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Rezensionen zu
Chain of Iron

Cassandra Clare

Die Letzten Stunden (2)

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Es gibt solche Rezensionen, die mir unglaublich leicht fallen und dann gibt es wiederum solche, bei denen ich weiß, dass meine Worte nicht annähernd das ausdrücken können, was ich empfinde. Die nun folgende Rezension befasst sich mit dem zweiten Band der „The Last Hours“ Reihe und erneut werden so viele Handlungsstränge miteinander verknüpft, dass es schon schmerzhaft ist. Seit mittlerweile 15 Jahren begleiten mich die Schattenjäger und selten hat sich mein Herz so sehr an eine Welt gehängt und mich mit mehr Menschen verbunden, die diese Liebe auch so sehr empfinden. Die nachfolgende Rezension könnte Spoiler enthalten, die ich dennoch versuche zu vermeiden, deswegen: lange Rede kurzer Sinn. „Chain of Iron“ knüpft nahtlos an die Ereignisse von „Chain of Gold“ an und verbindet gleichzeitig mehrere Ereignisse aus dem Schattenjägeruniversum und die einzelnen Epochen der Schattenjägerfamilien. Cordelias und James’ Geschichte ist eine, die mir mit am meisten am Herz liegt, da die Beiden eine der größten Entwicklungen aus den Büchern für einen bereithalten und einen mitfiebern lassen. Doch während der erste Band eines meiner Jahreshighlights im vergangenen Jahr war, ist der zweite Band etwas schwächer. Gerade im Mittelteil hat sich das Buch etwas gezogen, weshalb ich länger als gewohnt für dieses Buch gebraucht habe. Doch ich habe mich noch mehr in Cordelia, James und die tollkühnen Gesellen verliebt und liebe all die Nebenstorys zur Hauptgeschichte. Was ich auch sehr liebe ist die Tatsache, dass diese Reihe so viele Fäden miteinander verbindet und Cassandra Clare die einzelnen Bücher gekonnt verknüpft wie es noch keine vor ihr geschaffen hat. Worauf ich auf jeden Fall zu sprechen kommen mag ist die Charakterentwicklung einzelner wichtiger Charaktere. Auf der einen Seite haben wir Cordelia, die zwar keine 180 Grad Wendung gemacht hat, dennoch aber im Gesamtbild sich weiterentwickelt hat. Gemäß ihrer Epoche ist sie eine sehr kluge, junge Frau, die das Herz am rechten Fleck hat. Ihre Gefühle und Emotionen sind absolut greifbar und bieten dennoch auch noch Spielraum für den finalen Band der Reihe. James auf der anderen Seite wird zwar geliebt, aber seine Handlungsweisen sind nicht mir nicht immer wohlbekommen. Gerade die Beziehung zu einem gewissen anderen Charakter ist mir immer wieder sauer aufgestoßen und hat bei mir für verständnisloses Kopfschütteln gesorgt. Mal ganz ehrlich: Wie viele Tomaten will man eigentlich noch auf den Augen haben? Lucy als Cordelias beste Freundin und James’ Schwester hatte ebenfalls einige Momente in denen ich sie gerne gepackt und geschüttelt hätte. Man könnte sagen, dass man aus Liebe vieles macht, aber hier ist sie aus meiner Sicht teilweise über das Ziel herausgeschossen und hat für mich keine große Entwicklung gemacht. Die tollkühnen Gesellen, bestehend aus Thomas, Matthew und Christopher haben genauso ihre Szenen und Momente gehabt, die ich absolut gerne verfolgt habe. Vor allem Matthew hat sich in mein Herz geschlichen, aber Hand aufs Herz: Wir lieben die Charaktere, die eine andere Art von Schmerz in sich tragen oder? Vor allem seine Storyline hat mich häufig fast an den Rand meiner Gefühle getrieben und neben Liebe für diesen Charakter auch unendlich viel Schmerz bereitgehalten. Ich hoffe sehr, dass es in Band drei auch ein wenig mehr um ihn gehen wird und hier die letzten Schleier gehoben werden. Cassandra Clare versteht es wie keine andere, Überraschungsmomente einfließen zu lassen und hat hier mit Thomas etwas eingebaut, dass ich bisher nur einmal in der Schattenwelt zu Gesicht bekommen habe. Etwas kryptisch oder? Aber das müsst ihr selbst lesen, denn sie hat es definitiv geschafft, mich sprachlos zurückzulassen. Zu guter Letzt kommt noch ein Charakter ins Spiel, den ich im ersten Band absolut nicht leiden konnte. Denn mit Alistair Carstairs haben wir Cordelias Bruder, der definitiv Antipathie Punkte gesammelt und für mich eine der größten Entwicklungen absolviert hat. Vom verschlossenen Einzelgänger wurde er zu einem Charakter, der sich für andere einsetzt und so langsam versteht man seine Beweggründe, wieso er so ist, wie er ist. Seine Vergangenheit wurde wahnsinnig gut beleuchtet und hat von vorne bis hinten begeistert. Trotz einiger Längen im Mittelteil sorgte das Ende von „Chain of Iron“ dafür, dass ich völlig apathisch vor meinem Regal saß und ins Leere gestarrt habe, Tränen des Verlustschmerzes weinte und lange über diese Geschichte nachgedacht habe. Am liebsten hätte ich jedes einzelne Gefühl für die Ewigkeit konserviert und kann das Finale der Reihe kaum erwarten.

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Chain of Iron ist der zweite Band der Reihe und ich war so gespannt auf dieses Buch. Und was ich als aller erstes sagen muss ist, dass ich dieses Coves echt unfassbar schön finde, genauso wie das von Band eins. Am Anfang habe ich mir ein bisschen schwer getan, weil das Universum der Schattenjäger einfach unfassbar riesig ist! Aber nach dem ich wieder reingefunden hatte, hatte ich richtig viel Spaß an der Story rund um Cordelia, James und den anderen Schattenjägern. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass die Handlung nicht wirklich vorangekommen ist und ich denke 100 Seiten weniger wären glaube ich gut für dieses Buch gewesen. Wie auch in dem ersten Band liebe ich die ganzen Charaktere. Man bekommt nicht nur die Sichtweise der beiden Hauptprotagonisten, sondern auch der ganzen Nebencharakteren, welche ich auch ganz schnell in mein Herz schließen konnte. Die Handlung an sich war bis auf kleine einzelne Stellen sehr interessant und spannend und ich habe stellenweise echt mit gerätselt, wer für die Morde wohl verantwortlich ist und was genau es damit auf sich hat. Zwischendurch hätte ich mir noch ein bisschen mehr see Nebenhandlungen gewünscht, weil der Fokus halt auf diesen Morden lag und es mir da aber stellenweise halt etwas zu langsam voran ging. Ich fand das Ende dafür aber echt wieder unfassbar spannend und ich bin so gespannt, was für Folgen das alles noch nach sich ziehen wird und wie es mit den ganzen Charakteren weitergeht. Von mir bekommt das Buch 4/5 ⭐️ und eine klare Leseempfelung für die ganze Reihe.

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Nachdem der erste Teil bei mir schon eine Weile zurück liegt, dachte ich es wird schwer wieder in die Geschichte und die Welt von den Schattenjägern zu finden. Doch es ging überraschend leicht. Nur mit den vielen Namen hatte ich wieder meine Probleme, aber da gewöhnt man sich dran und irgendwann weiß man auch wer wer ist. 😁 Zwischen Freundschaft und Liebe hin- und hergerissen stellen sich Cordelia, James und ihre Freunde wieder der Gefahr. Ein Schattenjäger-mordender Unbekannte treibt in London sein Unwesen und James Schwestern versucht währenddessen, die Toten zurück ins Leben zu rufen. In den »Chain of« Büchern gibt es immer so viele verschiedene Handlungsstränge, dass man teilweise etwas überfordert ist. Zwischendurch hab ich mich auch gefragt, was die einzelnen Szenen für eine Relevanz haben. Denn sie kamen mir so unbedeutend und überflüssig vor. Zum Schluss jedoch kommt alles zusammen und macht alles Sinn. Zu Begreifen wie alles zusammenhängt und diesen Aha-Moment zu haben, ist richtig cool. 😁 Ich habe »Chain of Iron« als Hörbuch gehört und bin begeistert von dem Sprecher. Auch wenn ich männliche Sprecher eher weniger gern höre, hat er mich hier echt überzeugt!

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Wer ›Chain of Gold‹, den ersten Band der ›Die letzten Stunden‹-Reihe von Cassandra Clare, gelesen hat, wird ›Chain of Iron‹ mit einiger Vorfreude aufschlagen. Das Cover begeistert mich auf jeden Fall sehr und macht das Buch zu einem echten Hingucker. Im ersten Band wurde das Leben der jungen Schattenjäger im London des frühen 20. Jahrhunderts ordentlich durcheinander gewirbelt. Dämonen sind über die Stadt hereingebrochen und haben den Schattenjägern Rätsel aufgegeben. Doch nicht nur unter den Dämonen haben sich Gefahren für James und seine Freunde zusammen gebraut. Auch in den Reihen der Schattenjäger tummeln sich Feinde, Intrigen und Rachegelüste. Nach dem ersten Band der ›Die letzten Stunden‹-Reihe ist den Leser:innen klar, dass nicht alle das zu sein scheinen, wofür sie sich ausgegeben haben. »Es fühlte sich seltsam und ungewohnt an, wieder über einen menschlichen Körper zu verfügen. Den Wind in den Haaren und die kalten, beinahe stechenden Schneepartikel im Gesicht zu spüren, während er über das Kopfsteinpflaster schritt. Die Arme schwingen zu lassen und die Länge seiner Schritte neu zu messen.« Cordelia Carstairs hat eine andere Zukunft für sich im Kopf als jene, die für die Frauen ihrer Zeit reserviert ist. Na gut, zumindest teilweise. Denn gegen eine echte Heirat mit ihrer Jugendliebe James Herondale hätte sie sicherlich nichts einzuwenden. Aber das bedeutet für Cordelia nicht, dass sie deswegen ihr mächtiges Schwert Cortana an den Nagel hängen würde. Und während sich ein Unglück über London zusammenbraut, wäre das auch wirklich nicht zu empfehlen. Doch bei all den Lügen, Intrigen und der schwarzen Magie ist es schwer, Freund von Feind zu unterscheiden, Wahres von Unwahrem. So sehr Cordelia und Cortana zusammen gehören, trifft dies auf Lucie und ihren Wunsch, Schriftstellerin zu werden zu. Und zwischen all dem Alltäglichen und Besonderen treibt sich ein Mörder in den Gassen der Stadt umher. »Das Dach war schon seit Langem verschwunden, und einen Moment lang kam es Lucie so vor, als wäre sie zufällig auf eine verlassene Schäferhütte in der Heide gestoßen. Sogar eine dünne graue Rauchsäule stieg aus dem Inneren auf. Wenn dies eine Szene aus Die schöne Cordeliawäre, würde jetzt ein verwirrter, aber äußerst gut aussehender Herzog über die Heide taumeln. Doch nichts war jemals so wie in Büchern.« Der zweite Band der ›Die letzten Stunden‹-Reihe geht genauso spannend weiter, wie der erste begonnen hat. Wer also das Setting und den Schreibstil aus dem ersten Band lieb gewonnen hat, sollte sich Chain of Iron‹ nicht entgehen lasse. Die Geheimnisse und Intrigen greifen tiefer als geahnt und halten je Menge Überraschungen bereit. Die ›Die letzten Stunden‹-Reihe kann zwar unabhängig von anderen Reihen aus dem Schattenjäger-Universum gelesen werden, aber ›Chain of Gold‹ sollte man auf jeden Fall gelesen haben, wenn man zu ›Chain of Iron‹ greift. Wer den maximalen Genuss aus Cassandra Clares Schattenjäger-Welt bekommen will, sollte die Reihen, die zum Universum gehören, aber der Reihe nach lesen, um sich nicht zu spoilern. Cassandra Clares Buch ›Chain of Iron‹ hat einen ebenso besonderen Schreibstil wie ›Chain of Gold‹. Also am besten einen Blick in die Leseprobe werfen und sich in die Welt von James und Cordelia entführen lassen. Das Setting und die Mysterien um die Freunde sind auf jeden Fall atmosphärisch und spannend.

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Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, auf das ich wirklich sehnlichst gewartet habe, es handelt sich um "Chain of Iron" von Cassandra Clare, der Fortsetzung von "Chain of Gold". An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal ganz herzlich beim Goldmann Verlag und dem Bloggerportal bedanken, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Allgemeine Infos Titel: Chain of Iron - Die letzten Stunden Autorin: Cassandra Clare Verlag: Goldmann Band: 2 Format: Hardcover Genre: Fantasy Seitenzahl: 755 Preis: 20,00€ Erscheinungsdatum: 23.08.2021 ISBN: 978-3-442-31455-3 Inhalt Die Schattenjägerin Cordelia Carstairs hat scheinbar alles, was sie je wünschte: Verlobt mit ihrer großen Liebe James Herondale baut sie sich im Edwardianischen London ein neues Leben auf – und mit dem legendären Schwert Cortana beeindruckt sie Freund und Feind. Doch das Glück ist nur Fassade: Ihre Ehe wird eine Lüge sein, denn James' Liebe gilt der mysteriösen Grace. Und ein grausamer Mörder begibt sich auf einen scheinbar willkürlichen Rachefeldzug unter Londons Schattenjägern. Cordelia und ihre Gefährten versuchen verzweifelt, ihn aufzuhalten – und verstricken sich dabei nur immer tiefer in ihren eigenen Geheimnisse und Lügen ... Meinung Ich liebe Cassandra Clares Schreibstil so sehr. Er wird gefühlt mit jedem Buch, dass sie veröffentlicht, immer besser. Sie schreibt sehr detailreich und lässt ihre Geschichte durch die Charaktere voran bringen. Man versinkt beim Lesen immer komplett in der von ihr erschaffenen Welt und kann für ein paar Stunden die Zeit vergessen. Die Story fängt, typisch für Cassandra Clare, langsam und sehr dialogreich an. Dadurch hat sich der Einstieg in die Geschichte tatsächlich ein wenig gezogen. Das war auch tatsächlich der einzige Punkt, der mich ein wenig gestört hat. Meiner Meinung nach hat es einfach zu lange gedauert, bis etwas passiert ist, dass der Story den nötigen Anschwung gegeben hat. Ich mochte, dass sich "Chain of Iron" nahtlos an das Ende von "Chain of Gold" anreiht - so war der Cliffhanger von Band eins ein wenig erträglicher. Die Charaktere waren wie immer das absolute Herzstück vom Buch. Cassandra Clare schafft es ihren Figuren so viel Tiefe einzuhauchen, dass man das Gefühl hat, man könnte Cordelia und ihren Freunden auf der Straße über den Weg laufen. Sie sind alle so authentisch mit ihren Ecken und Kanten. James und Cordelia haben mich in diesem Buch wirklich fertig gemacht, und das auf positive Weise. Die Beziehung zwischen den beiden ist einfach nur magisch und ich habe es so so sehr genossen, ihre Geschichte zu verfolgen. Die beiden ergänzen sich einfach so wunderbar und schaffen es immer wieder das Beste aus dem jeweils anderen herauszuholen. Die beiden gehen einem einfach unter die Haut und bleiben dort, wie ein Tattoo. Ich kann es kaum erwarten, bis der letzte Band erscheint und wir endlich erfahren, wie es mit ihnen weitergeht. "Wir haben so viel über Reisen gesprochen", erklärte James. "Da wollte ich dir die Welt schenken." S. 149 Ein anderer Charakter, der es mir besonders angetan hat ist Matthew. Schon im ersten Band war ich absolut verliebt in seine Figur und "Chain of Iron" hat das ganze nur noch verstärkt. Sein Humor ist einfach unschlagbar und hat mich nicht nur einmal zum Lachen gebracht. Zudem ist ein wahnsinnig guter Freund und hat immer ein offenes Ohr, wenn es jemand braucht. Aber er hat auch wie die anderen so viele verschiedene Facetten und konnte einen immer wieder aufs neue überraschen. Ab und zu wäre ich am liebsten in das Buch gestiegen, nur um Matthew eine riesige Umarmung zu geben, den die hat er absolut nötig. Auch seine wachsende Freundschaft zu Cordelia konnte mich in ihren Bann ziehen und von sich überzeugen, die beiden funktionieren super als Duo. "Hallo meine Liebe", begrüßte er sie. "Ich bin hier, um dich zu einem großen Hügel mitzunehmen, den wir auf einer klapprigen, unlenkbaren Holzkonstruktion hinuntersausen werden." Cordelia lächelte. "Das klingt wunderbar. Was machen wir danach?" "Unerklärlicherweise werden wir den Hügel wieder hinaufstapfen, um das Ganze zu wiederholen. Es handelt sich um eine Form der Besessenheit, vom Schnee hervorgerufen, heißt es", erwiderte Matthew. S.23 Ich möchte auch noch unbedingt das absolut atemberaubende Cover erwähnen! Ich bin so so froh, dass sich der Goldmann Verlag dazu entschieden hat, das Cover vom Original zu übernehmen. Es ist wunderschön detailreich gestaltet und fängt die Stimmung vom Buch unfassbar gut ein. Außerdem ist es natürlich ein absoluter Hingucker im Bücherregal! Fazit "Chain of Iron" steht seinem Vorgänger in absolut nichts nach und ist eine sehr gelungene Vorsetzung, die ich nur jeden Schattenjäger-Fan ( und die, die es noch werden wollen) ans Herz lesen kann. Von mir bekommt das Buch 4,5/5 Sterne!

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Wow, mich hat schon lange kein Cassandra Clare-Buch mehr so wie Chain of Iron begeistert. Die Fortsetzung zu Chain of Gold steckt voller Spannung, Emotionen und interessanten Charakteren. Besonders mitgenommen hat mich James und Cordelias Ehe-Geschichte. Nie hätte ich gedacht, dass ich anfangen würde die beiden so sehr zu shippen. Jedoch ist es sehr emotional zu sehen, wie sich zwischen den beiden alles entwickelt und James erkennt, dass er für Cordelia vielleicht doch mehr als Freundschaft empfindet. Auch Grace bekommt in Chain of Iron mehr Fassetten, wodurch man sie besser kennenlernt. Neben den vielen Gefühlen und romantischen Szenen, steckt in Chain of Iron aber auch große Spannung und viel Action. Die Idee mit dem Mörder, den die SchattenjägerInnen schnappen wollen, finde ich sehr spannend umgesetzt. Dadurch wirkt Chain of Iron nicht nur wie ein historischer Fantasy-Roman, sondern besitzt auch starke Krimi-Elemente. Chain of Iron liefert somit eine tolle Mischung. Auch die Zeit zu der Chain of Iron spielt, wird authentisch beschrieben, sodass ich beim Lesen komplett im Buch verloren gehen konnte. Ich finde es toll, mit wie viel Liebe zum Detail Cassandra Clare alles beschreibt. Die Welt, die sie geschaffen hat, ist einfach stark und einzigartig. Fazit: Voller Emotionen und Spannung - eins meiner Lieblingsbücher aus dem Schattenjäger-Universum.

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Inhalt: London, Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Schattenjägerin Cordelia Carstairs hat eigentlich alles, was sie sich je wünschte: Verlobt mit ihrer großen Liebe James Herondale baut sie sich ein neues Leben auf – und mit dem legendären Schwert Cortana beeindruckt sie Freund und Feind. Doch das Glück ist nur Fassade, denn James' wahre Liebe gilt der mysteriösen Grace. Außerdem wütet ein Mörder unter den Londoner Schattenjägern. Cordelia und ihre Gefährten versuchen ihn aufzuhalten – und verstricken sich dabei nur immer tiefer in ihre eigenen Geheimnisse und Lügen ... Meinung: Eigentlich könnte Cordelia Carstairs mehr als zufrieden sein, denn die Hochzeit mit ihrer heimlichen Liebe James steht kurz bevor. Doch Cordelia kann einfach nicht vergessen, dass diese Hochzeit auf einer großen Lüge aufbaut. Denn James liebt nicht Cordelia, sondern Grace. Als dann auch noch ein mysteriöser Mörder sein Unwesen treibt und willkürlich Schattenjäger tötet, ist es an Cordelia, James und ihren Freunden hinter das Geheimnis und die Motive des Mörders zu gelangen. Ich muss sagen, dass die Bücher von Cassandra Clare bei mir immer eine Achterbahnfahrt der Gefühle auslösen. Denn auf der einen Seite liebe ich den Ideenreichtum, die überraschenden Wendungen und die vielen facettenreichen Charaktere der Autorin sehr. Auf der anderen Seite bedient sich Cassandra Clare gerne gewisser Stilmittel, um die Spannung künstlich nach oben zu treiben. Oft werde ich wahnsinnig dabei, wenn ein wirklich wichtiges Gespräch mal wieder durch eine andere Person oder durch ein Türklingeln unterbrochen wird. So war es auch mit diesem zweiten Band der Reihe ein auf und ab. Richtig toll fand ich, dass wir endlich mehr über die geheimnisvolle Grace und ihre traurige Vergangenheit erfahren. Zwar ist Grace kein Charakter, den man schnell in sein Herz schließt, dennoch kam ich nicht drumherum sie für ihr bisheriges Leben zu bemitleiden. Es ist mehr als verständlich, dass Grace zu diesem Charakter herangewachsen ist. Mein Lieblingscharakter ist weiterhin Cordelia. Ich liebe ihre ehrliche und herzensgute Art. Sie versucht stark zu sein und zu akzeptieren, dass James sie nicht wirklich liebt. James ist ein Charakter mit gehörig viel Charme, den er wohl eindeutig von seinem Vater geerbt hat. Auch er steht nicht zurück, um sich selbst in Frage zu stellen. In diesem zweiten Band hatte James wieder ein paar ganz starke Momente. Und dann wären da noch die restlichen Tollkühnen Gesellen rund um Matthew und Anna, die einfach eine tolle Einheit bilden. Ein Punkt, der mich bei der Charakterdarstellung dieses Mal jedoch extrem gestört hat, war das Alkoholproblem von Matthew. Ich hatte in diesem Band das Gefühl, dass seine Trunksucht einfach unter den Teppich gekehrt wurde. Jeder weiß davon, aber niemand möchte sich damit auseinandersetzen. Für mich wurde sein Alkoholproblem viel zu harmlos dargestellt, dabei finde ich es schon sehr extrem wie oft er zur Flasche greift. Das Setting ist auch dieses Mal wieder grandios. Ich liebe London und die Zeit in der die Geschichte spielt. Es gibt dabei wieder viele Szenenwechsel und wir werden an etliche interessante Orte der damaligen Epoche geführt. Zudem versteht es Cassandra Clare perfekt Charaktere aus anderen Reihen in die Geschichte wie nebenbei einfließen zu lassen. Dabei schafft sie es, das Rad immer weiterzudrehen, wodurch man in jedem Band immer ein Stückchen mehr vom genialen Schättenjäger-Universum erfährt. Natürlich dürfen auch die typischen Cassandra Clare Überraschungsmomente nicht fehlen, die das Hören der Geschichte zu einem großen Genuss machen. Dennoch komme ich nicht umhin festzustellen, dass gerade die erste Hälfte der Geschichte doch arg gestreckt wird. In meinen Augen hätte hier an einigen Stellen ordentlich gekürzt werden können, da einfach zu wenig Relevantes passiert. Zudem treibt es mich schier in den Wahnsinn, wenn Cassandra Clare wichtige Gespräch mal wieder durch ein Türklingeln oder ähnliches im Keim erstickt. Nun könnte man davon ausgehen, dass man vielleicht so ein äußerst wichtiges Gespräch zu Ende führt, bevor man die Tür öffnet, doch nicht so die Charaktere von Cassandra Clare. Ich mag es einfach nicht, wie dadurch die Probleme gekünstelt weiter vor sich hergeschoben werden. Gesprochen wird das Hörbuch dieses Mal von Oliver Kube. Oliver Kube hat die Aufgabe für mich variantenreicher als der Sprecher des ersten Bandes gelöst. Ich konnte hier deutlich besser differenzieren, welcher Charakter gerade spricht. Auch seine Stimmlage war angenehm und man hat Oliver Kube daher sehr gerne seiner Interpretation der Geschichte gelauscht. Das Ende weckt, wie sollte es auch anders sein, große Lust in mir sofort zum dritten Band der Reihe zu greifen. Fazit: Mal wieder war es eine Berg- und Talfahrt ein Buch von Cassandra Clare zu lesen. Denn sie versteht es auf der einen Seite, wie kaum jemand anders, geniale und facettenreiche Charaktere zu schreiben. Auch das Setting kann jedes Mal bei mir punkten. Leider bedient sich Cassandra Clare wiederum Stilmittel, die recht durchschaubar sind und die Geschichte dadurch unnötig in die Länge ziehen. So haben sich auch diese 25 Hörstunden teilweise ein wenig gezogen. Nach langem Überlegen, ob ich nun 3 oder 4 Hörnchen vergebe, habe ich mich aufgrund der vielen positiven Aspekte für 4 von 5 Hörnchen entschieden.

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Titel: Chain of Iron Reihe: Die letzten Stunden Autorin: Cassandra Clare Erscheinungsdatum: 20.09.2021 Verlag: der Hörverlag Genre: Fantasy Format: Hörbuch Laufzeit: 1503 Minuten, gelesen von Oliver Kube ~Inhalt~ London, Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Schattenjägerin Cordelia Carstairs hat eigentlich alles, was sie sich je wünschte: Verlobt mit ihrer großen Liebe James Herondale baut sie sich ein neues Leben auf – und mit dem legendären Schwert Cortana beeindruckt sie Freund und Feind. Doch das Glück ist nur Fassade, denn James' wahre Liebe gilt der mysteriösen Grace. Außerdem wütet ein Mörder unter den Londoner Schattenjägern. Cordelia und ihre Gefährten versuchen ihn aufzuhalten – und verstricken sich dabei nur immer tiefer in ihre eigenen Geheimnisse und Lügen ... (Quelle: https://blogger.penguinrandomhouse.de/bloggerportal/site/title/594524.html) ~Meine Meinung~ (Spoilerfrei) Gestaltung: Das Cover finde ich wunderschön. Es ergänzt gut den ersten Band und zieht definitiv einige Blicke auf sich. Die Kapitelgestaltung hat mir erstaunlicher Weise auch gut gefallen. Bei Cassandra Clare's anderen Büchern hatte ich meist ein paar Probleme mit der Länge und den wechselnden Perspektiven. Der Sprecher hat mir sehr geholfen den Überblick über die Personen zu behalten und es geschafft, dass jede Perspektive auf seine Art spannend war! Kein Charakter hat mit seiner persönlichen Sichtweise überflüssig gewirkt, sondern einen wichtigen Teil zur Geschichte beigetragen. Ab und zu spielt ein Kapitel in der Vergangenheit, was mich glücklicheweise nicht verwirrt hat, sondern dazu beigetragen konnte die Situation besser zu verstehen! Der Klappentext wirkt aufregend und macht neugierig auf die Geschichte. Er nimmt nicht zu viel von der Geschichte vorweg, schafft es aber dennoch den Inhalt gut zusammenzufassen. Für mich definitiv gelungen. Personen: Auch in diesem Band geht es (unteranderem) um Cordelia, Matthew, James, Grace und Lucy als Protagonisten. Das Buch baut hervorragend auf den vorherigen Band auf und spinnt die wundervolle Geschichte weiter. Die Autorin schafft es hier ein Netz nach dem nächsten zwischen den einzelnen Charakteren zu spannen und diese somit immer weiter miteinander zu verflechten. Die vielen Geheimnisse, machen jeden Charakter/Protagonist*in einzigartig. Das Verhalten von Cordelia, James und Co. wurde nachvollziehbar dargestellt. Es war interessant und spannend die einzelnen Geschichten zu verfolgen, die wie Puzzleteile, zusammen ein großes Puzzle gebildet haben. Von Minute zu Minute sind mir die Charaktere mehr ans Herz gewachsen. Ich freue mich schon im nächsten Herbst in Band drei einzutauchen! Schreibstil: Die Geschichte wird von einem Er-/Sie-Erzähler erzählt, erstaunlicherweise hat es mir gut gefallen die Geschichte von "außen" zu betrachten. Somit war es mir möglich mich gut in jeden Charakter hineinzuversetzen. Der Stil ist gerade so detailliert, dass ich mir die Welt gut vorstellen konnte, allerdings nicht exakt vorgeschrieben bekommen habe, was ich mir exakt vorzustellen habe! Leser: Oliver Kube hat das Buch mit guter Betonung vorgelesen. Es war angenehm seiner Stimme zu lauschen und durch ihn „einen Blick in diese Geschichte zuwerfen“. Leider hat mich zum Teil seine Aussprache gestört. Besonders bei dem Namen „Allister“ oder auch generell Wörtern die auf -r enden, war seine Aussprache komisch und hat mich leider durchweg gestört. Das hängt wahrscheinlich auch damit zusammen, dass Band eins von jemand anderem vorgelesen wurde :) Allerdings hat mir Oliver Kubes Aussprache von anderen Sprachen sehr gut gefallen! Handlung: Der Einstieg in die Geschichte ist mir trotz der vielen Charaktere sehr leicht gefallen. Es war sehr schön wieder in die Vergangenheit der Nephilim einzutauchen! Durchweg wurde eine Grundspannung aufgebaut, die dazu angeregt hat ständig weiterhören zu wollen. In der Geschichte konnte ich mich in der Vergangenheit fallen lassen und mit Cordelia, James und Co. einige Abendteuer erleben, die auch auf die späteren Reihen noch Einfluss haben! ~Fazit~ Für alles Schattenjäger-Fan's kann ich diese Reihe nur empfehlen! Das Hörbuch hat mir sehr gut gefallen, konnte mich entspannen und in die Schattenjäger-Welt entführen. Ich vergebe an dieses Buch 3,5/5🌸, da mir Band eins doch etwas besser gefallen hat. ~Hinweis~ Das Buch ist ein Rezensionsexemplar und wurde mir kostenfrei und ohne jegliche Bezahlung vom Verlag zur Verfügung gestellt. Ich werbe dafür hier, auf Goodreads, Lovelybooks und auf meinem Blog in Form von Rezensionen und auch auf Instagram in Form von Bildern.

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