Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Rezensionen zu
Bauch über Kopf

Stefanie Wilhelm

(6)
(3)
(0)
(0)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 9,99 [A] | CHF 15,00* (* empf. VK-Preis)

Zwischen dem großen Wust an Ratgebern über Ernährung einen zu finden, der zur eigenen Situation oder zum eigenen Wohlbefinden passt, ist gar nicht so einfach. Glücklicherweise bin ich auf Instagram über Healthyhappysteffi, also Stefanie Wilhelm gestoßen, die mit "Bauch über Kopf" genau das trifft, was ich gesucht habe. Einen übersichtlichen Ratgeber mit den wichtigsten Informationen zu Ernährung und Rezepten, die einfach nachzukochen/-backen sind. Stefanie Wilhelm hat am eigenen Leib erfahren, was es heißt, wenn das Immunsystem zusammenbricht. Wenn der Körper psychisch und physisch zusammenbricht. Sie stützt ihre Angaben also nicht auf Vermutungen, sondern auf eigenen Erfahrungen. Ohne erhobenen Zeigefinger, ohne Verbote, sondern einfach durch Tipps, die ihr selbst geholfen haben sich wieder besser zu fühlen. Ihre Schreibe ist leicht und flüssig, so dass sich das Buch eher wie ein Gespräch mit einer Freundin, als ein Ratgeber anfühlt. "Bauch über Kopf" lässt sich einfach verstehen, einfach lesen und so macht es Freude etwas über Ernährung und den Prozess der Verdauung dazu zu lernen. Die Kapitel sind kurz, knackig und werden optisch durch kleine Skizzen hervorgehoben. Modern, klug, leicht. Das Buch wird auch als Ratgeber für Nahrungsmittelunverträglichkeiten beworben. Dieses Thema wird allerdings in 5 Seiten abgehandelt. Ich vertrage keine Milch, was Recht einfach zu umgehen ist. Sollte jemand an Histaminintoleranz oder ähnlichem leiden, fährt man vermutlich besser damit sich gezielt an eine Ernährungsberatung zu wenden bzw. mit der entsprechenden Fachärztin/-arzt einen Ernährungsplan zu besprechen. Im Anhang finden sich ein paar Rezepte der Gerichte, die Stefanie im Alltag begleiten. Zwei davon sind zum festen Bestandteil meiner eigenen Küche geworden. Vegetarische (bzw. vegane) Linsenbolognese und Müsliriegel, die auch von den Kindern sehr gemocht werden. Beide Gerichte sind ganz einfach nachzukochen.

Lesen Sie weiter

An dieser Stelle erst einmal ein herzliches Dankeschön an das Bloggerportal, für die Zusendung des Rezensionsexemplares. Da ich aktuell seit über einem Jahr selber mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen im Darmbereich zu kämpfen habe, freue ich mich um so mehr über die Zusendung des Buches und war gespannt, was mich erwarten würde. Das seelische Zufriedenheit und Darmgesundheit eine wichtige Verbindung haben, hört man ja immer öfter und sind auch gar nicht so abwegig. Wie sollen sonst Cashews, Banenen oder Schokolade glücklich machen, wenn die Inhaltsstoffe gar nicht im Körper ankommen. Da muss doch der Darm beteiligt sein. In ihrem Buch erklärt die Ernährungsberaterin Stefanie Wilhelm ihre eigene Reise zu einem gesunden Darm und einem zufriedenen Lebensgefühl. Wichtig, so schreibt sie, ist es vor allem, auf das Bauchgefühl zu hören. Er schickt uns ganz bestimmte Signale, die wir gelernt haben zu überhören. Dabei helfen gerade diese uns zu mehr Freude im Leben. Zu Beginn gibt Stefanie einen Einblick in ihre eigene Ernährungs- und Erfahrungsreise, erklärt den Stoffwechsel und was davon unbedingt im Gehirn ankommen sollte. Dabei werden ihre bildhaft geschriebenen Texte, die ohne Fachbegriffe auskommen, von kleinen Zeichnungen und Erklärungsbildern ergänzt und verhelfen so zu einem besseren Verständnis. Sie gibt einen Überblick, welche Lebensmittel und Bakterien unserer Darmflora schaden und was wir dagegen tun können. Ein eigenes Kapitel hat der Stoff Serotonin erhalten, denn der soll uns angeblich glücklich machen. Ergänzend dazu erklärt sie später auch noch die wichtigsten Mikro- und Makronährstoffe, die unser Körper über die Ernährung aufnehmen sollte und die wir oftmals vergessen. Denn Lebensmittel bestehen nicht nur aus Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß. Durch hilfreiche Tipps, wie man welche Lebensmittel richtig lagert können die Mikronährstpffe oft erhalten bleiben. Lediglich bei manchen Stellen wurde ich unsicher. So stehen Tomaten und Paprika unter den Carotinoiden, die entzündungshemmend sein sollen. Tatsächlich stehen aber gerade diese beiden Pflanzen, so wie weitere Nachtschattengewächse, im Verdacht genau diese Entzündungen bei sensiblen Därmen erst auszulösen! Auch Kartoffeln werden hier als super Lebensmittel und Darmhelfer empfohlen. Gerade bei Darmproblemen oder mit der Schilddrüse können sie jedoch starke Probleme verursachen, denn auch sie sind Nachtschattengewächse und stehen viel zu oft auf dem Speiseplan (dann lieber Süßkartoffeln). Im hinteren Teil des Buches befinden sich schließlich noch einige Rezepte, die die Einstieg in die gesunde Darm-Ernährung unterstützen sollen. Es sind nicht viele Rezepte, aber für den Anfang ist zumindest für jeden was dabei. Abschließend kann ich also sagen: Wer sich für seinen Darm einen Überblick verschaffen will, der ist mit diesem Buch gut bedient. Es ist einfach zu verstehen und niedlich gestaltet. Nicht alles ist korrekt, daher sollten immer noch andere Ratgeber hinzugezogen werden. Ansonsten ist an dem Buch nichts auszusetzen und es ist sehr lehrreich.

Lesen Sie weiter

Die Autorin Stefanie Wilhelm erlitt vor ein paar Jahren eine Erschöpfungsdepression, die einige Nahrungsunverträglichkeiten mit sich brachte. So wollte sie nicht mehr leben und krempelte ihr Leben komplett um. Sie kündigte ihren stressigen Marketing-Job und beschloss, Ernährungsberatung zu studieren. "Wir sind, was wir essen", so könnte man ihre Philosophie beschreiben. Und es ist wirklich faszinierend zu erfahren, welch große Rolle unser Darm in unserem Körper spielt. Auf sehr eingängliche und unterhaltsame Weise erklärt Stefanie Wilhelm, wie Verdauung und Stoffwechsel genau funktionieren und welch großen Einfluss unsere Ernährung auf unser Gehirn und unsere Stimmung hat. Oder wusstet Ihr, dass wir zwei Kilos Darmbakterien besitzen, die immens wichtig sind? Wie Essen unser Immunsystem beeinflusst, darum geht es in einem weiteren Kapitel. Im Prinzip will Stefanie Wilhelm einem aber klar machen, dass Nahrung gesund und glücklich machen kann und soll. Dazu gibt sie in einem 11-Schritte-Programm ganz konkrete Tipps und verrät einige Rezepte. Schön auch eine Liste mit Obst- und Gemüsesorten, die man besser Bio kaufen sollte (darunter Äpfel, Tomaten, Kartoffeln, Grünkohl, Gurken und Kopfsalat) und solchen, die man getrost "normal" erwerben kann: Mais, Ananas, Aubergine, Blumenkohl, Mango, Papaya usw. Ich habe ein Rezept ausprobiert: Buchweizensalat Und das braucht man (für 2 Portionen): 1 Tasse Buchweizen 2 Tassen Wasser 1 rote Zwiebel 5 mittelgroße Tomaten 1 handvoll Zuckererbsen (gab es nirgends, musste ich weglassen) 1 kleine Zucchini 1/2 Fenchel 1 Knoblauchzehe Olivenöl Balsamico weiß Salz, Pfeffer 1 handvoll glatte Petersilie Kürbiskeren Und so geht's: Buchweizen mit der doppelten Menge Wasser kochen, bis das gesamte Wasser aufgesaugt ist Gemüse waschen und in grobe Stücke schneiden Olivenöl erhitzen und Zwiebel darin 2-3 Minuten andünsten Übriges Gemüse und Knoblach dazu geben und weiter andünsten, ca. 5 Minuten Mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken Mit dem Buchweizen mischen, mit dem Balsamico, mehr Olivenöl, Salz und Pfeffer nochmals abschmecken und mit den Kürbiskernen anrichten (kann man auch gut ins Büro mitnehmen!) Tja, wie hat's geschmeckt? Mmh, ich sag' mal so: sehr gesund. Trotzdem fand ich die Lektüre des Buches echt spannend und ist es liebevoll und sehr ansprechend illustriert. Wer sich für gesunde Ernährung interessiert, ist hier genau richtig. Stefanie Wilhelm bloggt übrigens unter "healthyhappysteffi". Hier der Link klick. Erschienen ist das Buch im Kailash Verlag.

Lesen Sie weiter

Wir stellen nicht sicher, dass Rezensent*innen, welche unsere Produkte auf dieser Website bewerten, unsere Produkte auch tatsächlich gekauft/gelesen haben.