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Rezensionen zu
Bis ans Ende der Ewigkeit

Deborah Harkness

Diana & Matthew Reihe (4)

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€ 22,00 [D] inkl. MwSt. | € 22,70 [A] | CHF 30,90* (* empf. VK-Preis)

Deborah Harkness konnte mich mit ihrer Reihe „Die Seelen der Nacht“ total überzeugen können. Die Reihe umfasst drei dicke Wälzer und sie enthalten so viel Spannung, Liebe und Magie. Zudem erschien vor kurzem die Serie rund um das erste Buch mit dem Titel „The Discovery of Witches“, die ich auch sehr mochte. Somit war meine Liebe zu der Autorin wieder entflammt und ich freute mich sehr zu sehen, dass ein neues Buch von ihr auf den Markt kommen würde. Ich sah, dass es sich um den Vampirsohn von Matthew, Protagonist der ersten Reihe, handeln würde und hoffte – ehrlich gesagt – auf ein zweites „Die Seelen der Nacht“. Da wurde ich leider enttäuscht und ich merkte es erst nach den ersten 100-200 Seiten, wobei ich vorher schon eine Ahnung hatte. Ich dachte, der Klappentext zeigt nur die Grundlage für die Geschichte an, doch tatsächlich fasst dieser den gesamten Inhalt ziemlich genau zusammen. Es ist keine Abenteuergeschichte, es ist ein historischer Roman, der die Vergangenheit von Marcus beschreibt. Die Perspektiven wechseln, ab und zu liest man aus Phoebes Sicht und wie sie mit der Verwandlung zum Vampir fertig wird. Das hat mir gut gefallen! Auch wir ein Teil aus der Sicht von Diana (ja, die Protagonistin aus „Die Seelen der Nacht“) beschrieben – und das seltsamerweise sogar aus der Ich-Perspektive. Für Fans ist das auf jeden Fall richtig cool, denn man erfährt so kleine Häppchen wie es mit Diana und Matthew weiter geht. Allerdings gibt es auch Spoiler, also man sollte schon wissen, wie die „Die Seelen der Nacht“ Reihe geendet hat. Der Großteil des Romans befasst sich allerdings mit Marcus und seinem Leben. Obwohl es so GANZ anders war, als ich erwartet hatte, gefiel es mir. Das Buch umfasst rund 600 Seiten und ich lass sie wirklich zügig. Das liegt natürlich auch an dem so wunderbaren und angenehmen Schreibstil von Deborah Harkness, aber auch an der Geschichte selbst. Marcus hat viel durchgemacht, auch in seiner Zeit bevor er Vampir wurde. Es gab dem Charakter mehr Tiefe und ich konnte sein Verhalten in der heutigen Zeit besser verstehen. Es war wirklich nicht ohne, gerade die Zeit, als er noch bei seinen Eltern war (und wie diese Zeit zu Ende ging). Die Kriegszeit wird auch beschrieben, allerdings eher die Folgen und die Krankheiten, die daraus resultierten. Das war nicht ohne und nichts für schwache Gemüter. Ich mag es ja, solche Beschreibungen zu lesen. Es ist ein Teil Geschichte, die die Autorin uns hier beibringt und das ist spannend. Es ist real, auch wenn natürlich Vampire viele Hauptrollen übernehmen. Mir gefiel auch, dass bekannte Persönlichkeiten erwähnt wurden, so wie Marie Antoinette. Der Roman ist wirklich rund und lässt sich super flüssig lesen. Obwohl er meinen Erwartungen nicht entsprach (und ich auch ein wenig enttäuscht darüber bin), konnte ich ihn genießen und würde ich definitiv für Fans von Deborah Harkness empfehlen. Er ist in sich abgeschlossen, aber dennoch glaube ich, dass die Autorin noch weitere Romane aus der Welt rund um Diana und Matthew schreiben wird. Es ist schön, wieder dorthin zurückzukommen. Fazit: Mit “Bis ans Ende der Ewigkeit” hat Deborah Harkness ein neues Buch in der Welt ihrer Reihe “Die Seelen der Nacht” entlassen. Leider entsprach es nicht meiner Erwartung eines neuen Abenteuers mit neuen Protagonisten. Dennoch gefiel es mir die Hintergrundgeschichte von Marcus zu lesen, was für einen Werdegang er hatte und wie er zum Vampir wurde. Der Roman ist ein historischer Roman mit Elementen der Fantasy. Zudem gibt es keine Schmankerl für die Fans der Reihe, denn wir treffen alte Bekannte wieder. Für Fans ein Muss!

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Ich habe mich auf dieses Buch gefreut. Es ist nunmal das Spin-Off meiner Lieblingsbücher. Doch nicht die Aussicht auf mehr von Marcus und Phoebe haben mich dazu verleitet dieses Buch zu lesen, sondern wieder auf Matthew und Diana zu treffen. Es war mir von der ersten Seite an klar das man "Bis ans Ende der Ewigkeit" nicht als Band 4 betrachten kann, sondern als "Sonderband". Es hat nunmal nicht den Verlauf und die Ziele die man in den früheren Büchern kennen und lieben gelernt hat. Doch hat es sein ganz eigenen Charme und es ist für mich persönlich besser gelungen als ich es erwartet hätte. Ich war nicht gerade euphorisch als ich den Klappentext dieses Buches gelesen habe, ich hatte mir erhofft einen weiteren Band mit Diana als Hauptcharakter von Deborah Harkness zu bekommen. Oder vielleicht über Becca und Philip, ihren Kindern. Besonders angesprochen haben Marcus und Phoebe als Paar mich schon in der Trilogie nicht. Doch da man nun Phoebe´s Charakter kennen lernen kann, dies auch unabhängig von Marcus und man auch Marcus Lebensgeschichten erfährt, versteht man ihn besser und wächst einem auch sehr ans Herz. Marcus war schon in den anderen Büchern, immer etwas außen vor. Er hat sich zwar mit den Traditionen der de Clemonds abgefunden und auch mit der Hierarchie in dieser Vampirfamilie lebt er. Doch sein wahres bestreben liegt in dem Leitsatz und den Zielen der Amerikanischen Revolution, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Nach diesen Grundsätzen will er leben, lieben und handeln. Das er diesem Ziel, mit seiner Verwandlung zum Weahr, nicht einen Schritt näher gekommen ist wird ihm in der Vergangenheit und in der Gegenwart deutlich klar. Der Aufbau des Buches ist interessant, es gibt Kapitel in denen Phoebe von ihren ersten Tagen als Vampir berichtet, dann wiederum gibt es die Kapitel in denen Diana über ihre Familie wacht und die überwiegenden Kapitel in denen Marcus von seinem Leben und seiner Wiedergeburt berichtet. Deborah Harkness hat so eine spannende Art Historische Ereignisse und auch Schriften aus der jeweiligen Zeit in ihre Geschichten einzubauen. Ich glaube sie macht sich da auch viel mehr Arbeit, als viele andere Autoren machen würden. Und genau das reizt mich immer wieder zu ihren Büchern zugreifen. Ich entdecke jedesmal was neues oder auch einen neuen Zusammenhang oder eine Parallele. Für mich ist dieses Buch nicht nur ein Roman denn man mal eben so durchliest und ihn dann im Regal verstauben lässt. Er ist zugleich unterhaltsam und lehrreich.

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Bei manchen Büchern werden wir ja mit unvorhergesehenen Fortsetzungen überrascht. „Bis ans Ende der Ewigkeit“ ist so ein Buch, mit dem ich nicht gerechnet habe, das aber eine riesige Vorfreude in mur geweckt hat, gehört doch die All Souls-Trilogie zu meinen Lieblingen im Regal. Sie ist so erfrischend anders und auf leise Art magisch und bezaubernd. So freute ich mich darauf, in „Bis ans Ende der Ewigkeit“ auf viele alte Bekannte zu stoßen und neue Charaktere kennen zu lernen. Wie bereits die All Souls-Trilogie, die vor kurzem sogar in eine Serie umgesetzt wurde, bedient dieses Buch nicht nur das Young Adult-Publikum, sondern eher ältere Leser, die -wie ich – auch auf ältere Protagonisten und eine unverkitschte Handlung stehen. Wir begleiten als Leser hier verschiedenen Erzählperspektiven. Zum einen dürfen wir Phoebe bei ihrer Geburt zur Vampirin begleiten, wir blicken mit Marcus in seine düstere Vergangenheit zurück und wir lernen Dianas und Matthews Kinder besser kennen. Alle drei Perspektiven laufen lose zu einem Gesamtbild zusammen. Hier wird es sicherlich einige kritische Stimmen geben, denen einfach zu wenig passiert. Dem kann ich bedingt zustimmen, da das Buch jetzt nicht Non stop-Action für seine Leser bereit hält. Wenn man weiß, worauf man sich einlässt und was man zu erwarten hat, enttäuscht „Bis ans Ende der Ewigkeit“ auf keiner Linie. Für meinen Geschmack hätte es allerdings ebenfalls etwas „mehr“ sein können – das Buch fühlte sich an wie ein Wiedersehen mit alten Freunden, von denen man sich dann doch sehr schwer wieder lösen kann. Obwohl hier viele Schauplätze eröffnet werden, ergeben alle Handlungsstränge ein stimmiges Gesamtbild. Den Rahmen bildet dabei auch die Geschichte der Wiedergeburt von Phoebe zur Vampirin. Ich muss sagen, dass mir diese Story mit am besten gefallen hat, da die Autorin es wie bereits in den Vorgängern schafft, eine erwachsene Art von Fantasy zu Papier zu bringen, fernab von kitschigen Glitzervampiren und rotwangigen Teenies oder blutrünstigem Splatter. Mir gefällt die erschaffene Welt von Diana und Matthew sehr gut, gehört sie doch auch bereits vor der großen Diskussion zu den ersten Werken, in denen ich bewusst Diversität in Büchern wahrgenommen habe. Natürlich kommt hier auch die Romantik nicht zu kurz, wobei weniger Diana und Matthew im Mittelpunkt stehen als Marcus und Phoebe. Hier hätte ich mir neben der gegenseitigen Sehnsucht etwas mehr Drama gewünscht, zumal Marcus Background, der so intensiv in „Bis ans Ende der Ewigkeit“ beleuchtet wird, sicherlich genügend Konfliktpotential bereitgestellt hätte. Dieses wurde allerdings leider nicht genutzt, sodass ich mich als Leser am Schluss schon gefragt hatte, worauf die Geschichte von Marcus denn jetzt hin gearbeitet hatte. Bereits in der All Souls-Trilogie wurden die Vorkommnisse in New Orleans thematisiert, sodass ich hier irgendwie mehr erwartet habe. Ich hatte leider den Eindruck, dass die Autorin vorher zu sehr abgeschweift ist und nun auf die schnelle das Buch fertig bringen musste. Deshalb hier entsprechend Punktabzug in der B-Note. Insgesamt ist das Buch für alle Fans der Reihe ein absolutes Muss. Es ist aber auch für jeden geeignet, der in die Reihe hineinschnuppern möchte. Ich kann es trotz der Kritikpunkte als kurzweiliges Lesevergnügen empfehlen, insbesondere wenn ihr auf erwachsene Fantasy und einen wirklich wundervollen Schreibstil voller historischer Hintergrundinfos steht.

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Das Cover passt wunderbar perfekt zur Reihe und auch wenn dieses Buch als " Bonusbuch /Zusatzbuch) gehandelt wird, kann man es meiner Meinung nach auch vollkommen solo lesen. Hier geht es in erster Linie um Marcus und Phoebe, zwei die in den drei Vorgänger eine Nebenrolle besetzt haben. Wer diese drei gelesen hat, der trifft auch auf alte Bekannte wieder und kann sich über das Wiedersehen freuen, jedoch für alle Neueinsteiger ist dieses nicht relevant und stört den Lesefluss in keiner Weise. Erzählt wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven und Zeitebenen, oft befindet man sich mit Marcus in der Vergangenheit und lernt ihn und sein Leben kennen, dann wieder huscht man ab in die Gegenwart. Der Schreibstil ist gewohnt durchgehend fließend, geschmeidig, spritzig und völlig fokussiert. Besonders gut gelungen sind auch die Zeitsprünge, ich wusste zu jeder Sekunde in welcher Epoche ich mich gerade befand. Die Protagonisten werden facettenreich, charismatischen und individuell beschrieben. Jeder einzelne Charakter konnte überzeugen und wird mit Lebendigkeit behaftet. Mir persönlich hätte es besser gefallen wenn ich mehr Szenen zwischen Marcus und Phobe hätte lesen dürfen. So wie die Autorin hier die Geschichte niedergeschrieben hat, hat es einen kleinen Biographie Touch. Da mich der Roman jedoch recht gut unterhalten hat vergebe ich auch vier Sterne.

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