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Rezensionen zu
Der Manipulator

Mark Billingham

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Spannend!

Von: Caro1893

16.06.2017

Zum Inhalt: Serienkiller Stuart Nicklin hat unendlich viele Menschen umgebracht. Wie viele? Weiß niemand. Seit er im Gefängnis ist läuft ein Monster weniger frei herum. Doch das perfide Spiel Nicklins ist noch lange nicht vorbei. Er bietet der Polizei einen Deal an. Seine Opfer wurden nie alle gefunden, und so bietet er an sie zu ihren Grabstätten zu führen. Allerdings bestimmt er den Detective, der die Mission leitet Tom Thorne. Diesem ist klar, dass da mehr dahinter steckt und am Ende geraten alle in große Gefahr. Meine Meinung: Schon der Klappentext klang extrem spannend und so war es keine Frage für mich, dass mich dieses Buch interessieren würde. Ich lese zwar nicht mehr so viele Thriller wie früher, doch ab und an ist ein guter sehr willkommen. Und dieser Thriller reiht sich definitiv bei den guten ein. Das perfide Spiel Nicklins ist von Anfang an klar, jedoch zu keinem Zeitpunkt ersichtlich. Und der Detective Tom Thorne wird in dieses Spiel mit einbezogen. Nachdem Nicklin seine Bedingung gestellt hat, ist allen - auch dem Leser - schnell klar, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Man möchte förmlich in das Buch hinein springen und die Polizei vor einem riesigen Fehler bewahren. Da das nicht möglich ist, sitzt man als Leser vor dem Buch und knabbert sich fast die Finger wund und hofft, dass doch alles gut ausgeht. Der Autor hat einen fesselnden Schreibstil, der genau zu der Geschichte passt. Er versteht es, den Leser in seinen Bann zu ziehen und überzeugt mit der gut zu lesenden Geschichte. Zudem schafft er es, tolle gut durchdachte Personen zu präsentieren, die mit ihren Aufgaben wachsen und somit zu keiner Zeit blass wirken. Ich liebe Thriller die lange undurchsichtig bleiben, bei denen man als Leser bis zum Schluss vor einem Rätsel steht. Und genau das habe ich hier auch bekommen. Die Umgebung der einsamen Insel tat ihr übriges um mir immer wieder Schauer über den Rücken zu jagen und ich immer wieder zu fragen, was hinter der nächsten Ecke lauert. Dieser Thriller ist ein wahrer Page-Turner und zudem mit einem passenden Ende ausgestattet. Gerne würde ich noch weitere Bücher über Detective Tom Thorne lesen, denn im Verlauf der Geschichte, ist er mir immer mehr ans Herz gewachsen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass daraus eine super Thriller-Reihe entstehen könnte. Fazit: Ein äußerst spannender Thriller, der mich bis zum Schluss überzeugen konnte. Detective Tom Thorne bietet definitiv das Potenzial für viele weitere spannenden Thriller rund um seine Person.

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Cover und Klappentext: Das Cover finde ich sehr ansprechend und auch sehr stimmig für ein Buch aus dem Krimi bzw. Thriller Genre. Wenn man es sich ganz genau anschaut und auch den Inhalt des Thrillers schon kennt, fällt einem sehr schnell auf, dass Inhalt und Cover auch wirklich sehr gut zusammen passen. Ich finde es zwar irgendwie von der Optik nicht so ansprechend, wie das Zitat zum Roman auf dem Cover plaziert ist, aber ich denke, dass dies eindeutig ein sehr persönliches Empfinden ist. Den Klappentext betreffend hätte ich mir ehrlich gesagt einen etwas anderen Inhalt dieses Thrillers erwartet. Insgesamt wohl noch ein bisschen spannender, als sich der Thriller in meinen Augen am Ende entpuppte. Inhalt/Idee: Die Idee hinter diesem Thriller gefällt mir sehr. Vor allen Dingen, da Stuart Nicklin und auch Tom Thorne beides sehr interessante Charaktere sind. Sehr interessant macht den Thriller auch einfach, dass die Leiche, nach der gesucht wird, sich auf einer sehr abgelegenen Insel befinden soll und durch welche alles doch zu einer deutlichen Herausforderung wird. Insgesamt sind Nicklins Hintergrundgeschichte, die Insel als Handlungsort und allein die Tatsache, dass noch ein weiterer Insasse samt Nicklin bei dieser Aktion dabei ist, bei dem man als Leser nur schwer einschätzen kann, was sein eigentlicher Sinn ist. Aufbau und Schreibstil/Umsetzung: Zunächst fiel es mir irgendwie sehr schwer mich in diese Geschichte einzufinden. Thorne als Protagonist ist ein nicht ganz einfacher Charakter und ich hatte mit allem auf den ersten Seiten durchaus meine Probleme. Letztendlich muss ich sagen, dass es nach ersten Startschwierigkeiten dann aber doch angenehmer wurde mit dem Lesen. Dadurch, dass man auch manchmal einen Erzählerwechsel zwischen Nickling und Thorne hat, bleibt der Thriller auch durchaus interessant, ich muss nämlich ansonsten gestehen, dass ich ihn eher ein wenig ruhig empfunden habe. Bei einem Thriller erwarte ich eigentlich deutlich mehr Spannung, als mir dieser hier geboten hat, auch wenn es da natürlich auch Abstufungen gibt zwischen Psychothrillern, bei denen ich »Der Manipulator« eher einordnen würde oder Thrillern, die mehr auf den Grusel- bzw. Ekelfaktor setzen. Charaktere: Wären Tom Thorne, seine Kollegen, Nicklin und der zweite Gefangene, den sie auf Wusch Nicklins dabei haben, nicht durchaus sehr interessante Charaktere, hätte ich diesen Thriller, glaube ich, als sehr ernüchternd empfunden. Thorne ist gleichsam sympathisch, wie auch irgendwie manchmal ein wenig seltsam. Irgendwie ist er kein Protagonist, mit dem ich mich richtig anfreunden konnte, aber seine Art, mit den Kollegen umzugehen, hat mir einfach gefallen. Auch wenn ich es nicht ganz verstanden habe, dass er so sehr auf die Äußerungen Nicklins teilweise angesprungen ist. Nicklin selbst ist eindeutig ein ziemlich mieser Charakter, bei dem man das Manipulative, was dem Thriller ja auch seinen Namen gibt, deutlich anmerkt, auch wenn er es auf eine durchaus eklig, schleimige und subtile Weise versucht, oder im Gegensatz dazu teilweise es so offensichtlich und platt durchzieht, dass er allein schon aufgrund dieser Wandelbarkeit interessant ist. Vor allem auch seine Beweggründe machen ihn zu einem nicht gerade uninteressanten Charakter. Alle weiteren Ermittler, Forensiker, Gefängniswächter, Inselbewohner etc. sind gut ausgearbeitete Nebencharaktere, zu denen man eigentlich wenig noch sagen kann. Am interessantesten ist Nicklins Side-Kick aus dem Gefängnis, bei dem ich mich sehr lange nur fragen konnte, was seine Rolle sein sollte, da er durch seine Schweigsamkeit und auch fehlende Eigeninitiative einfach einen interessanten Aspekt erhält. Fazit: Ein Thriller mit einer, wie ich finde, sehr guten Idee und durchaus interessanten Charakteren, der mir aber irgendwie ein bisschen zu ruhig in seinem Verlauf war, bei dem ich selbst den Psychoanteil einfach noch zu gering empfunden habe, denn Nicklins Spielchen haben mich wenig dazu gebracht, dass ich wirklich eine beklemmende Spannung oder ähnliches empfunden habe, eher eine leise Neugier und Interesse, wie es weitergehen und sich teilweise auch aufklären wird. Ein durchaus interessantes Buch, aber eher nichts, wenn man es wirklich sehr spannend haben möchte.

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Das Cover Bedrohliche Wolken über einem eher kargen Gebiet deuten schon an, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln wird. Das Cover vermittelt eine düstere Atmosphäre, in deren Bann man hineingezogen wird, je länger man auf das Cover schaut. Der Autor Mark Billingham, st ein britischer Autor, der im Jahr 1961 geboren wurde. Neben seiner Leidenschaft Bücher zu schreiben, ist er auch als Komiker relegmäßig im britischen Fernsehen zu sehen. Bereits in der Vergangenheit hat er unzählige Drehbücher zu TV-Serien geschrieben und wurde sogar mit dem "Royal Television Award" für das beste Kinderdrama ausgezeichnet. 2001 erschien sein erstes Buch „Der Kuss des Sandmanns“ und wurde direkt ein internationaler Bestseller. Mark Billingham lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in London. Klappentext Ein Serienkiller, von dem man nichts Genaues weis sitzt im Hochsicherheitstrakt des Gefängnisses. Niemand ahnt, wie viele Opfer er schon getötet hat oder wo sie vergraben sind. Doch dann plötzlich kommt die Wende! Er bietet der Polizei einen Deal an! Inhalt Detektive Tom Thorne schiebt z.Zt. als Straßenpolizist seinen Dienst, da er durch einen Fehler in der Vergangenheit degradiert wurde. Nun wird er völlig unerwartet von seinem Vorgesetzten in dessen Büro zitiert. Was man ihm eröffnet klingt nach einem nicht gerade guten Handel. Er soll den Serienkiller Stuart Nicklin auf eine dünn besiedelte Insel in Wales begleiten. Erschwerend kommt hinzu, dass Nicklin ein gefährlicher und unberechenbarer Psychopath ist. Nicklin hat sich selbst an die Polizei mit einem ungewöhnlichen Deal gewandt: Er möchte die Polizei zu den sterblichen Überresten eines Jungen führen, den er vor über 25 Jahren getötet hat. Er ermordete ihn und vergrub in auf der Insel, wo seine Überreste noch liegen. Ein Überfall auf einen Mann in dessen Wohnung scheint im ersten Augenblick nichts mit Nicklin zu tun zu haben, doch dies wird sich im Laufe der Ermittlungen ändern. Dieser Mann wurde nicht nur in seiner eigenen Wohnung brutal überfallen, sondern auch noch verschleppt und muss nun an einem geheimen Ort schreckliche Schmerzen und Quälereien über sich ergeben lassen. Nicklin hat begonnen ein Spiel zu spielen, gefährlich, hinterhältig und bedrohlich. Das perfide und düstere daran: Ein unheimliches Netz beginnt sich immer enger um den Polizisten und sein Team zu spinnen, welches fast zu einem tödlichen Ende gelangt. Schreibstil Flüssig geschrieben und nachvollziehbare Zusammenhänge prägen das Buch, genauso wie lange „Durststrecken“. Die Protagonisten Neben den beiden Hauptdarstellern Detektive Tom Thorne und dem psychopathischen Mörder Stuart Nicklin prägen einige Nebenfiguren das Buch und begleiten die Handlungen bis zum Ende. Handlung Bereits zu Beginn zeichnet sich Spannendes ab. So wird ein Mann entführt, gefangen gehalten und scheinbar ohne Grund gequält. Verlässt man diesen Schauplatz, begibt man sich auch schon direkt auf eine fast einsame Insel in Wales. Dort will der Serienkiller Stuart Nicklin eines seiner Opfer vergraben haben. Ein Junge, den er vor über 25 Jahren getötet und dort vergraben hat. Und genau hier ist es auch, wo das Buch richtig spannend wird. Leider erst nach 200 Seiten! Trotzdem wird dies aufgrund der düsteren Bilder, die hier entworfen werden irgendwie ausgeglichen und so kommt es zu einem richtigen Showdown am Ende, der einen für vieles Entschädigt! Der Schluss Wie bereits erwähnt: Nach einer zähen Lesestrecke kommt ein gutes Showdown. Fazit Leider ist das Buch streckenweise sehr ermüdend und lässt es an Spannung fehlen. Ich denke, man muss diesen Schriftsteller mögen, um seine Bücher zu lieben. Mir persönlich ist das Buch leider etwas zu oberflächlich. Obwohl die beiden Hauptpersonen authentisch und absolut glaubwürdig herüberkommen, ist die Handlung dennoch sehr unglaubwürdig und immer schwingt eine gewisse Unwissenheit über den Hauptdarsteller Thorn mit. Trotzdem ist das Buch im Großen und Ganzen lesenswert – auch wenn es hier und da schon mal ein paar „Durststrecken“ gibt.

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Zu Beginn meiner Rezension: auch ich habe - wie viele andere Rezensenten - zuvor nicht gewusst, dass es sich um einen Titel aus einer zusammenhängenden Buchreihe handelt. Wem das schon mal passiert ist, weiß, wie ärgerlich das ist. Überraschenderweise waren die Kenntnis der vorhergegangenen Fälle nicht unbedingt relevant, um dem Plot von "Der Manipulator" folgen zu können. Dennoch hatte ich das Gefühl in Bezug auf die Charaktereinführung einiges verpasst zu haben. So recht warm konnte ich mit den Figuren nicht werden, was vermutlich daran liegt, dass ich Ihre Vorstellung bzw. Entwicklung über die letzten Bände nicht "miterlebt" habe. Abgesehen von der dürftigen Charakterentwicklung konnte mich der Schreibstil Billinghams' durchaus überzeugen. Besonders das Rahmenbild der abgelegenen Insel hat mir sehr gut gefallen und schafft eine schaurig-schöne Atmosphäre. Obwohl ich mir den Plot ein wenig ereignisreicher vorgestellt hatte, hat mich das Buch doch immer dazu motiviert, weiterzulesen. Ich mag Bücher, wie dieses, mit einer düsteren Grundstimmung und einer psychologischen Komponente. Mein Gesamturteil fällt etwas ambivalent aus, weil ich beim Lesen durchaus unterhalten wurde, mich aber für die Charaktere nicht wirklich begeistern konnte. Allem in allem war das Buch für mich eher mittelmäßig - ich hatte gehofft, dass sich der Plot etwas mehr von den klassischen Thrillern absetzt. Bei Romanen begeistert mich immer das ungewohnte, kleine Etwas, das Bücher zu etwas Einzigartigem macht. Das hat mir hier ein bisschen gefehlt.

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Der Manipulator

Von: Stef

10.02.2016

Als Thriller erwarte ich einen Roman der mich vom 1. Kapitel fesselt, sodass man ihn in einem Stück durchlesen möchte. Zudem sollte das oder die Motive des Killers sich in einem schönen Spannungsbogen aufbauen. Was ich nicht erwarte sind einzelne aus dem Zusammenhang gerissene Episoden der einzelnen Darsteller. Der Rückentext erlaubt einen kleinen Ausblick auf die nächsten 444 Seiten. Der Manipulator ist nicht der erste Fall für Tom Thorne und das ärgert mich immer noch ein bisschen. Wir haben also hier einen neuen Fall aus einer schon lang bestehenden Reihe. Ganz ehrlich, hier zeigt es sich wieder ein bisschen, das man nicht immer auf den tollen Klappentext hören sollte, sondern auch mal schnell schauen, was das Netz so sagt. Ich denke, hätte ich das vielleicht vorher zurate gezogen, hätte ich mich dagegen entschieden. Weil Figuren von Reihen machen eine Entwicklung durch, die nicht immer gut nachzuvollziehen sind, wenn man mittendrin anfängt und das schreckt mich ab, auch wenn der Fall an sich abgeschlossen ist. Aber nun gut fangen wir an: der Prolog war spannend, ein Mann, der entführt wird, weggesperrt und dann gequält, verspricht spannend zu werden und ich dachte, das Buch wird mich mitreißen. Da hatte ich mich aber zu früh gefreut, ich wurde mit dem nächsten Kapiteln in die Polizeiarbeit geworfen und es zog sich dahin. Bis wir endlich auf dieser Insel sind, haben wir schon zweihundert Seiten gelesen und so richtig baute sich weder Spannung noch Hintergrundwissen auf und ich hatte immer das Gefühl, was verpasst zu haben. Der Leser wird einfach in die Begebenheiten hineingeworfen und muss sich zurecht finden. Ich habe mich am Anfang wie ein nicht dazugehöriger gefühlt, der nicht wissen darf, was die anderen wissen. Außerdem wurde ich mit keiner Figur richtig warm, was mich richtig enttäuscht hatte. Genau das ist mein Manko, hier „Tom Thorne“, für mich wirkte er müde, verbittert und sehr eindimensional. Es kann natürlich sein, das ich diesen Charakter unrecht tue, aber ich kenne noch keine anderen Fälle von ihm und hier glänzt er nicht wirklich, vielleicht hat er gerade ein Tief in seinem Leben erreicht, aber richtig viel gibt der Autor nicht von ihm preis. Es ist ja auch immer schwer bei Reihen, erzählt man zu viel, was davor war, sind die Stammleser genervt, erzählt man zu wenig, kommen die neuen Leser nicht richtig rein. Die richtige Mischung zu finden ist nun mal sehr schwer und für mich ist sie hier nicht so gelungen, was ich aber den Autor nicht ankreiden möchte. So richtig Atmosphäre und der Zwang zum Lesen kam erst auf dieser Insel auf, man ahnte ja schon die ganze Zeit, dass etwas passieren muss und man wartete, und fieberte darauf. Genau hier merkte man auch, was man an Mark Billingham so hervorhebt und schätzt, denn er spielt mit dem Leser Katz’ und Maus. Obwohl die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt wird, bleibt für den Leser vieles im Dunklen und die Gefahr kann nicht richtig gegriffen werden. Dazu kommt dann auch noch Stuart Nicklin, der mit seinen Verhalten die Nerven dünn werden lässt und so richtig den Psychopaten raushängen lässt. Hier wird es dann düster, der Wind kommt auf und die See wird rauer, es wird spannend und endet mit einem Paukenschlag. Was für ein Ende, oder sollte es ein Cliffhanger sein! Obwohl ich vieles zu bemängel habe, konnte ich es am Ende nicht wirklich aus den Händen legen. Ein Thriller der ruhigen Art, der mit dem Leser spielt, ihn in dunkle Ecken treibt und trotzdem immer wieder umkehren lässt, um von vorne zu ermitteln. Hier geht es nicht rasant und actionreich zur Sache, sondern still und böse. Die Inselatmosphäre hat hier richtig gut gewirkt und perfekt zum Plot gepasst und diese Abgeschiedenheit war wirklich spürbar, diese Panik, wer könnte auf dieser Insel ein falsches Spiel spielen war schon ein cleverer Zug. Insgesamt vergebe ich verdiente 3 von 5 Punkten.

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"Willst Du zuerst die gute oder die schlechte Nachricht hören?" (Seite 15) Das wurde DI Tom Thorne damals gefragt. Die gute Nachricht, er durfte wieder bei der Mordkommission arbeiten. Doch es gibt eine Bedingung. Der schlimmste Serienkiller aller Zeiten. Dieser hatte der Polizei einen Deal vorgeschlagen. Er führt sie zu den Stätten einer Leiche und Tom Thorne soll dabei sein. Ein Serienkiller der es versteht sein Umfeld zu manipulieren. Warum nach 10 Jahren? Was hat er vor? Fragen die mich von Anfang an beschäftigt haben. Was ist mit dem Pärchen aus dem Prolog, wer ist das Opfer? Wie gehört alles zusammen? Nichts erscheint auf den ersten Blick zusammenhängend, nichts logisch. Mark Billingham hat es wieder einmal geschafft mich von Anfang an in den Bann zu ziehen. Der Handlungsort ist eine kleine Insel vor der Küste von Wales. Kein Strom, kein Telefon, kein Handyempfang. Abgeschieden und nicht immer erreichbar, denn wenn das Wetter nicht mitspielt, kann das einzige Boot, welches es gibt nicht fahren. Die Insel hat eine Geschichte und ist nahezu unbewohnt. Ab und an gibt es Touristen, nur eine junge Familie wohnt dauerhaft auf dieser Insel und kümmert sich um alles. Ort und der recht unscheinbare Böse gaben mir ein recht mulmiges Gefühl und teilweise auch Gänsehaut. Es ist schwer zu beschreiben, denn die Spannung liegt nicht im reißerischen Schreibstil und möglichst viele Opfer. Es waren die vielen Fragen, die mich vorantrieben und mich immer tiefer in das Buch zogen. Wer hier einen blutigen Thriller erwartet, den muss ich enttäuschen. Blut gibt es zwar, aber das ist eher wenig. Hier steht die Manipulation im Vordergrund. Wie es ein Mensch schafft, einen Plan zu entwickeln und andere Menschen in seinen Bann zieht. Das Ende ist teilweise überraschend, teilweise etwas vorhersehbar und wie ich finde, wieder etwas zu schnell kommend. "Die schlechte Nachricht - das war Stuart Nicklin." (Seiten 23)

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Stuart Nicklin war ein gefährlicher Serienmörder und keiner wusste die tatsächliche Anzahl seiner Opfer. Doch nun wollte er das Grab seines ersten Mordes zeigen. Leider hatte Nicklin Bedingungen. Es sollte alles nach seiner Nase gehen und so musste Detective Tom Thorne sein Begleiter spielen. Aber Nicklin hatte nicht nur vor den Beamten die Leiche zu zeigen, er hatte noch viel mehr vor und keiner konnte ihn aufhalten. Es hat mich begeistert. Und ich hätte mich genauso manipulieren lassen wie alle anderen. Ich habe es wieder getan, wieder einmal den letzten Teil einer Reihe gelesen. Und wieder hat es mich nicht gestört, da ich der Meinung bin man kann dieses Buch auch ohne Sorge allein lesen, es macht nichts an der Spannung kaputt. Mich hat es nur ein bisschen gestört das niemand auf Thorne gehört hat und alle nur Anweisungen befolgt haben und Scheuklappen aufgesetzt hatten. Es war so offensichtlich das Nicklin mehr vorhatte als nur ein Grab zu zeigen. Nun zum Autor. Ich werde definitiv die anderen Bücher lesen. Der Schreibstil ist einfach nur Hammer. Mark Billingham weis einfach wie man Spannung aufbaut und sie auch wieder fallen lässt, wenn er das will. Die Charakter Gestaltung war, trotz das es mitten in der reihe war, fantastisch. Ich hatte ein Kopfkino, das glaubt mir keiner. Er könnte einer meiner neuen Lieblingsautoren werden, wenn die naderen Bücher genau so gut sind.

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Inhalt: Der Serienkiller Nicklin schlägt der Polizei einen Deal vor, den sie nicht ablehnen können: Er zeigt der Polizei, wo er seine Opfer vergraben hat unter der Bedingung, dass Detective Thorne diesen Einsatz leitet. Denn es war Detective Thorne, der Nicklin hinter Schloss und Riegel gebracht hat. Nach und nach erweist sch dieser Deal als fataler Fehler... Meine Meinung: Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich mir nur: "Wie blöd muss man sein, mit einem SERIENKILLER auf eine einsame Insel zu gehen?". Denn ernsthaft, man weiß, dass dabei nichts gutes rauskommen kann, kann man sich ja denken. Insgesamt eigentlich ein guter, solider und spannender Thriller, der einige Schwächen hat. Was allerdings gut gemacht war, ist eine parallel Story mit einem entführten Mann, die sich erst am Ende auflöst. Alles in allem ein guter und leicht lesbarer Thriller.,Inhalt: Der Serienkiller Nicklin schlägt der Polizei einen Deal vor, den sie nicht ablehnen können: Er zeigt der Polizei, wo er seine Opfer vergraben hat unter der Bedingung, dass Detective Thorne diesen Einsatz leitet. Denn es war Detective Thorne, der Nicklin hinter Schloss und Riegel gebracht hat. Nach und nach erweist sch dieser Deal als fataler Fehler... Meine Meinung: Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich mir nur: "Wie blöd muss man sein, mit einem SERIENKILLER auf eine einsame Insel zu gehen?". Denn ernsthaft, man weiß, dass dabei nichts gutes rauskommen kann, kann man sich ja denken. Insgesamt eigentlich ein guter, solider und spannender Thriller, der einige Schwächen hat. Was allerdings gut gemacht war, ist eine parallel Story mit einem entführten Mann, die sich erst am Ende auflöst. Alles in allem ein guter und leicht lesbarer Thriller.

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