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Rezensionen zu
Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands

Salvatore Basile

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Ich kann verstehen, warum dieses Buch in Italien zu einem absoluten Bestseller geworden ist. Es ist die einfache Naivität, die das Herz berührt. Alle paar Seiten musste ich eine Pause machen um nicht die Tränen zu weinen, die der kleine Michele nicht mehr hat. Diese Momente werden ganz automatisch damit gefüllt, dass man über das eigene Erwachsenwerden, die eigenen Verletzungen und Ängste nachdenkt. „Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstandes“ ist wie das Leben selbst: voller ambivalenter Gefühle, die zu Handlungen fühlen, die nur im Moment selbst wichtig sind, denn zurück bleiben nur die Emotionen, die intensiver und ausufernder werden. Schade ist nur, dass die Orte, in denen Michele auf die Suche nach Antworten geht, erfunden sind, denn man möchte sofort losfahren und sehen, wie er das Meer sieht. Auf der anderen Seite könnte die Geschichte überall wahr sein, in der Toskana, in Puglia oder auch auf Sizilien. Jeder Bahnhof kann der Anfang einer Reise sein, die zu einem selbst führt. Absolute Leseempfehlung *****

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Tatsächlich habe ich es getan. Oder viel mehr: doch noch getan. Zum ersten Mal in meinem Leben, habe ich mich an ein Hörbuch herangewagt. Während andere viele Klassiker und Neuerscheinungen bevorzugt als Audiodateien genießen, traute ich dem Ganzen nicht. Ich muss ein Buch in den Händen halten, es riechen können und daran blättern. Ich mag es, mir kleine Notizen am Rand zu machen und Lesezeichen in Papierform zu nutzen. Bei Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands ließ ich mich direkt auf das Hörbuch ein. Ein kleines Jubiläum also. Aufmerksam geworden bin ich auf die romantische Geschichte die in Italien spielt über das Bloggerportal. Gelesen wird die Geschichte von Annina Braunmiller-Jest, die schon einigen bekannten Hörbüchern, wie zB Miss You von Kate Eberlen ihre Stimme lieh. Braunmiller-Jest hat eine sehr angenehme und charmante Art und Weise, die Geschichte zu erzählen bzw. vorzulesen. Das Buch hat Salvatore Basile geschrieben. Anfangs war ich noch etwas skeptisch, aber spätestens als Elena auftauchte, fand ich die Stimme von Braunmiller-Jest perfekt für dieses Buch. Da ich ein Hörbuch-Neuling bin, war ich gerade auf die Stimme des Erzählers und die Atmosphäre , die mit dieser einhergeht, gespannt. Michele führt ein sehr einsames, fast trauriges Leben. Das wird beim Hören sehr deutlich. Er ist schüchtern und sehr zurückhaltend, genießt keinerlei Kontakte zu anderen Menschen und lebt zurückgezogen in seiner kleinen Wohnung im Bahnhofshäuschen. Er spricht sehr leise, was die Sprecherin gut übermittelt, und antwortet immer nur kurz und knapp. Nachdem ihn seine Mutter im frühen Kindesalter verließ, brach für den Jungen eine Welt zusammen. Und auch mit dreißig Jahren prägt ihn diese schlimme Erfahrung noch immer. Als Michele Elena kennen lernt, wird alles anders. Die junge Frau will eigentlich nur eine Puppe, welche sie im Zug liegen ließ, bei ihm abholen. Aber zwischen den beiden funkt es ziemlich schnell. Ich mochte die aufgeschlossene, freche und laute Art von Elena sofort. Sie verleiht der Geschichte Pepp und Michele´s tristes Leben wird mit einem Mal ordentlich durcheinander gewirbelt. Besonders Elena wird von Braunmiller-Jest sehr überzeugend gesprochen. Es machte richtig Spass beim Zuhören. Der Verlauf der Geschichte ist rasant. Michele lernt schon in den ersten Kapiteln Elena kennen und da ihr Temperament nicht zu bremsen ist, überschlagen sich die Ereignisse nahezu. Michele findet eines Tages sein altes Tagebuch, welches er als Kind schrieb, im Zug. Seine Mutter nahm es damals mit sich. Elena ist überzeugt, dass Michele nun auch seine Mutter wiederfinden kann. Und es beginnt eine aufregende Reise durch Italien. Eine sehr emotionale und schöne Geschichte für alle, die romantische Bücher mögen. Denn Gefühle spielen in Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands eine tragende Rolle. Dem Autor gelingt es, schon auf den ersten Seiten Spannung zu erzeugen und die Geschichte, vor allem durch die aufgeweckte Art von Elena, nie langweilig werden zu lassen. Ich denke, das Buch hätte mich ebenso angesprochen wie das Hörbuch. Das Ende gefiel mir auch sehr, weswegen ich durchweg zufrieden war.

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Michele ist 30 Jahre alt und arbeitet auf einem Bahnhof in einem kleinen Dorf in Italien. Er sucht jeden Abend den letzten Zug nach zurückgelassenen Gegenständen ab, die er sammelt und mit nach Hause nimmt. Michele lebt allein, mit all den Gegenständen die er gesammelt hat, und die zu seinen Freunden geworden sind, da er ansonsten keine hat. Er lebt sehr zurückgezogen und einsam. Seine Mutter hat Michele verlassen, als er noch klein war. Eines Tages taucht Elena auf, die ihre Puppe tags zuvor im Zug vergessen hat und diese nun sucht. Durch Elenas Erscheinen ändert sich einiges in Michele’s Leben. Sie ist ein wahrer Wirbelwind, im Gegensatz zu dem zurückgezogen lebenden Michele. Als er dann auch noch sein altes Tagebuch im letzten Zug wiederfindet, welches eines von wenigen Dingen war, die seine Mutter bei ihrem Weggang mitgenommen hatte, entschließt er sich, auf die Suche nach ihr zu gehen. Und Elena unterstützt ihn dabei. Der Schreibstil ist flüssig und klar, teils poetisch, es war ein Genuss, über die Seiten zu fliegen und den Inhalt aufzusaugen. Emotional durch traurige Ereignisse, aber auch berührend schön durch positives Geschehen.Die Charaktere sind liebevoll und authentisch dargestellt. Dieses Buch ist lebensbejahend, trotz vieler Schicksalsschläge und Widrigkeiten wieder aufzustehen, das Positive zu sehen und seinen Weg zu gehen. Fazit:Berührend, ergreifend, verzaubernd, wie ein Märchen in der realen Welt.Eine überraschende und fantastische Geschichte, die Salvatore Basile geschickt und mit tollen Charakteren gespickt, erschaffen hat. Mit Lebensweisheiten ausgestattet, die nicht in die Tiefe gehen, sondern nur gestreift werden, passt es einfach alles toll zusammen und ergab für mich einen wunderbaren und berührenden Roman, der mich sehr begeistert hat.

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Ich leide quasi permanent darunter und bin damit sicher in Gesellschaft von Millionen Gleichgesinnter. Die Rede ist von Fernweh, teilweise auch in Kombination mit Meerweh :-) Die Welt ist riesig, bunt und bietet so viel zu entdecken. Da man aber (leider) nicht permanent auf Reisen sein kann, muss man sich die Welt eben so oft es geht ins heimische Wohnzimmer holen. Wie ich das tue? Nun ja zum einen bin ich leidenschaftlicher Postcrosser. Das heißt du schreibst Postkarten an eine durch Zufall ausgewählte Person aus aller Welt und bekommst dafür eine Karte zurück. Nicht von der selben Person, sondern wiederum von einer unbekannten. Doch meist geht es über Postkarten hinaus und man schickt sich Briefe, kleine Päckchen oder bleibt über e mail in Kontakt. Somit durfte ich schon die tollsten Menschen von den verschiedensten Teilen der Erde kennenlernen. So findet sich an meiner Wohnzimmerwand ein sehr lieber Brief von einer ehemaligen Regierungsmitarbeiterin aus Australien, gleich neben dem Weihnachtskeksrezept von einer Familie aus Finnland und der Buchempfehlung einer jungen Frau aus Singapur. Es macht großen Spaß und der Blick in den Briefkasten zaubert mir oft ein Lächeln ins Gesicht. Eine andere Variante ist neben Kochen und Backen von Spezialitäten aus aller Welt natürlich das Lesen. Durch Bücher kann man sich schließlich an jeden beliebigen Ort beamen, zumindest gedanklich und das ist doch auch schon mal was, oder? Eine Leseempfehlung für Fernwehgeplagte ist sicherlich "Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands" von Salvatore Basile. Durch Zufall auf der letzten Messe entdeckt, konnte mich das Buch von der ersten Seite an begeistern. Schauen wir zunächst auf den Klappentext: " Nur wer sich verliert, kann sich auch finden... Seit seine Mutter ihn als Kind verlassen hat, lebt der dreißigjährige Michele von der Außenwelt abgeschottet im Bahnhofshäuschen eines verschlafenen, idyllischen Dorfs in Italien. Seine einzige Gesellschaft sind die liegengebliebenen Gegenstände, die er im täglich ein- und ausfahrenden Zug einsammelt und in seinem Zuhause um sich schart, denn Gegenstände verraten einen nicht, und sie brechen auch keine Versprechen. Doch dann begegnet ihm Elena, die seinen Alltag wie ein Wirbelwind auf den Kopf stellt und ihn aus der selbstgewählten Einsamkeit reißt. Als er kurz darauf sein altes Tagebuch wiederfindet, das seine Mutter mitgenommen hat, als sie vor über zwanzig Jahren spurlos verschwand, gibt dies den Anstoß für eine wundersame Reise quer durch Italien, die alles verändern wird... . " Michele lebt ziemlich zurückgezogen in einem Bahnhofshäuschen in einem kleinen Dorf irgendwo in Italien. Die Mutter hat die Familie schon lange verlassen, da war er noch ein kleines Kind. Er erinnert sich noch gut daran, wie er sie eines morgens mit gepackten Koffern im Haus erwischte. Doch sie sagte nichts, tat so, als würde sie verreisen und Michele war noch viel zu klein, um sich über sowas Gedanken zu machen. Und so wartete er Tag für Tag bei seinem Vater auf ihre Rückkehr, doch vergebens. Micheles Mutter kehrte nie zurück. Der Vater stürzte in eine schwere Krise und als er schließlich verstarb, tritt Michele in seine Fußstapfen. Er übernahm den Job seines Vaters und kümmerte sich schließlich um die verlorengegangenen Sachen in Zügen, die den Bahnhof passieren. Seine Tage sind routiniert, durchgeplant und verlaufen immer gleich. Er meidet andere Menschen und verlässt sein kleines Bahnhofshäuschen nie. Selbst die Lebensmittel lässt er sich lieber liefern. Doch dann tritt Elena in sein Leben und stellt es gehörig auf den Kopf. Plötzlich merkt er, was es heißt nicht mehr allein zu sein und wie gut es sich anfühlt, wenn es jemanden auf der Welt gibt, der sich um dich sorgt und der sich dafür interessiert, wie es dir wirklich geht. Doch das Ganze ist chaotischer, als so mancher Leser ertragen kann ;-) Michele weiß überhaupt nicht wohin mit seinen Gefühlen und ist mit der Situation komplett überfordert. Schließlich gab es noch nie eine Frau in seinem Leben und bis jetzt teilte er sein Haus lediglich mit hunderten von im Zug verloren gegangenen Gegenständen. Als er dann eines Tages beim Aufräumen eines Zuges sein altes Tagebuch findet, ist er froh dass er Elena an seiner Seite hat. War seine Mutter etwa hier um ihn zu suchen? Hat er sie womöglich unter den vielen Reisenden gar nicht erkannt oder würde er sie überhaupt wiedererkennen? Hals über Kopf beschließt er das erste mal in seinem Leben Urlaubstage zu nehmen und macht sich auf die Suche. Auf seiner abenteuerlichen Reise trifft Michele viele Menschen. Nicht alle können ihm bei der Suche nach seiner Mama direkt behilflich sein, aber von jedem Einzelnen kann er eine Erkenntnis fürs Leben mitnehmen. Ein wunderbares Buch über Fernweh, Liebe und das unzerstörbare Band der Familie. Wenn ihr wissen wollt, ob Michele seine Mutter tatsächlich findet, was er auf seinem Abenteuer alles erlebt und was für eine Rolle Elena dabei spielt, dann bestellt euch das Buch mit der ISBN 978- 3- 7645- 0600- 1 für 19,99€ unter anderem auf der Verlagswebsite.

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Das Cover hätte mich in der Buchhandlung nicht in den Bann gezogen. Gut, dass ich nicht so oberflächlich bin und trotzdem mal in die Hörprobe gelauscht habe. Was soll ich sagen? Es war ein Volltreffer! Annina Braunmiller-Jest hat eine bezaubernde Stimme und füllt die sehr gegensätzlichen Hauptcharaktere Michele und Elena mit Lebendigkeit und Authentizität. Michele ist ein absoluter Exot. Obwohl er schon seit Lebtagen viel Kontakt zum Reisen hat und viele Menschen durch seinen Job als Bahnhofwärter kommen und gehen sieht, ist sein eigener Entdeckersinn blockiert. Er ist im wahrsten Sinne des Wortes stehen geblieben. Mit nun 30 Jahren lebt er alleine und einsam in einer Wohnung voller verlorenen Gegenstände. Was ist mit ihm passiert? Warum ist er so, wie er ist? Habe ich mich natürlich gefragt. Und die Antworten kamen zügig und vor allem sehr gefühlvoll mit Elena. Elena. Die, die Menschen in Farben einordnet; die wie ein Wasserfall spricht und - so scheint es - absolut keine Hemmungen hat und ein riesiges Herz verfügt. Das totale Gegenteil von Michele, der lieber alleine sein möchte, weil er sich anders nicht wohlfühlt. Diese wundersame, mit Liebe gefüllter Reise beginnt mit einer Puppe, die eigentlich gar nicht so verloren ist, wie der erste Blick vermuten lässt. Die Handlung spitzt sich emotional zu, als Michele sein Tagebuch aus Kindertagen während seiner Kontrollgänge im Zug wiederfindet. Wir erleben die Charaktere hautnah. Hören ihren Atem und fühlen ihren Pulsschlag. So habe ich es zumindest erlebt und ich wünschte, die Geschichte würde noch viel länger gehen. Ich war regelrecht traurig, dass sie vorbei war! Wer es gerne voller geballten Emotionen mag, ist mit diesem Hörbuch sehr gut bedient. Die Protagonisten sind alles andere als gewöhnlich und daher sollten sie einfach so genommen werden wie sie sind; einzigartig und wunderschön!

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Welche Farbe hast du?

Von: Frieda-Anna aus Haltern am See

15.07.2017

Märchenhaft! Diese Geschichte ist märchenhaft erzählt, ohne den Bezug zur Realität zu verlieren. Der Klang von Annina Braunmiller-Jests Stimme, sanft perlend, passt stets zum Geschehen und ganz genau zum Charakter Elenas, dem frischen Wirbelwind, der der tragischen Handlung um den Einsiedler Michele Farbe und ein Gefühl der Hoffnung beschert. Micheles Mutter verschwindet vor zwanzig Jahren spurlos und hinterläßt eine tiefe Wunde in Micheles Seele, mit der das Kind aufwächst und zu leben lernt - als abgeschotteter Bahnhofsvorsteher, der seine sozialen Kompetenzen eingebüßt hat und sich nur mit im Zug vergessenen Dingen umgibt. Bis er eines Tages sein eigenes Tagebuch im Zug findet und Elena in sein Leben tritt und die Farben der Gefühle verändert. Die Handlung ist ergreifend und der Zustand der Protagonisten wird unweigerlich zum eigenen wenn man nicht anders kann als gebannt weiter und immer weiter zu zuhören. Für mich war dieses Hörerlebnis eine Ode an das Leben, ein Schatzkästchen voller Weisheiten und Erkenntnisse das man nichts richtig, aber auch nichts falsch machen kann. Unbedingt hören oder lesen, verschenken und weitersagen.

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Einfach SCHÖN und dies gleich in mehrfacher Hinsicht ist der im März 2017 im Verlag Blanvalet veröffentlichte Buch "Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands", der erste - und hoffentlich nicht letzte! - Roman des italienischen Drehbuchautors Salvatore Basile. Zwar ist im Titel das vor Jahren verlorene Tagebuch des kleinen Michele gemeint, doch ist der inzwischen 30-Jährige selbst auch verloren und allein in seinem Elternhaus zurückgeblieben, das seine kleine Welt ist. Das wahre Leben, vor dem er sich fürchtet, spielt sich woanders ab. Doch die Romanhandlung zeigt Michele und uns Lesern, dass das Leben trotz manchen Unglücks, das einem widerfahren kann, dennoch unglaublich lebens- und liebenswert sein kann. Man muss es nur erkennen und zulassen. Wer sich verliert, kann sich auch wieder finden. Der Autor versteht es ausgezeichnet, seine Figuren trotz ihrer Schwächen mit liebevollen Augen zu sehen und ebenso liebevoll zu beschreiben. "Die wundersame Reise ..." ist ein besinnliches, lebenskluges und -bejahendes Buch trotz der mancher dramatischer Wendungen der Handlung. So liebevoll wie des Autors Sicht auf das Leben trotz all seiner Verstrickungen, so liebevoll und formschön ist seine Sprache, wofür natürlich auch der Übersetzerin Elvira Bittner zu danken ist. Salvatore Basiles Buch, das sich sehr gut für eine Verfilmung eignen würde, macht Mut auf Leben und ist deshalb, aber auch wegen seiner Formulierungskunst unbedingt LESENSWERT. Für mich hatte Salvatore Basiles erster Roman in Inhalt und Schreibstil Ähnlichkeit mit den Büchern Hanns-Josef Ortheils und ist auch deshalb EMPFEHLENSWERT.

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Titel: Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands Autor :Salvatore Basile Seiten: 350 ISBN:978-3-7645-0600-1 Kosten: D- 19,99 Erschienen: 3.03.2017 Verlag: Blanvalet Autor Salvatore Basile lebt heute in Rom , dort arbeiet er als Drehbuchautor und Regisseur . Unter anderen lehrt er auch seit über 10 Jahren , kreatives Schreiben in Mailand. Sein erster Roman ist "Die wundersame Reise eines verloenen Gegesntands ". Geboren wurde Salvatore Basile in Nepal . Klappentxt Ein junger Mann, der vergessen hat, was es heißt, geliebt zu werden. Eine junge Frau die einen Pakt mit dem Schiksal geschlossen hat- gemeinsam überwinden sie alle Hindernisse und holen sich die Hoffnung zurück Inhaltsangabe Michele ist 30 Jahre alt, er arbeitet und lebt auf dem Bahnhof. Ein Zug, der Morgens abfährt und Abnds wieder zurück kommt. Mehr hat Michele nicht, sein Tag ist durchstrukturiert und immer gleich. Abends, wenn er den Zug durchgeht, sammelt er alle verlorenen Gegenstände ein, und behält diese. So lernt er auch Elena kennen. Sie verlor einen , für sie wichtigen, Gegenstand . Sie ist eine quirlige und aufgeweckte junge Frau. Ganz anders, als der sehr zurück gezogene Michele. An einem Abend findet Michele einen Gegenstand der ihn zurück in die Vergangenheit wirft, und Reise auf den Spuren seiner Vergangenheit beginnt, mit dabei- Elena. Schreibstil Der Schreibstil ist sehr außergewöhnlich und Detailiert. Es ist fast schon eine Poesy für sich. Die Stimmung und sehr Emotional, schwer, belastend aber doch wiederrum ganz leicht. Eine Mischung aus langen und kuzen Sätzen, macht das lesen relativ einfach. Die Wortwahl allerdings, regt zum Nachdenken an . Aufmachung Das Cover isr sehr schön, in wunderschönen pastelltönen . Die Gestaltung ist passend zum Inhalt. Wenn man den Schutzumschlag entfernt, kommt einem eine wunderschöne Mint-Farbene, Farbe entgegen. meine meinung Dieses Buch hat mich auf sämtlichen Ebenen berührt. Der Protagonist, Michele, hat mich immer an Mr.Bean erinnert, nicht auf der lustigen Eben. Er ist sehr ruhig, in sich gekehrt und lebt in seiner eigenen Welt. Das einzige was er hat, sind seine gefunden Gegenstände aus dem Zug. Dann ist da Elena, eine unglaublich aufgedrehte und verrückte Person. Beim lesen ging sie mir manchmal ziemlich auf die nerven. Sie redet wie ein Wasserfall und ohne Punkt und Komma. Aber es passte. Die Geschichte nimmt einen auf eine ganz besondere Reise mit, Michele ist (ACHTUNG SPOILER) auf der suche nach seiner Mutter, die ihn im Kindesalter verlassen hat. Sie hat nur sein rotes Tagebuch mitgenommen. Dieses findet Michele im Zug wieder, und macht sich auf die Suche.( SPOILER ENDE) Dabei trifft er ganz unterschiedliche Menschen, erfährt böse, sowie tolle Dinge. Man kann richtig spüren, was für eine Überwindung es für ihn war diesen Schritt zu wagen, dies hat er Elena zu verdanken. Ich habe Emotionoal so mitgefiebert. Es gab wenige Zeilen die mich zum lachen gebracht haben, es ist eher ein Buch zum Nachdenken, in sich zu gehen und über sein eigenes Leben nachzudenken. Dieses Buch ist nicht ganz einfach zu lesen. Durch den sehr Poethisch angehauchten Schreibstil von Salvatore Basile, muss man sich oft doch schon sehr konzentrieren. Aber es passt , Der Schreibstil passt zu den Protagonisten und diese passen perfekt in die Geschichte . Fazit Dies ist eine Kaufempfehlung, ein ganz tolles Buch. Ich glaube entweder liebt oder hasst man dieses Buch , denn es ist, etwas ganz außergewöhnliches , wie auch der Titel. Ein grandioses Buch! Das Buch bekommt 5 von 5 Sternen ♥

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