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Rezensionen zu
Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands

Salvatore Basile

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Komplett überzeugen konnte mich „Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands“ leider nicht. Das Ende war mir zu offen gehalten und irgendwie neutral und obwohl ich den Grundton dieses Romans sehr mag werde ich wohl nie ganz warm mit diesem Buch werden. Alles in allem habe ich mit „Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands“ eine emotionale und romantische Geschichte in den Händen gehalten. Dem Autor ist es mit seinem Schreibstil gelungen Spannung und Gefühle rüber zu bringen. Er schreibt sehr detailreich und ausladend. Die Geschichte ist sehr rasant, an der ein oder anderen Stelle vielleicht ein klein wenig überladen. Das Protagonistin Elena kaum zu bremsen ist, tut mit Sicherheit ihr übriges. Ich konnte einfach mit keinem der beiden Protagonisten warm werden obwohl ich gerade die Entwicklung von Michele sehr eindrucksvoll fand. Ausnahmslos gefallen haben mir die vielen kleinen versteckten Botschaften. Aufmerksame Leser dieses Romans werden sie nicht verborgen blieben und vielleicht das ein oder andere mit auf den Weg nehmen.

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Eine Reise ins Leben

Von: Ritja

08.02.2018

Michele ist ein junger Mann, der bereits jetzt schon so gefangen ist in seiner Routine und seinen Vorstellungen,, dass er die schönen Dinge im Leben verpasst. Er hat Angst vor Veränderungen und anderen Menschen und deren Gefühlen und lebt schon seit Jahren in Einsamkeit. Doch sein eigenes Tagebuch zwingt ihn aus seinem Exil heraus. Dieses Tagebuch hatte einst seine Mutter bei ihrer Abreise mitgenommen. Sie und das Tagebuch sind seitdem nicht mehr aufgetaucht. Dank seiner Sammelleidenschaft für verlorene Dinge lernt er Elena kennen. Sie wirbelt in sein straff strukturiertes Leben und weckt in ihm wieder den Wunsch, die Mutter zu finden. Michele begibt sich nun auf die Suche nach der Mutter und hofft auf Antworten zu seinen Fragen. Man schließt Michele schnell in das Herz und zittert mit ihm, wenn er zum ersten Mal seine Leine, die ihn an sein Zuhause bindet, kappt oder wenn Wirbelwind Elena ihn bestürmt und überfordert – allein nur durch ihre Anwesenheit und ihren nicht enden wollenden Redefluss. Es gab viele schöne, traurige und nachdenkliche Passagen, aber leider auch einige Stellen, die etwas zäh und teilweise überzogen waren. Der ganz große Funke ist bei mir leider nicht übergesprungen, aber trotzdem ist es eine schöne Geschichte, die Mut macht Neues anzupacken und sich auf das Leben mit allen Konsequenzen einzulassen.

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Ich kann verstehen, warum dieses Buch in Italien zu einem absoluten Bestseller geworden ist. Es ist die einfache Naivität, die das Herz berührt. Alle paar Seiten musste ich eine Pause machen um nicht die Tränen zu weinen, die der kleine Michele nicht mehr hat. Diese Momente werden ganz automatisch damit gefüllt, dass man über das eigene Erwachsenwerden, die eigenen Verletzungen und Ängste nachdenkt. „Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstandes“ ist wie das Leben selbst: voller ambivalenter Gefühle, die zu Handlungen fühlen, die nur im Moment selbst wichtig sind, denn zurück bleiben nur die Emotionen, die intensiver und ausufernder werden. Schade ist nur, dass die Orte, in denen Michele auf die Suche nach Antworten geht, erfunden sind, denn man möchte sofort losfahren und sehen, wie er das Meer sieht. Auf der anderen Seite könnte die Geschichte überall wahr sein, in der Toskana, in Puglia oder auch auf Sizilien. Jeder Bahnhof kann der Anfang einer Reise sein, die zu einem selbst führt. Absolute Leseempfehlung *****

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Tatsächlich habe ich es getan. Oder viel mehr: doch noch getan. Zum ersten Mal in meinem Leben, habe ich mich an ein Hörbuch herangewagt. Während andere viele Klassiker und Neuerscheinungen bevorzugt als Audiodateien genießen, traute ich dem Ganzen nicht. Ich muss ein Buch in den Händen halten, es riechen können und daran blättern. Ich mag es, mir kleine Notizen am Rand zu machen und Lesezeichen in Papierform zu nutzen. Bei Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands ließ ich mich direkt auf das Hörbuch ein. Ein kleines Jubiläum also. Aufmerksam geworden bin ich auf die romantische Geschichte die in Italien spielt über das Bloggerportal. Gelesen wird die Geschichte von Annina Braunmiller-Jest, die schon einigen bekannten Hörbüchern, wie zB Miss You von Kate Eberlen ihre Stimme lieh. Braunmiller-Jest hat eine sehr angenehme und charmante Art und Weise, die Geschichte zu erzählen bzw. vorzulesen. Das Buch hat Salvatore Basile geschrieben. Anfangs war ich noch etwas skeptisch, aber spätestens als Elena auftauchte, fand ich die Stimme von Braunmiller-Jest perfekt für dieses Buch. Da ich ein Hörbuch-Neuling bin, war ich gerade auf die Stimme des Erzählers und die Atmosphäre , die mit dieser einhergeht, gespannt. Michele führt ein sehr einsames, fast trauriges Leben. Das wird beim Hören sehr deutlich. Er ist schüchtern und sehr zurückhaltend, genießt keinerlei Kontakte zu anderen Menschen und lebt zurückgezogen in seiner kleinen Wohnung im Bahnhofshäuschen. Er spricht sehr leise, was die Sprecherin gut übermittelt, und antwortet immer nur kurz und knapp. Nachdem ihn seine Mutter im frühen Kindesalter verließ, brach für den Jungen eine Welt zusammen. Und auch mit dreißig Jahren prägt ihn diese schlimme Erfahrung noch immer. Als Michele Elena kennen lernt, wird alles anders. Die junge Frau will eigentlich nur eine Puppe, welche sie im Zug liegen ließ, bei ihm abholen. Aber zwischen den beiden funkt es ziemlich schnell. Ich mochte die aufgeschlossene, freche und laute Art von Elena sofort. Sie verleiht der Geschichte Pepp und Michele´s tristes Leben wird mit einem Mal ordentlich durcheinander gewirbelt. Besonders Elena wird von Braunmiller-Jest sehr überzeugend gesprochen. Es machte richtig Spass beim Zuhören. Der Verlauf der Geschichte ist rasant. Michele lernt schon in den ersten Kapiteln Elena kennen und da ihr Temperament nicht zu bremsen ist, überschlagen sich die Ereignisse nahezu. Michele findet eines Tages sein altes Tagebuch, welches er als Kind schrieb, im Zug. Seine Mutter nahm es damals mit sich. Elena ist überzeugt, dass Michele nun auch seine Mutter wiederfinden kann. Und es beginnt eine aufregende Reise durch Italien. Eine sehr emotionale und schöne Geschichte für alle, die romantische Bücher mögen. Denn Gefühle spielen in Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands eine tragende Rolle. Dem Autor gelingt es, schon auf den ersten Seiten Spannung zu erzeugen und die Geschichte, vor allem durch die aufgeweckte Art von Elena, nie langweilig werden zu lassen. Ich denke, das Buch hätte mich ebenso angesprochen wie das Hörbuch. Das Ende gefiel mir auch sehr, weswegen ich durchweg zufrieden war.

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Michele ist 30 Jahre alt und arbeitet auf einem Bahnhof in einem kleinen Dorf in Italien. Er sucht jeden Abend den letzten Zug nach zurückgelassenen Gegenständen ab, die er sammelt und mit nach Hause nimmt. Michele lebt allein, mit all den Gegenständen die er gesammelt hat, und die zu seinen Freunden geworden sind, da er ansonsten keine hat. Er lebt sehr zurückgezogen und einsam. Seine Mutter hat Michele verlassen, als er noch klein war. Eines Tages taucht Elena auf, die ihre Puppe tags zuvor im Zug vergessen hat und diese nun sucht. Durch Elenas Erscheinen ändert sich einiges in Michele’s Leben. Sie ist ein wahrer Wirbelwind, im Gegensatz zu dem zurückgezogen lebenden Michele. Als er dann auch noch sein altes Tagebuch im letzten Zug wiederfindet, welches eines von wenigen Dingen war, die seine Mutter bei ihrem Weggang mitgenommen hatte, entschließt er sich, auf die Suche nach ihr zu gehen. Und Elena unterstützt ihn dabei. Der Schreibstil ist flüssig und klar, teils poetisch, es war ein Genuss, über die Seiten zu fliegen und den Inhalt aufzusaugen. Emotional durch traurige Ereignisse, aber auch berührend schön durch positives Geschehen.Die Charaktere sind liebevoll und authentisch dargestellt. Dieses Buch ist lebensbejahend, trotz vieler Schicksalsschläge und Widrigkeiten wieder aufzustehen, das Positive zu sehen und seinen Weg zu gehen. Fazit:Berührend, ergreifend, verzaubernd, wie ein Märchen in der realen Welt.Eine überraschende und fantastische Geschichte, die Salvatore Basile geschickt und mit tollen Charakteren gespickt, erschaffen hat. Mit Lebensweisheiten ausgestattet, die nicht in die Tiefe gehen, sondern nur gestreift werden, passt es einfach alles toll zusammen und ergab für mich einen wunderbaren und berührenden Roman, der mich sehr begeistert hat.

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Ich leide quasi permanent darunter und bin damit sicher in Gesellschaft von Millionen Gleichgesinnter. Die Rede ist von Fernweh, teilweise auch in Kombination mit Meerweh :-) Die Welt ist riesig, bunt und bietet so viel zu entdecken. Da man aber (leider) nicht permanent auf Reisen sein kann, muss man sich die Welt eben so oft es geht ins heimische Wohnzimmer holen. Wie ich das tue? Nun ja zum einen bin ich leidenschaftlicher Postcrosser. Das heißt du schreibst Postkarten an eine durch Zufall ausgewählte Person aus aller Welt und bekommst dafür eine Karte zurück. Nicht von der selben Person, sondern wiederum von einer unbekannten. Doch meist geht es über Postkarten hinaus und man schickt sich Briefe, kleine Päckchen oder bleibt über e mail in Kontakt. Somit durfte ich schon die tollsten Menschen von den verschiedensten Teilen der Erde kennenlernen. So findet sich an meiner Wohnzimmerwand ein sehr lieber Brief von einer ehemaligen Regierungsmitarbeiterin aus Australien, gleich neben dem Weihnachtskeksrezept von einer Familie aus Finnland und der Buchempfehlung einer jungen Frau aus Singapur. Es macht großen Spaß und der Blick in den Briefkasten zaubert mir oft ein Lächeln ins Gesicht. Eine andere Variante ist neben Kochen und Backen von Spezialitäten aus aller Welt natürlich das Lesen. Durch Bücher kann man sich schließlich an jeden beliebigen Ort beamen, zumindest gedanklich und das ist doch auch schon mal was, oder? Eine Leseempfehlung für Fernwehgeplagte ist sicherlich "Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands" von Salvatore Basile. Durch Zufall auf der letzten Messe entdeckt, konnte mich das Buch von der ersten Seite an begeistern. Schauen wir zunächst auf den Klappentext: " Nur wer sich verliert, kann sich auch finden... Seit seine Mutter ihn als Kind verlassen hat, lebt der dreißigjährige Michele von der Außenwelt abgeschottet im Bahnhofshäuschen eines verschlafenen, idyllischen Dorfs in Italien. Seine einzige Gesellschaft sind die liegengebliebenen Gegenstände, die er im täglich ein- und ausfahrenden Zug einsammelt und in seinem Zuhause um sich schart, denn Gegenstände verraten einen nicht, und sie brechen auch keine Versprechen. Doch dann begegnet ihm Elena, die seinen Alltag wie ein Wirbelwind auf den Kopf stellt und ihn aus der selbstgewählten Einsamkeit reißt. Als er kurz darauf sein altes Tagebuch wiederfindet, das seine Mutter mitgenommen hat, als sie vor über zwanzig Jahren spurlos verschwand, gibt dies den Anstoß für eine wundersame Reise quer durch Italien, die alles verändern wird... . " Michele lebt ziemlich zurückgezogen in einem Bahnhofshäuschen in einem kleinen Dorf irgendwo in Italien. Die Mutter hat die Familie schon lange verlassen, da war er noch ein kleines Kind. Er erinnert sich noch gut daran, wie er sie eines morgens mit gepackten Koffern im Haus erwischte. Doch sie sagte nichts, tat so, als würde sie verreisen und Michele war noch viel zu klein, um sich über sowas Gedanken zu machen. Und so wartete er Tag für Tag bei seinem Vater auf ihre Rückkehr, doch vergebens. Micheles Mutter kehrte nie zurück. Der Vater stürzte in eine schwere Krise und als er schließlich verstarb, tritt Michele in seine Fußstapfen. Er übernahm den Job seines Vaters und kümmerte sich schließlich um die verlorengegangenen Sachen in Zügen, die den Bahnhof passieren. Seine Tage sind routiniert, durchgeplant und verlaufen immer gleich. Er meidet andere Menschen und verlässt sein kleines Bahnhofshäuschen nie. Selbst die Lebensmittel lässt er sich lieber liefern. Doch dann tritt Elena in sein Leben und stellt es gehörig auf den Kopf. Plötzlich merkt er, was es heißt nicht mehr allein zu sein und wie gut es sich anfühlt, wenn es jemanden auf der Welt gibt, der sich um dich sorgt und der sich dafür interessiert, wie es dir wirklich geht. Doch das Ganze ist chaotischer, als so mancher Leser ertragen kann ;-) Michele weiß überhaupt nicht wohin mit seinen Gefühlen und ist mit der Situation komplett überfordert. Schließlich gab es noch nie eine Frau in seinem Leben und bis jetzt teilte er sein Haus lediglich mit hunderten von im Zug verloren gegangenen Gegenständen. Als er dann eines Tages beim Aufräumen eines Zuges sein altes Tagebuch findet, ist er froh dass er Elena an seiner Seite hat. War seine Mutter etwa hier um ihn zu suchen? Hat er sie womöglich unter den vielen Reisenden gar nicht erkannt oder würde er sie überhaupt wiedererkennen? Hals über Kopf beschließt er das erste mal in seinem Leben Urlaubstage zu nehmen und macht sich auf die Suche. Auf seiner abenteuerlichen Reise trifft Michele viele Menschen. Nicht alle können ihm bei der Suche nach seiner Mama direkt behilflich sein, aber von jedem Einzelnen kann er eine Erkenntnis fürs Leben mitnehmen. Ein wunderbares Buch über Fernweh, Liebe und das unzerstörbare Band der Familie. Wenn ihr wissen wollt, ob Michele seine Mutter tatsächlich findet, was er auf seinem Abenteuer alles erlebt und was für eine Rolle Elena dabei spielt, dann bestellt euch das Buch mit der ISBN 978- 3- 7645- 0600- 1 für 19,99€ unter anderem auf der Verlagswebsite.

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Es gibt Bücher, deren Geschichten einfach nicht meine sind. Diese Geschichte hier gehört dazu. Ein Bestseller aus Italien. Internationales Phänomen. Der Klappentext machte mich neugierig. Es sah nach einem Buch, nach einer Geschichte für mich aus, aber ich habe mich von Anfang schwer damit getan. Mit dem jungen Michele konnte ich mich schnell anfreunden. Eine leise, unauffällige Gestalt, aber dann kommt diese Elena, laut, so überpräsent. Ich habe diesem Buch wirklich eine Chance gegeben, aber ich habe nach nicht mal 100 Seiten aufgegeben. Diese Geschichte hat schon sehr viele Anhänger gefunden und sie ist bestimmt auch gut, aber sie ist eben nicht meine Geschichte.

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Eigene Meinung Wenn man sich vorstellen müsste, dass sich ein Elternteil von einem auf den anderen Tag von dir verabschiedet, sich dein Tagebuch nimmt und nie wieder kommt, dann muss das mehr als nur schlimm sein. Doch wenn nach Jahrzehnten dein Tagebuch in einem Zugabteil liegt, den du jeden Abend kontrollierst, dann verändert es dein Leben. Salvatore Basile hat in 394 Seiten eine wundervolle Geschichte über einen Mann geschrieben, dessen geregeltes Leben von einem auf dem anderen Tag genommen wird und das auch noch zwei mal.  Es ist so aufregend, wie sich Michele in der ganzen Geschichte verändert. Das nennt man eine Charakterentwicklung! Außerdem haben mich die Personen, die Michele auf seine Reise kennengelernt hat sehr fasziniert. Von allen Personen, die man kennenlernt, bekommt man eine Erfahrung für sein eigenes Leben dazu. Über den Schreibstil muss man nicht viel sagen, er war flüssig und leicht zu lesen. Das Cover: Es freut mich jedesmal, wenn ich ein neues Buch, und auch noch mit so einem wunderschönen Cover, in meinen Bücherregal willkommen heißen darf. Fazit Eine Wundervolle Geschichte über eine Entscheidung die dein ganzes Leben verändert. Dieses Buch bekommt von mir 4,5 von 5 Sternen

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