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Rezensionen zu
Die alltägliche Logik des Glücks

Alain Gillot

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€ 8,99 [D] inkl. MwSt. | € 8,99 [A] | CHF 11,00* (* empf. VK-Preis)

Die alltägliche Logik des Glücks von Alain Gillet Blanvalet Verlag TB 9,99 € 288 Seiten Inhalt: Manchmal ist das Leben genial einfach – oder einfach genial ... Victor, der einsame Trainer einer Fußballmannschaft, freut sich nicht, als seine Schwester ihren Sohn Leonard bei ihm zurücklässt. Jedes Wiedersehen mit ihr weckt schmerzhafte Erinnerungen, und sein Neffe ist einfach seltsam. Er spricht kaum und spielt gegen sich selbst Schach. Als Leonard ihm auch noch altklug sagt, Fußball sei simpel, platzt Victor der Kragen. Fußball ist mehr als ein Ball und elf Männer, es ist eine Kunst! Und während Onkel und Neffe sich gegenseitig die Welt erklären, werden aus Fremden Freunde, aus Einzelgängern eine eingeschworene Gemeinschaft – und aus zwei Einzelleben wird eine gemeinsame Geschichte … Meine Meinung: Neugierig wurde ich auf das Buch, weiles mit meinem Arbeitsfeld kollidiert, dem Autismus. Leider wurden viele Aspekte sehr klischeehaft und aus der Fachliteratur typische Merkmale so abgeschrieben. Es wirkt daher für Menschen, die sich mit dem Thema wirklich auskennen flach. Die Geschichte an sich über die Beziehung von Onkel und Neffen ist unheimlich einfühlsam dargestellt. Unterschiedliche Sichtweisen und Gedankengänge sind spannend dargestellt. Der Aspekt des Fußballs ist ebenfalls interessant beleuchtet. An sich ein tolles Buch, jedoch durch meine fachliche Sicht hatte ich andere Erwartungen. Ich kann dieses Buch nicht eindeutig werten und lasse es deshalb lieber offen.

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Klappentext: Victor, der einsame Trainer einer Fußballmannschaft, freut sich nicht, als seine Schwester ihren Sohn Leonard bei ihm zurücklässt. Jedes Wiedersehen mit ihr weckt schmerzhafte Erinnerungen, und sein Neffe ist einfach seltsam. Er spricht kaum und spielt gegen sich selbst Schach. Als Leonard ihm auch noch altklug sagt, Fußball sei simpel, platzt Victor der Kragen. Fußball ist mehr als ein Ball und elf Männer, es ist eine Kunst! Und während Onkel und Neffe sich gegenseitig die Welt erklären, werden aus Fremden Freunde, aus Einzelgängern eine eingeschworene Gemeinschaft – und aus zwei Einzelleben wird eine gemeinsame Geschichte … Meinung: Der ehemalige Fußballspieler Vincent trainiert eine Junior-Fußballmannschaft, obwohl er von sich behauptet, Kinder nicht zu mögen. Ihm geht es dabei eigentlich nur um die Unterkunft, die finanzielle Absicherung und dass er in seinem Lieblingsmetier weiterarbeiten kann. Als dann plötzlich seine Schwester vor der Tür steht und seinen Neffen Leonard beim ihm ablädt, wird er aus seinem einsamen Alltagstrott gerissen. Denn Leonard ist nicht wie andere Kinder. Er ist lieber für sich, spielt Schach und verhält sich sowieso sehr eigenartig. Als er dann auch noch verkündet, dass Fußball ein sehr einfacher Sport wäre und viel weniger Strategien als Schach aufweist, fühlt sich Vincent bei seiner Ehre gepackt und versucht, Leonard vom Gegenteil zu überzeugen. Er nimmt den Jungen mit zum Training, wo Leonard erstaunliche Leistungen erzielt. Doch das Leben hat noch einige Prüfungen für die zwei parat. Vincent hat früh feststellen müssen, dass er besser im Leben zurechtkommt, wenn er für sich alleine bleibt. Beziehungen zu anderen Menschen oder gar Frauen ziehen nur Enttäuschungen nach sich, da bleibt er lieber direkt allein und geht dem ganzen Stress aus dem Weg. Natürlich hat der Einzelgänger die Rechnung ohne das Leben und seine Familie gemacht und der sonderbare Leonard zwingt Victor aus seiner Komfortzone. Leonard selber reagiert sehr sensibel auf seine Umwelt, kommt mit Veränderungen nicht gut klar und leidet unter der Flatterhaftigkeit seiner Mutter. Denn Leonard hat das Asperger Syndrom und nimmt seine Umwelt anders wahr, als ein normal gepolter Mensch. Ich fand beide Hauptfiguren schön und charmant ausgearbeitet und konnte mich gut mit ihnen auseinandersetzen. Auch die Nebenfiguren sind interessant, teils liebenswert, teils skurril und etwas bizarr gestaltet, was für einige heitere Momente im Roman sorgt. Überhaupt habe ich dieses kurzweilige Buch mit einem Dauerschmunzeln gelesen, denn die Geschichte ist einfach herzerwärmend und sehr schön erzählt. Einzig der Zeitrahmen, den der Autor hier gewählt hat, war mir für Leonards Entwicklung zu kurz angelegt und wirkte daher etwas unglaubwürdig. Ansonsten aber gibt es für dieses Erstlingswerk wenig zu meckern und die Seiten flogen nur so dahin. Vincent erzählt seine Geschichte in der Ich-Perspektive und wir nehmen als Leser Einblick in seine Sicht, Gedanken und Gefühle. Denn auch die Liebe ist ein kleines, aber feines Thema in diesem Buch ;) Die Kapitel sind angenehm lang und der Plot gut ausgearbeitet, so dass man bis zur letzten Seite gerne an der Geschichte dran bleibt. Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar. Fazit: Fußball, Asperger-Syndrom, Liebe, Familie - Alain Gillot hat hier einen sehr originellen, humorvollen aber auch sehr gefühlvollen Roman geschrieben, der einem ein paar sehr angenehme und unterhaltsame Lesestunden bereitet. Wenn der Zeitrahmen etwas großzügiger gewählt gewesen wäre, hätte die Geschichte jedoch glaubwürdiger gewirkt. Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

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Victor hat sich von allem und jedem abgeschottet und möchte einfach seine Ruhe. Seine Kindheit vergisst er nie und möchte alles aus dem weg gehen, was damit zu tun hat, dazu gehört auch seine Mutter und seine Schwester. Doch eines Tages platzt seine Schwester einfach in sein Leben und stellt alles auf den Kopf. Sie möchte das er auf ihren kleinen Sohn Leonard aufpasst, doch Leonard war nicht normal. Das erkennt Victor schnell und versucht Leonard so gut wie möglich in sein Leben einzubinden, in dem Victor ihn mit zum Fußball training mitnimmt. Dabei stellt sich heraus, das Leonard ganz ausergewöhnliche Gaben hat, die ihm keiner zugetraut hat. Ich fand diese Geschichte so wunderbar, das ich nicht aufhören konnte zu lesen. Die Seiten flogen einfach nur so dahin. Das Victor doch irgendwann mal gefallen an das Familien leben gefunden hat, war etwas voraussehbar, dennoch konnte man einige Dinge nicht voraussehen. Leonard hat eine Krankheit und keiner wusste genau was er hatte, bis ein Unfall ihn gezwungen hat, ins Krankenhaus zu gehen und dort lernte auch Victor die hübsche Ärztin kennen, die ihm gesagt hat, das Leonard einfach anders ist. Mir war Victor anfangs etwas unsymphatisch doch später wurde er mir immer symphatischer und mir gefiel die art und weise wie er dachte und wie er mit Leonard umging. Seine Schwester war mir ein Dorn im Augen. Ich fand sie etwas Arrogant und sie wusste auch nicht wirklich was mit ihrem Leben anzufangen. Sie lief die ganze Zeit in Katastrophen und kam da auch nicht raus. Das Victor ihr dann helfen würde, war überraschend und auch schön. Ich hätte nicht gedacht, das er sowas übers Herz bringt. Natürlich wurden ihm noch ein paar Steine in den Weg gestellt, die er überwältigen musste und die er auch geschafft hat. In diesem Buch lernt man auch nochmal einiges über Fußball. Ich bin zwar kein so riesen Fußball Fan, aber ich hab immerhin so einige neue Dinge dazu gelernt. Bei dem nächsten Fußball spiel das im Fernsehen läuft, werd ich mal mein wissen unter beweis stellen. Der Schreibstil war flüssig und glatt zu lesen und es war erfrischend. Man kehrt mit dieser Geschichte in die Fußball welt ein und lernt auch neue Krankheiten kennen. Ob es die wirklich gibt, weiß ich nicht aber da werde ich mich unbedingt mal schlau machen. Das Buch ging aber leider zu schnell zu Ende und am Ende prallten so viele Sachen aufeinander, das es schade ist, das man die nicht auf weitere Seiten aufgeteilt hat. Ich finde dass das Ende einfach zu plötzlich und schnell kam.

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