufe der Geschichte macht sie einige positive Veränderungen durch, diese machen sie für den Leser auch sympathischer. Wobei ich auch die harte Kämpferin mag. Sie bekommt Freunde und Feinde an die Seite gestellt, aber ich möchte da wirklich nicht zu viel vorweg nehmen. Es sind tolle Charaktere und die Magie kommt auch nicht zu kurz. Die Autorin schreibt einfach großartig. Man ist so wahnsinnig schnell mit Myra verbunden. Die Örtlichkeiten haben einen ganz eigenen Charme und vor allem die magischen Wesen sind etwas besonderes. Es gibt Drachen! Ist vermutlich für Fans der Autorin nicht verwunderlich, schließlich geht es in den meisten ihrer Reihen um Drachen. Die Autorin hat eine tolle Art den Drachen in die Geschichte einzufügen. Ich bin wirklich überrascht und begeistert. Die Geschichte wird aus der Sicht von Myra erzählt, zum größten Teil. Es gibt noch andere Mitspieler, unter Anderem Acrab. Die Autorin springt immer mal in die Vergangenheit um einen anderen Teil der Geschichte zu erzählen. Diese Sprünge sind übersichtlich gestaltet, so dass der Leser den Überblick behält. Ich empfand das als richtig, wie die Autorin die Geschichte erzählt hat. Der Spannungspegel bleibt hoch und man rätselt wirklich lange mit, bis man eine Ahnung hat wohin die Autorin möchte. Das Ende ist ein Kracher und ich möchte jetzt sofort den zweiten Teil bitte, aber das wird vermutlich noch etwas dauern. Für Fantasy Fans auf jeden Fall ein Muss. Diese Geschichte ist komplex und voller Magie. Eine starke Protagonistin und eine geheimnisvolle und spannende Reise runden das Geschehen ab. Ich bin begeistert und freue mich auf den zweiten Teil.

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Überblick

Von: Melanie Weißenböck aus Berndorf

18.12.2017

Ich habe dieses Buch nach vielen Jahren Fantasy-Abstinenz gelesen, die letzte Reihe aus diesem Genre war “Der Hobbit“ + “Herr der Ringe“ alle Teile, es war ein Fehler, das Buch damit zu vergleichen. Meiner Meinung nach ist es als stand-alone Buch verloren, aber das war vermutlich auch nicht das Ziel, nur eines zu bleiben, trotzdem stört es mich, wenn ein Buch so offensichtlich noch weitere Bücher braucht. Aber die Vorteile des Buches liegen auf der Hand, es ist flüssig zu lesen, die Umgebung und Protagonisten werden gut eingeführt und man ist am Ende gespannt, was im nächsten Buch passieren wird. Die eigentliche Handlung ist aber meiner Meinung nach etwas dünn und die weibliche Hauptfigur verliert im Laufe des Buches immer mehr an Format, was mich extrem gestört hat. Ich hoffe, dass das nächste Buch mit einer starken Handlung und einer wiedererstarkten Myra zurückkommt! Trotzdem, wenn die kommerzielle Zielsetzung im Plot zu stark spürbar ist, bleibt ein bitterer Nachgeschmack.

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Im Dominium der Tränen, das von mächtigen Blutmagiern beherrscht wird, lebt das Mädchen Myra. Als Kind muss Myra mit ansehen, wie ihr Adoptivvater Fadi von Unbekannten getötet wird. Im letzten Moment kann sie entkommen und findet Zuflucht beim mächtigen Heerführer Acrab, der für sie zum Mentor wird und zur gefeierten Kriegerin ausbildet. Doch die traumatischen Geschehnisse lassen ihr keine Ruhe und schließlich reift in ihr der Entschluss, herauszufinden, warum Fadi damals sterben musste und wer für seinen Tod verantwortlich ist. Sie verlässt Acrab, dessen Vision es ist, das gesamte Land von der Macht der Blutmagier zu befreien. Auf ihrer Suche nach der Wahrheit gerät sie in große Gefahr, findet aber auch neue, ungewöhnliche Freunde und erfährt Dinge, die ihr gesamtes Weltbild ins Wanken bringen. Der Roman „Die Eiskriegerin“ von Licia Troisi ist der erste Band der kürzlich erschienenen Dominium-Saga aus dem Heyne Verlag. Auffallend an der Geschichte ist sicher die Protagonistin. Troisi hat eine Hauptfigur geschaffen, die stark und trotzdem verletzlich ist. Myra ist durch ihre Erlebnisse zu einer spröden Kriegerin geworden, die sich tief im Innersten zwar nach Zugehörigkeit und Nähe sehnt, jedoch Probleme hat, dies auch zuzulassen. Ausgerechnet ein ungewöhnlicher Protagonist, über den ich jetzt nicht zuviel verraten möchte, gelingt es, ihr Vertrauen zu gewinnen. Die Beziehung dieser beiden bereichert die Story sehr. Das Dominium der Tränen ist ein rauhes Land, in dem Blutmagier Macht ausüben, indem sie die Kräfte von Elementalen (Naturgeistern) missbrauchen. Ihnen gegenüber stehen die Reinen, die versuchen, diese Art von Zauberei abzuschaffen. Sie warten auf die Ankunft des Befreiers, der das Land befrieden soll. Die Geschichte an sich ist gut konstruiert und umgesetzt, das epische Fantasy-Werk wartet mit allem auf, was man in dem Genre erwartet: starke und glaubwürdige Protagonisten, fantastische Geschöpfe, Magie und Action. Alles ist gut dosiert, der Schreibstil sehr gut zu lesen. Fazit: Eine toughe, weibliche Protagonistin, die einem schnell ans Herz wächst und eine spannende Story machen das Lesen sehr kurzweilig. Für mich ein gelungener Einstieg in eine vielversprechende Saga. Mit einem offenen Ende zwar, aber der nächste Band lässt hoffentlich nicht lange auf sich warten.

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