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Rezensionen zu
Die sieben Kreise der Hölle

Uwe Wilhelm

Helena Faber (2)

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Die Staatsanwältin Helena Faber hat ihren letzten Fall noch nicht wirtklich abgeschlossen, als sie ein neuer Albtraum erwartet: Ihre beiden Töchter wurden entführt. Es scheint, als bestehe eine Verbindung zum Dionysos-Fall, in dem Faber ermittelte. Eine Jagd beginnt, die Helena in eine schreckliche Welt führt, in der Menschenhandel und Kindesmissbrauch an der Tagesordnung ist. Und der Gedanke, dass sich Helenas Kinder in der Gewalt genau dieser Menschen befindet, treibt sie zum Wahnsinn … . Was für ein Buch! Ähnlich wie im ersten Teil "Die sieben Farben des Blutes" geht Uwe Wilhelm auch bei der Fortsetzung  seiner Trilogie um die Staatsanwältin Helena Faber von Anfang an in die vollen. Teil 2 beginnt, wo Teil 1 endet und man erliegt dem unglaublichen Sog von Wilhelms spannendem Schreibstil erneut nach nur wenigen Sätzen. Da wird keine Zeit mit Erklärungen und Rückblenden verschwendet - der Leser wird sofort ins kalte Wasser geworfen. Ähnlich wie die Protagonisten, die nämlich selbst nicht weiß, wo ihr der Kopf steht bei all den Geschehnissen, die um sie herum passieren. "Die sieben Kreise der Hölle" übertrifft selbst den ersten Teil der Reihe, und der hat mich schon mehr als fasziniert und begeistert. Uwe Wilhelm schreibt seinen Plot konsequent fort, verwandelt die taffe Helena Faber in eine hilflose und verzweifelte Mutter, die aber dennoch mit aller Macht versucht, alles in den Griff zu bekommen. Rasant und atemberaubend zieht die Handlung an einem vorüber und man vergisst teilweise, dass man ein Buch in der Hand hält, denn Wilhelms Schilderungen sind dermaßen filmreif, dass sich die Buchstaben in bewegte Bilder verwandeln. Thematisch begibt sich Uwe Wilhelm dieses Mal wortwörtlich in eine Hölle, die den Leser umso mehr erschreckt, weil sie mit viel Hintergrundwissen sehr detailliert und nachvollziehbar geschildert wird. Kindesentführung, -misshandlung und Menschenhandel werden hier behandelt, dass es einem eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken jagt. Verbunden mit dem unglaublich schnellen Erzählstil kommt man kaum zum Atemholen, so spannend wird der Plot serviert. Uwe Wilhelm hat einen Thriller geschaffen, der nachwirkt und den Leser beschäftigt. Wilhelm bedient mit seiner Thriller-Reihe zwar das Mainstream-Publikum, bewegt sich aber mit seinen Werken definitiv außerhalb der gängigen Klischees im Thriller-Genre. Er packt Tabuthemen an. Aber nicht nur das, er schildert sie auch wirklich schonungslos und brutal, überschreitet manchmal sogar Grenzen und kann dadurch absolut überzeugen. Ich kann gar nicht mehr aufzählen, wie oft ich mir während des Lesens gedacht habe: "Wow, was für ein Hammerbuch!" Wer Berlin kennt, wird zusätzlich noch seine wahre Freude haben, wenn die Protagonisten durch Stadtteile hetzen, die man durch die detaillierten Beschreibungen (Straßennamen) ganz klar vor Augen hat. "Die sieben Kreise der Hölle" macht unglaublich Spaß, was, wie schon beim ersten Teil, auch an den wunderbaren und authentischen Dialogen liegt. Wilhelm legt seinen Protagonisten nämlich Worte in den Mund, die die meisten von uns ebenfalls genau so sagen würden. Der zweite Teil der Helena Faber-Trilogie baut auf dem ersten Teil auf, so dass man wirklich mit Teil 1 beginnen sollte. Interessant ist dadurch nämlich auch die Entwicklung der Charaktere. Viele Entwicklungen im Plot sind nicht vorhersehbar und machen das Buch extrem spannend. Beim Ende fühlte ich mich an eine gewisse Filmreihe erinnert, empfand dies aber, sofern ich mit meiner Vermutung richtig liege, eher als eine Verbeugung seitens des Autors. Insgesamt führt "Die sieben Kreise der Hölle" konsequent den Geist von "Die sieben Farben des Blutes" weiter, verbindet die beiden (im Grunde genommen eigenständingen) Geschichten zu einem einzigen Plot, der, gesamt gesehen, absolute Logik zeigt. Das Ende ist, wie ich es nicht anders erwartet habe, eine grandioser Cliffhanger, der den Leser wie einen begossenen Pudel zurücklässt. Einerseits hat die Geschichte zwar ein Ende gefunden, andererseits lassen die Entwicklungen der ersten beiden Teile auf ein bombastisches Finale hoffen. Ich bin überzeugt, dass Uwe Wilhelm meine Hoffnungen erfüllen wird, denn schon mit dem vorliegenden zweiten Teil hat er eindeutig bewiesen, dass eine Steigerung gegenüber dem ersten Teil machbar war. Für mich zeigt "Die sieben Kreise der Hölle", dass Thriller auch mal abseits des Mainstreams möglich sind und sogar bei weitem besser unterhalten als Werke, die nach einem bestimmten Schema verfasst werden. Wilhelm hat eine Protagonistin erschaffen, die manchmal sympathisch und manchmal weniger sympathisch wirkt. Glaubwürdiger kann man eine Heldin nicht machen. Daumen hoch für diesen Wahnsinns-Thriller. . Fazit: Noch spannender als Teil 1. Temporeicher geht fast nicht. © 2018 Wolfgang Brunner für Buchwelten

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Endlich hat sich Helena Faber so weit von ihrem letzten Fall erholt, dass sie mit Familie und Freunden ihre Rückkehr in den Alltag feiern kann. Die einzigen, die bei Tisch noch fehlen, sind ihre beiden Töchter. Haben sie wieder einmal beim Spielen die Zeit vergessen? “DU BIST KUNST” Helena macht sich auf die Suche und sieht gerade noch, wie beide Mädchen einem Transporter folgen, der um die Ecke biegt. Alarmiert nimmt sie die Verfolgung auf. Zu Fuß. Als der Wagen anhält, kann sie zwar aufholen, muss aber hilflos mit ansehen, wie beide in den Laderaum einsteigen. Sofort gewinnt das Auto wieder an Fahrt und entkommt mit seiner wertvollen Fracht. Was Helena bleibt, sind Kennzeichen, Automarke und der Schriftzug “Du bist Kunst”. AUCH BAND ZWEI DER REIHE FESSELT Nach Die 7 Farben des Blutes ist Die 7 Kreise der Hölle das zweite Buch aus der Helena Faber Reihe von Uwe Wilhelm, das ich lese. Und wieder war ich begeistert. Als Drehbuchautor ist er es offensichtlich gewohnt, schnelle Storys zu entwerfen. Es fällt mir schwer, seine Bücher wieder aus der Hand zu legen. MANCHMAL KÖNNTE ICH KOTZEN Fassungslos machte mich wieder die Kaltschnäuzigkeit, mit der manche Menschen mit anderen Menschen, insbesondere Kindern, umgehen. Auch wenn oder gerade weil ich weiß, dass sexuelle Gewalt gegen Kinder, Kleinkinder oder gar Babys in manchen Kreisen kein Tabu sind. Ebenso wie die Versteigerung selbiger zur “freien Nutzung”. Wenn ich mir vorstelle, ich weiß, dass dieses Schicksal für meine Kinder erwartet, wenn ich sie nicht rechtzeitig finde, könnte ich kotzen. Dieses Gefühl beim Lesen zu vermitteln, hat Uwe Wilhelm mit Die 7 Kreise der Hölle meisterhaft geschafft.

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Dieser Thriller hat seinen Vorgänger (Die sieben Farben des Blutes) sogar noch übertroffen. Schon ihr erster Fall konnte mich begeistern und mitreißen, aber dieser hat das sogar noch toppen können. Auf der Suche nach ihren Töchtern begleitet man Helena, Robert und ihre Helfer auf einer wahnsinnigen Reise in eine unvorstellbare Welt. Sie müssen in menschliche Abgründe abtauchen und oft kann man gar nicht fassen, was man da liest. Kinderhandel und Missbrauch im ganz großen Stil, perfekt organisiert. Es scheint unmöglich, die wahren Hintermänner zu finden. Viele Verstrickungen, Decknamen und ein sehr gut organisiertes Netzwerk machen die Suche nach den Kindern immer schwerer. Und je mehr nach und nach herauskommt, desto beklemmender wird das Gefühl beim Lesen. Die Täter scheinen keine Fehler zu machen. Sie sind eine große und mächtige Organisation, die aus einflussreichen und vermögenden Menschen besteht, die keine Grenzen zu kennen scheinen. Sie stellen Unvorstellbares auf die Beine. Ein Zahnrad greift perfekt in das andere. Wie kann man so einem übermächtigen Gegner gewachsen sein? Kann man gegen einen "ungreifbaren" Gegner überhaupt kämpfen? Helena und Robert haben zwar einige Helfer, auf die sie sich verlassen können, aber es gibt auch genügend Personen, die alles daran setzen, dass die Wahrheit nicht ans Licht kommt. Irgendwann weiß man gar nicht mehr, wem man noch trauen kann. Polizei, Staatsanwaltschaft überall scheint es Lücken zu geben und die Verfolgung der Täter wird immer gefährlicher. Die Suche führt das Team unter anderem in die Türkei. Das ständige Hin und Her gibt dem Ganzen noch mehr Tempo. Das hat mir gefallen. Es passiert ständig irgendetwas. Es sind viele Personen eingebunden, auch das macht die Sache irgendwie noch spannender, weil man immer versucht, die Verbindungen zu erkennen. Helena Faber ist mir sehr sympathisch gewesen. Sie ist eine starke und selbstbewusste Frau, die wieder mal an ihre Grenzen gehen muss und weit darüber hinaus. Ihr geschieht Unvorstellbares und in dieser Situation muss sie einen klaren Kopf bewahren. Sie ist verzweifelt und wird dann auch noch von einem alten Bekannten mit ihren Ängsten konfrontiert. Rashid Gibran ist genauso wie im ersten Fall. Undurchschaubar und unheimlich. Manchmal hat er mich richtig wahnsinnig gemacht. Helena und Robert geht es da ähnlich, aber sie dürfen eines nicht machen. Ihren Emotionen freien Lauf lassen. Sie müssen sich gerade in dieser Situation beherrschen, um keine Fehler zu begehen und das Leben ihrer Töchter zu gefährden. Dieser Thriller weckt beim Lesen viele Emotionen. Manchmal kann man die Hilflosigkeit von Helena richtig spüren und selbst empfinden. Man fragt sich teilweise, wie soll es ab hier noch weitergehen? Die Kinder scheinen wie vom Erdboden verschluckt. Als hätte sie jemand in ein Paralleluniversum befördert. Und leider Gottes ist es irgendwie auch so. Nur dass es in diesem Universum keine Menschlichkeit zu geben scheint. Die letzten Seiten des Buches haben mir dann nochmal den Rest gegeben ;-) und mich sehr mitgenommen zurückgelassen. Es wühlt einfach alles so auf. Die Ereignisse überschlagen sich teilweise. Es steckt so viel in diesem Thriller. Nicht nur Spannung. Manchmal rührt einen auch die tiefe Freundschaft zwischen Helena, Robert und einigen ihrer Helfern, die für die beiden alles riskieren. Und man beginnt, sich doch die ein oder andere tiefergehende Frage zu stellen. Gerade Gibrans Worte, so unmöglich sie einem anfangs auch erscheinen, regen zum Denken an. Man muss den Vorgänger (Die sieben Farben des Blutes -> Link zu meiner Rezension siehe unten!) nicht zwingend gelesen haben, um diesen Fall zu verstehen, aber ich würde es trotzdem jedem empfehlen. Erstens ist auch dieser Fall wahnsinnig spannend und zweitens wird hin und wieder doch Bezug zum Fall Dionysos genommen. Von der ersten Seite an hat mich dieser Thriller einfach nicht mehr losgelassen. Und ich hätte gern noch weitergelesen. Ich will, muss wissen, wie und ob es weitergeht!!! Also bitte unbedingt lesen!!! Diesen Fall sollte keiner verpassen!!!

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Das Cover passt optisch super zum ersten Band und veranschaulicht gleichzeitig, dass man es hier mit einem düsteren Thriller zu tun hat! Um was geht es? Nachdem Helena Fabers Töchter entführt worden sind, setzen die Berliner Staatsanwältin und ihr Noch-Ehemann Robert alles daran, die Entführer zu schnappen und ihre Töchter wieder zu sich nach Hause zu holen. Die Befüchtung, dass Helenas ehemaliger Vorgesetzter Paulus etwas mit der Entführung zu tun hat, scheint sich immer mehr zu bewahrheiten. Und so geraten die verzweifelten Eltern in ein Katz und Maus-Spiel, bei dem der Feind ihnen immer einen Schritt voraus zu sein scheint ... Nachdem man im ersten Band Helena Farber als taffe und starke Persönlichkeit, die es schafft, Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen, kennengelernt hat, so zeigt sich in diesem Teil eine ganz andere, neue Seite an ihr! Als verzweifelte Mutter schreckt sie vor nahezu nichts zurück, um ihre beiden Töchter Sophie und Katharina aus den Fängen skrupelloser Menschenhändler zu befreien, die mächtiger sind, als sie angenommen hat. So wie Uwe Wilhelm seine Protagonistin porträtiert, zweifelt man auf keiner Seite, dass Helena Faber ans Ende der Welt und durchs Feuer gehen würden, wenn sie dadurch nur ihre beiden Kinder wieder in die Arme schließen kann. Die seelischen Qualen, die die Protagonistin durchlebt, werden so glaubhaft und absolut real dargestellt! Man verliert sich nahezu zwischen den Zeilen und weiß manchmal nicht, ob man angesicht der Thematik schreien oder weinen möchte! Uwe Wilhelms Schreibstil hat mich von Anfang an in die Geschichte hineingezogen! Auch ohne blutrünstige Szenen, schafft er es, einen zu fesseln und für seine Story zu vereinnahmen! Es war vor allem das doch sehr heikle Thema, dass ich in diesem Buch so nicht erwartet habe! Die Art und Weise - und eben genau deshalb, weil der Autor nicht davor zurückschreckt - wie Uwe Wilhelm über den Handel mit jungen Mädchen und sexuellen Missbrauch schreibt, haben mich einerseits fasziniert, andererseits aber extrem abgeschreckt und wütend gemacht. Die Tatsache, dass das, was die Protagonistin in diesem Buch durchlebt, makabere Realität und der Alptraum vieler Eltern darstellt, hängen mir immer noch nach! Spannend, erschreckend und einfach nur gut! In "Die sieben Kreise der Hölle" porträtiert Uwe Wilhelm die verzweifelte Verfolgungsjagd einer Mutter auf einen Mänschenhändelrring beängstigend realitätsnah!

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Die Berliner Staatsanwältin Helen Faber hat schon bei vielen Mordermittlungen mitgewirkt und zahlreiche Täter hinter Gitter gebracht. Doch dass sie in den eigenen Reihen auf einen Serienmörder stößt und ihr Chef in einem Kinderschänderring aktiv tätig ist, schockiert sie enorm. Nun wurden auch noch vor ihren Augen ihre beide Töchter entführt ohne, dass sie die auf Rachegelüste beruhende Tat verhindern kann. Eine erbarmungslose Jagd beginnt, bei der Helen weit über ihre Grenzen geht und das einst von ihr vertretende Recht keine Rolle mehr spielt. "Die sieben Kreise der Hölle" ist nach "Die sieben Farben des Blutes" der zweite Teil einer Trilogie, in dessen Mittelpunkt die grauenvollen Machenschaften einer Gruppe von Mädchenhändlern stehen. Menschen, deren Macht ungemein weit reicht und die nur schwer beizukommen sind. Deshalb wundert es nicht, dass eine ermittelnde Staatsanwältin und ihre Familie selbst zum Opfer grauenvoller Verbrechen werden und nur wenig Chancen haben, diese aufzuklären. Und während der Leser als Zeuge miterlebt, was mit den unschuldigen Mädchen geschieht, weiß die an den Ermittlungen beteiligte Staatsanwältin Helen Faber nicht, wo ihre Töchter sind und ob sie sie jemals wiedersieht. Uwe Wilhelm offenbart in seinem Thriller schonungslos, wozu Menschen fähig sind. Und obwohl die von ihm verfasste Story das Resultat seiner Gedanken ist, reicht sie erschreckend nah an die Wirklichkeit heran. Eine Tortur für den Leser, der sich genau, wie die überwiegende Zahl der Figuren mit starken Gefühlen auseinandersetzen muss, während er gleichzeitig von dem rasanten Handlungsverlauf gefesselt wird. Seite für Seite fiebert er mit, ist dabei, wenn Schreckliches geschieht und eine zu allem entschlossene Staatsanwältin bis um Äußersten geht. Letztendlich aber ist das alles noch nicht genug und er muss erfahren, wie wenig erfolgreich manche Ermittlungen trotz hohem Einsatz sind. Fazit: Ein gleichermaßen bewegender und mitreißender Thriller, der tief in menschliche Abgründe blicken lässt und neben einer aufkommenden Gänsehaut auch eine deprimierende Hoffnungslosigkeit erzeugt.

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Als ich die "7 Farben des Blutes" in die Hände bekam, hätte ich nicht damit gerechnet, dass es mich so flashen würde. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen und habe das Buch gefressen! Der Fall um Helena Farber ist in mein Gehirn gebrannt und als ich mitbekam das Band 2 erscheint musste ich das Buch unbedingt haben. Ich konnte es kaum erwarten und das Cover hat schon meine Neugierde entfacht, ich finde sie einfach nur genial, so ausdrucksstark und düster war auch schon das erste Cover aber dieses hat noch eine bessere Kombination. Die riesige 7 ist wieder brillant in Szene gesetzt und lädt sofort zum lesen ein. Der Autor hat gleich wieder von Anfang an losgelegt und die Geschichte startet sofort spannend mit der Entführung, die ersten 100 Seiten sind einfach nur so dahin geflogen. Wilhelm erzählt schonungslos und unglaublich spannend, teilweise war ich echt schockiert wie realistisch die Geschichte geschrieben ist. Die Story könnte nicht grausamer sein, Helena Farber verliert das was ihr am liebsten auf der Welt ist, sie wird genau da verletzt wo sie am empfindlichsten ist, ihre Töchter werden entführt. Der Autor schafft es das so zu erzählen, das ich Gänsehaut hatte und mich teilweise sogar geekelt habe vor diesem Abschaum. Der Autor greift ein heikles Thema auf und erzählt realistisch und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Helena Farber hat natürlich auch psychologische Auffälligkeiten aber wenn man bedenkt, was im letzten Teil so passiert ist, ist das kein Wunder. Ich glaube jede Mutter würde für ihre Kinder alles tun, so wie ich auch, obwohl Selbstjustiz ziemlich heikel ist, würde ich auch alle Möglichkeiten ergreifen um meine Kinder zurück zu bekommen. Ich mag Helena Farber besonders weil sie einfach eine ganz besondere Persönlichkeit ist und man so viel über sie erfährt, Überraschungen ohne Ende und dazu diese gewisse Härte, finde ich sehr gelungen! Dieser Thriller hat alles was man braucht: eine spannende Story, einen üblen und vielgesichtigen "Bösewicht", eine unglaublich beeindruckende und spezielle Protagonistin, natürlich auch genügend andere tolle Charaktere und dazu unglaublich viel Spannung!!! Ich kann es jetzt schon kaum erwarten sein nächstes Buch in die Hände zu bekommen. Das Ende war ganz schön heftig für mich, es lässt einen erstmal im Regen stehen und man muss erstmal wieder die Orientierung finden! Fazit: Ich kann hier nur die volle Punktzahl vergeben, dieses Buch hat mich mal wieder umgehauen, ich kann es kaum erwarten wie es weiter geht. Der Autor steigt auf meiner Lieblingsskala noch weiter nach oben und ich hoffe es dauert nicht mehr lange, bis der nächste Teil erscheint. Grausam, realistisch und unglaublich spannend, dieser Thriller bietet einfach alles!!! Unbedingt Lesen!!!

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Der Fall "Dionysos" liegt kaum hinter ihnen, werden die Töchter der Staatsanwältin Helena Faber und ihrem Mann Robert entführt. Die Spur führt zu einer Geheimorganisation, einem Mädchenhändlerring. Besonders erschreckend dabei ist, dass die Hintermänner in unantastbaren Positionen sitzen und Helena und Robert bald nicht mehr wissen, wem sie überhaupt noch trauen können. Uwe Wilhelm hat hier nicht nur äußerst - wie in der Hölle so üblich - heiße Eisen angefasst, sondern lässt auch den Leser ins Schwitzen kommen. Actionreiche Szenen wechseln sich ab wie ein Schusswechsel, der nie endet. Es eskaliert an allen Stellen, nicht nur der Plot wird immer böser, immer drängender, nein auch die Themenhintergründe werden immer böser, verzwickter und aussichtsloser, die Figuren verzweifelter, aber auch skrupelloser. Moralische Seitenblicke werden geschickt in die Handlung verwoben, dass man sie kaum wahrnimmt bei all dem Schrecken, der hier auf den Leser losgelassen wird. Ob das nun Vietnam als Pädophilenparadies ist, die Türkei als Frauenhassobjekt, ob das die Aussichtslosigkeit beim Kampf gegen Diplomatenimmunität oder Lecks im Polizeiapparat ist, ob das Selbstjustiz oder pure ohnmachtsanfällige Verzweiflung ist ... moralisch ist all das harter Tobak. Nur geballt und komprimiert. Nur erschreckend. Für Leser, die einiges aushalten, eine absolute Leseempfehlung! Packend, düster, traurig, erschreckend, rasant und höllisch. Alles in einem Paket. Hinweis: Ich würde empfehlen, unbedingt mit Band 1 (Die sieben Farben des Blutes) zu beginnen, denn die Fälle werden nur teils aufgeklärt und ziehen sich weiter, ebenso wie die Figuren.

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Am Ende erwartet euch nur der Tod ... Staatsanwältin Helena Faber zwischen Gesetz und Selbstjustiz. Als sie sie das letzte Mal sah, spielten sie vor dem Haus … Seitdem erlebt die Berliner Staatsanwältin Helena Faber den Albtraum jeder Mutter: Ihre Töchter wurden entführt. Und zwar von den Männern, gegen die sie im brisanten Dionysos-Fall ermittelte. Nur einer kann ihr helfen: Rashid Gibran, der trotz seiner Verbindung zum Psychopathen Dionysos auf freiem Fuß ist. Helena kennt die Beweggründe des dubiosen Professors nicht, doch sie wird alles tun, um ihre Töchter zu retten. Es ist der Beginn einer Jagd, die Helena in die Untiefen eines grausamen und mächtigen Menschenhändlerrings führt – und bei der sie so brutal wie ihre Gegner wird … Vita : Uwe Wilhelm, geb. 1957 in Hanau am Main, hat mehr als 120 Drehbücher geschrieben. Unter anderem "Das Mädchen Rosemarie" zusammen mit Bernd Eichinger, "Die Halbstarken" mit Til Schweiger, "Bandits" mit Katja Riemann, "Gebrüder Sass" mit Jürgen Vogel, Ben Becker und Iris Berben. Darüberhinaus mehr als 60 Folgen für TV-Serien. Zudem die Theaterstücke "SOS / MAYDAY", "Ich, Friedrich der Große", Sachbücher, und das Musical "Brave New World". Seit 2016 schreibt Uwe Wilhelm Romane. "Die 7 Farben des Blutes" ist bei Blanvalet erschienen und ist der erste Band einer Trilogie um die Staatsanwältin Helena Faber. Unter dem Pseudonym Lucas Grimm ist bei Piper "Nach dem Schmerz" erschienen, der erste Band einer Reihe von Thrillern mit dem Journalisten David Berkoff als Hauptfigur. Uwe Wilhelm gilt als einer der erfahrensten und vielseitigsten Autoren Deutschlands. Dies ist der zweite Band einer Trilogie um die Staatsanwältin Helena Faber. Hier kann ich jedem nur empfehlen, die Bücher chronologisch zu lesen. Ich habe mit dem zweiten Teil angefangen und kannte deswegen die Ereignisse aus dem ersten Band nicht. Dies trübte etwas den Lesegenuss, man kommt aber auch so problemlos in die Geschichte rein. Nur die Verbindungen der einzelnen Personen untereinander ist etwas unklar. Mit den Fortschreiten der Geschichte kann man sich die Zusammenhänge aber ziemlich genau zusammenreimen. Ich habe das Buch schon vor ein paar Tagen beendet und musste das gelesene erst mal sacken lassen. Was für eine Geschichte. Die Töchter von Helena Faber, Sophie und Katharina werden vor den Augen der Mutter mitten in Berlin in einen Lieferwagen gezerrt und entführt. Hängt dies mit ihrem letzten Fall zusammen ? Helena Faber hatte einen Pädophilenring zerschlagen, zu dem unter anderem Kollegen aus ihrem näheren Umfeld gehörten, sowie Personen, die in Berlin Rang und Namen haben. Desweiteren fasste sie den Frauenmörder Dionysos. Wir begleiten Helena Faber und ihren Mann Robert bei der nervenaufreibenden Suche nach ihren Töchtern und tauchen in eine Welt jenseits unser Vorstellungskraft ein. Da geht es um Pädophile, die innerhalb mafiaähnlicher Strukturen Kinder und Jugendliche wie auf einem Basar zu Höchstpreisen versteigern. Erschreckend ist die kalte Grausamkeit, die uns Uwe Wilhelm vor Augen führt. Normale Familienväter oder angesehene Diplomaten mutieren zu grausamen Monstern in Menschengestalt. Niemandem kann Helena Faber mehr trauen, jeder kann Freund oder Feind sein. Uwe Wilhelm zeichnet ein detailgetreues Porträt von Helena Faber. Diese würde alles, wirklich alles tun, um ihre Kinder wohlbehalten zurückzubekommen. Als Leser kann man einfach nur atemlos die Seiten umblättern und hoffen, daß sich alles irgendwie noch zum Guten wendet. Außerdem lernen wir noch das Netzwerk "Nemesis" kennen. Hier hat sich eine Gruppe Frauen zusammengeschlossen, um im Verborgenen gegen das Böse anzukämpfen. Für mein Empfinden war die Geschichte sehr düster und leider nimmt sie auch kein gutes Ende. Ob ich den Nachfolgeband lesen werde, weiss ich noch nicht. Mir ist die Geschichte zu sehr an die Nieren gegangen und wenn es um Gewalt und sexuellen Mißbrauch an Kindern geht, bin ich extremst empfindlich. Trotzdem konnte mich Uwe Wilhelm von seinen schriftstellerischen Qualitäten voll und ganz überzeugen. Ich vergebe die Höchstbewertung von 5 Sternen !! Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

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