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Rezensionen zu
Jane Austens Geheimnis

Charlie Lovett

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€ 8,99 [D] inkl. MwSt. | € 8,99 [A] | CHF 11,00* (* empf. VK-Preis)

Klappentext Sophie Collingwood liebt Bücher, vor allem die von Jane Austen. Ihrer Leidenschaft kann sie auch beruflich nachgehen: als Angestellte in einem Londoner Antiquariat. Dort versucht sie für ihre Kunden noch die obskursten Werke aufzutreiben – wie beispielsweise „Ein kleines Buch allegorischer Geschichten". Für diese Sammlung erbaulicher Erzählungen aus dem Jahr 1796 gibt es gleich zwei Interessenten. Was Sophie nicht ahnt: Das schmale Bändchen birgt den Schlüssel zu einem Geheimnis um Jane Austens Meisterwerk “Stolz und Vorurteil”. Und plötzlich wird aus der Suche nach einem vergessenen Buch ein höchst gefährliches Abenteuer … Ein bezaubernder Roman um alte Bücher, junge Liebe und den Charme von Jane Austen! Autor Charlie Lovett hat früher als Antiquar gearbeitet, ist ein begeisterter Büchersammler und gehört dem "Grolier Club" an, Amerikas bedeutendstem Club für Bücherliebhaber. Er lebt mit seiner Frau abwechselnd in Winston Salem, North Carolina, und Kingham im englischen Oxfordshire. Nach dem New-York-Times-Bestseller "Das Buch der Fälscher" ist "Jane Austens Geheimnis" sein zweiter Roman. Hier könnt ihr mehr über den Autor erfahren: charlielovett.com Cover Die romantische Aufmachung des Romans passt wunderbar zur Thematik Jane Austen. Auf dem leicht strukturiert wirkenden, mattweißen Hintergrund sind hübsch gemalte Rosen und Pfingstrosen von Rot- bis Weißtönen abgebildet. Diese rahmen den schwungvoll geschriebenen Namen des Autors und den Titel des Buches. Alles wirkt stilvoll und deckt sich harmonisch mit dem Bild, das man über einen Roman hat, der sich thematisch mit Austen befasst. Meinung Die auf zwei Ebenen aufgeteilte Erzählweise macht „Jane Austens Geheimnis“ zu einem ganz besonderen Roman. Zum einen erleben wir die in der Gegenwart spielende Story um Sophie Collingwood. Die junge Frau teilt ihre Leidenschaft für Bücher mit ihrem Onkel, der sie in vielen Punkten unterstützt, wo Sophie von ihrem Vater keine Hilfe erwarten kann. Die Engländerin ist eine starke Protagonistin. Sie ist intelligent, mutig und leidenschaftlich, ohne zu sehr in Heldencharakteristika zu verfallen. Ein Mensch, mit dem man sich identifizieren möchte oder zumindest zu seinen Freunden zählen möchte. Die Art und Weise wie Lovett seine Charaktere aufbaut hat mir gut gefallen. Er hat darauf verzichtet sie zu sehr zu stilisieren und sie so nur als Romanfigur aufzustellen. Auch die Nebencharaktere sind schön ausgearbeitet und kommen besonders im Zusammenspiel miteinander gut zur Geltung. Gut erkennbar ist das an dem Verhältnis wie Sophies Vater zu ihrer Buchleidenschaft steht und wie sie diesen Rückhalt bei ihrem Onkel sucht und findet. Der zweite Teil des Buches erzählt von Jane Austen, die Ende des 18. Jahrhunderts an Verstand und Gefühl arbeitet. Austen wird dabei ebenso detailliert und sympathisch dargestellt wie Collingwood. Die vielen Belege zu Jane Austen, die der Autor zur Hilfe genommen hat, bilden mit den Ergänzungen von Lovett ein plastisches Bild. Die Liebe zu Büchern ist in „Jane Austens Geheimnis“ ständig präsent und verbindet die Menschen, sogar Epochenübergreifend. Wer schon mal selber miterlebt hat, wie besonders es ist, andere Leute über die Literatur kennenzulernen, erkennt dieses Gefühl in diesem Buch bestimmt wider. Dieser Moment, wenn man nicht mehr nach einem Gesprächsthema suchen muss und man so viel über das Gegenüber erfährt, lediglich über das, wie die Person über die Lieblingsbücher spricht. Bücher sind leidenschaftlich und rufen Gefühle beim lesen hervor. Das ist Lovett -zumindest für meinen Geschmack- gut gelungen. Der Schreibstil ist wunderbar leicht. Hervorzuheben ist hierbei, das er sich -je nach Epoche des Kapitels- ein wenig angleicht. Anhand der Wortwahl fällt es dem Leser leichter sich in die Situation fallen zu lassen und sich ein authentisches Bild davon machen zu können. Fazit Alles in allem ist „Jane Austens Geheimnis“ ein spannendes, kurzweiliges Buch, das mich vollkommen überzeugt hat, nicht zuletzt, weil es moderne und antike so gekonnt kombiniert und somit zurecht 5 Sterne von mir bekommt.

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Dies ist ein absolut reizendes Buch über Jane Austen und ihren Fans in der heutigen Zeit. Es ist nämlich so, dass das Buch eigentlich zwei Erzählungen beinhaltet und zwar zum Einen erfahren wir von Jane und ihrem damaligen Freund Mansfield und wie er Jane ermuntert hat, zu schreiben. Zum Anderen haben wir die Geschichte von er bibliophilen Sophie, die in einem Antiquariat arbeitet und dort für Kunden Bücher suchen soll. Dieses Mal soll sie gleich für zwei Kunden das Buch „Ein kleines Buch allegorischer Geschichten“ suchen, was sie aber nicht ahnt, das Buch hat ein Geheimnis. …. Mir haben beide Erzählstränge sehr gut gefallen. Die Erzählung über Jane Austen hat einiges biographisches Material beinhaltet, was es auch sehr spannend gemacht hat. Auch war es richtig romantisch und nostalgisch, man konnte gut in Erinnerungen schwelgen. Sehr schön gemacht. Auch der Teil mit Sophie hat mir gut gefallen, hier war deutlich mehr Action, wie in Janes Abschnitt. Hier wird dem Leser wunderbar die Liebe zu Büchern näher gebracht. Toll fand ich auch, wie Sophie sich auf den Weg gemacht hatte, das Rästel zu lösen. Ich finde der Autor hat einen sehr schönen, romantischen Schreibstil, was hier absolut gut zu Geschichte gepasst hat. Auch die Szenen, die dann doch mehr Action beinhaltet haben, hat er sehr gut gemeistert und es war somit die ganze Geschichte richtig toll zu lesen. Über Jane, als Hauptcharakter, muss ich denke nichts sagen. Sophie fand ich auch richtig klasse. Was ich bei richtig bewundernswert fand, war die Tatsache, wie sie für die Lösung des Rätsels eingetreten ist. Ich muss sagen, ich finde es faszinierend, wenn man für sowas richtig eintritt. Das Ende war toll zu lesen und es waren für mich als Leser alle Fragen gelöst. Auch finde ich es toll, wie der Autor doch eine Art Liebesgeschichte in die Geschichte einbauen konnte, ohne das es zu kitschig wurde. Das Cover finde ich richtig romantisch, wie es in den diversen rosa Tönen gehalten wurde.

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Schon länger habe ich vor, Bücher von Jane Austen zu lesen und als mir dieses Buch in der Verlagsvorschau auffiel, musste ich es einfach lesen. Und was soll ich sagen, dieser Roman ist eine Liebeserklärung an Jane Austen und für jeden Buchliebhaber genau das Richtige! Denn es verdeutlicht, warum man Bücher, das Lesen und Leser einfach lieben muss... #1 LESEN VERBINDET Wie dieser Roman wunderbar illustriert, verbindet das Lesen. So wie Sophie auf Eric und Jane Austen auf Mr. Mansfield trifft und sie sich auf Anhieb verstehen, so ist das auch in der echten Welt. Wer liest, hat etwas zu erzählen, kann sich ausdrücken und hat eine Meinung. Als besonders berührend empfand ich aber das Band zwischen Sophie und ihrem Onkel Bertram, welches die gemeinsame Bücherliebe knüpft. Auch und gerade weil sie einen unterschiedlichen Buchgeschmack haben, so haben sie doch charakterliche Gemeinsamkeiten durch das Lesen - Empathie und einen gesunden Menschenverstand. #2 BÜCHER SIND SCHIFFE Durch das Lesen können wir Orte, Personen und Zeiten kennenlernen, die ansonsten nicht für uns zugänglich wären. Dieser Roman greift immer wieder bekannte (und mir unbekannte) Werke auf, spielt auf Bücher an und zitiert treffende Beschreibungen. Mit Sophie, aber auch mit Jane reist man durch diese vielen, und recht unterschiedlichen Bücher, als Leser in vergangene Zeiten und lernt die damalige Realität kennen. Immer wenn ich lese, lerne ich neue Orte kennen und selbst wenn es erfundene sind wie das Wunderland, so habe ich doch das Gefühl, dort gewesen zu sein. #3 MIT BÜCHERN DIE WELT ERKLÄREN Besonders begeistern konnten mich die vielen buchigen Wahrheiten, zumeist von Onkel Bertram, aber auch von anderen Charakteren. Und sie haben recht, Geschichte wiederholt sich und so kann man viele aktuelle Entscheidungen und zukünftige Ereignisse mit Büchern erklären. Ich kam teilweise aus dem Nicken gar nicht mehr raus, so sehr wollte ich zustimmen. Die Botschaft dieses Buch "Lesen ist schön" konnte mich (natürlich!) begeistern, die Art sie zu vermitteln nicht hundertprozentig. Ich habe lange gebraucht, um in das Buch einzusteigen, da zu Beginn recht viel und zäh alles beschrieben wird, es viele Rückblicke und Überlegungen und noch nicht so viel Handlung gibt. Zudem bin ich häufiger über die massenhaften Büchernennungen und Anspielungen gestolpert, weil ich nicht immer etwas mit ihnen anfangen können. Nach und nach setzen sich die Handlungsstränge jedoch wie Puzzleteilchen zusammen. Nur ein paar Kleinigkeiten würden nicht ganz logisch und schlüssig aufgeklärt. Den "Krimiteil" fand ich grandios und auch, wie Äußerungen einer Person einige Kapitel später auf die Situation eines anderen Charakters passen. Teilweise überraschend, stellenweise aber auch vorhersehbar konnte mich das Buch ab der Hälfte dann so richtig fesseln, auch wenn es für mich als Noch-nicht-Austen-Leserin manchmal schwer war, Anspielungen zu verstehen... Die Charaktere konnte ich ehrlich gesagt nicht so ganz in mein Herz schließen, weil man sie gar nicht nah genug kennenlernt. Außerdem waren es zu Beginn verwirrend viele Namen, Standesbezeichnungen und Ortschaften, die es nicht zu verwechseln galt... Fazit: Dieses Buch ist eine wundervolle Liebeserklärung an Jane Austen und das Bücherlesen. Kleinere Schwächen hat es dennoch - so ist der Schreibstil gerade zu Beginn recht zäh und anstrengend zu lesen, zu den Charakteren hat man, auch wenn sie sympathisch sind, eine gewisse Distanz und einige winzige Kleinigkeiten passen nicht ganz ins Bilde. Dennoch absolut empfehlenswert, besonders, wenn man bereits Bücher von Jane Austen gelesen hat und/oder mehr über sie erfahren möchte.

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Das Buch beinhaltet eigentlich 2 Geschichten. Einerseits die Geschichte von Sophie und andererseits die von Jane Austen und wie ihre Werke entstanden sind. Besonders die Erzählungen von Jane, die im Jahre 1796 bis 1817 spielen, fand ich sehr gelungen. Die Atmosphäre aus dieser Zeit wurde wunderbar aufgefangen und man konnte direkt in dieser Nostalgie abtauchen. Ich hatte zwischendrin immer wieder große Lust ein Austen-Roman zu lesen. Besonders schön fand ich, dass auch einige biographische Details mit eingebaut wurden. So konnte man noch etwas mehr über diese tolle Autorin erfahren. Die Geschichte um Sophie vermittelte eine besonders tiefe Liebe zu Büchern. Immer wieder wurden vergangene Gespräche mit ihrem Onkel wiedergegeben, die unglaublich faszinierend waren. Sie redeten oft darüber, welchen persönlichen Wert ein Buch haben kann oder was man alles mit einem Buch verbinden kann. Das fand ich unglaublich schön, denn dadurch fühlte man sich sofort mit den beiden tief verbunden. Ein Zitat hat mich ganz besonders gerührt: "Ein gutes Buch ist wie ein guter Freund. Es wird dich den Rest deines Lebens begleiten. Am Anfang wird es spannend und abenteuerlich sein, und Jahre später wird es zu etwas Tröstlichem, Vertrautem werden. Und am allerbesten ist, dass du sein Geheimnis irgendwann an deine Kinder, Enkel oder irgendjemand, den du liebst, weitergeben kannst." Ich glaube, das beschreibt die wahre Botschaft des Buches und macht es somit zu etwas Besonderem. Die Krimigeschichte, die hier dazu eingebaut wurde, hat ein klein wenig geschwächelt. So richtige Spannung wollte da jetzt nicht aufkommen. Aber es machte trotzdem Spaß, Sophies weg zu begleiten und immer wieder neues über Janes Vergangenheit heraus zu finden. Mit dem Schreibstil hatte ich auch immer mal wieder kleine Probleme. Vor allem wenn man eine längere Pause gemacht hat. Aber das hat sich mit dem Lesen wieder gelegt. Im Großen und Ganzen ein wunderschönes Buch,das jeder, der Bücher und Jane Austen liebt, lesen sollte. Und für mich war es auch eine kleine Hommage an eine große Autorin der Literaturgeschichte!

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Das Buch wird in zwei Erzählsträngen in der 3. Person geschildert. Der erste Erzählstrang spielt in Hampshire in England Ende des 18. Jahrhunderts. Die Hauptprotagonistin ist Jane Austen höchstpersönlich. Sie lebt mit ihrer ebenfalls unverheirateten Schwester bei ihren Eltern und schreibt gerade an Verstand und Gefühl. Sie wirkt wie eine typische junge Frau zu dieser Zeit, also so, wie ich sie mir halt vorstelle und wie ich sie schon in einigen historischen oder Zeitreise-Romanen und Filmen kennengelernt habe. Janes Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Im Nachwort schreibt der Autor das viele Begebenheiten nachgewiesene Tatsachen sind. Andere Dinge hat Charlie Lovett aber erfunden, wie z.B. den Reverend Richard Mansfield, den ich sehr sympathisch finde. Der zweite Erzählstrang spielt in Oxford und London in der Gegenwart. Die Hauptprotagonistin ist Sophie Collingwood. Sie hat gerade ihr Studium beendet. Sie liebt Bücher über alles. Sie teilt diese Leidenschaft mit ihrem Onkel Bertram, der sie dabei auch voll unterstützt zum Missfallen ihres Vaters. Ihr Vater hat dafür kein Verständnis, er versteht nicht, wie man Geld und Zeit in diese wertlosen, alten Bücher stecken kann. Sophie hat auch eine sehr enge Beziehung zu ihrer Schwester Victoria. Auf mich wirkte sie anfangs sehr kühl. Ich habe ein bisschen gebraucht, um mit ihr warm zu werden, aber dann war sie mir sehr sympathisch. Die Erinnerungen an Gespräche mit ihrem Onkel in ihrer Kindheit und Jugend fand ich sehr schön. So hat man Sophie auch näher kennengelernt. Sophie ist sehr leidenschaftlich, wenn es um Bücher geht. Sie ist mutig und riskiert für Bücher ziemlich viel. Für die Rettung von Jane Austens Ruf schreckt so vor nichts mehr zurück. Der Schreibstil gefällt mir gut. Über die erste Hälfte des Buches ist Sophies Geschichte aber nicht sehr spannend gewesen. Da habe ich mich immer darauf gefreut, wenn es mit Jane weiterging. Dann nimmt die Geschichte aber Fahrt auf. Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen. Fazit: Für Jane Austen-Fans und Buchliebhaber sehr empfehlenswert!

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