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Rezensionen zu
Perfect Girlfriend - Du kannst ihr nicht entkommen

Karen Hamilton

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Schreibstil In letzter Zeit konnten mich ja so einige Psychothriller rundum begeistern und nun gesellt sich auch noch ein weiterer dazu: "Perfect Girlfriend" von Karen Hamilton ist die Geschichte einer verlorenen Frau, die einen Mann für ewig an sich binden will. Dass sie dabei sich selbst verliert und einer "Perfektion" anstrebt, die in Wahrheit nur eine Illusion ist, scheint sie überhaupt nicht zu merken. Ich finde es großartig, welch frischer Wind momentan im Bereich der Psychothriller doch aufkommt. Karen Hamilton beschränkt sich hierbei auf eine altbekannte Thematik, schafft es aber meisterhaft, eine Protagonistin zu erschaffen, die ihren eigenen, bösen Weg geht und dabei furchtbar sympathisch wirkt. Ich habe Juliette Price geliebt! Charaktere Juliette Price Juliette Price wurde von ihrem Exfreund auf recht schmerzliche Art un Weise verlassen. Ihm war die Beziehung zu intensiv, zu eng und so verlangt er mehr Freiraum. Darauf lässt sich Juliette dann auch ein, doch heckt bereits einen Plan aus, wie sie ihn ewig an sich binden kann. Schließlich liebt er sie ja, genau wie sie ihn, oder? Nach und nach wird auch Juliettes Vergangenheit aufgerollt. Schon der Prolog deutet an, dass ihre Kindheit ziemlich abrupt zum Stillstand kam. Hier verliert sie nämlich ihren kleinen Bruder und gibt sich selbst dafür die Schuld. Juliette ist eine Soziopathin, die sich selbst in eine Liebe hineinsteigert, die es überhaupt nicht gibt. Zeitgleich hat sie sich in den Kopf gesetzt, auch noch das Leben anderer Menschen zu zerstören und was soll ich sagen? Ich fand Juliette verdammt interessant und muss gestehen, dass ich vollkommen auf ihrer Seite stand. Teilweise habe ich sie beim Lesen sogar angefeuert, auch wenn natürlich auch ein melancholischer Unterton vorhanden ist. Denn eigentlich verdient sie echtes Glück, nicht solch ein erzwungenes! Nate Irgendwann lernt der Leser auch Nate persönlich kennen und was soll ich hier sagen? Er ist der Typ Mann, von dem jede Frau die Finger lassen sollte. Nate will sich nicht binden und am besten keine Verantwortung übernehmen! Was Juliette an ihm fand? Es ist hier wohl die Liebe (oder doch der Hass?) der sie antreibt! Meine Meinung Nach dem Prolog, der bereits eine traurige Kindheitserinnerung aufgreift, lernen wir Juliette kennen, die gerade ein Trainee absolviert, um Flugbegleiterin zu werden. Hoch in der Luft, so denkt sie, wird sie ihren Nate, der als Pilot arbeitet, schon wieder für sich gewinnen können. Mit Juliette gemeinsam tritt der Leser also hier den Weg in eine Zukunft an, die Juliette als perfekt empfindet. Sie verändert sich vollkommen, sowohl äußerlich, als auch vom Charakter, nur damit sie ihren großen Plan, Nate zurückzugewinnen, endlich in die Tat umsetzen kann. Es wird schnell klar, dass die Art der Perfektion, die Juliette hier anstrebt, überhaupt nicht existiert. Sie verliert sich selbst in einem Wahn und gleichzeitig in einer Wunschvorstellung, ja in einem großen Traum, der überhaupt nicht erreichbar zu sein scheint. Sie vergisst nämlich eins: Zur Liebe gehören immer noch zwei Personen. Nach außen verstellt sich Juliette, schließt Freundschaften, die ihr vielleicht von Nutzen sein können, verliert sich innerlich aber komplett. Das empfand ich teilweise als sehr traurig, doch dennoch stand ich beim Lesen auf ihrer Seite. Ich habe mir die ganze Zeit gewünscht, dass es für sie doch irgendwie noch gut ausgehen könnte, ja, das sie endlich das bekommt, was sie verdient. Die Autorin hat hier eine furchtbar sympathische Antiheldin geschaffen, eine Soziopathin, die wenn es sein muss, auch Leben zerstört und über Leichen geht. Der Roman ist hierbei zwar sehr ruhig und auch sehr geradlinig erzählt, besitzt aber viele tolle Spannungsmomente. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so mitgefiebert habe ich mit Juliette! Da unsere Protagonistin als Flugbegleiterin arbeitet, gibt es sehr viele Handlungsorte und vor allem auch sehr viele interessante Einblicke in das Leben der Stewardessen. Hier hat die Autorin auf jeden Fall ihre eigene Berufserfahrung mit eingebracht und auf den Flügen, als auch in den verschiedenen Ländern für Abwechslung gesorgt. Die Geschichte steigert sich bis zum Ende, das dann allerdings vollkommen plötzlich kommt und eigentlich fast alles offen lässt. Ich mag offene Enden sehr gerne, aber hier hätte ich mir tatsächlich doch irgendeine Richtung gewünscht, die zumindest angedeutet wird. Tatsächlich war ich vom Ende hier ein wenig enttäuscht ... Fazit "Perfect Girlfriend - Du weißt, du liebst mich" ist zwar ein ruhig erzählter Psychothriller, dessen Stärke aber eindeutig in der Protagonistin liegt. Das Buch ist hier wohl nicht für jeden Leser geeignet, denn Juliette ist alles andere als die typische 0815-Hauptcharakterin. Um ihre recht eigene Geschichte zu verstehen, muss man wohl selbst leicht verrückt oder halt offen für das Leben einer Soziopathin sein. Ich habe das Buch geliebt und bin damit wohl Beides!

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Rezi

Von: Anta

19.07.2018

Ein wirklich tolles Buch, genaueres folgt

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“Perfect Girlfriend - Du weißt, du liebst mich” von Karen Hamilton ist das herrlich neurotische Spiel einer Frau, die sich mit allen Mitteln für ein altes Unrecht rächen will. Dazu nutzt sie ihre ganze Pfiffigkeit und Intelligenz, wovon sie zum Glück reichlich hat. Zwischendurch fragt man sich zwar, warum sie so viel Energie auf diese alte Sache verwendet und sie nicht z.B. in ihren neuen Job steckt, doch die Antwort auf diese kleine Ungereimtheit lässt nicht auf sich warten. So ist “Perfect Girlfriend” ein bisschen “Misery” (Stephen King) und ein wenig Patricia Highsmith – und dabei neurotisch-spannend bis zum bitteren Ende. Sehr unterhaltsam gelesen von Nora Waldstetten.

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Boshaft und zerstörerisch

Von: Helga Bareuther aus Frankfurt am main

16.07.2018

Spannend, aufregend, grausam. Das schlimme ist, ich habe den Eindruck gewonnen, dass die Schriftstellerin, ihr eigenes Leben nieder schreibt. Ein Buch, das man lesen sollte.

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Inhalt Juliette Price weiß genau, was sie will und wen sie will. Um ihrem Freund Nate nahe zu sein, wird sie Flugbegleiterin bei der Airline, für die er als Pilot arbeitet. Sie sind füreinander bestimmt, da ist Juliette absolut sicher. Dass Nate vor ein paar Monaten mit ihr Schluss gemacht hat, bedeutet nichts. Denn Juliette hat einen Plan, wie sie ihn zurückgewinnen wird. Sie ist die perfekte Freundin, und sie wird ihm zeigen, wie sehr er sie in seinem tiefsten Inneren noch liebt – und wenn er sie dafür erst einmal fürchten lernen muss … (Quelle: randomhouse ) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Juliette will wieder mit Nate zusammen sein und schmiedet den perfekten Plan, um ihn wieder für sich zu gewinnen. Schließlich war von Anfang an klar, das sie ein perfektes Paar sind – ohne Zweifel. Doch Nate sieht es andres und versucht sie wieder aus seinem Leben zu bekommen. Doch er hat die Rechnung ohne Juliette gemacht, die auch vor Mord nicht zurückschreckt, wenn etwas nicht nach ihren Vorstellungen läuft… Juliette ist wirklich die perfekte Stalkerin und geborene Intrigantin – sie spinnt viele kleine Fäden und führt sie nach und nach zusammen. Dafür hat sie wirklich eine gewisse Bewunderung verdient – sie denkt wirklich immer an fast alles. Nate ist der Ex-Freund von Juliette, der etwas Abstand von ihr haben wollte und gleich wieder eine neue Freundin gefunden hat. An Juliette verschwendet er keinen Gedanken mehr, bis sie im Cockpit plötzlich hinter ihm sitzt. Anfangs findet er es klasse sie wiederzusehen, aber ihm wird zurück in England schnell klar, das sie einfach nur krank ist und ihn nicht gehen lassen kann… Ich wusste bis zum Ende nicht, was ich von ihm halten soll, da ich ihm seine nette Fassade nicht abgekauft habe. Er hat auch seine Leichen im Keller, da war ich mir sicher. Amy lernt Juliette während der Ausbildung kennen und die beiden freunden sich an. Sie gehen zusammen essen, feiern und dann ist es plötzlich zu Ende. Für Juliette wird Amy zur Feindin, die einen Denkzettel verpasst bekommen muss. Niemand stellt sich gegen Juliette… Amy macht immer einen netten und sympathischen Eindruck – sie hat einfach nur die Reißleine ergriffen, als sie Juliettes wahres Geschichte erkennt. Bella ist eine alte Bekannte von Juliette – die beiden waren zusammen auf der Schule und Bella hat sich gerne über das andere Mädchen ausgelassen. Außerdem ist sie die Schwester von Nate, den Bella über alles liebt und Juliette nicht an seiner Seite sehen will. Bella ist für Juliette ein Feind, dem Schmerz zugefügt werden muss. Von Bella sieht man eigentlich nur die schlechten Seiten, viel gutes liest man nicht. Sie wird auch immer nur erwähnt, kommt aber selten als Person ins Spiel. Miles ist der zukünftige Ehemann von Bella und Juliette bindet ihn mit in ihr kleines Spiel ein. Er sieht nur die schöne Frau und findet sie toll – doch irgendwann kommt ihm etwas komisch vor und er zieht die Reißleine. Er scheint ein guter Kerl zu sein, der einfach nur auf eine Frau reinfällt, die ihr Handwerk versteht. Wenn man weiß, was Bella ihr angetan hat, kann ich es sogar nachvollziehen, warum Juliette so handelt. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständisschwierigkeiten lesen kann. Jedoch ist der Erzählstil so unterkühlt, sodass man einfach keine Beziehung zu den Charakteren aufbauen kann und nicht „mitfiebert“. Erzählt wird nur aus der Sicht von Juliette, was zwar einen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt gibt, mir aber auf Dauer zu eintönig war. Man hätte vielleicht den Nebencharakteren ab und zu ein Kapitel aus ihrer Sicht erlauben sollen, um noch einen anderen Blickwinkel auf Juliettes Treiben zu haben. Im Klappentext schwingt eine unterschwellige Spannung mit, die mich hat auf die Geschichte freuen lassen. Jedoch war davon im Buch nichts mehr zu spüren. Man begleitete Juliette bei ihren Schachzügen und wie sie sich alles ausdenkt, aber wirklich von den Socken hauen tut mich weder die Handlung noch die Charaktere. Damit möchte ich nicht sagen, dass die Geschichte schlecht geschrieben ist – ganz im Gegenteil – man kann sie wirklich gut weglesen, aber der Inhalt passte halt irgendwie nicht zu meinen Erwartungen. Das Ende gefiel mir ebenfalls nicht sonderlich gut, da es vieles offen lässt – das schreit nach einer Fortsetzung, die ich mir aber nicht antun werde. 🌟🌟,5 Sterne

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Extrem fesselnd aber Ende unbefriedigend

Von: Yvette Samin aus Locarno

21.06.2018

Das Buch ist sehr stark fesselnd und die Charaktere sind lebendig beschrieben. Die Geschichte baut sich immer mehr auf und man arbeitet sich von Kapitel zu Kapitel vor. Das Ende war allerdings dann nicht nach meinem Geschmack [*kein spoiler], was vielleicht daran liegt, dass ich während der Entwicklung schon eine ganz bestimmte Erwartungshaltung aufgebaut habe, die dann aber nicht erfüllt wurde. Dennoch kann ich das Buch uneingeschränkt weiter empfehlen.

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