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Rezensionen zu
Du stirbst nicht allein

Tammy Cohen

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Es fehlte Herzblut

Von: Befi

28.08.2017

Inhalt Vor vier Jahren erschütterte der Mord an der siebenjährigen Megan Purvis ganz London. Die Leiche des Mädchens wurde in einem abgelegenen Waldstück gefunden, auf ihrem nackten Schenkel stand das Wort »Sorry«. Zwei Jahre später verschwand Tilly Reid, auch ihre Leiche wurde gezeichnet und im Wald gefunden. Vierzehn Monate danach fand man erneut eine Mädchenleiche. Der Mörder der drei wurde nie gefasst. Und nun ist die kleine Poppy Glover verschwunden ... Rezension Nachdem ich "Während du stirbst" beendet hatte, war mir sofort klar sobald es ein neues Buch von Tammy Cohen geben wird werde ich es lesen. Tja, leider wurde ich extrem enttäuscht von "Du stirbst nicht allein". Für mich wirkte in diesem Buch alles durcheinander, viel zu viele Nebeninformationen die nicht hätten sein müssen. Es gab immer wieder Momente in denen ich dachte "Jetzt gehts los" doch so schnell wie das Gefühl aufkam verschwand es auch wieder. Ich habe mich wirklich durch das Buch durchquälen müssen, weil es mich null gepackt hat. Es fehlte einfach das Herzblut und hatte keine Ecken, Kanten - es fehlte Spannung. Sehr schade.

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Leider nicht so gelungen wie "Während du stirbst", ich hatte mich riesig auf das Buch gefreut. Die Story & das Thema waren wirklich interessant , dennoch hatte ich Probleme bei diesem Buch am Ball zu bleiben. "Du stirbst nicht allein" ist keineswegs ein durch und durch schlechtes Buch, aber es kann meiner Meinung absolut nicht mit "Während du stirbst mithalten" Die Figuren haben kaum Charakter, keine Ecken, wenige Kanten, sind austauschbar; es gabt nichts an ihnen, das mich als Leser reizte, weil alles irgendwie und irgendwo schon da gewesen ist ? das selbe trifft auf dem Plot zu. Natürlich ist klar, dass Tammy Cohen nicht in jedem ihrer Bücher das Rad neu erfinden kann, und trotzdem fehlt mir hier das Besondere, der Kick, die Spannung. Stattdessen schleppt sich die Handlung vor sich hin, mir Fehlte hier einfach das Herzblut.

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Nachdem mich Während du stirbst durch die völlig überraschende 180°C-Wende im zweiten Teil des Buches so begeistert hat, war ich neugierig auf Tammy Cohens neues Werk, obwohl mich der Thriller thematisch (Kindesermordung) nicht so hundertprozentig angesprochen hat. Vielleicht hätte mir das schon eine Warnung sein sollen. Ich weiß, dass ich im Moment recht kritisch bin, was Thriller - vor allem Psychothriller - angeht, weil ich oft der Meinung bin, dass die Geschichten diese Betitelung nicht verdient haben. Wenn einer Geschichte jeglicher Thrill, jeglicher Nervenkitzel fehlt, dann ist es für mich auch kein Thriller. Von allen sogenannten (Psycho-)Thrillern, die ich in den letzten Wochen gelesen habe, war aber keiner so langweilig wie Du stirbst nicht allein. "Wenn man nicht da bleiben musste, wo sich alle paar Monate irgendetwas jährte oder ein geburtstag anstand, anlässlich dessen alles wieder aufgewühlt wurde, wenn man nicht für immer Mutter oder Bruder von Tragic Girl sein musste, warum sollte man es dann allen Ernstes tun?" (Seite 126) Von der Erzählstruktur her scheint Tammy Cohen sich ein wenig an Paula Hawkins Into the Water orientiert zu haben, denn auch hier gibt es unfassbar viele Erzählstimmen. Zu viele, für meinen Geschmack, und die ohnehin kaum vorhandene Spannung leidet unter den vielen, verwirrenden, zähen Perspektivenwechseln. Es erzählen nicht nur die ermittelnden Polizisten und vielleicht eine involvierte Mutter, es kommen gleich alle möglichen Angehörigen der früheren und aktuellen Opfer zu Wort, dazu eine Journalistin und ein Verdächtiger. Klar, die Kriminalfälle gehen unter die Haut, wie immer, wenn Kinder involviert sind, und es ist tragisch, was die Angehörigen durchlitten haben. Aber Spannung wird dadurch keine aufgebaut, auch, weil stets eine gewisse Distanz zu den Figuren bestehen bleibt. Sei es nun Emma oder Rory oder Leanne, keiner von ihnen ist in meinem Kopf lebendig geworden, keiner ging mir unter die Haut. Da war keine Figur, dessen Schicksal mich wirklich interessiert hat und mit der ich mitgefiebert habe. "Sie war also angemessen dankbar gewesen, hatte ihr gutes Karma hinaus ins Universum geschleudert und sich für all die Segnungen, die ihr widerfuhren, ordentlich bedankt. Und was hatte sie dafür bekommen? Nichts als einen ganzen Haufen Probleme." (Seite 106) Du stirbst nicht allein nennt sich selbst Psychothriller, aber davon habe ich leider nichts gemerkt. Im Fokus der Geschichte stehen auch gar nicht so sehr die Ermittlungen im aktuellen Mordfalls, sondern vielmehr das Privatleben der Figuren. Sei es nun der Bruder eines Opfers oder Ermittlerin Leanne selbst, die meiste Zeit über geht es um private Wehwechen. Diese negative Einstellung hat vielleicht auch dazu beigetragen, dass mir keine der Figuren sympathisch war. Klar, von den trauernden Angehörigen habe ich keine Fröhlichkeit erwartet, aber von Sally und Leanne irgendwie schon. Oder zumindest mehr Professionalität. Die Figuren sollen so wohl menschlicher wirken, aber für mich hat das nur dazu geführt, dass sie mich genervt haben. "[Sally] hatte schon jetzt einen Scheißtag, und es war gerade einmal zehn Uhr. Für eine Zigarette hätte sie töten können. 'Ich bin Nichtraucherin', erinnerte sie sich und versuchte, sich an den genauen Wortlaut dessen zu erinnern, was Sebastian, der Hypnosetherapeut, gesagt hatte. [...] Es klappte nicht." (Seite 29) Auch die Auflösung am Ende konnte leider nichts mehr herausreißen, ganz im Gegenteil, sie hat meinen negativen Eindruck dieses zweiten Werkes nur noch mal verstärkt. Du stirbst nicht allein reicht in keiner Weise an ihren Erstling heran und hat mich durch und durch enttäuscht. Ab jetzt kann es nur wieder besser werden.

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Als ich 'Während du stirbst' ausgelesen hatte, war mir klar, dass ich auch das zweite Buch der Autorin lesen muss, denn sie hatte mich gepackt. Nachdem ich die ersten Seiten von 'Du stirbst nicht allein' angelesen hatte, glaubte ich an einen Scherz. Nichts, wirklich gar nichts passiert in dieser Geschichte. Man kann nicht mal sagen, dass die Geschichte vor sich hinplätschert. Jegliches Tempo aus Cohens erstem Buch fehlt. Alles, was man wissen möchte, erfährt man aus dem Klappentext. Der Rest ist eine Aufarbeitung der Protagonisten mit den Taten. Diese ist sicher nicht unwichtig, bezeichnet für mich jedoch keinen Psychothriller. Für mich ist es weder Psycho noch Thriller. Es ist sogar weit von einem Thriller entfernt. Nicht mal als Krimi würde ich es bezeichnen, obwohl natürlich Polizeiarbeit drin vorkommt, denn man möchte ja den Täter finden. Diese jedoch findet nur am Rande seine Bedeutung. Durch die Familien, die integriert sind, waren die ganzen Namen, die über den gesamten Verlauf auftauchen, gerade zu Anfang sehr verwirrend für mich. Das zog sich sogar bis fast zum Schluss. Meines Erachtens eindeutig zu viel des Guten. Dadurch blieben auch alle sehr blass und ich fühlte mich, als würde ich durch die einzelnen Schicksale schwirren, aber bei keinem wirklich ankommen. Einzig ein Bruder wird immer wieder hervorgeholt - und davon hätte es ruhig mehr sein dürfen, dann hätte Tammy Cohen meinen Nerv vielleicht getroffen. Außerdem bin ich enttäuscht, dass Frau Cohen bereits in ihrer zweiten Veröffentlichung Namen doppelt nimmt. Wenn ich nicht beide Bücher hintereinander gelesen hätte, wäre es mir vielleicht gar nicht aufgefallen - so jedoch hatte ich es direkt vor Augen. Das zeugt für mich natürlich nicht gerade von Einfallsreichtum. Mehrere Male war ich kurz davor, das Buch abzubrechen, habe es jedoch nicht getan, weil ich nicht glauben konnte, dass die Autorin, die mich mit ihrem Debüt absolut geflasht hatte, an dieser Stelle so mega versagte. Einzig der Titel macht am Schluss richtig Sinn. Und für den Schluss bekommt sie von mir auch einen Pluspunkt. Ich will nicht sagen, dass sie mich überrascht hat, denn sie versucht den Leser so eindeutig zu täuschen, dass man ihr das von Anfang an nicht abnimmt. Jedoch fand ich die Auflösung gut gewählt. Nur den Weg dahin hätte sie anders pflastern sollen. Ich bin richtig unzufrieden und werde diese Lektüre mit Sicherheit niemanden empfehlen. Ich hoffe nur, dass sie in ihrem nächsten Werk erneut zu Höchstformen aufläuft und mich als Leser wieder gewinnt. ©2017

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Vier tot Mädchen, vier trauernde Familien und ein Killer auf freiem Fuß Du stirbst nicht allein, ist das zweite Buch der der Autorin. Nachdem „Während du stirbst“ zum Bestseller wurde, war ich neugierig und wollte ihr neuestes Werk natürlich lesen. Klappentext: Vor vier Jahren erschütterte der Mord an der siebenjährigen Megan Purvis ganz London. Die Leiche des Mädchens wurde in einem abgelegenen Waldstück gefunden, auf ihrem nackten Schenkel stand das Wort »Sorry«. Zwei Jahre später verschwand Tilly Reid, auch ihre Leiche wurde gezeichnet und im Wald gefunden. Vierzehn Monate danach fand man erneut eine Mädchenleiche. Der Mörder der drei wurde nie gefasst. Und nun ist die kleine Poppy Glover verschwunden... Ich hatte, gerade zu Beginn, Schwierigkeiten mich in die Geschichte einzufinden. Durch die vielen Charakterwechsel wusste ich gar nicht genau, wer, wer war. Auch noch in der Mitte war ich deswegen öfter verwirrt. Erst zum Ende hin fand ich mich zurecht. Das ist auch die große Kritik, die ich machen muss. Eigentlich hat die Idee für mich gutes Potential gehabt. Für mich wurden aber zu viele Charaktere gewählt, wo der Leser einen Einblick in deren eigene Geschichte bekommen sollte. Da waren die Journalistin Sally, Die Ermittlerin Leanne und dessen Freund Will. Ihr Exmann, der ebenfalls bei der Polizei arbeitet. Die ganzen Familienangehörigen, die Opfer des Serienmörders wurden, der Serienmörder selbst und noch einige mehr. Es waren einfach zu viele Erzählstränge, sodass man nicht wirklich eine Verbindung zu irgendjemand aufbauen konnte. Das einzig Gute war das Ende, das ich wiederum sehr spannend und gut gewählt fand. Trotzdem konnte mich dieser Thriller letztendlich nicht überzeugen und kann deswegen auch nur sagen… Fazit: Verwirrender Start, langweiliger Mittelteil, aber starkes und spannendes Ende.

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Das erste Buch von Tammy Cohen auf dem deutschsprachigen Markt war ein Entführungsszenario mit einer spektakulären Wendung. „Während du stirbst“ hat mich nicht nur tief erschüttert zurückgelassen, sondern hat mich auch mit Spannung auf den Nachfolger „Während du stirbst“ warten lassen – aber das, was uns die Engländerin hier liefert, ist nur ein Schatten des Vorgängers. Es gibt bei „Du stirbst nicht allein“ einige Erzählstränge, zum Beispiel den von Emma. Emma ist die Mutter des dritten von mittlerweile vier Opfern und selbst nach zwei Jahren hat sie den Mord an ihrer Tochter Tilly nicht verkraftet. Stattdessen hat sie sich mit ihrem Mann Guy zunehmend auseinandergelebt. Dann gibt es den Strang um Sally, die die Mordserie seit Jahren journalistisch begleitet und die außerdem von einigen First World Problems gequält wird (sie will eine Zigarette rauchen, verbietet es sich aber; sie will Autofahren, darf aber wegen ihres Sündenregisters nicht, usw.; über alle Probleme ist sie stinkwütend). Weiters gibt es Leanne, die Opferschutzbeamtin beim Scotland Yard, geschieden und unfruchtbar ist. Obwohl sie in einer glücklichen Beziehung ist, hat sie mit ihrem Ex-Mann noch nicht so wirklich abgeschlossen– erschwerend kommt hinzu, dass er ebenfalls Opferschutzbeamter ist und sie ihn regelmäßig sieht. Rory ist der Bruder des ersten Opfers, Megan. Auch um ihn gibt es einen Strang; seine Figur ist von allen am authentischsten gezeichnet. Daneben gibt es noch ein paar andere Stränge, die relevant für die Geschichte sind – manche mehr, manche weniger. Unübersichtlich wird es trotz all dieser Stränge nicht, und trotzdem fehlt ihnen allen die Nähe des Lesers zu den jeweiligen Charakteren. Es fehlt irgendetwas, das den Leser am Lesen hält. Die Atmosphäre, die „Während du stirbst“ im Übermaß hatte, fehlt hier komplett. „Du stirbst nicht allein“ ist eintönig, träge und einfach nur more of the same, also das genaue Gegenteil vom Vorgänger. Die Figuren haben null Charakter, keine Ecken, wenige Kanten, sind alle austauschbar; es gibt nichts an ihnen, was den Leser reizt, weil alles irgendwie und irgendwo schon da gewesen ist – das selbe trifft auf dem Plot zu. Natürlich ist klar, dass Tammy Cohen nicht in jedem ihrer Bücher das Rad neu erfinden kann, und trotzdem fehlt mir hier das Besondere, der Punch, die Seele. Stattdessen schleppt sich die Handlung vor sich hin, als hätte sie selbst keine Lust darauf, in dem Buch zu sein. Auf Cohens Website wird „Du stirbst nicht allein“ als „a page-turning psychological thriller“ – das kann ich in keinster Weise unterschreiben. Stattdessen war ich froh, wenn ich immer wieder eine Pause machen konnte. Und auch wenn der Showdown außergewöhnlicher war als der Rest, ging mir zwischendurch auch diese Täter-Theorie, die uns letztendlich präsentiert wird, durch den Kopf – vor allem, weil man sie vom Titel ableiten kann. Fazit: „Du stirbst nicht allein“ ist keineswegs ein durch und durch schlechtes Buch, aber im Vergleich zu „Während du stirbst“ ist ein gehöriger Niveau-Abfall zu erkennen, vor allem, was Spannung und Atmosphäre betrifft, die nur spärlich bzw. gar nicht vorhanden ist. Ich warte jetzt auf Cohens nächsten Thriller – allerdings mit mehr Skepsis als Spannung. Mehr Rezensionen gibt's auf Krimisofa.com

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In London verschwindet Poppy Glover. Ihre Eltern verlieren sie während eines Getümmels außer Augen. Sofort werden Erinnerungen an Megan und Tilly wach. Auch diese Mädchen verschwanden. Und wurden wenig später tot aufgefunden. Der Mörder wurde nie gefasst. Ist Poppy sein nächstes Opfer? "Du stirbst nicht allein" ist mein zweiter Thriller von Tammy Cohen. Während ich von "Während du stirbst" begeistert war, herrschte nach diesem Buch Katerstimmung und Enttäuschung. Schade! Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler berichtet. Dabei folgt man nicht nur der Polizei bei ihren Ermittlungen, sondern lernt mit Sally Freeland eine skrupellose Journalistin kennen und wird in die Trauer der hinterbliebenen Familien der ermordeten Mädchen hineingezogen. Diese Mischung ist normalerweise ein Garant für Spannung und Leselust, doch hier kam beides nicht auf. Das lag zum Einen daran, dass ich zu keiner Figur einen Zugang finden konnte. Tammy Cohen beschreibt das Leben nach dem Tod der Mädchen sehr eindrücklich, jedoch für mich stereotyp und nach Schema F. Ich bekam einfach kein Gefühl für die Familien und deren Trauerarbeit. Zum Anderen greift die Autorin auf mir zu bekannte Figurendarstellungen zurück: die aufopferungsvolle, trauernde Mutter, die sich für die anderen Hinterbliebenen einsetzt, die Polizistin, die private Probleme hat und dennoch alles tut und die Journalistin, die über Leichen geht. Fürwahr, man kann keinen Thriller mehr neu erfinden, aber muss es denn immer das gleiche 08/15-Szenario sein? Und auch die Story an sich birgt wenig neues, wenig thrillerartiges und vor allem wenig überraschendes. Zum Schluss hilft Kommissar Zufall mehr, als dem Roman gut tut. Um den Täter wird kein Hehl gemacht, was ich nicht schlimm finde, doch hier war der Einblick in seine Gedanken auch nur stereotyp. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, ich kenne die Geschichte. Sehr traurig! Der Stil von Tammy Cohen ist gut zu lesen. Ihre Erzählweise ist detailreich, emotionsgeladen, aber nicht kitschig. Fazit: alleine stirbt man nicht, aber man langweilt sich zu Tode. Keine Empfehlung meinerseits!

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