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Rezensionen zu
Winter und Schokolade

Kate Defrise

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Cover: Das Cover gefällt mir gut und es passt toll zum Thema und der Story. Es ist schön winterlich gestaltet und einfach schön anzusehen, mit der heißen Schokolade und dem wunderschönen Titel. Meinung: Der Schreibstil ist super und ich wurde direkt in die Geschichte der drei Schwestern hineingezogen. Außergewöhnlich, aber auch eine schöne Idee, ist das aus den Sichten der 3 Schwerstern erzählt wird. So erlebt man jede der 3 Schwestern in ihrem Leben und zum Schluss verbinden sich alle Fäden bei der Weihnachtsfeier in ihrem Elternhaus. Magali ist die, die versucht alles ihre Geschwister an Weihnachten zusammenbekommen und das ist gar nicht so leicht. Sie ist erfolgreich im schreiben von Kochbüchern und hat eine tolle Familie. Jaqueline ist die Sängerin in der Familie und versucht eine Familie mit ihrem Freund zu gründen. Colette ist die jüngste und hat einige Probleme die sie zu lösen versucht und dabei ihr Leben neu ordnet. Und dann ist da noch der jüngere Bruder, der plötzlich doch noch auftaucht. Es ist spannend alle Geschichten zu erleben und zu sehen wie die Schwerstern mit ihren Problemen umgehen und es schaffen sich zusammenzureißen um an Weihnachten bei ihrem Vater zu feiern, von dem sie nicht wirklich viel halten Am Ende gibt es einige Szenen voller Gefühl, aber auch ein super Ende und ein Happy End für alle. Jeder bekommt ihr eigenes Happy End und ich finde toll das die Schwestern so unterschiedlich sind, was sehr gut rüberkommt und sie trotzdem immer zusammenhalten. Alles in allem haben sie doch eine wunderbare Familie. Fazit: Perfekter Roman für die Weihnachtszeit. Es geht um die Liebe, das Leben, die Familie und es ist somit eine tolle Story rund um 3 Schwestern und ihre Probleme kurz vor Weihnachten. Wenn ihr ein Buch für diese Zeit sucht, dann habt ihr hiermit genau das Richtige gefunden.

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„Winter und Schokolade“ von Kate DeFrise ist einer dieser wunderbaren Romane, die einem beim Lesen einfach so ein wunderbares, warmes Wohlfühl-Feeling vermitteln und einem Lust auf Familienfeste und gutes Essen machen. Also genau das richtige für diese düsteren Wintermonate, zumindest theoretisch, denn die 14° C Außentemperatur machen die Novemberstimmung irgendwie zunichte, ich jedenfalls wäre mit 10-20° C weniger gerade nicht unzufrieden… Was allerdings definitiv nichts daran ändert, dass ich mit diesem Roman einen entspannten Vormittag in der Badewanne verbracht habe (was dem Buch leider nicht ganz so gut bekommen ist). Der Roman erzählt die Geschichte einer belgisch-amerikansichen Familie, die zum ersten Mal seit dem Tod der Mutter Jahre zuvor wieder im elterlichen Haus zusammenkommt, um dort auf Wunsch des Vaters Weihnachten zu feiern. Immer abwechselnd betrachtet der Leser das Geschehen durch die Augen der drei Schwestern der Familie: Magali, die mittlere Schwester, Mutter zweier Töchter und seit 15 Jahren glücklich verheiratet, lebt als einzige der Geschwister noch in ihrer Heimatstadt. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt der Familie, der sie alle zusammenhält und diejenige, die auch in der amerikanischen Heimat das belgische Erbe am Leben erhält. Das tut sie vor allem in kulinarischer Form, was der Kochbuchautorin und ehemaligen Chefköchin nur allzu gut liegt. Jacqueline, die älteste Schwester, lebt bei der Familie ihrer verstorbenen Mutter in Belgien und hat seit Jahren keinen Fuß mehr auf amerikanischen Boden gesetzt. Das Einzige, das der erfolgreichen Opernsängerin und ihrem Mann zum perfekten Leben noch fehlt, ist ein Kind, doch dieser Traum scheint nach mehreren Fehlgeburten in weite Ferne zu rücken. Colette, die jüngste Schwester, und die Akademikerin der Familie, steht vor den Scherben ihres Lebens in San Diego nachdem ihr Freund sie verlassen und die gemeinsame Wohnung ausgeräumt hat und sie ihren Job an der Universität verliert. Doch dann tritt der charmante, italienische Einbrecher Dante in ihr Leben… Ihre kreative Seite lebt sie beim Designen von einzigartiger Kleidung aus, in der sie ihre Liebe für Stoffe und das geschriebene Wort kombiniert. Außerdem gibt es da noch Art, den Bruder, der sich als Photojournalist durch Kriegs- und Krisengebiete schlägt und den der Rest der Familie nur sporadisch zu sehen bekommt. Und natürlich Philippe Arnaud, den Vater der vier, der stets elegante Patriarch der Familie, der den Tod seiner Frau niemals überwunden hat und um dessen Anerkennung die Geschwister seit Kindertagen kämpfen, ohne sie jemals wirklich gewinnen zu können. In „Winter und Schokolade“ erzählt Kate DeFrise die Geschichte dieser fünf Menschen von dem Moment an, in dem der Vater seine Kinder zum gemeinsamen Weihnachtsfest nach Pennsylvania beordert bis zum Frühstück am ersten Weihnachtstag einige Wochen später, bei dem es einige überraschende Enthüllungen gibt. Im Zentrum der Geschichte stehen aber weniger diese Enthüllungen als die Beziehungen innerhalb der Familie, die Träume, Wünsche und Hoffnungen der einzelnen Personen, sowie ihre Ängste, besonders das ständige Gefühl, den Ansprüchen des Vaters nicht genügen zu können. Der Roman ist, dank des locker-leichten Schreibstils der Autorin, hervorragend zu lesen und deckt quasi die gesamte Bandbreite von Emotionen ab, die so eine Familiengeschichte abdecken kann: Es gibt glückliche und komische Momente, aber ebenso auch herzzerreißend traurige und solche voller Wut. Dazu kommt ein großer, großer Cast an Nebenfiguren, die allesamt wundervoll ausgearbeitet sind und von denen jede für sich eine gewisse Faszination ausstrahlt. Alles in allem konnte Kate DeFrise mit „Winter und Schokolade“ wirklich begeistern. Ein wunderschöner Roman über eine Familie, die von Verlust, Trauer und unausgesprochenen Gefühlen und Geheimnissen geprägt ist und trotzdem nie die Hoffnung und den Willen das Glück zu suchen verloren hat. Meiner Meinung nach der perfekte Schmöker für diese Jahreszeit, besonders dann, wenn sich die Temperaturen endlich mal der Jahreszeit anpassen und man das Buch bei einer Tasse belgischen Kakaos genießen kann – denn ein paar Rezepte gibt es hier auch noch 😉

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Ein wunderbar warmer und witziger Roman. Letzteres stellt sich erst später ein, denn erstmal ist es nur dramatisch. Denn kurz vor Weihnachten erfährt der Besitzer der Pension das seine Frau ihn seit siebzehn Jahren mit dem Darsteller des jährlichen Weihnachtsmanns betrügt. Nur an Weihnachten, versteht sich. Von da an wird es manchmal brüllend komisch und bleibt trotzdem locker unterhaltsam. Die eingeladenen Familienmitglieder beziehungsweise auch die, die eigentlich ihn zu Weihnachten nicht besuchen wollten, haben alle ihre eigenen Herausforderungen zu bewältigen. Manche sind ernster Natur, manche einfühlsam und über allem schwebt das alte Zuhause. Es ist eine Geschichte über Aufbruch, Ankommen, einander Finden oder eben Verlassen. Ein Auf und Ab, wie es in jeder Beziehung - sei es familiär oder freundschaftlich - vorkommt. Die Autorin schreibt warm und herzlich, so, dass man locker an den kleinen miteinander verwobenen Geschichten des Alltags dran bleiben kann und so, dass man diese Bagage irgendwie ins Herz schließt.

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In ‚Winter und Schokolade‘ erleben wir die Vorweihnachtszeit, das eigentliche Fest an sich und die damit verbundenen Vorbereitungen abwechselnd aus den Perspektiven dreier Schwestern. Die Schwestern, Colette – die Lehrerin und träumerische Wunschschneiderin, Magali – die Starköchin und Wunschautorin sowie Jacqueline – der Opernstar und die Wunschmama könnten dabei unterschiedlicher nicht sein. Jede ergänzt diese Familie perfekt mit ihren eigenen, ganz individuellen Charaktereigenschaften. Und dann gäbe es da auch noch den Bruder Art, der sich stets irgendwo in der Weltgeschichte rumtreibt und seinem Namen nach aller Ehre auszeichnungswürdige Fotos knipst. Eine Familie, in der die Kunst im Allgemeinen großgeschrieben wird und auch im Speziellen – Mode, Kochen, Gesang, Fotografie – glänzt. Perfekt könnte man meinen. Nahezu perfekt. Aber ganz so ist es dann doch nicht. Die Mutter der Geschwister starb früh, sehr früh. Mit diesem erschreckenden Ereignis hat sich für die belgische Familie alles verändert. Der Vater wurde kalt und entfernte sich von seinen Kindern. Sie konnten es ihm nie recht machen. Die Geschwister selbst zogen in unterschiedliche Richtungen in der Welt und – trotz des steten, oberflächlichen Kontaktes – entfremdeten sie sich nach und nach voneinander. Ein jeder hatte nun sein eigenes Leben, das er – bis auf ein paar wenige gemeinsam verbrachte Feiertage im Jahr – allein und mit der eigenen Familie (und Kindern) lebte. Bis eines Tages der Wunsch des Vaters aufkommt, alle Familienmitglieder wieder an einen Tisch an Weihnachten zu bekommen, da er etwas Großes mitzuteilen habe. Eine Erkenntnis, die alles verändert: retrospektiv, im Jetzt und auch für die Zukunft. Und genau zu diesem Zeitpunkt setzt die Geschichte ein, zu deren Inhalt ich an dieser Stelle nicht mehr, als die folgenden Fragen, verraten werde. Was möchte der Vater Großes mitteilen und warum gerade jetzt? Heiratet er vielleicht wieder oder ist schwer krank? Lassen sich die Geschwister und die Familie einfach wieder so zusammenführen? Oder wird es – wie in den vergangenen Jahren auch – oberflächlich bleiben? Mit welchen ganz eigenen Hindernissen müssen sich die drei Schwestern in der Vorweihnachtszeit rumschlagen? Und haben sie überhaupt den Kopf frei, für eine Familie, die lange keine richtige mehr war? Taucht ein in eine Geschichte voll emotionaler Abenteuer der schönen und weihnachtlichen, aber auch der traurigen und erschreckenden Art und lasst Euch begeistern. ‚Winter und Schokolade‘ ist ein warmes, gelungenes Debüt über lang gehegte Familiengeheimnisse, die im Rahmen eines Weihnachtsfestes ins Licht der Aufmerksamkeit gerückt werden. Es ist ein Debüt, das mit einem leichten, liebevollen und süßen Schreibstil und der ein oder anderen genussvollen Versuchung und einer kleinen Prise Humor überzeugt. Es ist modern und kultiviert, ohne Traditionen zu vergessen oder zu verklären. Dabei glänzt es mit Charakteren, die ein jeder für sich, ein ganzes Spektrum an Farbe und Tiefe aufweisen. Charaktere, die wirkliche Ecken und Kanten zeigen und nicht typisch aalglatt sind. Ein jeder hat seine eigenen Dämonen und Sprünge, seine eigene Geschichte. Das ist es, was diesen Roman so packend und genussvoll zugleich macht. Das Buch überzeugt durch belgische Besonderheiten und ausgefeiltes und perfekt vermitteltes Wissen um die Eigenschaften und Hintergründe Belgiens und verleiht der Geschichte als Ganzes ein hohes Maß an Authentizität. Dabei ist es herzergreifend schön, wie auch lustig und traurig zugleich geschrieben. Perfekt, um sich in Weihnachts- und Winterstimmung zu bringen. Ein knapper Kritikpunkt für mich ist, dass die Schriftgröße sehr klein gewählt wurde, was das Lesen mit der Zeit etwas anstrengend gestaltet. Dies hat aber nichts mit der Geschichte an sich zu tun und ist sicherlich reine Geschmackssache. Dafür überzeugt mich das Cover, welches in Blautöne gehalten ist, die sich mit winterlichem Weiß, lieblichem Pink und schokoladenem Braun vermischen. Durch die Handschuhe einerseits und die Tasse warmen Kakaos andererseits wird der Titel des Buches perfekt inszeniert und ein schönes Gefühl für den Roman an sich vermittelt. Dabei sind Schriftzug und Haptik passend angenehm gestaltet. Es überzeugt sogar mehr als das englische Cover. Die gesamte Geschichte ist hierbei leicht und simpel erzählt, was an dieser Stelle nicht negativ gemeint ist, sondern einem auf charmante Art verdeutlicht, wie die Ausdauer der Liebe innerhalb einer Familie an Bewusstsein erlangt. Durch die vielen kleinen und größeren Weihnachtsrezepte und die atmosphärische Beschreibung der einzelnen Gerichte, und wie diese in das Geschehen der Geschichte verwoben sind, kann man beim Lesen die süßesten Düfte quasi riechen und genießen. Das ein oder andere werde ich sicherlich demnächst ausprobieren. Einfach bewegend, ergreifend schön und lecker. Nicht nur ein Genuss für das Auge, sondern auch für den Gaumen, so wie Magalis Soufflés. Eure Jil Aimée

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