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Rezensionen zu
Die Ernte des Bösen

Robert Galbraith

Die Cormoran-Strike-Reihe (3)

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Endlich habe ich den dritten Band der Cormoran-Strike-Reihe gelesen. Das Buch wurde mir vom Blanvalet Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Der dritte Band ist im August 2017 als Taschenbuch erschienen und hat 672 Seiten. Inhalt: Als Strikes Partnerin Robin Ellacott ein Paket empfängt, welches ein abgetrenntes Frauenbein enthält. Sind beide Ermittler sehr beunruhigt. Schnell steht fest ist in Gefahr. Strike hat vier Männer in Verdacht, die eng mit Strikes Vergangenheit verbunden sind und ein Motiv hätten. Da sich die Londoner Polizei nur auf einen Täter fixiert, ermitteln die beiden Privatermittler in eigener Sache. Als noch mehr grausame Vorfälle geschehen, geraten Beide immer mir in Bedrängnis. Meine Meinung: Im ersten Moment habe ich mich sehr auf ein Wiedersehen mit Cormoran und Robin gefreut. Der erste Eindruck versprach auch wieder den gewissen Humor, tolle Charakterisierungen verbunden mit dem tollen Stil von J. K. Rowling. Vor allem freute ich mich darauf endlich mehr über Cormoran Strikes und Robin Ellacotts Vergangenheit zu erfahren. Der Anfang hielt auch was er verspricht, aber dann kam der Mittelteil. Dieser zog sich wie Kaugummi, irgendwie kam gar kein richtiger Fall zustande. Zwischendurch brauchte ich sogar ein, zwei andere Bücher. Strike war dreiviertel des Buches mit Scheuklappen versehen, das seine Gedanken und sein Handeln sich nur noch um die vier Verdächtigen drehen und um Robin. Auch die Passagen von Robin brachten keine wirklich neuen Erkenntnisse, ihre Gedankenwelt drehte sich um die Hochzeit und um ihren Chef zu dem sie sich merklich immer mehr hingezogen fühlt. Auch Strike ist dabei keine Ausnahme er fühlt sich zu ihr hingezogen. Die meiste Zeit hätte ich Beide gerne angeschrien und geschüttelt, sie sollen bitte doch endlich zu einander stehen, ob sie es gemacht haben, lest selbst. Für mich war es durch dieses Gefühlschaos eher ein Beziehungsroman als der erwartete Krimi. Der Krimihandlungsstrang blieb so im Hintergrund, dass er nicht wirklich zum Fortlaufen der Handlung beitrug. Erklärungen blieben stumpf und grob, auch die Kapitel aus der Sicht des Mörders brachten für mich nicht die nötige Spannung. Dies hat nicht sonderlich viel mit den beiden Vorgängerbänden zutun die wirklich gut waren. Hätte die Autorin nicht bereits bewiesen das sie es viel besser kann, würde ich die Reihe sicherlich nicht weiterlesen. Aber Band 1 und 2 gehören für mich zu meinen Jahreshighlights 2017. Einzig der Schreibstil und mein Willen Band 4 zu lesen, wenn er mal erscheint ließen mich durchhalten. Im besten Fall ist ‚Die Ernte des Bösen‘ ein mittelmäßiger Krimi, ohne viel Spannung mit einen guten Schreibstil.

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Drückt mir einen Krimi in die Hand und ich werde niemals wissen, wie es ausgeht - bis jetzt! Beim Lesen von »Die Ernte des Bösen« habe ich das allererste Mal in einem Leben eine Kleinigkeit geahnt, die sich später als richtig rausstellte. Ich war ein bisschen stolz, denn sonst bin ich oft die einzige Person, die von der Auflösung überrascht ist. Einige mögen jetzt einwerfen, dass es doch gerade die Überraschung ist, die einen Krimi ausmacht und das Buch damit an Spannung verliert - finde ich in keinster Weise. Zum einen möchte ich mit meiner Theorie richtig liegen und zum anderen halte ich die Spannung nur sehr schwer aus. Außerdem wusste ich nicht, wie es ausgeht - mir kam nur eine Person sehr komisch vor und ich fragte mich, ob diese wohl im Zusammenhang mit dem aktuellen Fall stand. Ich kann also noch viel besser in meinen Ermittlungen werden. Dass ich nun etwas geahnt habe, lag wahrscheinlich auch an meinem gestiegenen Interesse an der Kriminalliteratur. Bis vor wenigen Jahren habe ich noch gar keine Krimis gelesen, jetzt greife ich zwar selten (zwei bis drei Mal im Jahr) dennoch regelmäßig zu einem. Dies liegt auch daran, dass Joanne K. Rowling unter dem Pseudonym Robert Galbraith nun schon zum dritten Mal den Privatdetektiv Comoran Strike und dessen Assistentin/Privatdetektivn in Ausbildung Robin Ellacott ermitteln lässt - und bei der Autorin der weltberühmten »Harry Potter« Reihe fühle ich mich als Leserin schon seit über 15 Jahren sehr gut aufgehoben. Nachdem im ersten Teil der angebliche Selbstmord eines Models aufgeklärt wurde (»Der Ruf des Kuckucks«) und im zweiten das mysteriöse Verschwinden eines Schriftstellers mitsamt seines brisanten Manuskriptes gelöst wurde (»Der Seidenspinner«), rückt jetzt die Detektei selbst in das Kreuzfeuer. Comorans Assistentin Robin will in wenigen Wochen heiraten und lässt sich aus diesem Grund Pakete direkt ins Büro liefern. So ist sie in keinster Weise überrascht, als ihr ein Kurier vor dem Büro ein längliches Paket überreicht. Allerdings befinden sich in diesem keine Servietten, keine Tischdecken und auch keine Schuhe - sondern ein abgetrenntes Frauenbein. Ihr Chef Comoran Strike kann sogleich vier Menschen nennen, die ihn so sehr verachten, dass sie solch ein grausames Geschenk schicken würde. Einer unter ihnen ist ein bekannter Mafioso, auf den sich die Ermittlung der Polizei konzentrieren. Comoran stürzt sich jedoch auf die anderen drei Verdächtigen, die in seiner Vergangenheit eine unrühmliche Rolle gespielt haben. Und was ist eigentlich, wenn das Bein nicht von jemanden aus Comoran Strikes Vergangenheit geschickt hat, sondern aus Robin Ellacotts? Auf knapp 700 Seiten versuchen die beiden den Kreis der Verdächtigen immer weiter einzugrenzen und begeben sich auf Spurensuche in die Vergangenheit, vor allem von Strike. Das Besondere bei diesem dritten Teil ist allerdings, dass nicht nur darüber berichtet wird, wie die Ermittlungen voran schreiten, sondern man bekommt auch ein Blick ins Innenleben des Absenders des Beins - natürlich anonym. Unweigerlich fragt man sich, ob die Protagonisten diesen schon einmal getroffen und befragt haben. Der Absender ist ein stiller Beobachter der Ermittlungen, kommt immer näher und wartet geduldig auf seinen Zug - sehr unheimlich. Der Aufbau des Romans ist dem der Vorgängern sehr ähnlich - dialoglastig, viele Charaktere und Geheimnisse vor dem Publikum. Aber wenige werden diesen unabhängig von den ersten zwei lesen (was durchaus möglich ist) und so weiß man ein bisschen, wie der Stil sein wird. Und wie bei den Vorgängern macht es sehr viel Sinn sich eine Liste mit den vielen vorkommenden Personen anzulegen. Allerdings habe ich mich sehr schwer getan mit diesem Teil und habe sehr lange daran gelesen. Immer wieder habe ich andere Bücher und Hörbücher eingeschoben und es brauchte insgesamt fast zwei Monate es zu beenden. Die Ausgangssituation hat mir im Grunde gefallen und auch die Ermittlungen. Allerdings war alles noch langsamer und hingezogener als bei den Vorgängern, dafür war der Schluss umso abrupter und die letzte Szene war sehr Klischee beladen. Für mich einfach zu viel. In diesem Fall stand die beiden Hauptcharaktere selbst im Mittelpunkt und wir haben etwas über ihre Vergangenheit gelernt. Das war zeitgleich spannend, den beiden ein bisschen mehr Tiefe zu geben, aber auch langweilig, da kein großes Geheimnis gelüftet werden musste. Es war von Anfang an klar, dass jemand dieses Bein aus Rache geschickt hat und das hat sich im Laufe des Buches nicht geändert bzw. bestätigt. Keine richtige Spannung wurde aufgebaut und es war sehr arm an überraschenden Wendungen. Vielleicht war es auch wirklich weniger ein Krimi, als mehr eine Charakterstudie der beiden Protagonisten. Ich bin mir nicht so sicher, ob es dafür 670 Seiten gebraucht hätte. Was mich allerdings am meisten störte, war das Privatleben von Robin. Ich habe ein bisschen den Eindruck gewonnen, dass ihre Hochzeit zu sehr im Mittelpunkt stand und ihr Charakter und noch mehr der Charakter ihres Verlobten immer mehr aus der Zeit fallen und keine Tiefe haben. Sie ist schon selbstbewusster als zu Anfang der Reihe, doch immer noch möchte ihr Mann lieber eine Hausfrau/Mutter, ist eifersüchtig auf Strike und verlangt regelmäßig, dass sie aufhört dort zu arbeiten - zu gefährlich. Dieses Frauenbild mag ich überhaupt nicht - abwartend und geduldig. Ich möchte auch nicht, dass die Reihe zu einem klassischen Frauenroman mit kriminalistischen Anteilen verfällt und mich damit vergrault. Da hätte ich wirklich viel mehr erwartet und fand es äußerst unpassend. Dennoch habe ich was Neues über Robin gelernt und ich konnte ein bisschen besser ihren Charkter und ihre Handlungen verstehen. Comoran Strike mag ich eh sehr gerne, weil er nicht nur ein sehr guter Ermittler ist, sondern auch eine bewegte Vergangenheit hinter sich hat und sein Charakter ein bisschen mehr ausformuliert ist. Hinzu kommt, dass es für mich Romane gibt, die als Buch funktionieren und Romane, die besser als Hörbuch funktionieren. Beispielsweise habe ich Daniel Kehlmanns »Die Vermessung der Welt« zunächst gehört und fand es schrecklich. Wenig später habe ich es dann noch mal gelesen und es ist wundervoll, großartig und sehr zu empfehlen. Die Bücher von Jan Weiler (»Kühn hat zu tun«) höre ich auf der anderen Seite immer, weil er sie selbst so gut spricht und dabei so unterhaltsam ist. Den ersten und dritten Teil der Krimireihe rund um Comoran und Robin habe ich gelesen, den zweiten im letzten Sommer gehört. Ich musste leider feststellen, dass es als Hörbuch viel besser funktioniert. Hier vergeht die Zeit viel schneller, ist fast kurzweilig und wird vom tollen Dietmar Wunder gesprochen. Weitere Teile werde ich in jedem fall hören. FAZIT: Der dritte Teil aus dieser Reihe war zwar spannend, gerade in Bezug auf die Vergangenheit der Protagonisten. Dennoch konnte mich der Inhalt bzw. der Fall selbst nicht richtig überzeugen. Es wurde sehr langatmig erzählt und einzelne Charaktereigenschaften fand ich äußerst fragwürdig.

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Ein abgetrenntes Bein wird in die Detektei von Cormoran Strike geliefert - adressiert ist es an seine Partnerin Robin. Als sie festellen, dass das Paket ursprünglich an Strike geschickt werden sollte, ist klar, dass nicht Robin, sondern Strike im Visier des Täters steht. Wer aus Strikes Vergangenheit hat es auf ihn abgesehen? Nur selten ist mir eine Rezension so schwer gefallen wie diese. Das Buch beginnt mit einem rasanten Einstieg, nur um dann in der Spannungskurve ebenso schnell wieder abzufallen. Strike und Robin verlieren sich in ihren Ermittlungen. Lesern, die bereits die ersten beiden Bände kennen, dürfte die Detailverliebtheit und langsame Erzählweise der Autorin bekannt sein. Während sie es aber in den Vorgängerbänden schafft, die Leser zum Miträtseln zu motivieren, so gelingt es ihr in diesem Buch eher weniger. Die Ermittlungen sind auf ein reines Abklappern der drei Verdächtigen beschränkt. Unterbrochen werden diese schon fast trockenen Ermittlungsberichte nur von den Einblicken aus Strikes und Robins Vergangenheit und privater Gegenwart, sowie aus Einschüben aus der Sicht des Täters. Diese Kapitel, die den Täter näher beschreiben, waren für mich das Highlight in diesem Buch und vielleicht noch das Interessanteste überhaupt. Ziemlich genervt war ich dieses Mal von Robin. Ihre Selbstzweifel, die sich in diesem Buch ganz besonders bemerkbar machen, sind zwar verständlich, aber es gab nicht nur eine Stelle an der ich ihr am liebsten die Meinung gegeigt hätte. Dennoch fand ich es sehr interessant mehr aus ihrer persönlichen Vergangenheit zu erfahren. Sie ist für mich dadurch etwas greifbarer geworden und ich kann nun ihr Handeln etwas besser verstehen. Dennoch hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Insbesondere gegen Ende nimmt es wieder an Spannung zu, auch wenn die Erzählweise weiterhin unaufgeregt bleibt - aber gerade das ist eigentlich das Schöne an klassischen, englischen Krimis: Sie sind ruhig erzählt und doch spannend. Wer also hier einen spannenden und rasanten Thriller sucht, liegt auch bei diesem neuen Krimi von Robert Gailbraith daneben. Wer hingegen einen Krimi im englischen Stil sucht, wird hier fündig und wird das Buch sicherlich trotz seiner Schwächen mögen.

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Meine Meinung: Mittlerweile ist ja allgemein bekannt, dass hier J.K. Rowling unter dem Pseudonym Robert Galbraight ihre Krimis rund um Privatdetektiv Cormoran Strike und seine Assistentin Robin Ellacott schreibt. "Die Ernte des Bösen", Band 3 der Reihe, beginnt äußerst blutig. Robin wird ein Paket zugestellt, das ein amputiertes Frauenbein beinhaltet. Schon bald entdeckt Cormoran, dass auf dem Paket zuerst sein Name als Empfänger aufschien, später jedoch auft Robins Name geändert wurde. Er ahnt sofort, dass die Drohung an erster Stelle an ihn gerichtet und das abgetrennte Bein eine Anspielung auf sein fehlendes Gliedmaß sein soll. Außerdem findet Strike ein beigefügtes Blatt Papier mit einer Songzeile der Rockgruppe Blue Öyster Cult, die seine Mutter zu Lebzeiten verehrt hat und sich genau diese Zeile auf ihre Haut hat tätowieren lassen. Sofort denkt Strike an seinen Stiefvaters Jeff Whittacker, den er für den Tod seiner Mutter verantwortlich macht. Doch auch andere "alte Bekannte" aus der Zeit in Afghanistan, die hier außer seinen Stiefvater die Finger im Spiel haben könnten, passen ins Bild. Die Polizei ermittelt jedoch in einer ganz anderen Richtung und Cormoran versucht nun die restlichen drei Verdächtigen zu observieren. Dass dies nicht ganz einfach sein wird, ist irgendwie vorhersehbar ;). Vorallem, wo der Weg eines Verdächtigen, Cormoran und Robin außerhalb von London, nämlich ins ländlichen Barrow-in-Furness in Nordengland, führt. Alle drei Verbrecher sind äußerst gewalttätig, mit allen Wasser gewaschen und ihre bisherige Gewalttaten passen perfekt ins Bild des makabren Paketes. Nur...wer von den Dreien steckt dahinter? Leider verliert sich die Spannung, die zu Beginn des Krimis vorhanden ist, im Laufe der über 600 Seiten. Meiner Meinung nach wären 200 Seiten weniger einfach besser und interessanter gewesen, denn gerade in der Mitte gibt es einen Hänger, bei dem die Nachforschungen von Robin und Cormoran ziemlich auf der Stelle treten. Die vielen komplexen Handlungsstränge sind allerdings kein Problem, denn als geübter Galbraight Leser konnte ich diesen mühelos folgen. Außerdem ist wohl bereits den meisten bekannt, dass J.K. Rowling/Robert Galbraith sehr detailverliebt schreibt. Dies trifft auch auf die privaten Probleme der beiden Ermittler zu. Während Robin ebenso mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird, wie Cormoran, steht auch noch ihre geplante Hochzeit auf der Kippe. Erst im letzten Drittel nimmt die Spannung wieder etwas zu und der Fall wird zum Ende hin fast zu schnell abgehandelt. Schreibstil und Charaktere: Wie bereits in den Vorgängerbänden ist der Schreibstil sehr detailliert. Neben den Erzählungen von Cormoran und Robin gibt es diesmal auch Einsicht in die Gedanken des Mörders. Wiederum lebt der Roman besonders durch die einzigartige Charakterzeichung von Cormoran und Robin, die eines der sympathischten und exzentrischten Paare der Krimiliteratur sind. Der rote Faden auf den mehr als sechshundert Seiten ist die Band Blue Öystercult. Jedes Kapitel wird mit einer Songzeile dieser Band eingeleitet, die die Lieblingsband von Cormorans Mutter war. Cover: Warum beim dritten Band der Reihe das englische Cover nicht mehr übernommen wurde, kann ich nicht ganz verstehen. Band 1 und 2 passten hervorragend zusammen und nun kommt beim deutschen dritten Band ein gewöhnliches Bild der Tower Bridge, das schon bei anderen Krimis (z.Bsp. bei der Nicci French Reihe) relativ oft eingesetzt wurde und der eigene Charakter der Reihe verloren geht. Schade! Fazit: Wie gewohnt ein solider englischer Krimi alter Schule, sehr dicht und detailliert erzählt. Für mich leider der bis jetzt schwächste Band der Reihe rund um Cormoran Strike und Robin Ellacott. Die ungewöhnliche Protagonisten sind wieder hervorragend charakerisiert und geben der Reihe einfach das gewisse Etwas. Ich bin schön äußerst gespannt auf Band Nummer vier.

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Mit „Die Ernte des Bösen“ gibt es nun den dritten Fall für Cormoran Strike und Robin Ellacott. Geschrieben wurde der Krimi von Robert Galbraith, wobei dies ein Pseudonym der Autorin Joanne K. Rowling ist. Sie wurde durch ihre Harry Potter Romane bekannt. Jeder Teil ist in sich abgeschlossen und kann einzeln gelesen werden. Vorbände: „Der Ruf des Kuckucks“ erschienen 06.04.2014 „Der Seidenspinner“ erschienen 15.02.2016 Die Krimireihe gibt es inzwischen als deutsche Printversion und Hörbuch. Meine Rezi bezieht sich hier auf das Hörbuch. Hörbuchinfos: Fassung: ungekürzte Lesung Umfang: 3 CD´s mp3 Format Leser: Dietmar Wunder Laufzeit: ca. 18 Std. 23 min. Erschienen: 2016 im Random House Audio Sprecherinfo: Dietmar Wunder lieh bereits Hollywoodstars wie Adam Sandler, Cuba Gooding Jr. Und Daniel Craig seine Stimme Inhalt: Dieses Mal geht es um ein Paket mit einem mysteriösen Frauenbein, welches Robin Ellacott erhält. Cormoran Strik ist ebenfalls überrascht und ihm fallen gleich mehrere Menschen aus seiner Vergangenheit ein, die für diese Tat verantwortlich sein könnten. Während die Polizei sich auf nur einen Verdächtigen konzentriert ermitteln Strik und Ellacott im Alleingang und geraten dabei selber in Gefahr. Meinung: Der Einstieg ist spannend und rasant, sofort landet der Leser Mitten im Geschehen. Leider flacht die Spannung auch schnell wieder ab und im weiteren Verlauf gibt es nur noch wenig Spannungspunkte. Allgemein legt die Autorin viel Wert auf das Privatleben der Ermittler, dies rückt immer mehr in den Fokus und wird schnell nervig. Schön waren die Einschübe in der der Täter zu „Wort“ kam und ich seine Gedankengänge verfolgen konnte. Bis zum Schluss war der Täter nicht zu erraten, was der Autorin gut gelungen ist. Die Handlung allgemein ist mit fast 600 Seiten sehr langgestreckt und wirkt dadurch langatmig. Da die eigentliche Handlung durch das Privatleben der Ermittler sehr schnell in den Abgrund rückt hätte hier erheblich gekürzt werden können. Das Ende war überraschend, war aber einfach zu abrupt und lässt mich mit Fragen zurück. Die Portagonisten waren zum Schluss nur noch nervig und unglaubwürdig. In Kürze: Schreibstil: gut, allerdings zu detailliert und langatmig Protagonisten: waren nur noch nervig Inhalt: allgemein gut, allerdings rückt die eigentlich Handlung zu sehr in den Hintergrund und das Privatleben der Ermittler rückt in den Fordergrund Fazit: gute Story, allerdings sehr langatmig mit nervigen Protagonisten

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