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Rezensionen zu
Oh, William!

Elizabeth Strout

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Lucy Barton und ihr Mann

Von: US

03.04.2022

Diese Geschichte handelt wieder von Lucy Barton. Ihr Leben wurde schon in zwei anderen Büchern der Autorin beschrieben. Dieses Mal geht es um ihre Ehe, um ihren Mann William. Zwei Menschen, die sich liebten, trennten und trotzdem füreinander da waren. Die Art, wie diese Geshcichte erzählt wird ist schon etwas ungewöhnlich. So richtig warm geworden bin ich damit nicht. Die Dialoge zwischen Lucy und ihrem Mann sind größtenteils Erinnerungen, eher belanglos als ereignisreich. Gedankengänge der Frau, sprunghaft und nicht fesselnd. Mich konnte das Buch überhaupt nicht begeistern.

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Leichte Lektüre für zwischendurch

Von: Mama liest

20.12.2021

Lucy und William waren mal verheiratet und sind heute Freunde. Lucy erzählt die Geschichte über William. Dieser muss gerade die Trennung von seiner 3. Ehefrau verarbeitet und beginnt die Vergangenheit seiner Mutter zu erforschen, über die er wenig weiß. Was er darüber erfährt, stellt seine Welt noch ein bisschen mehr auf den Kopf. Die gesamte Geschichte ist in einen leichten Tonfall geschrieben. Am Anfang hat mich das begeistert, aber leider bleibt die Handlung für mich auch sehr oberflächlich. Ich konnte nicht in die Geschichte eintauchen. Das hat mich irritiert. Außerdem gibt es immer wieder Bezüge zu anderen Büchern der Autorin. Auch wenn die Handlung eigenständig ist, scheint es mir doch sinnvoll die Bücher der Reihe nach zu lesen. Es war oft, als fehlte mir das entscheidende Puzzelteil, um die Geschichte richtig zu verstehen. "Oh, William" ist auf jeden Fall etwas, für Elisabeth-Strout-Fans. Aber auch für alle, die eine leichte Geschichte für zwischendurch suchen. Der Roman ist nicht sehr lang und eignet sich dadurch gut als Reiseleiter.

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Okay

Von: Honeymilky

19.12.2021

Ich hatte mich sehr auf diesen Roman gefreut. Es handelt größtenteils von der Beziehung einer älteren Frau zu ihrem Ex-Mann. Die Aneinanderreihung einzelner Begebenheiten aus ihrer Vergangenheit und Gegenwart sind unterhaltsam, aber leider eben nicht mehr! Mir war das Buch auch etwas zu sprunghaft. Einige Themen hätten mich durchaus genauer interessiert (z.B. die Kindheit der Protagonistin). Die Beziehung der Ex-Partner fand ich zwischenzeitlich etwas seltsam muss ich gestehen. Ein Buch was man gut lesen kann, aber mich nicht nachhaltig beeindruckt hat.

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Den Roman "Oh William" von Elizabeth Strout musste ich unbedingt lesen, da ich ein großer Fan all ihrer Bücher bin. Die Geschichte von Lucy und William hat mir auch durchaus gefallen, wurde aber leider den anderen Büchern der Autorin kaum gerecht. Aber erstmal zu den positiven Aspekten: Lucy und William kennt man schon aus einem früheren Buch (dort waren sie sogar noch zusammen), weshalb es wirklich spannend ist, ihren Werdegang zu verfolgen und sich speziell an Lucy zurück zu erinnern. Wie man es von Strout gewohnt ist, kommt die Geschichte trotz zahlreicher Tragödien und thematisierten Schicksalen sehr leicht daher und liest sich sehr gut in einem Zug. Als Leser*in fühlt man sich auf die Reise durch Maine mitgenommen und kann sich tief in die Geschichte begeben. Hier kommt aber schon mein erster Kritikpunkt - Die Charaktere bleiben leider sehr oberflächlich und ich habe auch nach der Lektüre nicht das Gefühl, sie zu kennen, gleichwohl der Fokus einzig auf den beiden Protagonist*innen lag. das fand ich sehr schade, da mir an anderen Strout Büchern der Kurzgeschichtencharakter mit den tiefgründigen und authentischen Charakteren immer besonders imponiert hat. Des weiteren haben mir teilweise Rückblicke und Einordnungen aus Lucys Vergangenheit gefehlt, da diese wenn vorhanden immer unheimlich interessant und nahbar geschrieben wurden. Insgesamt kann ich das Buch "Oh William" trotz der Kritik weiterempfehlen. Neben dem wunderschönem Einband ist das Lesegefühl wirklich mitreißend. Für Einsteiger*innen in die Bücher der fantastischen Autorin sicherlich auch ein gutes Weihnachtsgeschenk!

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Wer schon einmal ein Buch von Bestseller-Autorin Elizabeth Strout gelesen hat, weiß, dass ihre Protagonisten meistens alte Bekannte sind. Nebenfiguren werden zu Hauptfiguren und umgekehrt. So auch in Strouts neuestem Werk „Oh William!“. Die Protagonistin Lucy Barton kennt man als Strout-Leser bereits aus 2 älteren Romanen, man erfuhr bereits einiges über ihre schreckliche Kindheit in einer bitterarmen Familie und ihr ambivalentes Verhältnis zu ihrer Mutter. In besagten Romanen nur ein Nebencharakter, steigt Lucys (Ex-)Ehemann in „Oh William!“ zum Hauptcharakter auf. Auch wenn die beiden nicht mehr ein Paar sind, herrscht eine verlässliche und sehr vertraute Freundschaft zwischen ihnen. William wird in seinen 70ern immer mehr von seiner Vergangenheit eingeholt, Schlafprobleme und Panikattacken setzen dem alten Herren zu. Er sucht Halt und Verständnis bei seiner Exfrau und sie begeben sich gemeinsam auf einen Roadtrip, auf dem sich William Antworten auf einige offene Fragen bezüglich seiner Herkunft erhofft. Lucy schreibt als Autorin dieses Buch und spricht den Leser direkt an. Sie erzählt sprunghaft aus ihrem Leben, aus ihrer Ehe, ihrer Kindheit und eben von diesem Roadtrip. Oft kratzt sie Themen nur an, ohne wirklich in die Tiefe zu gehen, da sie beim Erzählen zu viel Schmerz empfindet. Strouts Erzählton ist ruhig, plaudernd und unterhaltsam. Es geht wie immer um die großen Dinge im Leben, wie wurde man zu dem Menschen, der man heute ist und wie viel Einfluss hatten daran Beziehungen und Begegnungen zu anderen Menschen. Strouts Charaktere sind fehlbar, absolut menschlich und liebenswert. Wer dem Figuren-Kosmos von Strout bereits in vorigen Romanen verfallen ist, der wird hier erneut seinen Spaß haben. Für mich persönlich gehört Oh William! eher zu Strouts schwächeren Romanen, nichtsdestotrotz werde ich mich mit Freude den von mir bisher ungelesenen Romanen von ihr widmen. Wer noch nichts von Strout gelesen hat, dem lege ich auf jeden Fall Die langen Abende und Mit Blick aufs Meer ans Herz. Olive Kitteridge is the queen!

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Seicht, sanft und gefühlvoll

Von: Declamudia

09.12.2021

Es ist bereits das dritte Buch, das Elizabeth Strout um ihre Protagonistin Lucy Barton plaziert. Lucy ist von ihrem ersten Ehemann William geschieden, die Töchter sind groß. Luca und William haben eine enge, freundschaftliche Verbindung. Beide sind neue Partnerschaften eingegangen. Immer wieder blitzten die Gründe für die Trennung auf. Gründe, die auf mich als Leserin trivial wirkten. Ich habe mich oft gefragt, wie diese Kleinigkeiten zur Trennung führen konnten und doch die Freundshcfat so stabil ist. Es ist für mich ein Rätsel geblieben, wie in der Realität eine harmonsiche Verbindung zwischen ehemligen Partner bestand haben kann- besonders wenn es neue Lebensgefährten gibt. Der Roman ist ohen Frage eine schöne und lesenwerte Geschichte, die sicher fünf Sterne verdient. Für mich persönlich fehlen den Charakteren die Ecken und Kanten, die das Leben uns Einschleift. Spannungsmomente fügen sich plätschernd in die Geschichteein. Für mich ein Zuviel an Harmonie.

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Ich muss sagen, das Buch ist doch sehr speziell. Es ist schön und verständlich geschrieben, man kann sich das Geschriebene sehr gut vorstellen. Allerdings sollte man sich als Leser(in) für die Lebensgeschichte anderer Menschen interessieren.um Freude daran zu haben. In diesem Fall handelt es sich, wie in der Beschreibung erörtert, um Alltagsgeschichten. Ich muss ehrlich sein, dies ist nicht so mein Ding. Das Buch hat mich nicht sonderlich gefesselt. Die Autorin schildert in ihrem Buch das ganze bisherige Leben von Lucy ausführlich. Angefangen bei ihren zwei Ehen, ihren Töchtern und ihrer Schwiegermutter. Lucy ist in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, trotzdem hat sie ihren Weg gemacht. Die erste Ehe ging in die Brüche und im nachhinein kommen die Beiden gut miteinander aus. Gemeinsame Kinder verbinden eben. Gescheiterte Beziehungen müssen nicht in einer Katastrophe enden, wie es so schön heißt: man kann Freunde bleiben. Ehrlich gesagt, gekauft hätte ich mir dieses Buch nicht, ich kann mir aber gut vorstellen, dass es vielen Lesern(innen) geliebt wird. Die guten Kritiken sprechen ja wohl für sich. Dankeschön, dass ich das Buch lesen und bewerten durfte. Herzliche Grüße an das ganze Team, Sibylle

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Teil 3 einer Reihe

Von: Dani

01.12.2021

Oft wurde mir Elizbeth Strout empfohlen und doch war dies mein erstes Buch von ihr. Schreiben kann sie und in wenigen Sätzen entstehen präzise Charakterisierungen und Stimmungen. Mir war leider vorher nicht bewusst, dass dieser Roman Teil 3 einer Serie ist und so haben mich Verweise wie "wie ich bereits erzählt habe" eher irritiert. Auch das thematische "Oh, William" hat mich irgendwann ziemlich genervt. Für Fans von Autorin und Reihe sicherlich empfehlenswert, für mich nur Mittelmaß.

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