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Rezensionen zu
Lass mich los

Jane Corry

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Als die Junge Anwältin Lily Ed heiratet, hoff sie au einen Neuanfang. Sie möchte die Geheimnisse der Vergangeheit hinter sich lassen. Doch als sie ihren ersten wichtigen Fall annimmt, fühlt sie sich merkürdig von ihrem Klienten angezogen. Einem Mann, für den sie bald alles riskiert. Doch ist er wirklich unschuldig? Zunächst ist mir schon mal das Cover ins Auge gestochen, dann hab ich noch den Klappentext zu Gesicht bekommen und für mich war klar, dass muss ich lesen! Soweit so gut, nach den ersten Seiten hat sich auch bereits ein Spannungbogen aufzubauen begonnen, auch den Schreibstil fand ich wirklich gut und angenehm zu lesen. Jane Corry besitzt die wunderbare Gabe, ihre Charaktere wirklich gut zu beschreiben, haucht ihnen damit Leben ein und macht sie für den Leser gut spürbar. Eigenartig war dann allerdings, dass der beschriebene Zusammenfassung im Prinzip in der Mitte des Buches abgehandelt war. Somit hat auch der Spannungbogen schnell wieder abzuflauen begonnen und war für mich nach der Hälfte der Story praktisch nicht mehr existent. Zusätzlich bin ich nicht so der Freund von den raschen Perspektivenwechsel die zusätzlich noch in unterschiedlichen Zeiten spielen. Irgendwie kam mir die Story an manchen Stellen doch schon sehr zerissen und verwirrend vor, da am Schreibstil nicht unbedingt ersichtlich war dass es sich hier um eine andere Zeit handelt. Nach der Hälfte des Buches ist es nun so, dass die Erzählung-(und ja Erzählung trifft es ganz gut denn mit einem rasanten spannungsgeladenen Psychothriller voller scharfsinniger Wendungen hatte ich es hier leider nicht zu tun bestenfalls einer Erzählung um Familiendramen)- dass die Geschichte eigentlich nur noch so dahin plätschert und doch sehr langatmig erscheint. Ich finde es persönlich wirklich total schade, denn die Story wäre wirklich ausbaufähig gewesen, vielleicht ist mir allerdings nach dem lesen des Klappentextes einfach die Fanatsie durchgegangen und hatte deswegen viel mehr erwartet. Von mir gibt es 2 von 5 Sternen- (und den zweiten Stern gibt es aufgrund der äußerst gelungen Caraktere die ganz wunderbar beschrieben waren und mit denen man wirklich gut mitfühlen konnte).

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Das Cover und der Klappentext dieses Psychothrillers haben sofort mein Interesse daran geweckt. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und auch die Grundidee kann überzeugen. Allerdings gibt es besonders in der ersten Hälfte viele langatmige und zähe Stellen, die einfach keine Thriller-Stimmung aufkommen lassen. Ich persönlich würde diesen Roman eher als Krimi mit Dramaelementen bezeichnen, der zwar immer wieder mit ein paar Wendungen daherkommt, wovon jedoch einige durchaus vorhersehbar waren. Das Buch ist in zwei Teile gegliedert und die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Der von Lily, der Anwältin, und aus der von Carla, die im ersten Teil noch ein Kind ist und im zweiten dann selbst angehende Rechtsanwältin. Meiner Meinung nach hätte es dem Buch hierbei gutgetan, wenn man im ersten Teil die Sichtweise von Carla auf ein Minimum reduziert hätte, da fast alles was hier aus ihrer Perspektive erzählt wird, langatmig ist und für den weiteren Verlauf der Geschichte oft nur insofern relevant ist, dass dadurch ihr späteres Handeln etwas verständlicher gemacht werden soll. Die Charaktere von Lily und Carla sind sehr detailreich ausgearbeitet. Aber Sympathie konnte ich nur für Lily entwickeln, da diese eigentlich stets versucht das Richtige zu tun, wenngleich sie auch manchmal vom Weg abkommt. Im Gegenzug dazu konnte ich Carla von Kapitel zu Kapitel weniger leiden, da sie immer egoistischer wurde und jegliche Hilfe die andere ihr zukommen lassen entweder für ihre Zwecke missbraucht oder gedankliche so verdreht hat, dass der Andere für sie zum Bösewicht wird. Die Handlungen an sich wirken gut durchdacht, allerdings fehlt es hier definitiv an Aufregung. Die Spannung die für einen Thriller typisch wäre, will hier auch nicht so richtig aufkommen da sich dafür alles zu langsam entwickelt. Erst ungefähr auf den letzten 80 Seiten wird es wieder interessant. Dies finde ich sehr schade, da das Buch eigentlich recht rasant beginnt. Insgesamt finde ich den Klappentext genauso wenig passend wie die Kategorisierung als Psychothriller, da ich hier eine ganz andere Entwicklung erwartet hätte. Mein Dank geht an den Diana Verlag für das Rezensionsexemplar. Mein Fazit Ein Psychothriller, der kaum zu fesseln vermag und dessen Klappentext Erwartungen weckt, die von der Handlung nicht befriedigt werden können, da sie sich in eine ganz andere Richtung entwickelt. Wäre das Buch als Spannungsroman bezeichnet worden, wäre meine Bewertung auf jeden Fall besser ausgefallen, da die Autorin hier eigentlich eine solide Arbeit abliefert. Wenn man jedoch einen Thriller erwartet, ist dieses Buch enttäuschend.

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Inhalt Als die junge Anwältin Lily Ed heiratet, hofft sie auf einen Neuanfang. Sie möchte die Geheimnisse der Vergangenheit hinter sich lassen. Doch als sie ihren ersten wichtigen Fall annimmt, fühlt sie sich merkwürdig von ihrem Klienten angezogen. Einem Mann, der des Mordes angeklagt ist. Einem Mann, für den sie bald alles riskiert. Doch ist er wirklich unschuldig? (Quelle: Klappentext) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Diana Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Lily hat Ed geheiratet und kommt mit einem mulmigen Gefühl aus den Flitterwochen zurück, was auch kein Wunder ist, denn ihr nächster Fall ist ihr erster im Strafrecht. Der verurteilte Straftäter möchte eine Wiederaufnahme seines Falles und testet Lily auf Herz und Nieren. Joe erinnert sie an ihren Bruder David und sie kommt überraschend gut mit ihm klar – am Ende hat sie Erfolg und sie beiden feiern es. 15 Jahre gehen ins Land: Lily hat sich von der unscheinbaren Frau zu einer wahren Schönheit entwickelt und ist eine bekannte Rechtsanwältin mit einer hohen Erfolgsquote, doch hat sie die allein zu verantworten? Oder zieht jemand im Hintergrund die Fäden? Die Beziehung zu Ed ist mehr schlecht als recht – der Sohn Tom, der wie Joe und David am Asperger-Syndrom leidet, macht es ihnen nicht leicht. Die Ehe zerbricht… Lily war mir eigentlich sympathisch, zumindest zu Beginn des Buches – sie möchte, das jeder seine gerechte Strafe bekommt und falls jemand zu Unrecht verurteilt wurde, wieder freigelassen wird. Eine wirklich lobenswerte Einstellung, die aber mit Joe in den Grundfesten erschüttert wird. Auch mit Carla passiert es wieder und Lily lernt nichts daraus. Sie fällt immer wieder auf die Nase und bleibt so wie sie ist. Am Ende, bzw. ab dem Part „15 Jahre später“ wurde sie mir immer unsympathischer – sie hat geahnt, was sich mit Ed und Carla tun wird und unternimmt nichts. Ihr wird alles auf dem Silbertablett serviert und sie schnallt es nicht. Ed ist der Mann von Lily und vom Aussehen her alles andere als ein Künstler – so sagt es zumindest seine Ehefrau. Ursprünglich wollte er gar nicht Lily heiraten, aber das Erbe saß ihm im Nacken und sie seine Rettung. Mit der Zeit entwickelt er sich zu einem nutzlosen und eifersüchtigen Mann, der grundlos Stimmungsschwankungen und den Bezug zur Realität verloren hat. Mit seinem Sohn geht er liebevoll um, doch seine Erfolgslosigkeit macht ihm zu schaffen – bis Carla vor der Tür steht und seine neue Partnerin wird. Sie ist seine Muse und hält ihn für den besten Mann der Welt… Ed war mir von der ersten Seite an unsympathisch. Ich ahnte recht schnell in welche Richtung er sich entwickelt und sein Abgang war keine Überraschung. Carla liebt die Sonntagnachmittage bei Ed und Lily – innerhalb der Woche fühlt sie sich immer unwohl. In der Schule wird sie gemobbt und ihre Mutter leidet unter Stimmungsschwankungen. Nach einiger Zeit kehren sie nach Italien zurück, bis Carla 15 Jahre später das große Geld wittert und wieder bei Ed und Lily vor der Tür steht… Auch mit Carla bin ich weder in jungen Jahren, noch als Erwachsene, warm geworden – man merkt schnell, das sie alles andere als das nette Mädchen von nebenan ist. Ihre Verschlagenheit ist schon früh merkbar und das machte se einfach nur unsympathisch. Joe ist der Straftäter, der möglicherweise zu Unrecht verurteilt wurde – zumindest macht es nach seinen Ausführungen und der Erkenntnisse der Anwälte Sinn. Doch kann man einem Mann wie ihn wirklich trauen? Er hat zwei Gesichter und weiß sie einzusetzten, besonders bei Lily und ihrer Vergangenheit. Joe kennt die Knöpfe, die er drücken muss, damit sie sich zu ihm hingezogen fühlt und für seine Freilassung kämpft. Die Feier macht es ja auch deutlich. Danach lässt er Lily nie alleine – immer hat er ein Auge auf sie und kümmert sich aus der Ferne um sie. Mit Erfolg, bis sie wieder bei einem Fall aufeinander treffen… Joe war mir trotz seiner zwei Gesichter sympathisch – er wirkt wirklich wie der Nachbar von nebenan oder der Kollege mit dem man ihm Fahrstuhl steht. Seine Zwänge wirken schon fast liebevoll und auf die Sicherheit der Partnerin bezogen. Doch bei allem geht es ihm um die Kontrolle. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen und von zwei Personen – Lily und Carla, was einen Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Dieses Buch ist kein Psychothriller, kein Thriller und auch kein Krimi – es ist eine Geschichte über ein Familiendrama mit leichten Krimielementen. Die Geschichte rund um Joe und seine Schuld / Unschuld war für mich das Highlight des Buches. Der restliche Teil ist schleppend, zu detailliertet und langweilig erzählt, sodass auch die zwei Zeitebenen und die beiden Erzählperspektiven nichts zur Geschichte beitragen. Ich musste mich durch die vielen Längen quälen und wurde einfach zu wenig überrascht – die einzelnen Spannungsbögen-Aufbau-Versuche waren schon im Verlauf leicht ersichtlich und man ahnte wie alles ausgehen wird. Mit einer anderen Genre-Betitelung und deutlich weniger Seiten wäre es vielleicht eher was für mich gewesen. Aber Psychothriller weckt leider Erwartungen, die nicht eingehalten werden und das darf nicht sein. Alles in allem bleibt nur zu sagen: „Schuster bleib bei deinen Leisten.“ – der Vorgängerroman „Der Garten über dem Meer“ war deutlich besser geschrieben – die Autorin wollte sich lieber an das Genre halten. Von mir gibt´s keine Lese- und Kaufempfehlung. 🌟🌟 Sterne

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Handlung: Lily wird in ihrer Kanzlei dem Strafrecht zugeteilt und lernt ihren Mandanten im Gefängnis kennen. Lily fühlt sich durch ihn an ihren Bruder erinnert, denn auch er leidet wie ihr Bruder an einer leichten Form von Automatismus, die Gespräche mit ihm sind deshalb alles andere als gewöhnlich. Das Verfahren wird wieder neu aufgerollt, Lily denkt, dass ihr Mandant unschuldig ist. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, aus Lily's Sicht und aus der von Carla, einem jungen, italienischen Mädchen. Ich habe hier nicht wirklich eine Spannungskurve bemerkt, die Geschichte liest sich eher wie ein Roman mit viel Drama, ich kann mir nicht erklären, wie hier die Bezeichnung Psychothriller zustanden gekommen ist. Es gab sehr viele Abschnitte, die sich sehr gezogen haben, weil sie langweilig waren und in meinen Augen für die Geschichte keinen Nutzen hatten. Ich habe das Buch beendet, weil ich immer dachte dass noch etwas kommt, weil die Geschichte an sich in meinen Augen viel Potenzial hatte, aber das war leider nicht der Fall. Figuren: Lily hat gehofft, dass sie mit ihrem Ehemann Ed einen Neuanfang starten kann, doch das erweist sich als Irrtum, denn Ehe besteht eigentlich nur auf dem Papier und ist eher eine Zweckgemeinschaft als eine Liebesbeziehung. Lily geht ihren zugewiesen Fall mit viel Herzblut und Ehrgeiz an, Ed fühlt sich dadurch nicht genug beachtet und gewürdigt, er beginnt zu trinken. Carla ist ein junges, italienisches Mädchen, dessen Mutter nicht in der Lage ist, sich ausreichend um sie zu kümmern. So kommt es, dass sie die Sonntage, an denen sich Carla's Mutter mit ihrem Lebensgefährten trifft, bei Lily und Ed verbringt, und so nehmen die Dinge ihren Lauf. Die Figuren an sich fand sehr dünn, sie waren mir zu wenig ausgearbeitet. Das fand ich sehr schade, denn auch hier wäre viel mehr möglich gewesen, denn die Charaktere waren im Ansatz doch interessant. Schreibstil: Der Stil ist flüssig, sodass ich die Geschichte zwar gut lesen konnte, aber es war auch nichts Besonderes. Hier ist mir nichts Schlechtes, aber auch nichts Erwähnenswertes aufgefallen. Fazit: In meinen Augen ist das Buch falsch eingeordnet, ich sehe hier wenig Thrillerelemente, noch dazu fehlte auch der Spannungsbogen. Hat mir leider gar nicht gefallen.

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