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Rezensionen zu
Das Jahr der Wunder

Amy Hatvany

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€ 8,99 [D] inkl. MwSt. | € 8,99 [A] | CHF 13,00* (* empf. VK-Preis)

Das Jahr der Wunder ist ein wunderschönes Buch, mit sehr ernsten Themen. Die Geschichte beginnt an dem Tag, als Hannah durch einen Unfall ihre innig geliebte Tochter Emily verliert. Es fällt ihr nicht leicht sich den Tod einzugestehen, doch weil wirklich keine Hoffnung mehr für ihre Tochter besteht, gibt sie die Organe für Transplantationen frei. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie schwer einer Mutter diese Entscheidung fallen muss. Doch Emily hätte genau das gewollt, da ist sich Hannah sicher! Der Hauptteil des Buches spielt allerdings ein Jahr nach Emilys Tod. Der Leser kann miterleben, wie sehr Hannah auch einem Jahr nach dem Unfall noch an Emily hängt und wie schwer sie der Verlust trifft. Ihr Leben geht zwar weiter, aber dabei gönnt sie sich keine freie Minute, in der sie in Versuchung kommen könnte an Emily zu denken. Neben Hannahs Sicht wird die Geschichte von zwei weiteren Charakteren erzählt. Zum einen ist da Maddie, die eine lange Zeit ihres noch jungen Lebens im Krankenhaus verbracht hat. Nur durch eine Lebertransplantation konnte sie vor einem Jahr gerettet werden. Die dritte Sicht der Geschichte wird von Oliva erzählt, Maddies Mutter. Olivia hat kein leichtes Leben, einerseits hat sie viel Zeit in die Pflege ihrer kranken Tochter gesteckt, andererseits führt sie ein Leben, das sie so nicht wollte. Ihre Ehe ist alles andere als einfach und sie ist sehr darauf bedacht ihrem Mann zu gefallen. Ihren Traumjob hat sie an den Nagel gehängt und all ihre Freunde und ihre Familie zurückgelassen. Neben der Organspende wird auch ein weiteres schweres Thema in der Geschichte verarbeitet: häusliche Gewalt. Für mich war dieser Teil der Geschichte viel eindrucksvoller und traumatischer. Die Aufteilung zwischen den drei verschiedenen Sichten fand ich hier sehr gelungen! Auch wenn die Geschichte sehr emotional und das Leiden der Personen gut spürbar war, konnte ich mich mit den Charaktere nicht so recht anfreunden. Hannah kam mir in ihrem Handeln recht widersprüchlich vor und oft haben Aussagen nicht so recht zu dem Bild gepasst, das ich mir von ihr gemacht hatte. Olivias Verhalten ist für ihre Situation sicherlich realistisch, trotzdem fiel es mir sehr schwer Mitleid mit ihr zu haben, da sie sich ihr Schicksal ja selbst gewählt hat. Am ehesten habe ich mich mit Maddie verbunden gefühlt, die als einzige aus der Ich-Perspektive erzählt. Maddie ist zwar anfangs sehr zurückhaltend und unsicher, aber man merkt ihr an, dass sie sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt und sie ein starkes Mädchen ist. Insgesamt ist das Buch sehr gefühlvoll und tiefgehend. Die Gefühle der Charaktere sind quasi zum Greifen nah, seien es nun Trauer, Schuldgefühle oder die tiefe Liebe zwischen Mutter und Tochter. Besonders begeistert mich, dass in diesem Buch keine Liebesgeschichte im Vordergrund steht. Der Schreibstil ist sehr leicht und trotzdem voller Emotionen. Mir fiel es sehr leicht die einzelnen Geschichten und Gefühle nachzuvollziehen. Die Autorin beschreibt das Geschehen sehr anschaulich, ohne dabei unnötige Längen zu produzieren. Vor allem gegen Ende wurde der Roman richtig spannend, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Eine wirklich tolle Geschichte, die viele kritische Aspekte des Lebens anspricht. Dieses Buch ist kein typischer Frauenroman, sondern ein Buch mit viel Tiefgang und Gefühl!

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Das Jahr der Wunder ist ein wunderschönes Buch, mit sehr ernsten Themen. Die Geschichte beginnt an dem Tag, als Hannah durch einen Unfall ihre innig geliebte Tochter Emily verliert. Es fällt ihr nicht leicht sich den Tod einzugestehen, doch weil wirklich keine Hoffnung mehr für ihre Tochter besteht, gibt sie die Organe für Transplantationen frei. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie schwer einer Mutter diese Entscheidung fallen muss. Doch Emily hätte genau das gewollt, da ist sich Hannah sicher! Der Hauptteil des Buches spielt allerdings ein Jahr nach Emilys Tod. Der Leser kann miterleben, wie sehr Hannah auch einem Jahr nach dem Unfall noch an Emily hängt und wie schwer sie der Verlust trifft. Ihr Leben geht zwar weiter, aber dabei gönnt sie sich keine freie Minute, in der sie in Versuchung kommen könnte an Emily zu denken. Neben Hannahs Sicht wird die Geschichte von zwei weiteren Charakteren erzählt. Zum einen ist da Maddie, die eine lange Zeit ihres noch jungen Lebens im Krankenhaus verbracht hat. Nur durch eine Lebertransplantation konnte sie vor einem Jahr gerettet werden. Die dritte Sicht der Geschichte wird von Oliva erzählt, Maddies Mutter. Olivia hat kein leichtes Leben, einerseits hat sie viel Zeit in die Pflege ihrer kranken Tochter gesteckt, andererseits führt sie ein Leben, das sie so nicht wollte. Ihre Ehe ist alles andere als einfach und sie ist sehr darauf bedacht ihrem Mann zu gefallen. Ihren Traumjob hat sie an den Nagel gehängt und all ihre Freunde und ihre Familie zurückgelassen. Neben der Organspende wird auch ein weiteres schweres Thema in der Geschichte verarbeitet: häusliche Gewalt. Für mich war dieser Teil der Geschichte viel eindrucksvoller und traumatischer. Die Aufteilung zwischen den drei verschiedenen Sichten fand ich hier sehr gelungen! Auch wenn die Geschichte sehr emotional und das Leiden der Personen gut spürbar war, konnte ich mich mit den Charaktere nicht so recht anfreunden. Hannah kam mir in ihrem Handeln recht widersprüchlich vor und oft haben Aussagen nicht so recht zu dem Bild gepasst, das ich mir von ihr gemacht hatte. Olivias Verhalten ist für ihre Situation sicherlich realistisch, trotzdem fiel es mir sehr schwer Mitleid mit ihr zu haben, da sie sich ihr Schicksal ja selbst gewählt hat. Am ehesten habe ich mich mit Maddie verbunden gefühlt, die als einzige aus der Ich-Perspektive erzählt. Maddie ist zwar anfangs sehr zurückhaltend und unsicher, aber man merkt ihr an, dass sie sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt und sie ein starkes Mädchen ist. Insgesamt ist das Buch sehr gefühlvoll und tiefgehend. Die Gefühle der Charaktere sind quasi zum Greifen nah, seien es nun Trauer, Schuldgefühle oder die tiefe Liebe zwischen Mutter und Tochter. Besonders begeistert mich, dass in diesem Buch keine Liebesgeschichte im Vordergrund steht. Der Schreibstil ist sehr leicht und trotzdem voller Emotionen. Mir fiel es sehr leicht die einzelnen Geschichten und Gefühle nachzuvollziehen. Die Autorin beschreibt das Geschehen sehr anschaulich, ohne dabei unnötige Längen zu produzieren. Vor allem gegen Ende wurde der Roman richtig spannend, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Eine wirklich tolle Geschichte, die viele kritische Aspekte des Lebens anspricht. Dieses Buch ist kein typischer Frauenroman, sondern ein Buch mit viel Tiefgang und Gefühl!

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Der Einstieg gestaltete sich einfach, wenn auch traurig; man wird sofort mit einem Geschehen konfrontiert, was sich keine Mutter (und auch kein Vater) wünscht. Den Aufbau – Erzählstränge aus 3 verschiedenen Sichten – finde ich sehr gelungen, erhält man so doch einen perfekten Zugang zu den Gedankengängen der einzelnen Protagonisten und deren Gefühlswelt. Während Hannah immer noch um ihre Tochter trauert und nur langsam loslassen kann, plagen Maddie (die Empfängerin des Organs) unter anderem Schuldgefühle, da sie nur lebt, weil ein anderer Mensch sterben musste. Und auch ihre Mutter Olivia kann sich nur bedingt über die zweite Lebenschance ihrer Tochter freuen, denn sie kämpft einen anderen Kampf; den Kampf gegen ihren Ehemann. Das Gesicht der Frau ist rot angelaufen, und ihre Augen treten hervor, sie hat die Handgelenke des Mannes gepackt, als versuche sie ihn abzuwehren. (Quelle Zitat: “Das Jahr der Wunder” von Amy Hatvany (Übersetzung von Alexandra Kranefeld), Seite 243) Auch wenn es sich bei dem obigen Zitat nur um eine fiktiv nachgestellte Szene in einem Studienseminar handelt, ist häusliche Gewalt ein weiteres Brennpunkt-Thema in diesem Buch. Und auch hier lernt man: Nicht immer ist Bleiben eine Schwäche, sondern kann von immenser Stärke und Liebe zeugen. Ein Buch, was zu 99,9% perfekt war; der Schreibstil flüssig, die Geschichte einfühlsam und zum Nachdenken anregend erzählt, die Charaktere wunderbar herausgearbeitet und detailliert gezeichnet, der Schluss hochdramatisch. Hier hätte ich mir allerdings gerne noch einen kurzen Epilog gewünscht, der mich nicht in diesem Gefühlschaos zurückläßt und vielleicht noch die Frage beantwortet: „Haben sie es endlich geschafft, wurde endlich alles gut?“ (die Fragestellung wurde bewußt naiv gewählt, um nicht zu spoilern). Fazit: Ein Buch, welches verdeutlicht, mit welchen Problemen und Schuldgefühlen die Personen nach einer Organspende zu kämpfen haben; ein Buch, was über die Trauer und die Suche nach Halt und der Gestaltung eines neuen Lebens erzählt. 5/5 Sternen.

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Kein Elternteil wünscht sich diese Situation, mit der das Buch "Das Jahr der Wunder" von Amy Hatvany beginnt. ... Kreischen von Bremsen, ein dumpfer Aufprall ... Nanosekunden, die eine Mutter nie vergisst - wenn das eigene Kind vor deiner Haustür verunglückt. Die zwölfjährige Emily kann auch durch eine Notoperation nicht gerettet werden. Der Arzt erklärt Hannah, Emilys Mutter, dass die Hirnfunktion ausgefallen ist. Emily wird nur noch durch Maschinen am Leben erhalten. Aufgrund ihrer sehr seltenen Blutgruppe wird die alleinerziehende Hannah mit der Frage konfrontiert, ob Emily als Organspenderin zur Verfügung stünde. Und genau durch solch eine Organspende wird das Leben der 15-jährigen Maddie gerettet, das Mädchen mit der kaputten Leber, wie sie selbst sagt. Ihr Vater war reich, nur mit Geld kann man nicht alles kaufen. Keine neue Leber, und auch keine Liebe. Und sein Umfeld hat zu funktionieren, so wie er das wünscht. Wenn man Menschen liebt, schenkt man ihnen Zeit. Die Autorin spricht besonders die Themen Organspende, Verlust, Trauer und häusliche Gewalt an. Erzählt wird die Geschichte von den drei Hauptprotagonisten Hannah, Maddie und ihrer Mutter Olivia. Wenn dein Leben innerhalb von Sekunden nicht mehr das gleiche ist, wenn eine Mutter ihr einziges Kind verliert, wie würde man selbst damit umgehen? Diese Frage stellt sich dem Leser sicher während des Lesens. Wieviel kann ein Mensch ertragen, um nicht an dem Leid zu zerbrechen? Durch die wechselnden Perspektiven ist die Handlung lebendig und gut nachvollziehbar. Der Zufall will es, dass Hannah Maddie als wahrscheinliche Organempfängerin von Emily erkennt. Wie sie sich Olivia und Maddie nähert, ohne diese durch den despotischen Ehemann und Vater in Gefahr zu bringen, zeigt sich deutlich. "Das Jahr der Wunder" ist sicher keine leicht-lockere Geschichte. Doch wer den Klappentext liest, kann das sicher erahnen. Amy Hatvany hat ihre Charaktere sehr gut beschrieben. Man konnte sie sich gut vorstellen. Die Grundidee der Geschichte wurde gut umgesetzt. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Ihre Ausdrucksweise finde ich sehr ansprechend und außergewöhnlich. Besonders gut finde ich auch, wie sie es schafft, Emotionen und Gefühle zu vermitteln. Insgesamt überzeugte mich "Das Jahr der Wunder" durch die Themen, die die Autorin auf eine sehr bestimmte und eindringliche Art nahe bringt, aber nicht aufdringlich. Ebenso empfand ich, dass die Geschichte teilweise eine wirklich bedrückende Atmosphäre aufbauen konnte. Besonders zum Schluss des Buches wird es sehr dramatisch. Der Roman ist kein "normaler" Frauenroman, sondern ein Buch mit Tiefgang Wie würde ich mich in so einer Situation verhalten? Mein Gesamteindruck war sehr gut. Ich kann es sehr empfehlen, einmal zu lesen! Zitat inside: Ein unsichtbarer roter Faden verbindet uns zu allen Zeiten und jeglichen Widrigkeiten zum Trotz mit jenen, denen zu begegnen uns vorherbestimmt ist. Der Faden kann sich spannen, sich verknoten und verwirren, doch reißen wird er nie. Chinesisches Sprichwort.

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Inhalt: Hannah ist am Boden zerstört als ihre Tochter Emily bei einem Unfall ums Leben kommt. Die Frage ob sie Organspenderin werden soll überrumpelt sie zwar, aber sie weiß das Emily es so gewollt hätte und stimmt dem zu. Zum Glück von Maddie, dieses Mädchen wartet dringend auf eine Leber und kann nur so überleben. Ein Jahr später treffen beide aufeinander und Maddie, Hannah und Maddies Mutter Olivia verstehen sich auf Anhieb... Meine Meinung: Das Jahr der Wunder ist das zweite Buch der Autorin und auch wenn ich den Erstling nicht kenne, war ich ganz gespannt auf diese Geschichte, die unabhängig von ersten Buch ist. Es ist eine Geschichte über die Wichtigkeit von Organspende, über Trauerarbeit, über Freundschaft, aber auch über häusliche Gewalt. Die Autorin hat ziemlich viel untergebracht, ist aber doch auf jedes Thema gut und genügend eingegangen, das dem Leser die Dringlichkeit klar wird. Es ist von Beginn an ein fesselnder Roman. Zunächst durch den Unfall und weil nicht klar ist ob Emily, die Tochter von Hannah überleben wird, dann weil die Entscheidung zur Organspende ansteht und ein Jahr später einfach weil man so gespannt ist was mit den Dreien passiert. Gelangweilt war ich nie und dabei gibt es hier noch nicht Mal eine Liebesgeschichte. Ein Punkt den ich ganz angenehm finde. Mal was anderes als Frauenroman in denen ja fast immer eine Liebelei vor kommt. Die Figuren haben viel Tiefe und sind sehr charakterstark. Da ist Hannah, die erfolgreiche Geschäftsfrau, die privat lernen muss mit ihrer Trauer umzugehen. Keiner mag sich vorstellen das eigene Kind zu verlieren und doch bekommt man hier ein Gefühl davon wie das sein kann. Man merkt in der Geschichte deutlich wie Hannah wieder auflebt und langsam loslassen kann. Maddie, das sechszehnjährige Mädchen, dass durch ihre Krankheit viel verpasst hat im Leben und auch jetzt nicht hundertprozentig glücklich ist. Schließlich herrscht zu Hause oft dicke Luft und überhaupt muss sie mit der Tatsache klar kommen das dafür das sie lebt, ein anderes Mädchen gestorben ist. Man sieht mal die andere Seite der Medaille. Ich denke es ist auch für Organempfänger nicht immer leicht damit klar zu kommen. Maddie wirkt manchmal Erwachsener als ihre Mutter Olivia. Olivia ist recht unscheinbar und das ist beabsichtigt, denn ihr Mann unterdrückt sie wo er nur kann. Es ist ein Wechsel zwischen guten und schlechten Zeiten und nur ganz allmählich kommt sie dahinter, dass das nicht gut Enden kann und wird auch selbstbewusster. Dieses Buch hat mir von Anfang bis Ende gefallen. Es gab Situationen wo ich mir gewünscht hätte das Figuren anders gehandelt hätten, aber dann wäre es wohl eine kurze Geschichte geworden.

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So oft hat Hannah ihrer Emily erklärt, wie wichtig ein Fahrradhelm ist. Dennoch hat ihre zwölfjährige Tochter nicht auf sie gehört, und kommt bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben... Zur selben Zeit wartet Olivia auf ein Spenderorgan für ihre Tochter Maddie. Die Fünfzehnjährige würde gerne ein Leben führen, wie jeder andere Teenager auch, doch sowohl ihre Krankheit als auch die Geheimnisse in ihrer Familie, stehen diesem Wunsch im Weg... Die Geschichte wird aus der Sicht von drei Personen erzählt: Hannah, die ihre Tochter Emily durch einen tragischen Unfall verloren hat. Sie kommt nur schwer mit dem Verlust klar, und vermisst ihre Tochter. Emily war ein Wunschkind, das durch künstliche Befruchtugn entstand. Wer möchte schon auf den perfekten Mann warten, wenn man Anfang 30 ist und unbedingt ein Kind möchte? Olivia war verliebt und wurde auf Händen getragen von ihrem Verlobten. Doch nach der Hochzeit änderte sich alles, und sie fand sich plötzlich gefangen in einer Ehe, wie sie sich keine Frau wünscht. Eine Trennung kommt nicht in Frage, da sie sich ohne die finanzielle Unterstützung ihres Mannes, nicht um die kranke Tochter kümmern kann. Maddie ist fünfzehn, und benötigt dringend eine neue Leber. Doch wegen ihrer selten Blutgruppe stehen die Chancen mehr als schlecht. Ein normales Leben kennt sie nicht, sie wird von zu Hause aus unterrichtet, und bekommt ununterbrochen die Probleme ihrer Eltern mit. Schon gleich zu Beginn war ich den Tränen nahe, da Emilys Unfall mich direkt geschockt hat! Die Autorin beschreibt den Schmerz ihrer Familie sehr gut, und ich habe mit Hannah mitgelitten. Sie selbst hört den Unfall, und findet ihre schwer verletzte Tochter vor ihrem Haus auf der Straße. Im Krankenhaus wird Emily dann für hirntot erklärt, und Hannah entscheidet Emilys Organe zu spenden. Und während sie noch um ihr geliebtes Kind trauert, können Olivia und Maddie ihr Glück kaum fassen. Dank Emilys Leber bekommt Maddie die Chance auf ein normales Leben, und Olivia träumt davon, ihren Mann in der Zukunft verlassen zu können. Zuerst fand ich es merkwürdig Eheprobleme so in den Vordergrund zu stellen. Wen stört schon ein abweisender Ehepartner, wenn das eigene Kind todkrank ist? Doch im Laufe der Geschichte werden Olivias Probleme näher bekannt, und als Leser erlebt man die Entwicklung dieser Ehe. Angefangen mit Bevormundungen endet es in häuslicher Gewalt. Die Geschichte beginnt mit Emilys Tod und der Transplantation, und geht dann ein Jahr später weiter. Hannah arbeitet und versucht weiter zu leben, ohne ihr Kind, als eines Tages Olivia und Maddie ihren Friseursalon betreten. So treffen diese drei Frauen aufeinander, und diese Bekanntschaft verändert ihr aller Leben. Dieser Roman ist sehr gefühlvoll geschrieben und ich konnte jeden der Protagonisten so gut verstehen. Hannahs Trauer, Olivias Angst, Maddies Probleme in der neuen Schule,.... Der leichte Stil macht es einfach der Geschichte, trotz der wechselnden Perspektven, zu folgen. Gleich zu Beginn musste ich weinen, der Mittelteil war dann soweit ok. Und zum Schluss gab es dann noch einmal ein großes Feuerwerk der Gefühle! Und ich musste wieder zu Taschentüchern greifen! Kennt ihr das Gefühl das etwas Schreckliches ganz toll sein kann? So ging es mir mit "Das Jahr der Wunder". Auch wenn die Geschehnisse tragisch und furchtbar sind, so ist das Buch einfach gut, und man kann garnicht aufhören zu lesen! Meine Bewertung: 5 von 5 Sterne!!!

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Der überaus ansprechende Klappentext hat mich neugierig auf das Buch werden lassen und ich begann unvoreingenommen zu lesen, denn von der Autorin war dies mein erster Roman. In der Geschichte geht es um zwei Mütter- Töchter- Gespanne, die durch ein Unglück zusammenfinden. Hannah verliert ihre 12 Jahre alte Tochter Emily bei einem Autounfall. Sie trifft die schwere Entscheidung die Organe ihrer Tochter zu spenden und rettet damit unter anderem das Leben von Maddie Bell. Maddies Leben ist so zwar gerettet, doch hilft ihr das nicht bei den alltäglichen Familienproblemen. Und dann taucht plötzlich Hannah im Leben der Familie Bell auf. Wird sich dadurch etwas ändern? Ein beobachtender Erzähler führt uns durch die Geschehnisse und beleuchtet dabei die Ereignisse zum Einen aus der Sicht von Hannah und zum Anderen aus der Sicht von Olivia und ihrer Tochter Maddie. Die dargestellten Charaktere sind sehr realistisch gezeichnet. Jeder hat so seine Probleme zu bewältigen. Während Hannah den Tod ihrer Tochter verarbeiten muss, können Olivia und Maddie sich zwar über Maddies neu gewonnenes Leben freuen, leiden aber unter ihrem gewalttätigen Vater und haben zudem auch noch finanzielle Probleme. Die Autorin schreibt detailliert und vor allem emotional, was mir sehr gut gefallen hat, denn das Schicksal der drei Frauen lässt einen nicht mehr los. Die Gefühle jeder Einzelnen konnte ich mir gut vorstellen, weshalb das Buch nicht zur leichten Unterhaltungslektüre zählt. Auch wenn ich keine Mutter bin, so wusste ich doch sehr genau wie die beiden Mütter im Buch leiden müssen und konnte mich gut in sie einfühlen. Das angesprochene Thema „Organspende“ ist heute aktueller denn je. Mich haben die von der Autorin dargestellten Situationen ein ums andere Mal nachdenklich gestimmt. Was würde man selbst in so einer Situation tun? Fazit: Für mich ein bewegendes Buch, was mich gewiss nicht kalt gelassen hat. Ich empfehle es gern weiter. Wem Schicksalsschläge berühren, der wird dieses Buch mögen. Vor allem für Mütter und Töchter geeignet.

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Und dann muss Hannah lächeln, denn plötzlich erkennt sie, dass Trauer ein Leben zwar im Nu zerstören kann, dass manchmal aber schon ein einziger Augenblick der Güte, ein kleiner, aufrichtiger Akt des Vergebens, es ebenso schnell wieder zu retten vermag. Hannah Scotts Welt zerbrach an dem Tag, als ihre Tochter Emily bei einem tragischen Unfall ums Leben kam. Nun, ein Jahr später, begegnet Hannah unerwartet der fünfzehnjährigen Maddie Bell, der Emilys Organspende das Leben rettete. Zumindest vermutet sie es ab dem ersten Moment, doch wie soll sie sich dem Mädchen und seiner Mutter gegenüber verhalten? Werden sie nicht am Ende denken, dass sie eine verrückte Stalkerin ist, die ihre Tochter einfach nicht loslassen kann, wenn sie ihnen die Wahrheit sagt? Die Familie Bell jedoch hat ganz eigene Probleme. Maddies Mutter Olivia wird von ihrem Ehemann unterdrückt – doch wenn sie ihn verließe, würde sie ihre Tochter nie wiedersehen. Sie kann ihre Tochter unmöglich bei ihrem Vater zurücklassen, doch wie lange erträgt die die Pein noch? Maddie wiederum sehnt sich nach Normalität und Anerkennung in der ihr vollkommen unbekannten Welt außerhalb des Krankenhauses, das so lange ihr ganzer Lebensinhalt war. Gemeinsam erkennen die völlig unterschiedlichen Frauen, dass das Leben zwar voller Komplikationen steckt, manchmal aber auch voller Wunder, Freundschaft und vor allem der Erkenntnis, dass man auch vergeben muss, um Güte zu erfahren. Angesprochen hat mich das Buch zuerst wegen seines auffallend blauen Covers. Das sticht schon recht schnell ins Auge, vor allem auf der Seite der Neuerscheinungen bei Blanvalet. Danach fand ich den Titel recht interessant und habe mir letztlich den Klappentext durchgelesen. Die Geschichte sprach mich sofort an und nach meinen ganzen Thrillerreinfällen der letzten Zeit, dachte ich mir, dass was fürs Herz doch auch ganz nett sein kann. An dieser Stelle möchte ich mich dann auch beim Randomhouse Bloggerportal, bei Blanvalet und beim Zuständigen Pressereferenten Stebastian Rothfuss bedanken. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde. Die drei Hauptcharaktere des Buches, Hannah, Olivia und Maddie erzählen abwechselnd aus ihrer Sicht ein Stück der Geschichte. Zu Beginn geht es in den drei Kapiteln noch darum, dass Hannahs Tochter angefahren wird und Olivia und Maddie hoffen, dass eine passende Leber gefunden wird, damit Maddie nicht in den nächsten Wochen an ihrer Krankheit stirbt. Es folgt danach ein Zeitsprung von einem Jahr. Zu Beginn wird immer noch viel aus der Vergangenheit nachgeliefert. Hannahs ganzes Kapitel besteht fast ausschließlich aus Rückblenden. Das fand ich am Anfang etwas seltsam, weil die Geschichte dann auch einfach ohne den Zeitsprung hätte erzählt werden können, doch nach und nach wurden diese Rückblenden weniger. Die Kapitel waren schön kurz gehalten, aber auch so lang, dass man als Leser die Zeit hatte sich in den jeweiligen Charakter hineinzuversetzen. Gerade gegen Ende hatte ich aber das Gefühl, dass sich die Autorin nicht mehr ganz einig war wer nun gerade erzählen soll und es wirkte, als müsse sie sich an diese stete Abfolge der Kapitel halten. Was mich außerdem etwas zum Stolpern gebracht hat, waren die Zeitformen, in denen geschrieben wurde. Es verwirrte doch etwas, wenn teilweise plötzlich Sätze im Präsens sind. Doch man gewöhnt sich recht schnell an diese etwas seltsame Art zu schreiben. Dafür schafft es Amy Hatvany auch die Gefühle ihrer drei Protagonistinnen besonders schön hervor zu heben. Beim Tod von Emily ganz am Anfang habe ich das erste Mal geweint und gegen Ende hatte ich wirklich eine Gänsehaut, weil das Buch tatsächlich noch ein wenig Spannung aufgebaut hat. Allgemein ging es bei der Geschichte aber nicht um einen großen Spannungsbogen, sondern um das Erwecken von Gefühlen und das Nachdenken über das Leben und das eigene Handeln. Es ging um Trauer und wie man damit umgehen kann und wie Freunde dabei helfen können. Deshalb störte die fehlende Spannung nicht. Es gab trotzdem bestimmte Ereignisse, bei denen man das Buch einfach nicht weglegen will, so wie es aber auch seichte Stellen gab, die eher etwas plätschern. Deshalb habe ich auch so meine Zeit für das Buch gebraucht, das sich recht flüssig lesen lässt. Insgesamt ist Das Jahr der Wunder eine berührende Geschichte, die von mir die vier Blumen vor allem für liebevolle Charaktere und ein packendes Ende bekommt, bei dem ich eine Gänsehaut hatte und mir erneut die Tränen in die Augen stiegen. Absolut zu empfehlen, für jeden der sich mit Verlust und einem Weg, diesem entgegen zu treten, beschäftigen möchte und der beim Lesen auch mal ein paar Tränchen verdrücken möchte. Aussehen: ♥♥♥♥ Charaktere: ♥♥♥ Spannung: ♥♥♥ Schlüssigkeit: ♥♥♥♥♥ Emotionale Tiefe: ♥♥♥♥ Schreibstil: ♥♥♥♥

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