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Rezensionen zu
Im Zeichen des Raben

Ed McDonald

Schwarzschwinge (1)

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€ 16,00 [D] inkl. MwSt. | € 16,50 [A] | CHF 22,90* (* empf. VK-Preis)

Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist schön düster und schaurig. Passt hervorragend zur Geschichte. Man wird nichtsahnend direkt in die Geschehnisse geworfen, die düstere Atmosphäre kommt durch den Sprecher zum leben. Der Sprecher, Josef Vossenkuhl, zieht einen gleich magisch an und man ist wie gefesselt von der Stimme. Die Charaktere werden großartig dargestellt und trotz den vielen verschiedenen Namen kam ich super zurecht. Wir begleiten einen groben, düsteren Antihelden durch eine finstere Fantasywelt. Die Welt ist grandios und so vielschichtig, voller dunkler Wesen. Die Spannung war geradezu durch das Hörbuch zu spüren und das Abenteuer bleibt rasant. Ich bin begeistert von der Welt, den Antihelden und der ganzen Finsternis. Ich freue mich unglaublich auf Band 2, da Band 1 wirklich dramatisch endet. Eine großartige, düstere Geschichte in einer finsteren, magischen Welt.

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Ich war gespannt auf Im Zeichen des Raben seit ich gesehen habe, dass er mit Mark Lawrence verglichen wird, einem meiner absoluten Lieblingsautoren! Und spoiler: Ich wurde nicht enttäuscht! Das ganze Buch ist sehr düster, brutal und unbarmherzig. Und absolut fantastisch! Es ist ein beeindruckendes Debüt und macht definitiv gespannt auf was wir noch von Ed McDonald erwarten können. Sein Schreibstil passte perfekt zu der Geschichte, hat einen gefangen genommen und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Er trägt einen durch die Handlung und man ist mitten drin. Von der ersten Seite an wusste ich, dass mir dieses Buch besonders gefallen würde. Ryhalt Galharrow, der Hauptcharakter, war einfach fantastisch und mir direkt sehr sympathisch. Seine düstere Art hat mich direkt in seinen Bann gezogen und ich habe mit ihm mitgefiebert (mehr als er selbst wahrscheinlich!) Er ist Hauptmann der Schwarzschwingen, einer Gruppe von Söldnern(?) die Aufträge ausführen, die sie oft ins sogannte Elend führt; einer magieverseuchten Gegend in der man nicht lange freiwillig verweilt und sich danach erstmal von den Auswirkungen erholen muss. Die Welt die Ed Mc Donald hier erschafften ist, ist auf der Schwelle eines neuen Krieges. Und die Menschen sind hier stark im Nachteil, sie kämpfen gegen Götter (oder gottgleiche Wesen) die in anderen Dimensionen denken und nur darauf warten, dass die Maschine die den Menschen das überleben sichert, versagt. Ryhalt steckt mittendrin, da er eine Art Boss hat, der ihm Aufträge gibt, wie zum Beispiel den, seine Jugendliebe zu retten. Die Nebenfiguren sind alle genauso gut ausgearbeitet, besonders und authentisch wie Ryhalt selbst und man konnte sehen, warum sie mit Ryhalt befreundet sind bzw ihm vertrauen und folgen obwohl sie alle anders sind und ihre eigenen Probleme haben. Ich habe sie alle ins Herz geschlossen und wurde sehr nervös wenn sie in gefährliche Situationen kamen. Je mehr man über sie, und über Ryhalt, erfahren hat, desto lieber mochte ich diese rauen Charaktere. Die Gespräche die sie miteinander geführt haben waren super interessant und ich fand es toll wie sie miteinander umgegangen sind. Es passte irgendwie perfekt zu der Welt in der sie leben. Es wirkte alles so natürlich. Ryhalt ist, wie auch die anderen Mitglieder seiner Truppe, kein Held und auch nicht unfehlbar. Er leidet unter seiner Vergangenheit, ist ein Trinker (auch wenn er immer Rechtfertigungen dafür findet), aber auch ein sehr guter Kämpfer. Er will aber auch eigentlich kein Held sein, und erinnert uns regelmäßig daran, dass er die Sachen die er tut für Geld tut. Aber all das, und sein schwarzer trockener Humor, machen ihn so sympatisch. Nenn kann es in all dem mit ihm aufnehmen und die Freundschaft der beiden habe ich geliebt! Besonders als Nenn ihm einmal alles vorgekotzt hat, was sie manchmal von ihm hält und was seine Fehler sind und er ihr einfach zugehört und angenommen hat. Sie und ich haben das beide sehr geschätzt. Auch die Handlung hat mir extrem gut gefallen. Alles hat in sich Sinn ergeben und ich wurde mehrmals überrascht. Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen, weil ich einfach wissen musste, wie es wohl weitergeht! Die Welt und das Magiesystem sind beide wirklich gut ausgearbeitet und sehr spannend. Es gibt die Könige aus der Tiefe, die Namenlosen (große Zauberer) Lichtspinner und sie alle hängen irgendwie zusammen. Es gibt viele Intrigen und Korruption, und Ryhalt, der eigentlich gar nichts mehr mit Politik zu tun haben wollte, steckt nun doch wieder drin. Das Einzige was ich eventuell kritisieren würde, war wie viel Raum Ryhalt's Obsession mit Ezabeth, der begabten Lichtspinnerin und seiner Jugendliebe, eingenommen hat. Es hat durchaus gepasst und hat auch vieles in der Geschichte erst ins Rollen gebracht, aber ich fand die anderen Elemente noch etwas besser. Aber das ist wahrscheinlich einfach eine persönliche Präferenz. Das Ende passte auch super. Es war in sich stimmig und hat trotzdem noch einige Fragen offen gelassen bzw aufgeworfen. Ich bin schon sehr gespannt auf Band zwei und kann es kaum erwarten Ryhalt wiederzusehen! Ich kann das Buch nur empfehlen, ich fand es wirklich fantastisch (trotz sehr hoher Erwartungen)!

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Die Welt von Ryhalt ist düster und brutal - getreu der Regel: Fressen und gefressen werden. Er ist hart und abgebrüht geworden in all den Jahren, in denen er nun eine Schwarzschwinge ist und einem der Namenlosen, jenen mysteriösen und machtvollen Herrschern, dient. Zunächst erscheint er unsympathisch: zu unflätig, zu gewaltbereit, zu abgestumpft. Er ist kein klassischer Sympathieträger, kein Frauenschwarm und kein Prinz. Ryhalt ist der typische Anti-Held: ein Söldner, dessen Treue sich an der Höhe des Kopfgeldes, das man ihm zahlt, bemisst. Aber je weiter die Geschichte voranschreitet, umso mehr beginnt man Ryhalt zu verstehen. Erkennt seine Motivation und erfährt seine (traurige) Geschichte. Er ist vergleichbar mit Geralt von Riva, dem Hexer aus der gleichnamigen Fantasyreihe von Andrzej Sapkowski. Beide sind sie Männer, die das Leben das sie führen, mehr prägt, als ihre Vergangenheit. Neben Ryhalt finden wir fast schon klassisches Fantasy-Personal vor: eine mächtige und rebellische Prinzessin, einen umwerfend attraktiven Prinzen, unbezwingbare dunkle Könige, Magier und Monster. Besonders von Monstern wimmelt es geradezu im Roman: Das Elend, eine wüste Ödnis im Zentrum des Kontinents, bringt sie hervor. Keinem davon möchte man begegnen. Die Protagonisten sind vielschichtig herausgearbeitet; sie entwickeln sich und bleiben nicht oberflächlich. Deutlich zeigt der Roman an ihnen auf, dass nach furchtbaren Erlebnissen niemand bleibt, wie er war - äußerst realitätsnah: Die Prinzessin ist entstellt und der Prinz büßt seine Schönheit und Grazie ein, nachdem er mehr Schrecken erlebt hat, als ein Mensch in seinem Leben ertragen kann. Die Welt, in der Ryhalt sich bewegt, ist vergleichsweise klein und weniger detailliert, als man es sich in anderen Fantasyromanen vielleicht gewünscht hätte. Dafür ist sie ungleich brutaler, lebensfeindlicher und düsterer, sodass der Leser fast schon froh darüber ist, nur kleine Ausschnitte daraus kennenzulernen. Die ganze Atmosphäre ist bedrückend, aber gleichzeitig entwickelt der Schreibstil, der perfekt zum Setting passt, einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Das Ende ist unerwartet, aber irgendwie erleichternd. Die Parallelen mit dem "Hexer" sind nicht ganz von der Hand zu weisen, aber dennoch legt McDonald hier ein überaus überzeugendes Fantasy-Debüt vor, dass sicher nicht jedem gefallen wird, aber einen ganz eigenen Reiz hat. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band, Der Schrei des Raben, der am 16. Dezember erscheinen wird.

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-- Meine Meinung: -- Ich finde den Schreibstil von Ed McDonald ja besonders. Irgendwie hatte sein Schreibstil etwas, was ich so noch nicht hatte und ich kann es einfach nicht beschreiben aber es ist da. Mir hat es gefallen wie Ed McDonald mit seinen Worten fesselt und mich vollkommen eingenommen hat, denn er weiß genau was er tun muss! Auch muss ich sagen, dass ich den Schreibstil einfach richtig genial fand, da er mich sofort gefangen genommen hat und mich erst wieder los gelassen hat als ich am Ende angekommen bin. Ed's Stil ist leicht zu lesen gewesen und je weiter ich im Buch kam, desto fesselnder und spannender wurde der Stil auch. Für mich war der Schreibstil einfach richtig toll und ich freue mich auch schon auf die weiteren Teile um in diesem Stil wieder zu versinken. Wir lernen Ryhalt als Protagonisten der Schwarzschwingen kennen und was soll ich zu diesem Kerl nur sagen? Ryhalt war mir von Anfang an sympathisch, da er einen dunklen und düsteren Charakter hat, was ich so ja echt nicht mag aber hier passte es einfach wie die Faust aufs Auge. Auch war Ryhalt einfach richtig genial gezeichnet und je mehr man über ihn erfahren hat um so näher kam man ihm und so war es, dass ich ihn sehr schnell in mein Herz geschlossen habe. Auch sämtliche Nebenfiguren wurden vom Autor einfach richtig genial gezeichnet und ich hatte das Gefühl, dass jeder einzelne von ihnen einen Charakterzug erhalten hat, der ihn zu etwas Besonderem macht. Also kann man sagen, dass Ed's Figuren einfach wunderbar waren und jeder etwas an sich hat, dass ihn sympathisch und vor allem authentisch gemacht hat. Betrachte ich die Story nun nach beenden des Buches, dann muss ich sagen das ich sie einfach genossen habe. Die Story war einfach sehr gut ausgearbeitet und ich merkte auch schnell, nach ca. 100 Seiten, dass Ed McDonald hier eine Fantasy Story erschaffen hat, die einfach süchtig macht. Ed McDonald baute für mich die Story so auf, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen, denn er baute seine Twists in die Story so ein, dass man einfach weiterlesen MUSSTE. Auch die Storyline war einfach klar, deutlich und sehr gut gebaut und in die gesamte Story eingebaut. Nun die Handlung. Bei der Handlung hatte ich ja sehr große Erwartungen, denn der Klappentext versprach hier einfach was großes und geniales und dies wurde einfach genau getroffen. Die Handlung war strukturiert, klar und deutlich aufgebaut und ich war einfach von der ersten Seite an in dieser Handlung gefangen und erlebte diese mit. Ed McDonald wusste auch sehr genau wo er in der Handlung die Spannungspunkte einbringen muss um mich an die Handlung zu fesseln. Auch die Handlungsstränge waren klar und deutlich erkennbar, was mir am Ende sehr gut gefallen hat. -- Mein Fazit: -- Abschließend muss ich sagen, dass Im Zeichen des Raben ein sehr gelungener Auftakt bildet, der beinahe ein Highlight wurde, aber der Funke ist noch nicht übergesprungen. Ed's Schreibstil, seine Charaktere, seine Story und auch die Handlung die er erschaffen hat waren einfach unglaublich toll und sehr gut struturiert. Dieser Auftakt war fesselnd, einnehmend und so voller Wendungen, die ich so gar nicht kommen sehen habe. Deshalb gibt es von mir 5 von 5, da es einfach ein Buch ist, welches ich sehr gerne gelesen habe.

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Wow!

Von: buchverliebt

16.01.2019

Düster, düsterer, Schwarzschwinge. Ich wusste bei dieser Geschichte absolut nicht, was mich erwarten wird und so stürzte ich kopfüber in eine düstere Welt voller Magie, Zauberer und selbsternannter Götter. Wir begleiten den Hauptmann Galharrow in einer Gegend bestehend aus Kolonien und dem Magieverwüsteten Elend voller Kreaturen und Albträume. Es herrscht ein alter, finsterer Krieg in dem die Menschen als Fußsoldaten der mächtigsten agieren und gerne auch als Kollateralschaden abgehakt werden. Niemand ist sich seiner Unwichtigkeit so sehr bewusst wie Ryhalt Galharrow, der gemeinsam mit seinen Söldnern - ein Trupp aus loyalen Nichtsnutzen - die dreckigsten Geschäfte erledigt. Zur Veranschaulichung der wichtigsten Schauplätze ist in dem Buch eine Karte hinterlegt, welche mir sehr gut gefallen hat um mich in der Geschichte einfacher zu orientieren und zu wissen wie weit unsere Helden nun von der ein oder anderen Station entfernt sind. Aber insgesamt ist die Geschichte nicht sonderlich unübersichtlich, denn Ed McDonald schafft es trotz rasanter Hetzjagden, Fluchten und Kämpfen immer den Leser gekonnt durch die Geschichte zu führen. Jedoch erwartet uns hier kein eitler Sonnenschein, denn diese Welt ist unglaublich düster und dramatisch. Mir gefiel dieser Weltenbau sehr gut, denn nicht umsonst lese ich eine solche Fantasygeschichte. Es ist zwar eine zarte - vor allem vergangene - Liebesgeschichte vorhanden, aber diese steht sehr weit im Hintergrund, wenn sie auch Ryhalt Galharrows handeln sehr stark beeinflusst. Die magischen Komponenten in der Geschichte sickern zunächst sehr langsam ein, doch sind sie immer vorhanden. Der Leser muss nur die Augen offen halten. Alleine das Gebiet des Elends ist vom Himmel bis zum letzten krümel Staub reinste magieverseuchte Substanz. Hinzu kommt das Lichtweben, was genau das ist wonach es klingt. Einige Menschen sind entsprechend begabt Mondlicht zu weben und zu speichern um daraus eine Energiequelle zu liefern, welche auf vielfältige Weise eingesetzt wird. Aber auch die selbsternannten Götter der Tiefe und die mächtigen Zauberer spielen eine übergeordnete Rolle, jedoch ohne sich in den Vordergrund zu drängen und eben dies macht die Genialität der Geschichte aus. Zwischen Albträumen - ich war so entsetzt über einige Kreaturen des Elends und des Feindes - und Dunkelheit schafft es der Autor doch auch noch einen besonderen Humor einzuflechten und so ist das was unser "Held", der Hauptmann Ryhalt Galharrow, sagt oder denkt oftmals von einem wunderbaren schwarzen Humor begleitet. Wenn er sich mal wieder über die "Scheißzauberer!" aufregt zum Beispiel. Dass der Leser trotz aller Grausamkeit in der Geschichte also doch noch was zum Grinsen bekommt ist unglaublich erleichternd und auch einzigartig gut geschrieben. Düster, furchtbar und furchtbar unterhaltsam. Was soll ich sagen: Der Hauptmann trifft mit seinen Aussagen eben genau meinen Humor und Ed McDonald schafft hier eine ziemlich interessante Geschichte. Wir arbeiten uns Schritt für Schritt durch die Geschichte und ich hatte zwar zu Beginn etwas Angst, dass diese zu verwirrend werden würde, doch so ist das überhaupt nicht. Hier werden nicht hunderte Fäden zu einer Geschichte zusammengeführt, es ist vielmehr wie die Arbeit an einem Webstuhl. Nach und nach wird das Bild klarer. Ich bin begeistert von der sehr, sehr guten Erzählweise und dem unglaublich perfekt passenden Titel.

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Eigentlich kenne ich meine Helden als adrette, wenn auch oft ein wenig abgerissene Männer die geradeso über die Runden kommen. In diesem Buch habe ich einen ganz anderen Typ kennengelernt. Den sogenannten Antihelden. Das ist einer, der dem Ganzen noch eines daraufsetzt. Und ganz genau das tut Schwarzschwingen Hauptmann Galharrow auch. Er ist ein Säufer und auch sonst eher ein Rauhbein als ein Frauenheld. Schön ist er zwar nicht, aber er hat das Herz dennoch am rechten Fleck und für seine Kameraden ist er da. Ich weis nicht ob es jetzt das war, oder die Tatsache das dieser raue Kerl in einer noch schlimmeren Welt lebt und sein bestes tut um darin zu überleben, aber ich bin nach wenigen Seiten schon ein großer Fan von ihm geworden. Er ist nämlich trotz seines Handicaps ein toller Bursche der sich allen Herausforderungen stellt. Seine Auftreten und seine Sprüche sind nicht immer so wie man es erwartet, aber das hat mir gut gefallen.In seiner Welt ist es ohnehin besser abgehärtet zu sein, denn die Gegner sind nicht gerade ohne. Da wären zum Beispiel die Kindlinge, Wesen die wie Kinder aussehen aber grausame übermenschliche Kräfte besitzen. Diese und noch einige andere machen es unserem Helden schwer seine Aufgaben zu bewältigen. Charaktere Wie schon erwähnt ist unser Held dieses mal ein Antiheld. Er ist mir aber trotzdem ans Herz gewachsen, denn er ist auch mutig, kämpft für seine Ziele und im zwischenmenschlichen Bereich was die Liebe angeht, unsicher. Für seine Freunde ist er da und kämpft verbissen. Ein wenig hat mich der ständige Griff zur Flasche anfangs gestört, aber dann ging es. Ezabeth ist eine sogenannte “Lichtspinnerin”, die eine ganz besondere Art der Magier zu wirken im Stande ist. Sie und Ryhalt Galharrow verbindet eine gemeinsame Kindheitserinnerung. Und dann hätten wir noch Kameradin Nenn, die sich zwar rau gibt aber die ihr eigentlich gutes Herz nicht besonders gut verstecken kann. Das merkt man beim Lesen, wenn man gut aufpasst. Ich mochte sie auf Anhieb, sie bringt neben ihrer frechen Klappe noch eine gute Portion Kampfgeist mit. Setting In dieser Welt würde ich persönlich nicht wohnen wollen. Es wirkt als wäre alles Gute daraus verschwunden, alle Freude und Hoffnung gleich dazu und der Himmel trägt eine “Wunde” die zeigt, das alles wie man es einmal kannte nicht mehr ist. Teilweise wirkt die Welt unserer Helden trostlos und ungastlich, schmutzig und verderbt und die zahlreichen Angriffe der Feinde machen es für die wenigen Menschen die noch Hoffnung haben, nicht leichter. Hier tappen keine Elfen durch bildschöne Landschaften, hier sieht sich der Leser eher mit dem Ende konfrontiert. Auch wenn es mal nicht der gewohnte Held ist den ich erwartet habe, so bin ich doch total überrascht wie sehr mich dieses Buch und die Charaktere fesseln konnten. Die Handlung war für mich durchweg spannend und ich habe richtig mitgefiebert. Es gibt nicht nur ungewöhnliche Figuren, sondern auch eine Menge Wendungen die man so nicht gleich kommen sieht. Verrat gehört auch dazu und sogar Humor blitzt an einigen Stellen auf. Die Feinde wirken stark und unaufhaltsam, was der Geschichte viel Spannung verleiht.Ich für meinen Teil bin richtig begeistert und brenne schon auf den nächsten Teil der Reihe. Für alle die mal eine etwas düstere Fantasy lesen möchten, ist das hier sicher eine Überlegung Wert.

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Ein wirklich fantastisches Fantasy-Debüt, welches mich in seinen Bann gezogen hat. Ich habe schon wirklich viel über dieses wunderbare Buch gehört, weshalb ich es dann auch unbedingt lesen musste. Auch das Cover ist ein Highlight und hat mir auf Anhieb gut gefallen. Den Schreibstil des Autors Ed McDonald muss man wirklich mögen. Er benutzt einige vulgäre Wörter, die meiner Meinung nach der Geschichte Authentizität verleihen. Denn es handelt sich hier um eine gewaltige Geschichte, in der es um Kriege, Macht und Götter geht. Dieses Buch ist also wirklich nicht für jeden gedacht und man sollte gut abwägen, ob sie etwas für einen ist. Mir jedenfalls hat sie sehr zugesagt, da sie wirklich authentisch ist und der Autor Ed McDonald eine fantastische Idee gut umgesetzt hat. Ich muss sagen, dass hier also wirklich viele Faktoren zusammenkommen. Denn ein Ereignis jagt das nächste und an Ideenreichtum hat es dem Autor definitiv nicht gefehlt. Jedenfalls ist die Geschichte von Anfang an spannend, auch wenn ich erst in diese finden musste. Es war zwar nicht ganz leicht, direkt einen Draht zum Buch aufzubauen, es ist mir aber nach ein paar Seiten dann doch gelungen. Wenn ich dieses Buch mit einem Wort beschreiben müsste, würde ich wohl abgefahren wählen. Sie ist nämlich wirklich abgefahren verrückt, aber durchaus gut durchdacht. Die Welt, in der Ryhalt Galharrow lebt, ist zutiefst verstörend und kaputt. Durch den bildlichen und detailreichen Schreibstil des Autors konnte ich mir diese sehr gut vorstellen. Auch, weshalb Ryhalt so ist, wie er hier ist. Diese Welt mag ein Grund für seine vulgäre Aussprache sein. Doch auch Gewalt steht ganz oben an der Tagesordnung. Es lassen sich einige schreckliche Ereignisse finden. Ryhalt Galharrow als Protagonist hat mir sehr gut gefallen. Er wirkt eben durch seine Aussprache sehr authentisch für die Welt, in der er lebt. Irgendwie muss er sich durchsetzen und verhält sich deshalb oftmals gewalttätig und verstörend. Für seine Jugendliebe, die ebenfalls einen sehr interessanten Charakter aufweist, möchte er sich bessern. Dabei enttarnen sie beide wirklich magische Dinge und begeben sich auf eine gefährliche Reise. Zum Ende hin nimmt die Geschichte noch mehr Fahrt auf und es passiert noch einmal richtig viel, sodass ich dieses förmlich verschlungen habe. Hier konnte ich keine Pause mehr einlegen und musste das Buch beenden. Fazit Es handelt sich bei diesem Buch um eine durchaus ideenreiche und gut durchdachte Geschichte. Zwar lassen sich einige vulgäre Wörter finden, diese verleihen ihr aber nur entsprechende Authentizität. Wer also eine Geschichte über Götter, Magie, Krieg und Macht lesen möchte, ist mit diesem Buch gut bedient. Mir jedenfalls hat es sehr gut gefallen und mich gut unterhalten.

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