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Rezensionen zu
Saving Grace - Bis dein Tod uns scheidet

B.A. Paris

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Psychothriller gehören schon lange zu meinen liebsten Buchgenres und deswegen war ich auf "Saving Grace" gespannt, denn der Klappentext hat sich sehr mysteriös und spannend angehört. Und ich wurde nicht enttäuscht. "Saving Grace" ist der erste Roman/Psychothriller von B.A. Paris und ich kann gleich sagen, dass sich so manch andere Autoren in diesem Genre eine Scheibe von ihr abschneiden können. Warum? B.A, Paris hat einen solch fesselnden Schreibstil, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Desweiteren beweist sie guten Menschenverstand und ich finde, genau das macht einen guten Psychothriller aus. Beim Lesen konnte ich mich direkt in Grace hineinversetzen und ich musste ihre ausweglose Situation am eigenen Leib spüren. Mit Grace zusammen habe ich einige Fluchtversuche unternommen und bin gleichzeitig halb verzweifelt. Mit der Figur von Jack hat die Autorin hier einen Psychopathen der besonderen Art erschaffen, ein Psychopath, der nichts dem Zufall überlässt und der gleichzeitig nach außen hin wie der perfekte Ehemann erscheint. Ja, ich muss sagen, dass ich solch "böse" Charaktere liebe! Charaktere Grace Grace ist eine junge, hübsche Frau, die augenscheinlich in einer perfekten Beziehung steckt. Der Klappentext lässt allerdings vermuten, dass doch nicht alles vor Perfektion glänzt - ganz im Gegenteil ... Grace selbst ist eine starke Frau, vor allem auf psychischer Ebene. Das Geschehen erfahren wir komplett aus ihrer Sicht und ich habe mich beim Lesen komplett in ihre Lage versetzen können. Ich habe mit ihr gelitten und mich immer wieder selbst gefragt, was ich in einer solchen Situation machen würde. Ich wäre unter diesem ganzen Druck wahrscheinlich zerbrochen! Jack Jack ist der augenscheinlich so perfekte Ehemann von Grace. Im Verlauf der Geschichte erfahren wir nebenbei seine Hintergründe und auch, wie er Grace kennengelernt beziehungsweise um den Finger gewickelt hat. Ich möchte hier nicht allzu viel verraten, nur so viel, dass Jack für mich einer der schlimmsten Psychopathen war, die ich je in einem Buch getroffen habe und das nicht, weil er seiner Frau körperliche Gewalt zufügt. Nein, in "Saving Grace" geht es vordergründig um psychische Gewalt und um den Aufbau einer Scheinwelt. Wie sehr ich Jack beim Lesen gehasst habe, kann ich gar nicht in Worte fassen. (Dagegen ist Joffrey aus Game of Thrones nichts!) Manchmal hätte ich das Buch gerne vor Verzweiflung einfach weggeworfen, doch der Drang, mit Grace endlich eine Lösung zu finden, war stärker. Meine Meinung "Saving Grace" beginnt ganz harmlos mit einem Dinner unter Freunden. Das Leben von Grace und Jack ist die reine Perfektion, die beiden lieben sich und zeigen dies der Welt. Sie haben ausreichend Luxus, süße Geschichten über ihr Kennenlernen und werden von all ihren Freunden bewundert. Dem aufmerksamen Leser werden aber schon in diesem ersten Kapitel einige Ungereimtheiten auffallen, eine Dinge, die absolut nicht in dieses Bild der Perfektion passen wollen, Details, die beim genaueren Betrachten Risse in dieser Seifenblase erzeugen. Genau dort setzt B.A. Paris an und schafft eine Geschichte des Grauens. Das Buch erzählt teils die Geschichte, wie Grace und Jack sich kennengelernt haben, wie sie zusammen gekommen sind sie sie geheiratet haben, doch gleichzeitig erfahren wir aus der Gegenwart, wie es Grace momentan ergeht. Die Autorin verstreut hier zu Anfang erst kleine Schnipsel, die aber immer größer werden und das Gesamtbild schließlich endgültig trüben. Grace hat eine junge Schwester, die an dem Down-Syndrom leidet. Jack erscheint wie der fürsorgliche Ehemann, der sich auch um diese kranke Schwester kümmern will. Nach außen hin betrachtet kommt man tatsächlich drumherum, Jack als perfekt zu bezeichnen. Er trägt seine Frau nach außen hin auf Händen, liest ihr jeden Wunsch von den Augen ab und wird von jedem bewundert, doch wenn Grace mit ihm allein ist, offenbart sich sein wahres Gesicht. "Saving Grace" war mal wieder ein Buch, das ich nur selten beiseite legen konnte. Grace Geschichte ist grausam, so grausam, das ich an manchen Stellen am liebsten in die Seiten gestiegen wäre, um ihr zu helfen. Der psychische Druck war kaum auszuhalten und als Leser habe ich mich ebenso hilflos gefühlt wie Grace! In diesem Jahr habe kein Buch gelesen, dass mich so aufgewühlt hat. Für mich war die Geschichte wie eine Achterbahnfahrt. Es gab immer kleine Hoffnungsschimmer, Momente, in denen ich gedacht hätte, Grace würde es endlich wieder schaffen, doch diese wurden immer wieder von Jack zerstört. Das Ende hat mir ausgesprochen gut gefallen und es ist ebenso bitterböse wie das gesamte Buch! Fazit Mich hat "Saving Grace" von B.A. Paris von der ersten Seite in den Bann gezogen. Ich habe mit Grace gelitten, mich an jedem Strohhalm geklammert und Angst und Mitleid empfunden. Für mich ein Highlight in diesem Jahr und für Fans von Psychothrillern ein absolutes Muss!

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Meine Meinung: Bei diesem Buch hat mich schon alleine der Klappentext von sich überzeugen können. Es erinnerte mich direkt etwas an "Gone Girl", was scheinbar auch die Women's Health so sah, denn deren Zitat lautet wie folgt: "Mit diesem Buch folgt 2016 die Antwort auf Gone Girl. Mehr muss man dazu nicht sagen." Das erste Kapitel beginnt in der Gegenwart und nimmt den Leser auf eine kleine Dinnerparty mit, welche Jack und Grace veranstalten. Schon jetzt lässt sich ahnen, dass mit den beiden etwas nicht stimmt, denn alle Treffen alleine mit Freundinnen sagt Grace kurzfristig ab und Jack ist immer in ihrer Nähe, als würde er über sie bestimmen. Auch in den nächsten Kapiteln erscheint Jack sehr dominant. Das erste Vergangenheitskapitel dreht sich um das Kennenlernen von Jack und Grace, welche sich in einem Park kennenlernten, wo die attraktive Grace mit ihrer 17 Jahre jüngeren Schwester Millie spielte, die an dem Downsyndrom erkrankt ist und wochentags in einem Mädcheninternat untergebracht ist. Bisher hat die Tatsache, dass Millie gehandicapt ist alle Männer verschreckt, die Grace datete und so war sie überrascht, dass Jack sich gleich liebevoll um Millie kümmerte. Das war auch der springende Punkt, dass sie sich Hals über Kopf in ihn verliebte, wenig später heiratete und nun mit ihm in ihrem Traumhaus mit großem Garten lebt. Jack Angel ist zudem noch der perfekte Anwalt für misshandelte Frauen und gewann bisher jeden seiner Fälle, zudem sieht er brilliant aus und ist nach außen hin sehr charmant. Doch der Schein trügt. Mehr möchte ich inhaltlich nicht verraten, da ich sonst zu sehr spoilern würde. Die Kapitel sind relativ lange und in Gegenwart und Vergangenheit aufgeteilt. Die Autorin schreibt in der Ich-Form aus Sicht von Grace und hat einen flüssigen, lebendigen sowie fesselnden Schreibstil. Innerhalb von fast zwei Tagen hatte ich das Buch mit den 352 Seiten zu Ende gelesen, ich konnte es einfach nicht aus der Hand nehmen und wollte anfangs natürlich wissen, was hinter Jack's Fassade steckt und als es dann aufgeklärt wurde lief mir ein eiskalter Schauer über den Rücken. Nach den ersten 100 Seiten entwickelte sich das Buch für mich zum absoluten Pageturner, aber auch davor war es dank des tollen Schreibstils der Autorin keinesfalls langeweilig. Fazit: Ein sehr gelungenes Debüt der Autorin, welches ich absolut weiterempfehlen kann.

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Dieser Psychothriller ist das Debüt der Autorin und er hat die Bezeichnung Psychothriller wirklich verdient. Gleich auf den ersten Seiten hat mich die Autorin mitgenommen in die Welt von Grace und Jack und deren Ehe. Und schon in diesem ersten Kapitel habe ich die Stimmung als beklemmend empfunden. Obwohl wir Grace und Jack in entspannter Atmosphäre beim Abendessen mit Freunden erleben, macht Jack auf mich einen sehr dominanten Eindruck. Er wirkt sehr pedantisch, gleichzeitig auch etwas undurchsichtig und wie ein Kontrollfreak. Dadurch und durch die Andeutungen im Klappentext hat mich die Geschichte sofort gepackt und ich wollte mehr über Grace und Jack erfahren. Auf zwei Zeitebenen, die sich abwechseln, erzählt uns Grace ihre Geschichte selbst in der Ich-Form. In der Vergangenheit erleben wir, wie das Leben von Grace früher war und wie sie Jack begegnet ist. Außerdem lernen wir ihre kleine Schwester Millie kennen, die das Downsyndrom hat und für Grace der wichtigste Mensch in ihrem Leben ist. Millie ist auch eine Schlüsselfigur in der Geschichte, eigentlich sogar in zweifacher Hinsicht. In der Gegenwart erleben wir die aktuellen Ereignisse, die mich beunruhigt und auch ein bisschen verstört haben. Und schnell war ich so gefesselt, dass ich nur noch wissen wollte, was der Hintergrund ist, wie alles zusammenhängt und vor allem, wie es ausgehen wird. Die Spannung war von Anfang an vorhanden, steigert sich aber immer weiter, je mehr Zusammenhänge und Details erkennbar werden. Und immer wenn ich dachte, es könnte nicht mehr schlimmer werden, wurde es noch schlimmer. Ich war so gefangen in der Story, dass ich fast atemlos durch die Seiten geflogen bin und das Buch an einem Wochenende verschlungen habe. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und mitreißend und die Charaktere sind toll gezeichnet. Ich konnte vor allem bei Grace eine Entwicklung und Veränderung erkennen, die mich begeistert hat. Ich weiß nicht, ob ich in einer vergleichbaren Situation so reagiert hätte. Auch Jack gewinnt mehr und mehr an Tiefe und man erkennt immer mehr das Monster in ihm, je weiter die Geschichte vorankommt. Sehr gut gefallen hat mir die Darstellung von Millie, die ich schnell ins Herz geschlossen hatte und die mich mehr als einmal überrascht hat. Die Autorin beschreibt ihr Buch in einem Satz so: „Ein psychologischer Thriller über eine Frau, die in einer unmöglichen Situation gefangen ist.“ Das trifft es gut und wer jetzt wissen möchte, in welcher Situation Grace steckt und welche menschlichen Abgründe dazu geführt haben, dem empfehle ich, dieses absolut gelungene und überzeugende Debüt unbedingt zu lesen! Fazit: 5 von 5 Sternen

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B.A. Paris Saving Grace Bis dein Tod uns scheidet Blanvalet 352 Seiten 9,99 Zum Inhalt Niemand glaubt dir. Niemand hilft dir. Du gehörst ihm … Grace und Jack Angel sind das perfekte Paar. Die dreiunddreißigjährige Grace ist warmherzig, liebevoll, bildhübsch. Jack sieht gut aus, ist charmant und kämpft als renommierter Anwalt für die Rechte misshandelter Frauen. Aber sollte man Perfektion jemals trauen? Warum zum Beispiel kann Grace auf Dinnerpartys so viel essen und nimmt doch niemals zu? Warum umgibt ein hoher Zaun Jacks und Graces wunderschönes Haus? Doch wenn man Grace danach fragen möchte, stellt man fest, dass sie nie allein ist. Denn Jack ist immer – wirklich immer – an ihrer Seite … Zur Autorin (Quelle Randomhouse) B.A. Paris wuchs in England auf, hat jedoch den Großteil ihres Erwachsenenlebens in Frankreich verbracht. Sie arbeitete in der Finanzbranche und als Lehrerin. Gemeinsam mit ihrem Ehemann und ihren fünf Töchtern lebt sie auch heute noch in Frankreich. »Saving Grace – Bis dein Tod uns scheidet« ist ihr erster Roman. Meine Meinung Das ist endlich mal wieder ein Buch, dass sich wirklich Psychothriller nennen kann und darf. Es ist unfassbar spannend mit Grace auf diese Reise zu gehen. Man erlebt die Anfangszeit von Grace und Jack mit und ist hautnah dabei, wenn er zum abartigen Monster wird. Und man muss sich unwillkürlich fragen, wie kann er nur? Wie konnte er so werden? Wieso hat es niemand gemerkt? Etwas anderes fällt auch auf beim Lesen. Keiner merkt etwas. Würden wir es merken? Würden wir etwas tun? Oder ließen wir uns von Gentleman Jack einwickeln? Saving Grace besticht ausserdem durch die Schreibweise. Man ist wirklich gefesselt. B.A. Paris versteht es den Leser weder zu langweilen noch in Sicherheit wiegen zu lassen. Auch der stetige Wechsel der Kapitel zwischen Gegenwart und Vergangenheit ist ein stilistisch hervorragend gewähltes Mittel. Saving Grace ist im Genre Psychothriller eines meiner absoluten Jahreshighlights.

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Grace und Jack Angel sind das perfekte Paar. Die dreiunddreißigjährige Grace ist warmherzig, liebevoll, bildhübsch. Jack sieht gut aus, ist charmant und kämpft als renommierter Anwalt für die Rechte misshandelter Frauen. Aber sollte man Perfektion jemals trauen? Warum zum Beispiel kann Grace auf Dinnerpartys so viel essen und nimmt doch niemals zu? Warum umgibt ein hoher Zaun Jacks und Graces wunderschönes Haus? Doch wenn man Grace danach fragen möchte, stellt man fest, dass sie nie allein ist. Denn Jack ist immer – wirklich immer – an ihrer Seite … Der Einstieg in das Buch, das zurecht den Titel "Psychothriller" trägt, wie man im Verlauf der Handlung herausfindet, hat mir tatsächlich nicht so gut gefallen. Doch recht schnell nimmt die Geschichte Fahrt auf und der Leser weiß, woran er bei diesem Thriller ist. Nach einigen Seiten ist er wirklich unglaublich fesselnd und spannend, was vor allem daran liegt, dass die Story im Wechsel zweier Zeitebenen aus der Sicht von Grace erzählt wird. Nach dem Vergangenheits-Kapitel folgt das gegenwärtige, auf welches wieder um das Kapitel folgt, in welchem dem Leser klar wird, was "damals" geschehen ist. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart trägt also zur Spannung bei - aber nicht nur das, er fördert auch die Charakter-Entwicklung und -Tiefe, sodass man Ende ein rundum gelungener Psychothriller entsteht. Inhaltlich möchte ich gar nichts mehr sagen, weil einfach so schnell so viel geschieht - und dies bei einem sehr spannenden und fesselnden Schreibstil. Für mich eine Überraschung des Monats! Fazit; Spannend und psycho - ein sehr gelungener und äußerst beklemmender Thriller!

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Packend bis zur letzten Zeile

Von: Heike Schmid aus Stuttgart

19.07.2016

Diese Buch fesselt einen von der ersten bis zur letzten Zeile. Der Spannungsbogen wird die ganze Zeit absolut gespannt gehalten. Man denkt die ganze Zeit: "Jetzt habe ich die Zusammenhänge verstanden, jetzt weiß ich wie es weitergeht" und dann kommt es doch noch viel schlimmer. Ein Buch über die Angründe der Menschen, wie man sie sich schlimmer nicht vorstellen kann. Ein Buch, dass man nur schwer aus der Hand legen kann - man vergisst völlig seine Umgebung. Weil es so spannend war, habe ich in der U-Bahn meine Station zum Umsteigen verpasst.

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