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Rezensionen zu
Ein Sommer und ein ganzes Leben

Kristina Valentin

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Ein Sommer und ein ganzes Leben Kristina Valentin 12. März 2018 Diana Verlag 288 Seiten ***** Klappentext: Katharina denkt an ihre Kinder, sie denkt an ihre Kunden, und viel zu selten denkt sie an sich selbst. Bis sie ihren neuen Nachbarn David kennenlernt, der sie charmant und schlagfertig zum Lachen bringt. David sitzt im Rollstuhl und schweigt über seine Vergangenheit genauso hartnäckig wie Katharina über ihren großen Schmerz. Immer wieder begegnen sich die beiden im Garten unter der alten Kastanie. Und für Katharina beginnt der überraschendste Sommer ihres Lebens ... ***** Eigene Meinung: Ein Sommer und ein ganzes Leben ist ein ganz wundervoller Roman. Das Cover lädt zum Träumen ein und hat mich direkt in den Sommer versetzt. Als ich dann gelesen habe, dass es einen körperlich beeinträchtigten Charakter gibt, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen möchte. Ich war gespannt wie David ein Leben trotz Handicap meistert. Viel zu selten werden Menschen mit Behinderung in Büchern thematisiert (oft werden sie mit Leid in Verbindung gebracht). Kristina Valentin hat es geschafft die positiven Aspekte eines Menschen mit Behinderung zum Vorschein zu bringen. Beide Hauptcharaktere sind wundervoll ausgearbeitet. Katharina ist trotz ihres Schicksals eine aufgeschlossene und taffe Frau. Auch wenn sie sich selbst oft nicht so sieht. Ihre Kinder, Hanna und Lukas konnte ich direkt ins Herz schließen. David ist ein wundervoller und charismatischer Mann. Er meistert sein Leben mit Bravour. Seine Behinderung wurde hervorragend recherchiert (dazu gibt es tolles und informatives Interview beim großen A). Anfangs wird der Rollstuhl sehr stark thematisiert, im Laufe der Geschichte tritt dieser jedoch zunehmend in den Hintergrund und man merkt, dass der Rollstuhl einfach zu David gehört. Auch er war mir von Anfang an sympathisch. ***** Fazit: Ein sehr gelungener und wundervoller Roman. Ich werde mit Sicherheit noch weitere Bücher der Autorin lesen! 5/5 Sternen

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Wer berührende Liebesgeschichten mag, liegt mit diesem Buch genau richtig. Es zieht die Leser in seinen Bann und lässt einem nicht mehr los, bis die letzte Seite gelesen ist. Katharina ist alleinerziehende Mutter zweier Kinder. Der Alltag ist streng. Die Mediatorin kämpft mit ihren Kräften und ist chaotisch. Da sie aber keine Hilfe (für sie Almosen) annehmen möchte, ist sie sehr am Limit. "Es ist ein bisschen, als ob man durch das Kinderkriegen sein Herz ausserhalb des eigenen Körpers durch die Gegend spazieren lässt." (Zitat Katharina) Als sie auf das Haus ihrer besten Freundin aufpassen darf, kommt Katharina etwas zur Ruhe. David, ihr neuer Nachbar, hat eine positive Einstellung zum Leben. Er lässt Katharina an ein Happy End glauben. Aber können beide ihre Ängste und ihren Balast abwerfen? Die rührende Geschichte um Katharina und David ist flüssig zu lesen. Den Alltag einer Mutter kann man sehr gut nahvollziehen. Die Müdigkeit von Katharina spürt man fast selber. Die Figuren sind liebevoll beschrieben. Auch die Nebenfiguren haben Stärken und Schwächen und wachsen dem Leser ans Herz. Die Probleme der Protagonisten werden sehr feinfühlig beschrieben und thematisiert. Die Trauer und Angst vor Vorurteilen sind sehr emotional und regen zum Denken an. Was mich sehr beeindruckt hat, war die Sichtweise und die Wortwahl von Kristina Valentin. Es gibt einen Abschnitt im Buch, welcher mir persönlich das Aha Erlebnis hervorgerufen hat. Valentin beschreibt, dass der Rollstuhl viel einen negativen Aspekt bei den Leuten hervorruft. Jedoch sollte es positiv sein, da der Rollstuhl für die Personen eine Selbständigkeit bedeuten. Dies ist wie überall einfach die Sichtweise der Sache. Kristina Valentin hat selber 2 Tage in einem Rollstuhl recherchiert und hat viele Erlebnisse ins Buch einfliessen lassen. Ich vergebe diesem tollen Buch sehr gerne 5 von 5 Rollstühle.

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Athesia Buch GmbH

Von: Barbara Pernter aus Bozen/Bolzano

13.03.2018

Man nehme Moyes, Gier und Scheunemann, mixe alles zusammen und raus kommt Kristina Valentin. Ganz so ist es dann doch nicht. Diese Geschichte hat durchaus etwas Eigenes und die Idee, dass Menschen mit Behinderung auch ihren Platz in Romanen haben sollen, finde ich großartig.

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