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Rezensionen zu
Die Eiskriegerin

Licia Troisi

Die Dominium-Reihe (1)

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Fantasybücher, die nicht im Jugendbuch Bereich erscheinen, brauchen immer ein bisschen, bis ich mit der Welt und den Charakteren warm werde. Oft handelt es sich dabei um High Fantasy und Reihenauftakte. "Die Eiskriegerin" fällt genau in diese Sparte. Die Bücher von Licia Troisi finde ich große klasse. Sympathische Charaktere, gut durchdachte und interessante Welten und eine spannende Handlung, leider vermisste ich zwei dieser Aspekte bei ihrer neuen Reihe. Wir lernen gleich zu Beginn die Vergangenheit von Myra kennen. Der Prolog beginnt als Rückblick und wir stecken in dem schlimmsten Moment ihres Lebens. Die Ermordung ihres Vaters. Myra ist eine starke Kriegerin, die ihrem Anführer Acrab blind vertraut, jedoch ruft die Vergangenheit nach ihr und sie begibt sich auf eine Reise, um mit dieser abzuschließen. Es dauerte eine bisschen, ehe ich mit Myra warm wurde. Anfangs konnte ich mich nicht in sie hineinversetzen und ihre Gedanken Acrab betreffend fand ich seltsam, allerdings legte sich das und man lernte sie besser kennen. Sie bleibt für sich, mag keine Berührungen und gehört eher zu den mürrischen Leuten, das ändert sich aber mit der Zeit und sie baut eine Beziehung zu ihren Weggefährten auf, die sie weicher machen und zeigen, dass sie ein gutes Herz hat. Icenwharth ist ein Eisdrache, dem Myra über den Weg läuft und dem sie ihr Leben verdankt. Er ist noch ein richtiger Drache. Mächtig, gewaltig und mystisch. Ich mochte es sehr, wie die Bindung zwischen Ihm und Myra beschrieben wurde und seine Art zu kommunizieren. Großartig geschrieben. Auf dem Weg, den sie aufgrund ihrer Spuren einschlägt, trifft sie noch auf die junge Sklavin Marjane, die mit ihrer guten Laune für Schwung sorgt und den Magier Kyllen, der ebenfalls durch seine ruhige und sanfte Art Sympathien weckt. Zusammen sind sie ein bunter Haufen, aber ein gutes Team, dem ich gerne auf ihren Weg durch Dominium gefolgt bin. Was allerdings ein großer Minuspunkt ist, ist die Handlung. Sie konnte mich jetzt nicht so fesseln. Ich kam beim Lesen durch den flüssigen Schreibstil und meiner Sympathie für die Charaktere gut voran aber die Handlung war zum Großteil etwas langwierig und fad. Jedoch verspricht der zweite Teil ziemlich spannend zu werden. Ich konnte mich auch nicht mit der Welt anfreunden. Der Magie-Part ist interessant aber die unterschiedlichen Länder, wie es dort aussieht und wie die Einwohner leben, ist nicht ganz gelungen oder kam bei mir einfach nicht an. Fazit Nach einer kurzen Aufwärmzeit habe ich die Charaktere alle in mein Herz geschlossen und habe sie gerne auf ihrer Reise begleitet. Die Handlung allerdings hätte spannender sein können. Sie war nicht langweilig, aber sorgte auch nicht für schlaflose Lesenächte. Ein Punkt, der mich am meisten gestört hat, war die Welt. Ich konnte mich mit ihr nicht ganz anfreunden, was das Lesevergnügen etwas getrübt hat. Ein etwas holpriger Start aber die Fortsetzung verspricht Spannung.

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