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Rezensionen zu
Normale Menschen

Sally Rooney

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€ 20,00 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

Nachdem ich Gespräche mit Freunden im letzten Jahr sehr geliebt habe, habe ich mich nun total auf Ihren zweiten Roman gefreut und wurde definitiv nicht enttäuscht! Im Buch geht es um zwei junge Menschen, Marianne und Connell, die als junge Erwachsene damit zu kämpfen haben, ihren Platz in der Welt zu finden. Dabei geben sie sich gegenseitig Halt, schaden einander aber auch immer wieder durch ihr Verhalten. Die beiden tänzeln quasi den gesamten Roman über um einander herum, wobei Anziehung und Abstoßung sich ständig abwechseln. Spannend fand ich vor allem immer wieder, wie die sehr besondere Beziehung der beiden zueinander beschrieben wird und wodurch klar wird, dass beide einfach nicht ohne einander können. Sally Rooney findet dabei erneut Worte und Bilder, die einfach so viel Sinn für mich als Leserin ergeben, dass ich mir während des Lesens immer wieder dachte: "genau so und nicht anders!". Ich mag einfach, wie sie schreibt, da ist die Handlung fast schon egal. Und trotzdem hat mir die Geschichte über Marianne und Connell, die einfach nur normale Menschen sein wollen wirklich gut gefallen!

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Wie unterschiedlich Menschen auch sind, doch können sie nicht von einander lassen. Eine echte Geschichte, welche man selbst auch schon erlebt hat oder haben könnte. Ich habe das Buch verschlungen und freue mich auf weitere Schriftstücke. Modern, ehrlich und einfach echt.

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Rezension ______________ ********Zitat ***** „Er hatte sie lediglich als eine Art privates Experiment benutzt, und ihre Bereitschaft, sich benutzen zu lassen, hatte ihn wahrscheinlich schockiert. „ ______________ Dublin Dort leben Cornelle und Marianne. In dem Buch verfolgen wir ihre eigene ganz persönliche Geschichte Von der Highschool bis ins College. Wie beginnt ihre Geschichte ? Wie verändert sich ihre Beziehung in laufe der Jahre ? Welchen Einfluss hat das Umfeld ? Die Gesellschaft und der Sozialer Status haben ein starken bis prägenden Einfluss auf die beiden und deren gemeinsame Geschichte Wirklich ehrlich und direkt erzählt die Autorin über dieses von außen ungleiche Paar. Die Kapitel sind Zeitsprünge etwa 3-5 Monate. Durch diese Sprünge gibt es keine Lückenfüller, sondern es wird das volle Augenmerk auf Marianne und Cornelle gelegt. Es wird nichts ausgeschmückt oder schön geredet.. nein in Normale Menschen liest man das echte Leben. Charaktere die voller Selbsthass , Unsicherheit und Ängsten sind. Dabei, bricht man es runter suchen Cornell und Marianne auf ihren Weg Anerkennung , Liebe, Zugehörigkeit und Sicherheit. Diese direkte Art des Erzählens war unheimlich angenehm. Ich als Leser hatte das Gefühl schnell voran zu kommen weil einen die Fakten direkt dargelegt werden ohne das groß eine Situation. Ein Buch das unser echtes Leben wieder spiegelt mir all seinen auch nicht schönen Facetten. Ich hab die Geschichte total gern gelesen Und werde nun weiter nach Geschichten dieser Art suchen.

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Neues Lieblingsbuch

Von: Ruth

29.09.2021

Was kann man noch über dieses Buch sagen, dass noch nicht gesagt wurde? Eins der meist gehypten Bookstagram Bücher der letzten Jahre wurde endlich auch von mir gelesen. Und ich muss sagen: ICH VERSTEHE DEN HYPE! Es ist definitiv ein Jahreshighlight für mich. Dies Geschichte handelt von zwei außergewöhnlichen Charakteren, die zu sich zueinander hingezogen fühlen, jedoch Angst haben vor der Liebe. Noch nie habe ich so ausgearbeitete Charaktere in einem Buch gehabt. So tiefgründige und psychologisch perfektionierte. Der Schreibstil war auch unglaublich und man konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Ich weiß echt nicht was ich noch sagen soll, außer: Liest es!!! Normale Menschen: 💚💚💚💚💚/5

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Marianne und Connell gehen auf die gleiche High School. Für ihre Mitschüler sieht es so aus, als würde die beiden nichts verbinden. Marianne, eine Außenseiterin ohne Freunde und Connell, einer der Beliebtesten im ganzen Jahrgang. Doch Connells Mutter putzt in dem Haus von Mariannes Familie. Irgendwann kommen sich die Teenager dann doch näher und beginnen eine aufregende On-Off Beziehung. Die Autorin hat es geschafft, ein für mich eigentlich relativ uninteressantes Thema, so zu verpacken, dass ich den Roman kaum mehr aus den Händen legen wollte. Man taucht tief in die Psyche beider Protagonisten ein und erlebt ihre Entwicklung vom Teenager zum Erwachsenen mit.

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Normale Menschen

Von: Sina L.

03.07.2021

Es handelt sich hier um die sonderbare Liebesgeschichte von Marianne und Connell. Die beiden stammen aus verschiedenen Klassen, Marianne stammt aus einer sehr reichen Familie und Connell aus einer sehr armen Familie. Allerdings ist Marianne nicht nach dem Klischee das beliebte reiche Mädchen, sondern eine starke zurückhaltende Person, ohne Freunde, die keinen Wert auf die Meinung der anderen legt. Connell hingegen ist sehr beliebt, aber auch schüchtern. da Connells Mutter den Haushalt für Mariannes Familie übernimmt, lernen die beiden sich außerhalb der Schule kennen und es entwickeltet sich eine sexuelle Beziehung. Nach der Highschool besuchen die beiden, die selbe Universität, allerdings trennen sich ihre Wege im Laufe der Zeit ein paar Mal. Schlussendlich einen sie aber wieder zusammen. Sally Rooney hat einen sehr speziellen Schreibstil, sie ändert ständig die Erzählperspektive und auch ihre Dialoge sind etwas anders gestaltet, als man es gewohnt ist. Einerseits lässt es den Roman interessant erscheinen, aber manchmal ist es dadurch auch etwas schwer zu folgen. Spoiler- Warnung: Es ist schwer den Roman zu beschreiben. Es ist keine richtige Liebesgeschichte, es gibt kein Happy End , aber man merkt eine Verbundenheit zwischen den Protagonisten. Die Familienverhältnisse von Mariannes Familie sind sehr schwer zu ertragen und ich hätte mir noch eine Erklärung gewünscht, warum die Mutter so reagiert wie sie es tut. Auch zu dem Bruder hätte ich gerne eine Aufklärung gehabt. Es ist wohl klar das er in irgendeiner Form psychisch belastet ist, aber ich hätte gerne noch mehr darüber erfahren, da sein Verhalten schon sehr paradox ist. Die zwischenmenschlichen Beziehungen, die während des Romans auftauchen, sind generell manchmal sehr grotesk und schwer nachvollziehbar. Es fällt mir sehr schwer das Buch zu bewerten, da es manchmal spannend war und mir sehr gut gefallen hat, aber ich es manchmal einfach nur aus er Hand legen wollte. Zusammenfassend möchte ich sagen, dass das Buch sehr paradox und eigen ist, ich kann nicht sagen ob ich es empfehlen würde oder nicht, wobei es mir eigentlich gefallen hat.

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Wie navigieren zwei geschädigte Menschen, die sich nichts sehnlicher wünschen, als „normal“ zu sein, durch die Verwicklungen einer Beziehung? Dieses Buch hat mir das Herz herausgerissen und darauf herumgetrampelt, und das meine ich auf die bestmögliche Weise. Marianne und Connell lernen sich kennen, als seine Mutter die Haushälterin für ihre Familie ist. Mariannes Familie ist wohlhabend, aber sie ist das kluge, streberhafte, unattraktive Mädchen, das in der Schule ein Außenseiter ist, während Connell, ebenfalls klug, der beliebte Sportler ist. Sie gehen eine Beziehung ein, die er geheim halten will. Marianne hat nicht das Gefühl, dass sie mehr als das verdient und akzeptiert daher diese Bedingungen. Die Beziehung hat ihre Höhen und Tiefen und keiner der beiden kann gut mit dem anderen kommunizieren. Es treten Umstände ein, die sie auseinander treiben, aber ihre Wege kreuzen sich im College und sie stellen fest, dass ihre Positionen vertauscht sind. Marianne ist nun das kultivierte, beliebte Mädchen, während Connells niedriger sozioökonomischer Status ihm das Gefühl gibt, nicht würdig zu sein. Er ist nun der Unbeliebte, der Außenseiter. In den folgenden Jahren driften sie in das Leben des jeweils anderen hinein und wieder heraus. Als Leser sind wir eingeweiht in ihre innersten Gedanken und Wünsche, ihre Sehnsüchte und ihren Schmerz. Wir kennen ihre Befindlichkeiten und wissen, wie sie ticken. Wir erfahren Details über ihre Hintergründe und den daraus resultierenden Schmerz und die Verletzung. Manchmal ist der Schaden und der Schmerz einfach zu tief, um sich einem anderen zu offenbaren. Es ist besser, es zu vergraben und zu verleugnen, so zu tun, als ob es einen nicht interessiert, als Abwehrmechanismus. In Wahrheit ist es ihnen sehr wichtig, aber sie fühlen sich der Liebe und Freundlichkeit nicht würdig. Eine solche Person wendet sich oft ungesunden Wegen zu, um mit ihrem Schmerz umzugehen. Als ich einen von Mariannes Bewältigungsmechanismen entdeckte, war das niederschmetternd. Ich mochte die Art und Weise, wie die Autorin diese Charaktere als so fehlerhaft darstellte, aber uns die Informationen gab, die wir brauchten, um sie zu verstehen. Es gibt so viel Schmerz in ihrem jungen Leben, dass es mir das Herz wehtat. Können diese beiden Menschen jemals ihr Glück finden? Nicht nur miteinander, sondern mit dem Leben im Allgemeinen. Mein Herz brach, dann wurde es hoffnungsvoll, und dann brach es wieder. Ich habe den Großteil des Romans in einer Sitzung gelesen. Ich konnte mich nicht losreißen. Der Schreibstil ist großartig und ich bewundere, dass jemand, der so jung ist, einen solchen Einblick in das menschliche Herz hat und auf eine Art und Weise schreiben kann, die eine solche emotionale Wirkung hat. Man beachte, dass es keine Anführungszeichen gibt, was ich normalerweise als nervig und effekthascherisch empfinde, aber in diesem Fall hat es funktioniert und gut funktioniert. Nach ein paar Seiten ist es mir gar nicht mehr aufgefallen. Das Ende… ich kann mir nicht vorstellen, wie es anders hätte enden können. Es ist nicht in einer ordentlichen Schleife verpackt, sondern gibt dem Leser viel zum Nachdenken. Es ist kein Geheimnis, dass Bücher, die tief in die Psyche eines Charakters eindringen, meine Lieblingslektüre sind. Sie liefern all die Emotionen, die eine unvergessliche Lektüre ausmachen. Menschen, die mit unsichtbaren Narben herumlaufen, die ihnen das Gefühl geben, unwürdig und „weniger wert“ zu sein, berühren mich tief. Sally Rooneys „Normale Menschen“ ist nichts weniger als ein wahres Meisterwerk!

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"Eine Geschichte über Faszination und Freundschaft, über Sex, Macht und Liebe" (Inhaltsangabe des Verlags) Connell und Marianne wachsen in einer Kleinstadt im Westen Irlands auf und sind grundverschieden: Connell ist beliebt, Marianne eine Außenseiterin. Trotzdem fühlen sich die beiden zueinander hingezogen, doch sie halten ihre Affäre geheim, und ihre Wege trennen sich eines Tages. Nach der Schule treffen sich Connell und Marianne an der Uni wieder und kommen sich erneut näher, doch ihre Beziehung zueinander wird aufs Neue erschüttert. Ich empfand die Figuren in ‚Normale Menschen‘ anfangs als sehr unsympathisch, so dass ich nicht recht ins Hörbuch hineingekommen bin, zwar immer weiter gehört habe, weil die Geschichte dennoch ganz unterhaltsam war, aber nie wirklich gepackt von der Geschichte um Connell und Marianne war. Im Verlauf hat sich die Geschichte aber doch zu etwas entwickelt, dem ich sehr gerne gelauscht habe, und die on/off-Beziehung wurde durchaus treffend geschildert. Auch finde ich, dass der Roman eine spannende Dynamik entwickelt hat. Der Roman wird ansprechend von Lisa Hrdina gelesen. Letztendlich fand ich ‚Normale Menschen‘ einen netten Roman für zwischendurch, aber keinen großen Wurf und nichts, was mir länger in Erinnerung bleiben wird. Sally Rooney: Normale Menschen. Aus dem Englischen von Zoë Beck. Ungekürzte Lesung mit Lisa Hrdina. der Hörverlag, 2020; 18,95 Euro.

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