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Rezensionen zu
The Hate U Give

Angie Thomas

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€ 18,00 [D] inkl. MwSt. | € 18,50 [A] | CHF 25,90* (* empf. VK-Preis)

The Hate u give ist eine packende Geschichte voller Spannung und Mut. Ein unfassbarer Sozialthriller! Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen und war vom Anfang bis zum Ende gepackt. Ich habe keinen einzigen Kritikpunkt - die Charaktere liebevoll und detailliert, der Schreibstil super flüssig und die Message unfassbar wichtig. Ein Buch, das Jeder gelesen haben muss.

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"The Hate U Give" von @angiethomas ist ein wunderschönes Jugendbuch. Es geht um ein 16-jähriges schwarzes Mädchen (Starr) die im "Ghetto" lebt aber auf eine "weiße" Privatschule, in einem besseren Viertel geht. Sie lebt sozusagen in 2 Welten und verhält sich auch dementsprechend. Als sie nach einer Party mitansehen muss, wie ihr Kumpel von einem (weißen) Polizisten erschossen wird, treffen ihre 2 Welten aufeinander. Starr ist die einzige, die bezeugen kann, dass ihr Kumpel keine Bedrohung für den Polizisten war und er ihn nicht hätte erschießen müssen. Jedoch interessieren sich die Medien nur dafür, wer der Opfer war/ist und wie er gestorben ist. Die Tatsache DAS er sterben musste, ist niemandem wichtig. Keiner fragt sich, wer der Täter ist und weshalb er geschossen hat. Die Starr benutzt ihre Stimme als ihre Waffe um sich für das Opfer einzusetzen. Ob sie ihr Ziel erreicht oder nicht könnt ihr gerne selbst nachlesen. In diesem Buch werden sehr viele Themen angesprochen, die zeigen wie wichtig Toleranz, Verständnis und Vertrauen sind. Ich fand dieses Buch wunderschön und schrecklich und traurig zugleich. Es ist schlimm zu wissen, dass immernoch Rassenunterschiede gemacht werden, obwohl wir im 21. Jahrhundert leben und obwohl jeder das Richtige vom Falschen unterscheiden kann oder sollte. Dieses Buch wurde auch verfilmt, ich habe ihn noch nicht gesehen, bin aber sehr gespannt darauf 😊

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Das Buch ist heute leider aktueller als je zuvor. Ich würde mir wünschen, dass es jeder liest und in sein Handeln einfließen lässt. Hass und Vorurteile machen unsere Welt zu einem schlechteren Ort für alle. Hoffentlich werden wir schönere Zeiten erleben. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es hat sehr zum Nachdenken angeregt und es hat hoffentlich die Macht Dinge zu ändern.

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Kann ein Buch die Welt verändern? Als Angie Thomas ‚The Hate U Give‘ 2017 veröffentlicht hat, wurde der Roman für seine Aktualität gelobt, für seine so authentische Reflexion der amerikanischen Gesellschaft. Die Autorin hat sich dabei von zwei Ereignissen inspirieren lassen. Als Kind wurde sie Zeugin einer Schießerei zwischen Drogendealern und als der 22jährige Oscar Grant an Neujahr 2009 von Polizisten getötet wurde, hat sich Angie Thomas hingesetzt und ihre Wut und ihre Frustration von der Seele geschrieben. Sie schreibt über Khalil, der ein bißchen wie Oscar ist. Und über Starr, die ein bißchen wie sie selbst ist. Über die Jahre, die zeigten, dass Oscar Grant kein Einzelfall ist und inspriert von der ‚Black Lives Matter‘-Bewegung hat sie ihre ursprünglich als Short Story angelegte Geschichte zu einem Roman ausgebaut. Und dieser ist leider auch elf Jahre nach Oscar Grants Tod immer noch traurige Wahrheit und so aktuell wie zum Erscheinungstermin. Angie Thomas erzählt die Geschichte der 16jährigen Starr, die in zwei Welten aufwächst, die unterschiedlicher nicht sein können. Sie lebt in einem schwarzen Viertel, in dem Gangs das Sagen haben und Drogendeals an der Tagesordnung stehen. Durch ein prägendes Erlebnis in Starrs Kindheit werden sie und ihre Geschwister auf eine Privatschule geschickt, die überwiegend weiße Schüler besuchen. Als Khalil, ihr bester Freund aus Kindheitstagen, von einem Polizisten erschossen wird, steht sie vor der Entscheidung: hat sie den Mut, für ihren Freund die Stimme zu erheben? Hat sie den Mut für alle Schwarzen, die ungerecht behandelt, gedemütigt und wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden, aufzustehen und zu kämpfen? Die ersten paar Seiten hatte ich ein paar Probleme mit der Umgangssprache, die verwendet wird. Im Buch selbst wird sie als „Ghetto-Slang“ bezeichnet, den Starr nur in ihrer „Hood“ benutzt. Denn um in ihrer Schule nicht als „Ghetto-Bitch“ abgestempelt zu werden, achtet sie dort sehr auf ihre Worte und deren Aussprache. Doch mit der Zeit gewöhne ich mich an die vielen jugendlichen Ausdrücke, haben es doch einige auch in die Sprache deutscher „Kids“ geschafft. Und auch wenn ich mir schon von Anfang an gedacht habe, in welche Richtung das Buch gehen wird, hat es mich so unglaublich gefesselt, berührt und bewegt. Ich habe die Ohnmacht gespürt, die Starr und ihre Familie fühlten, als über die Ermordung Khalils Lügen erzählt wurden, als die Wahrheit so verdreht wurde, dass Khalil nicht mehr das unschuldige Opfer ist, das er war. Ich habe den Atem angehalten, als Polizisten gegenüber Starrs Vater ihre Macht demonstrieren. Und ich habe traurig den Kopf geschüttelt, als die Entscheidung des Geschworenengerichts verkündet wird. ‚The Hate U Give‘ ist aber nicht nur ein Buch über einen Mord an einem jungen Mann und die Ungerechtigkeit, die daraus resultiert. Es ist auch die Geschichte einer jungen Frau, die erwachsen wird und für ihre Ideale und Überzeugungen eintritt. Die mehr denn je merkt, wie ungerecht das Leben ist, wie unfair und schwierig. Aber auch, dass ihre Stimme eine Waffe ist und sie sich nicht für ihre Herkunft schämen muss. Und es ist ein Buch, das den Alltag in einer Familie zeigt, deren Mitglieder gerne rappen, singen und tanzen, Basketball und Videospiele spielen, albern sind, sich streiten und wieder versöhnen, Scheiße bauen und sich dafür entschuldigen, blöde Sprüche reißen und eifersüchtig sind, Zukunftsträume haben und auch mal fluchen. Ganz normal also oder? Ich verstehe nun noch besser, warum Menschen auf die Straße gehen. Warum sie mit solcher Vehemenz darauf aufmerksam machen, dass schwarze Leben zählen. Denn es ist nötig. Nicht nur in den USA, auch bei uns in Deutschland werden Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, aber auch aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Religion beschimpft, geschlagen, getötet. Und ich frage mich: Wie kann das sein? Wie kommt man auf die Idee, andere Menschen als minderwertig zu betrachten? Wer hat ihnen das eingeredet? Wer hat ihnen gesagt, dass sie andere Menschen so behandeln dürfen? Fragen, die ich nie werde beantworten können. Aber was ich tun kann, ist darauf aufmerksam machen. Was ich tun kann ist, zu sagen: Lest dieses Buch. Es wird zwar nicht die Welt verändern. Aber vielleicht kann es zum richtigen Zeitpunkt zum Nachdenken anregen und dadurch die Welt ein bißchen besser machen. 5 Sterne.

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Mit ihrem Debüt "The Hate U Give" wagt sich Angie Thomas an ein schwieriges Thema und schafft es dieses grandios umzusetzen. Starr ist ein 16 jähriges Mädchen, welches im Armenviertel einer Großstadt mit ihrer Familie lebt. Damit sie von Bandenkriegen und Drogendealern Abstand bekommt und ein "besseres Leben" führen wird, schicken ihre Eltern sie auf eine Privatschule, an der es nur sehr wenige Schwarze gibt. Auf einer Feier trifft sie nach langer Zeit ihren sehr engen Freund Kahlil wieder, aber es fallen Schüsse und beide flüchten, da Kahlil sie in Sicherheit bringen will. Jedoch werden beide von der Polizei aufgehalten und, obwohl Kahlil unbewaffnet ist und sich nicht zur Wehr setzt, wird er vor Starrs Augen erschossen. Dieser Vorfall erschütterst Starrs Welt zutiefst und auch in ihrer Stadt kommt es deswegen zu Unruhen. "The Hate U Give" ist eine realistische Geschichte, die aktuell und brisant ist. Angie Thomas sensibilisiert mit ihrem Buch und ermutigt die eigene Stimme zu erheben und nicht weg zu schauen. Für dieses Buch gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung, nicht nur für alle Jugendlichen, sondern auch für Erwachsene!

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Das hier ist ein wichtiges Buch! Anders kann man es kaum sagen. Ein Buch, dass dem Leser vieles klar macht, was ihm vorher vielleicht nicht klar war, dass ihn schockiert, zum Kopfschütteln, zum Lachen und zum Weinen bringt. All das vereint die Geschichte um Starr, die den Leser mit in ihr Viertel und auf die Straßen Amerikas nimmt. Der unverblümte Schreibstil bereitet einem beim Lesen vielleicht anfangs einige Probleme, werden doch viele Begriffe aus Slang und Straßensprache verwendet, von denen man unter Umständen vorher noch nicht gehört hat. Diese Formulierungen schaffen jedoch eine große Unmittelbarkeit, von der man im weiteren Verlauf der Geschichte immer mehr profitiert. Die Identifikation mit der Protagonistin lässt den Leser noch tiefer in ihre Gedanken und Situation eintauchen, sodass jedes Geschehnis, jeder Rückschlag und jeder Erfolg, auch zu einem persönlichen werden. Zwischendurch hat sich die Handlung ein wenig gezogen, sodass ich das Buch tatsächlich für einige Tage aus der Hand legte. Im Nachhinein haben diese Teile, die für mich etwas langwieriger zu lesen waren, aber ebenso prägnant zum Gesamtbild des Buches beigetragen. Denn die zähen Stunden des Alltags, das unsichere Warten und das heimliche, trügerische Gefühl der Sicherheit, vermitteln allesamt die prägnanten Emotionen der Geschichte, die dadurch verstärkt ausgedrückt werden. Zusammenfassend kann ich diesem Buch nichts anderes als 5 Sterne geben, weil es für mich ein unglaublich tiefgründiges und durchdachtes Werk der Jugendliteratur darstellt, dass jeder, egal ob jung oder alt, mal gelesen haben sollte. (Wenn auch nur, um sich der eigenen Privilegien bewusst zu sein.)

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Nachdem dieses Buch nun lange in meinem Regal stand, habe ich endlich geschafft es zu lesen und es nicht bereut. Hier geht es um ein wichtiges Thema, was sich leider bis heute nicht geändert hat. Starr wächst in einem ärmlichen Viertel auf mit all den Menschen, die zu ihr gehören und fühlt sich wohl. Im anderen Teil ihres Lebens geht sie auf auf eine Privatschule und ist dort als fast einzige Farbige eine Minderheit. Demnach lebt sie zwei Leben, denn sie möchte auf ihrer Schule nicht auf das eigentliche Ghetto-Mädchen in ihr aufmerksam machen. Doch dann passiert etwas, das ihr ganzes Leben verändert. Vor ihren Augen wird ihr bester Freund von einem Polizisten erschossen und Starr muss handeln, denn es gab keinerlei Grund dafür. Mir hat Starrs Veränderung in diesem Buch unglaublich gut gefallen. Nachdem Vorfall mit ihrem besten Freund macht sie sich stark, nicht nur für ihn sondern auch für alle anderen, die unter Rassismus leiden. In dem Buch geht es noch um so viel mehr, was es für mich zu einem großartigen Gesamtpaket macht. Ich konnte mich gut in Starr hineinversetzen. Ich spürte ihre Wut und ihren Zorn und hätte am liebsten mit ihr zusammen die Welt in Aufruhr gebracht :P Diese Manipulation durch Medien und Co. machte mich rasend und so fieberte ich nur so durch dieses Buch. Ich kann das Buch jedem ans Herz legen, es zu lesen, denn das behandelte Thema ist nach wie vor wichtig und öffnet die Augen.

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Auf das Buch "The Hate U Give" bin ich durch den Filmtrailer aufmerksam geworden. Da war natürlich klar, dass ich zunächst das Buch lesen musste, bevor ich mir den Film zu Gemüte führen würde. "The Hate U Give" behandelt ganz wichtige Themen junger Menschen, die mit den Auswirkungen von Ghetto-Bildungen leben müssen. Die Hauptprotagonistin Starr muss mit eigenen Augen erleben, wir ihr bester Freund von einem Polizisten erschossen wird. Sie ist die einzige Augenzeugin der Tat und durchlebt eine schwere Zeit. Getrieben von Angst und dem Wunsch, ihrem toten Freund zur Seite zu stehen, geht sie ihren ganz eigenen Weg. Die Autorin: Angie Thomas lebt seit Geburt an in Jackson, Mississippi. Nachdem sie sich als junges Mädchen als Rapperin hervortat, machte sie einen Bachelor-Abschluss im Fach Kreatives Schreiben. "The Hate U Give" ist ihr Debütroman und erhielt viele positive Pressestimmen. Das Buch schaffte es auf Anhieb auf Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste, wurde 2018 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet und verfilmt. Inhalt: „Starr ist in zwei Welten zu Hause: in dem schwarzen Viertel, in dem sie aufgewachsen ist, und in ihrer überwiegend weißen Privatschule. Als ihr bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, muss Star sich entscheiden: Wird sie schweigen oder ihre Stimme erheben?“ (Klappentext) Kritik und Fazit: Etwas ganz besonderes an diesem Buch ist der Sprachstil der Autorin. Sie schlägt einen unheimlich authentischen und sympathischen Erzählstil an. Man glaube sofort, dass da ein 16-jähriges Mädchen aus einer einfachen aber dennoch gebildeten Welt zu uns spricht. Die Tragik um den Tod ihres besten Freundes wird gefühlvoll und nachvollziehbar beschrieben und ich finde gut, dass Starr nicht sofort zur Kämpferin aufsteigt, sondern einen langen inneren Prozess durchmacht, bis sie die Stärke und den Mut findet, um aufzubegehren, ihre Stimme zu erheben und für ihren toten Freund Khalil und all die anderen Opfer zu sprechen. Während das Ghetto vielleicht ärmlich und kriminell wirkt, wird gleichzeitig ganz deutlich, dass ein unheimlich großer Zusammenhalt unter den Nachbarn besteht. Man steht zusammen, man hilft einander und man behauptet sich letztendlich gegenüber der kriminellen Macht, sowie gegenüber der Polizei, die allzu schnell einen schwarzen Menschen abstempelt. Da Starr sich in zwei Welten befindet, werden die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten dieser beiden Welten ganz deutlich aufgeführt und Starr lernt, dass sie beide Welten nicht trennen muss, dass sie in beiden Welten das Mädchen sein kann, welches sie ist und sein will. Sie muss weder das eine noch das andere verleugnen. Bis sie zu diesem Entschluss kommt, muss sie aber eine Entwicklung durchmachen. Der Tod ihres besten Freundes gibt den Anstoß, dabei stehen ihr ihre Freunde und ihre Familie bei. Alle Charaktere sind absolut glaubwürdig gezeichnet. Während Starrs Familie liebenswert ist und ihr Halt gibt, gibt es da noch den Halbbruder, der mit seiner zweiten Hälfte der Familie weniger Glück hat. Dennoch ist er immer bei Starrs Familie willkommen und wird sogar von der damals betrogenen Ehefrau des Vaters so herzlich aufgenommen, als sei er ihr leiblicher Sohn. Auch Starrs boyfriend ist trotz seines Reichtums bodenständig und Starr im Laufe der Geschichte ein wichtiger Ankerpunkt. Solch einen Freund wünscht man seinem Kind. "The Hate U Give" konnte mich in allen Punkten überzeugen und ich wurde vom ersten Satz an mitgerissen. Die Geschichte ist tragisch, macht aber gleichzeitig Mut, denn sie zeigt, dass eben nicht alles schwarz oder weiß ist. Dass man mit Zusammenhalt und dem Glauben an sich selbst großes erreichen kann, auch wenn man in anderen Dingen vielleicht benachteiligt ist. Es ist wichtig, aufzustehen und für seinen Standpunkt zu kämpfen. Der Roman wird dieser Botschaft mehr als gerecht.

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