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Rezensionen zu
Ein Ort für unsere Träume

Kristin Harmel

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

MEINUNG: Bisher war ich immer großer Fan von Kristin Harmel, aber die letzte Jahre habe ich ihre Bücher ein wenig schleifen lassen. Ein Ort für unsere Träume ist bereits 2018 erschienen.  Die Geschichte beginnt 1939 in New York. Ruby, ein junge Amerikanerin, die aus Kalifornien stammt, studiert in New York. Durch Zufall lernt sie den Pariser Marcel Benoit kennen und verliebt sich in ihn. Sie zieht mit ihm nach Paris. Zu dieser Zeit haben die Deutschen bereits Frankreich besetzt. Um die Ehe zwischen Ruby und Marcel ist es nicht gut bestellt. Es gibt immer wieder Auseinandersetzungen, da Marcel immer wieder verschwindet und auch sehr dünnhäutig ist. Ruby schließt Freundschaft mit der jüdischen Nachbarstochter Charlotte. Eines Tages erreicht Ruby die Nachricht, dass Marcel getötet worden ist. Doch Ruby findet in diesen Zeiten eine Aufgabe, die sie am Leben hält. Kristin Harmel hat eine große Faible für Paris und Geschichte, die dort zur Zeit des zweiten Weltkriegs spielen. Ihr erster Roman, Solange am Himmel Sterne stehen, spielt auch zu dieser Zeit, wenn auch die Geschichte etwas anders ist. Ein Ort für unsere Träume beginnt in der Gegenwart und endet auch dort, aber ansonsten spielt das Buch komplett zur Zeit des 2. Weltkriegs von 1939 bis 1944/45. Ich würde es daher auch als historischen Roman bezeichnen, auch wenn es das Cover nicht vermuten lässt. Es beginnt gemächlich, für mich irgendwann ein bisschen zu gemächlich. Natürlich kenne ich die Geschichten von Kristin Harmel und am Ende gibt es häufig ein großes Geheimnis, was gelüftet wird. Bis dahin ist die Geschichte ganz interessant, aber auch nichts, was nicht schon gelesen hat. Ruby schließt sich wie ihr Mann Marcel der Resistance Bewegung an. Ich habe hier Parellelen zu Kristin Hannahs Die Nachtigall gesehen. Man liest immer wieder im Wechsel aus der Sicht von Ruby, Charlotte und einem Piloten namens Thomas. Diese Kapitel beginnen recht früh und natürlich ist klar, dass Thomas wichtig für die Handlung ist, aber sein Fliegerleben fand ich leider nicht so spannend. Es gab auch viele technisches Infos, die ich recht schnell überlesen habe. Dennoch kann ich nicht sagen, dass mich die Geschichte am Ende nicht berührt hat. Diese emotionale Feuerwerk am Ende, was sich tief im Herzen festsetzt, dass kann Kristin Harmel einfach gut schreiben, nur der Weg dorthin war mir ein bisschen zu langatmig. Im Nachwort erfährt man auch, wie sie auf die Idee gekommen ist für Ruby. FAZIT: Ein Ort für unsere Träume ist eine Geschichte, die zur Zeit der deutschen Besetzung in Paris während des zweiten Weltkriegs spielt, Die Autorin hat reale Ereignisse hier fiktiv neu zusammen gesetzt. Sie greift ein Thema auf, welches schon in vielen Romane verarbeitet wurde, daher war es für mich kein neuer Stoff mehr. Der Weg zum sehr emotionalen Ende, hätte ein bisschen spannender und interessanter sein können. Ich bin dennoch gespannt auf die neueren Bücher der Autorin.

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Man denkt, dass man über den Krieg schon viel weiß, dass einen nichts mehr erschüttern kann, hat man doch schon so viele Romane und Sachbücher gelesen, sowie Filme des dritten Reichs gesehen. Doch dann kommt Kristin Harmel mit dieser Geschichte um die Ecke und verändert einfach alles. Dabei lässt das Cover einen nicht vermuten, wie viel Tiefe, Gefühl und Trauer in diesem Roman steckt. Das alles wird überwogen von Liebe und die dazugehörige Hoffnung auf ein gutes Ende. Dies ist das, was mir am meisten gefallen hat: Es scheint alles aussichtslos zu sein und doch hofft Ruby darauf, dass der Krieg endet und sie den Ort aus ihren Träumen noch bereisen, an ihm leben kann. Ganz speziell die Entwicklung, die Ruby durchmacht hat mir sehr imponiert. Sie ist eine unfassbar starke Frau. Wie Kristin Harmel die Geschichte erzählt, finde ich ganz hervorragend. Sie beschreibt erst ihre Figuren, malt sie langsam aus, lässt sie den Leser ans Herz wachsen. Diese bilden die Säulen für ein wundervolles Kunstwerk: Die restliche Geschichte, die sich Stück für Stück zu einem großen Ganzen entwickelt, der einem den Atem rauben wird. An großen Emotionen mangelt es diesem Roman ebenso wenig wie an Spannung. Schon zu Beginn konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Auf den letzten hundert Seiten war ich mit der Geschichte letztendlich verwachsen: Ich konnte einfach nicht mehr aufhören, da der Spannungsbogen seinen Höhepunkt erreicht hatte und ich mich nicht mehr losreißen konnte. „Manchmal muss man an Dinge glauben, die man nicht sehen kann.“ Zitat aus: Ein Ort für unsere Träume Ich denke, ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass Charlotte und ihre Eltern natürlich einen schweren Stand hatten und dass dort auch noch etwas passierte, was mir den Hals zuschnürte. Kristin Harmel hat mir vor Augen geführt, wie schnell die Kinder im dritten Reich erwachsen geworden sind. Von kindlicher Naivität war weder bei Charlotte, noch bei den anderen Kindern, die den Schauplatz betreten, etwas zu bemerken. Mehr als einmal wurde ich niedergetrampelt von den Dingen, die das Mädchen sagte, weil man in so jungen Jahren nicht mit so einer, ja, Weisheit rechnet. Rubys Schicksal hat mich gleichermaßen beeindruckt wie erschüttert. Bei vielen Tatsachen habe ich die Luft angehalten, weil ich schlicht noch nie etwas davon gehört hatte. Umso tragischer war es für mich, diese Dinge zu lesen. Kristin Harmel hat außerordentlich gut für ihren Roman recherchiert. Dies merkt man nicht nur daran, dass sie in ihrem Nachwort darauf zu sprechen kommt, sondern auch daran, wie detailliert sie die Geschehnisse der 40er Jahre wiedergibt. Die Denkweise und die Emotionen der einzelnen Figuren bringt sie sehr authentisch rüber. Ich habe jedem Charakter sowohl ihre Handlungen, als auch ihre Gefühle abgenommen. Noch dazu drückt man als Leser die ganze Zeit die Daumen, dass ihnen bloß nichts geschehen wird. Sie sind nicht nur einfache Figuren aus einem fiktiven Roman, sondern sie werden zu Freunden in einer Zeit, die von Ungerechtigkeit, Machtgier, Verbrechen, ja dem Krieg überschattet wurde. Noch dazu ist dieser Roman nicht gänzlich fiktiv, sondern beinhaltet ein ganzes Stück Wahrheit, wenn es um die Vorgehensweise der Nazis und dem Verlauf des zweiten Weltkriegs geht. Ich kann meine Gefühle zu diesem Roman nicht in Worte fassen. Keine Ahnung, wann mich das letzte Mal eine Geschichte so zu Tränen gerührt hat. Fazit: „Ein Ort für unsere Träume“ berührt. Es geht zu Herzen und trifft einen tief. Trotz der ganzen Hoffnung, die auf jeder Seite noch über dem Damoklesschwert des Krieges und der Zerstörung schwebt, wird einem ganz schwer ums Herz. Kristin Harmel ist ein wirklich starker Roman gelungen, bei dem man genau merkt, wie gut sie dafür recherchiert hat und wie viel Herzblut sie in die Geschichte, insbesondere in die Figuren, gesteckt hat. © booksandfamily.de

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Ich habe ja bisher alle Bücher der Autorin gelesen. Über uns der Himmel ist ja mit Abstand mein Lieblingsroman von Kristin Harmel und ein absolutes Jahreshighlight 2016 gewesen. Daher war natürlich klar, dass ich auch das neueste Buch bald lesen muss.  Der Einstieg in die Geschichte ist mir diesmal wirklich auf Anhieb gelungen. Im Prolog und im Epilog ging es um ein älteres Ehepaar. Der komplette Rest der Geschichte hat sich in der Kriegszeit abgespielt. Ich mochte die Hauptprotagonistin von Anfang an und war einfach total gefesselt von der Geschichte.  Die Amerikanerin Ruby hat keine leichten Jahre und ich habe sie durch die Zeit begleitet immer in der Hoffnung, dass es für sie irgendwann besser wird. Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen.  Es hat mich von der Thematik rund um die Fluchthilfe von amerikanischen und englischen Piloten während des 2. Weltkrieges ein wenig an Die Nachtigall von Kristin Hannah erinnert.  Die kleine Nachbarin von Ruby und ihre Familie und ihr Schicksal als Juden fand ich auch sehr berührend.  Alles in allem kann ich nur sagen, dass dies nun mein 2. Lieblingsbuch der Autorin ist. Ich kann hier eine ganz klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Die Geschichte habe ich innerhalb von 24 Stunden zwischen den Feiertagen ausgelesen.  Von mir bekommt das Buch daher die vollen 5 Sterne und freue mich schon jetzt auf das nächste Buch der Autorin.    

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Meine Meinung: Von dieser Autorin habe ich schon etwas gelesen und deshalb weiß ich, dass sie sehr emotional schreiben kann aber bei diesem Buch finde ich, hat sie sich selbst übertroffen. Das Buch spielt zu Zeiten des zweiten Weltkrieges in Frankreich. Wir begleiten die Geschichte der Amerikanerin Ruby. Sie verliebt sich in einen Mann der in Frankreich lebt und zieht für die Liebe sogar nach Frankreich. In Frankreich haben sie viele schöne Jahre aber der Krieg kommt näher. Alle spüren es, das Land spürt es. Es sind unruhige Zeiten. Ihr Mann ist immer mehr aus dem Haus und lässt sie tagelang allein. In dieser Zeit findet sie eine gute Freundin in der Nachbarstochter Charlotte. Die beiden freunden sich an. Vor allem aber ist es auch für Charlotte eine sehr schlimme Zeit, weil sie Jüdin ist. Es passieren viele Dinge und der Krieg ist da. Als ich dieses Buch angefangen habe, war ich schon hin und weg. Als wir dann Ruby und ihre Geschichte kennenlernen, konnte ich nur noch schwärmen. Anfangs eine so schöne Liebesgeschichte, die sich aber durch den Krieg immer mehr verändert. Die Beziehung aber auch die Welt verändert sich. In dem Buch merkt man richtig, wie die Atmosphäre während des Krieges damals war. Alle hatten Angst, alles wurde ganz genau rationiert und wir bekommen auch die Geschichte von Charlotte mit. Diese hat es durch ihre Herkunft unfassbar schwer und es kommt zu Dingen, mit denen keiner rechnet. Dieses Buch hat mein Herz genommen und mich emotional als Wrack zurückgelassen. Mit diesem herzergreifenden Verlauf der Geschichte habe ich nie gerechnet und dann kommt dieses Ende. Man ist nur noch sprachlos und vor allem man weint hemmungslos. Die Autorin hat so viel in mir ausgelöst und ich habe immer wieder geweint bei diesem Buch aber das Ende hat mir wirklich den Rest gegeben. Fazit: Ein hochemotionales Buch, was mich an vielen Stellen so sehr zum Weinen gebracht hat. Eine Zeit, die unfassbar schlimm war und die Autorin absolut greifbar dargestellt hat.

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"Ein Ort für unsere Träume" ist der neueste Roman aus der Feder der Autorin Kristin Harmel. Wir erleben eine bewegendene Geschichte, die uns nach Frankreich, Amerika und Deutschland entführt. Sie beginnt in New York im Jahr 1939. Die junge Amerikanerin Ruby genießt ihr Leben in der Stadt, die niemals schläft. Da lernt sie eines Tages den Franzosen Marcel kennen und der Blitz schlägt ein. Glücklich nimmt sie seinen Heiratsantrag an und folgt im nach Paris. Das Leben könnte so schön sein. Doch am Himmel zeichnen sich dunkle Wolken ab. Der Krieg beginnt. Die Deutschen haben Frankreich besetzt und die Lebensbedingungen werden immer schwieriger. Auch Rubys Ehe entwickelt sich negativ. Marcel hat Geheimnisse vor ihr. Einziger Halt in dieser schwierigen Zeit ist die Nachbarstochter Charlotte. Als Marcel stirbt, bricht für Ruby eine Welt zusammen. Doch dann steht eines Tages ein junger Mann vor ihrer Tür. Diese Begegnung verändert ihr ganzes Leben.... Wow! Kann ich da nur sagen. Schon die ersten Romane von der Autorin waren toll, aber dieser übertrifft sie alle. Noch jetzt habe ich ein Gänsehautfeeling und Tränen in den Augen, wenn ich die Geschichte Revue passieren lasse. Der Prolog hat mich ja schon sehr berührt, aber als ich dann vollkommen in die Geschichte eingetaucht bin, war ich fassungslos. Die Schicksale der Charaktere haben mich zutiefst berührt. Beim Lesen wird einem erst wieder das ganze Ausmaß dieses schrecklichen Weltkrieges bewußt. Die Autorin hat außergewöhnliche Protagonisten geschaffen. Ich sehe die junge fröhliche Ruby vor mir. Ihr Leben in New York und dann in Paris voller Glück. Und wie dieses Glück dann in Leid und Elend umgewandelt wurde. Ich habe großes Respekt vor Ruby, wie sie in dieser schwiergen Zeit alles gemeistert hat und ihre Mitmenschen nicht aus den Augen verloren hat. Gerne hätte ich sie mal in den Arm genommen. Interssant war auch die Geschichte Frankreichs, der Kampf der Menschen gegen das Unrecht. Kopfschüttelnd habe ich manche Seiten gelesen und war total ergriffen. Und dann spielt auch die Liebe in Rubys Leben eine Rolle. Und hier kommen soviel Emotionen ins Spiel, die manchmal greifbar waren und die mich wirklich zu Tränen gerührt haben. Auch das überraschende Ende des Buches hat mich total berührt (Taschentuchalarm). Das Cover passt zu diesem Traumbuch. Für mich ein absoluter Bestseller ein Lesehighlight der Extraklasse. Pures Lesevergnügen von der ersten bis zur letzten Seite. Selbstverständlich vergebe ich für diese berührende Lektüre 5 Sterne und freue mich jetzt schon auf das nächste Buch der Autorin.

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Die Amerikanerin Ruby verliebt sich 1939 in den Franzosen Marcel, heiratet ihn und zieht mit ihm nach Paris. Während sie in den USA von den Schrecken des 2. Weltkriegs noch nicht so viel mitbekommen hat, ist dieser in Paris sehr viel näher. Die Deutschen besetzen Frankreich und sind auch in Paris sehr präsent. Die Judenverfolgung beginnt auch in Paris. Rubys Ehe mit Marcel verläuft nicht sehr harmonisch, denn Marcel ist oft unterwegs und scheint etwas vor Ruby zu verbergen. Eine zufällige Begegnung mit Charlotte, der jungen Tochter der jüdischen Nachbarfamilie, begründet eine neue Freundschaft für Ruby. Charlotte und ihre Eltern sind es auch, die Ruby bei einem Schicksalsschlag zur Seite stehen. Wenig später schlägt das Schicksal erneut zu, denn Marcel kommt ums Leben. Rubys Welt bricht zusammen, aber sie denkt nicht daran, zurück in die USA zu gehen. Sie bleibt in Paris und ist fest entschlossen, zu helfen, wo sie nur kann. Sie schließt sich der Résistance an, versteckt alliierte Piloten und verhilft ihnen zur Flucht zurück in deren Heimat. Unterstützung erfährt sie immer durch Charlotte, die ihre engste Freundin und Vertraute wird. Als Charlottes Eltern deportiert werden, zieht Charlotte bei Ruby ein. Als Ruby eines Tages den britischen Piloten Thomas mehrere Tage versteckt, verlieben sich die beiden ineinander und Ruby findet noch einmal die große Liebe. Sie kann Thomas zur Flucht verhelfen und beide hoffen auf ein Wiedersehen und eine Chance für ihre Liebe. Kristin Harmel hat erneut einen sehr gefühlvollen und emotionalen Roman vorgelegt, der mich völlig gefangen genommen hat. Rubys Geschichte ist tragisch, oft traurig aber ständig voller Hoffnung. Mit Ruby hat die Autorin eine wirklich tolle Protagonistin geschaffen, die ich von Anfang an sehr mochte. Sie ist mutig und lässt sich nicht unterkriegen. Selbst als die Zeiten immer schwerer werden, das Essen knapp wird und die Schrecken des Krieges überall sind, gibt Ruby nicht auf und setzt sich selbst unter größten Risiken für die gute Sache ein. Die Liebe und ihre Hoffnung auf ein Wiedersehen mit Thomas geben ihr ungeahnte Kraft. Auch Charlotte fand ich ganz wunderbar gezeichnet. Ihre Entwicklung vom „kleinen Mädchen“ zur selbstbewussten jungen Frau geht, resultierend durch den Krieg, schneller als normal, aber ist dabei glaubhaft und nachvollziehbar. Auch Charlotte wird immer noch von der Hoffnung getragen, ihre Eltern eines Tages wiederzusehen. Dieser Roman hat mich mit seinem einfühlsamen Schreibstil tief in diese schreckliche Kriegszeit eintauchen und das Schicksal der Menschen erleben lassen. Ich habe mit Ruby und auch mit Charlotte gelitten, gebangt und gehofft. Kristin Harmel versteht es ganz hervorragend, die Emotionen ihrer Figuren zum Leser zu transportieren. Daher hat mich die Geschichte sehr berührt, bewegt und so gefesselt, dass ich das Buch in kürzester Zeit durchgelesen hatte. Kristin Harmel hat wieder einmal mein Herz berührt und diese emotionale Geschichte mit viel Tiefgang wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Für mich ist das Buch ein Lesehighlight! Fazit: 5 von 5 Sternen

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Eine wunderschöne Geschichte!

Von: Magnificent Meiky

05.11.2018

Kristin Harmel begeistert mich seit ihrem ersten Buch mit ihren auf tragische Weise mitreißenden Geschichten. Ihre Bücher gehen einem unter die Haut und aus diesem Grund war ich schon voller Vorfreude auf ihr neustes Werk „Ein Ort für unsere Träume“. Den Klappentext lesen musste ich gar nicht, denn ich wusste, dass auch dieses Buch wieder vor Emotionen und geschichtlichem Drama strotzen wird. Und ich wurde sicherlich nicht enttäuscht! In „Ein Ort für unsere Träume“ ist, wie auch schon in „Heute fängt der Himmel an“ und „Solange am Himmel Sterne stehen“, der Zweite Weltkrieg der Aufhänger der Geschichte. Doch es sind nicht die Machthungrigen im Fokus der Geschichte, sondern eine Amerikanerin, die sich von den Widrigkeiten des Krieges nicht unterkriegen lässt. Diese Geschichte über Verlust, Liebe und Hoffnung lässt sicherlich keinen kalt! Für ihre große Liebe Marcel verlässt Ruby ihre geliebten Eltern in Amerika und zieht mit ihm nach Paris. Rubys Vater ist aufgrund der Unruhen in Europa wenig begeistert von der Idee, doch er lässt seine Tochter ziehen. Dieser Schritt jedoch soll ihr gesamtes Leben verändern. Kurz nach ihrer Einreise beginnt der Zweite Weltkrieg und stellt das Leben in Paris auf den Kopf. Doch Ruby ist keine Frau, die sich unterkriegen lässt. Ruby kämpft für sich, ihre Liebe und all diejenigen, die in diesem Krieg ihre Hilfe brauchen. Als Teil eines Untergrundnetzwerkes bietet Ruby verletzten und gestrandeten Soldaten hinter dem Rücken der Deutschen Zuflucht. Doch dabei schwebt sie selbst ständig in Gefahr. Kristin Harmel konnte mir die Gefühle der Protagonisten in „Ein Ort für unsere Träume“ lebhaft vermitteln. Ihre Beschreibungen führten dazu, dass ich mich während des Lesens mit Ruby und ihrer Freundin Charlotte auf den Straßen Paris wiedergefunden habe. Die vorherrschende Angst und Trauer waren genauso spürbar, wie die Hoffnung und der Kampfwille von Ruby. Diese Geschichte berührt den Leser tief im Inneren und lässt ihn zahlreiche Emotionen durchleben. Dank ihres leichten und flüssigen Schreibstils und der spannenden Geschichte sind die Seiten für mich geradezu verflogen. Auch „Ein Ort für unsere Träume“ ist ein Buch der Autorin, das mich nachdenklich und traurig zurücklässt. Ich kann nur vermuten, wie es den Menschen während des Zweiten Weltkrieges wirklich ging, aber schon die Tragik, die Kristin Harmel durch ihre Geschichten vermittelt, nimmt mich als Leser sehr mit. Kristin Harmel ist eine Autorin, die nicht zimperlich mit ihren Charakteren umgeht, und so ließ mich auch „Ein Ort für unsere Träume“ mit diesem beklemmenden Gefühl zurück, dass ich mir von einer emotionalen Geschichte erhoffe. Fans von historischen Romanen kommen hier sicherlich genauso auf ihre Kosten wie Freunde emotionaler Romane.

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Ein Ort für unsere Träume ist nicht das erste Buch von Kristin Harmel, was ich von ihr gelesen habe. Es ist aber seit langen wieder eine Erzählung gewesen, die mich bereits von der ersten Seite an vollends verzaubern konnte... Kristin Harmel versteht es, auch in diesem Buch wieder, den Lesern mit ihren gefühlvollen Worten zu begeistern und den Protagonisten mit ihren Worten Leben einzuhauchen. Allen voran sei hier die junge Amerikanerin Ruby zu nennen, die der Liebe wegen nach Paris zog. Hier lernt sie Familie Deckers kennen, die jüdischen Ursprungs sind, und freundet sich mit deren Tochter Charlotte an. Ich war mir ganz am Anfang nicht sicher, ob die Autorin den großen Altersunterschied der 14 jährigen Charlotte und Ruby hinbekommen würde aber sie meistert dies zauberhaft und verleiht Charlotte zwar ein kindliches aber dennoch schon sehr erwachsenes Wesen, was auch aus den harten Kriegsjahren resultiert. Im Buch erlebt man förmlich mit, wie beide heranreifen und sich ihren schwierigen Aufgaben stellen. Beim Lesen habe ich die unterschiedlichsten Gefühle durchlitten. Von Freude, Enttäuschung, bis zu all dem Leid, was den Menschen in der damaligen Zeit wiederfahren ist. Es ist kaum vorstellbar, wie grausam Menschen zueinander sein konnten. Auch gab es in mir immer wieder den Gedanken, ob Ruby und Charlotte unentdeckt bleiben, und dem Gefühl der Hoffnung im Herzen, dass es für beide ein Happy End geben könnte. Auch wenn die Geschichte einen ganz anderen Verlauf nehmen wird, als angenommen, fügt sich doch alles zu einem Bild zusammen, was die Erzählung abrundet. Besonders schön ist auch, dass dem Cover eine weitaus größere Betrachtung zukommt, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Die Mohnblüten werden immer wieder im Buch erwähnt und in die Handlung eingebunden. Nachdem ich das Buch weggelegt hatte, habe ich es also mit ganz anderen Augen betrachtet. Fazit: Kristin Harmel hat es auch mit diesem Werk wieder einmal geschafft, mein Herz zu berühren. Eine gefühlvolle Geschichte, mit Tiefgang und dem immer unterschwelligen Gefühl der Hoffnung im Herzen. Eine wunderschöne Geschichte, der ich gerne 5 Sterne gebe.

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