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Rezensionen zu
Es ist dein Planet

Sascha Mamczak, Martina Vogl

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€ 8,99 [D] inkl. MwSt. | € 9,30 [A] | CHF 12,90* (* empf. VK-Preis)

Jeder von uns kennt doch sicher so einen "Paul". Ein Chaot der ständig versucht die Lehrer auf die Palme zu bringen. Doch vielleicht brauchen wir auch manchmal gerade sie, um uns wach zu rütteln. Das Buch besteht aus 15 Kapiteln - 6 Irrsinne, 6 Ideen gegen die Irsinne und 3 Kapiteln in denen das ganze drum herum beschrieben wird. Die Einzelnen Kapitel haben eine sehr angenehme Länge. Die Irsinne und Ideen sind gut verständlich und nachvollziehbar. Manche empfand ich zwar besser als andere aber insgesamt haben mir alle gut gefallen. Wer eine Liste oder klare Anweisungen erwartet, was jeder tun kann um die Welt zu schützen ist hier definitiv falsch. Die Ideen in dem Buch sind eher abstrakt und nicht wirklich umsetzbar. Trotzdem habe ich das ein oder andere mitgenommen. Weiterlesen? -http://zauberfeesbuchergrotte.blogspot.com/2016/02/rezension-es-ist-dein-planet.html

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Inhalt: Es ist die vorletzte Woche vor den Ferien und langsam ist die Luft bei den Schülern der 7C raus. Gerade in dieser Woche findet ein Umweltprojekt statt und alle müssen sich in Gruppen einordnen. Die einen machen eine Expedition in den Park, die anderen probieren die Schule energiesparender zum machen. Wieder andere versuchen mehr Bio in der Schule durchzusetzen. Und dann gibt es noch die "Irren". Durch ein Herausrutschen von Pauls Meinung, dass die Erwachsenen ihre eigenen Kindern die Zukunft durch CO2 usw. kaputtmachen, entsteht eine eigene Gruppe: Die "Irren". Meinung: Endlich mal ein wirklich gut geschriebenes Buch, das sich zeigen lassen kann. Durch Ideen und Anregungen verstrickt mit einer Geschichte, wird hier auch schon Jüngeren die Umwelt ans Herz gelegt. Und zwar auf eine seltene und ungewöhnliche Art und Weise. Der Leser wird nicht mit Fakten und Schuldgefühlen zugemüllt, sondern gezielt auf bestimmte Themen aufmerksam gemacht. Und nicht nur das: Man wird aufgefordert, selber Ideen zu entfalten und nicht nur bereits Vorhandene nachzueifern. Als junger Leser wird einem klar gemacht, dass man selbst etwas tun muss. Egal wie klein es ist. Denn schließlich müssen wir auf ihm leben und unsere Nachfahren sollen keinen zugemüllte Erde "erben". Außerdem gibt es ja nur die Eine Erde. Ein ähnlicher Planet ist Millionen Lichtjahre entfernt. Interessante und mir noch nicht bewusste Gesichtspunkte werden auf eine lustige Art und Weise vermittelt, sodass selbst kleinere Leser ab 12 Jahren die Gedankengänge verstehen können. Ein super Beispiel wäre, dass wir Menschen so tun, als ob es eine zweite Erde geben würde, da wir diese einfach zerstören und uns dessen bewusst sind und wir trotzdem nichts unternehmen. Verpackt werden die ganzen Ideen und Anregungen in Diskussionen und Austausche zwischen den Hauptfiguren Anton, Lina, Jan, Emma, Paul und Marie, die für die Projektwoche ein einzigartiges Projekt auf die Beine stellen wollen. Dabei ist jeder aus einem anderen Grund dort. Der eine, weil dessen Eltern ökologisch engagiert sind, der andere, weil er einfach so interessiert ist. Es gibt aber auch manche, die nur dort sind, weil keine andere Gruppe frei war. Dementsprechend sind auch die Einstellungen und Perspektiven der Einzelnen auf das Thema, was die ganze Sache interessant gestaltet. Insgesamt ist das Buch aber nur minimal an eine Geschichte gebunden und könnte ehr als Kurzgeschichte bezeichnet werden, bei denen die Diskussion des Themas im Vordergrund steht. Folglich haben die Charaktere keine besondere Tiefe. Es ist zwar jeder besonders auf seine Art, aber durch das Konzept des Buchs wird dies nicht allzu deutlich. Aufgeklärt wird ebenfalls, und das auch kindgerecht. Vereinfachte Grafiken und Zeichnungen sorgen für ein entspanntes Lesen. Es werden außerdem Nähergebracht, wie ernst es um die Erde steht und, dass man nicht einfach wegschauen sollte. Neben dem werden nicht nur Fragen geklärt, sondern dazu animiert, sich selber weiter zu stellen und selbst eine Antwort zu finden, sodass man selbst nach dem Beenden des Buchs immer noch davon profitiert und sozusagen in dem Thema stecken oder gefangen bleibt. Alles im Allen bildet dieses Buch ein perfektes Geschenk für kleine Leser ab 12 Jahre, um sie neben dem Lesen auch für die Umwelt zu interessieren. Es ist leicht verständlich und nachvollziehbar, da die Protagonisten sich selbst in dem Alter befinden und auch dementsprechend reden, handeln usw. Neben dem Aufmerksam machen wird auch zum eigenen Handeln gefördert. Selbst an Notizseiten für eigenen Ideen oder Irrsinn wurde gedacht. Durch die große Schrift, Skizzen, Grafiken und Seitenzahl ist es perfekt für Jüngere, aber auch Ältere, die sich für das Thema interessieren oder mehr erfahren wollen. Fazit: Es ist wirklich ein gelungenes Buch, das man locker an einem Tag durchlesen kann und dass einen noch lange beschäftigt. Ein ideales Geschenk für 12-jährige oder ältere. Der einzige negative Punkt ist, dass di Story und die Charaktertiefe in Mitleidenschaft gezogen wurde, aber dafür die Umwelt im Vordergrund steht. Mein Dank gilt dem Heyne fliegt Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars und dem darauffolgendem Interessewecken für die Umwelt.

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Ein Buch für die junge Generation. Ein Buch zum Nachdenken, zum Wachrütteln, zum Immer-Wieder-Lesen. Weil das, was hier beschrieben wird, so unglaublich und erschreckend wahr ist. Und weil es uns alle betrifft – auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen. Was ist eigentlich los mit der Menschheit? Warum zerstört sie wissentlich den Planeten, auf dem sie lebt? Beißt die Hand, die sie seit Jahrtausenden füttert? Verseucht, verschmutzt, verklappt, tötet, missbraucht, schmeißt weg, verbraucht alles und jeden? Glaubt sich als unangefochtener Herr über alles Leben? Es ist dein Planet Finden wir das gut? Finden wir gut, dass Regenwälder abgeholzt, Flüsse und Seen vergiftet werden, Tiere aussterben, die Erde sich wegen unseres Lebensstils erwärmt, Millionen Menschen noch immer hungern müssen? Finden wir das gut? Nein, natürlich nicht. Wollen wir, dass es so weitergeht? Nein, auch das wollen wir nicht. Und warum ist es dann immer noch so? Warum wird es sogar noch schlimmer – wie beispielsweise der neueste Fleischatlas zeigt? Warum tun wir nichts? Es ist dein Planet! Ideen gegen den Irrsinn. Es ist dein Planet, schreit uns das Titelbild des gleichnamigen Buches von Sascha Mamaczak und Martina Vogel entgegen und erinnert mit der fingerzeigenden Faust ein bisschen an die “I want you”-Plakate von Uncle Sam aus dem Ersten Weltkrieg. Und in der Tat ist es eine Art Krieg, die geführt wird – von uns gegen den Rest der Mitgeschöpfe auf diesem Planeten. Von uns gegen diesen Planeten. Und anstatt mithilfe von Uncle Sam junge Soldaten für einen sinnlosen und todbringenden Krieg gewinnen zu wollen, wird in Es ist dein Planet für genau die entgegengesetzte Sache geworben: Für das Leben, für den Erhalt unserer Welt, die schon so kurz vor dem Abgrund steht. Und wer hat die Zukunft mehr in der Hand als die nachwachsende Generation? Worum geht es? Wie bereits angedeutet: Es geht ums Leben. Es geht darum, wie wir uns und die einzige Heimat, die wir aktuell und höchstwahrscheinlich noch ein paar Jahrhunderte haben, zu retten. Mit dieser Mammutaufgabe reiht sich das Werk in die Riege der in jüngster Zeit vermehrt erscheinenden konsumkritischen und ökologischen Ratgeber und Romane ein – und ist weit mehr als das. Wir stoßen gleich zu Beginn des Buches auf eine Gruppe bunt zusammengewürfelter Jugendlicher im Alter von ungefähr 14 Jahren, die eine ungewöhnliche Aufgabe zu bewältigen haben: Im Rahmen einer Projektwoche zum Thema “Umweltprobleme” sollen sie sich mit dem “Irrsinn”, der diese Problematik wie eine hartnäckige Nebelwand umwabert, auseinandersetzen. Nach Ablauf der Projektwoche sollen sie der Klasse 7C gemeinsam ein Ergebnis präsentieren. Sie sind zu sechst – und könnten unterschiedlicher kaum sein: Da ist der astronomievernarrte Anton, die öko-liebende Lina, der fußballverrückte Jan, die Modefanatikerin Emma, der Schwarzseher Paul und die kreativ-tierliebende Marie. Und diese sechs setzen sich eine Woche lang an einen Tisch und – diskutieren. Sie diskutieren über Klimaerwärmung, über nachhaltige Kleidung, über Massentierhaltung, über Abgase, Tabellen, Diagramme, Zukunftsprognosen, Umweltverschmutzung, Artensterben… Doch wesentlich wichtiger ist, dass sie folgende Fragen im Zuge der Vorbereitung ihres Referates behandeln: ◾Was habe ich eigentlich damit zu tun? ◾Können wir unsere Eltern und Großeltern in die Verantwortung nehmen? ◾Welche Welt wollen wir unseren Kindern hinterlassen? ◾Wollen wir überhaupt Kinder in so eine Welt setzen? ◾Was kann ich eigentlich dafür? ◾Aber die anderen machen das doch auch…? ◾Können wir Einzelnen überhaupt etwas ändern? ◾Warum sollte eigentlich etwas geändert werden? Der Aufbau Die Jugendlichen entscheiden, sich ihrem ungewöhnlichen wie anspruchsvollen Problem mithilfe von auf Karteikarten geschriebenen Thesen zu nähern, die anschließend im Gruppenverband ausdiskutiert werden. Diese Thesen bilden gleichzeitig die Kapiteluntergliederung des Buches: 1.Antons Irrsinn: Wir tun so, als könnten wir auch irgendwo anders leben. 2.Linas Irrsinn: Die Menschen machen einfach immer so weiter. 3.Jans Irrsinn: Macht doch endlich was! 4.Emmas Irrsinn: Ich kann eh nichts bewirken. 5.Pauls Irrsinn: Die Erwachsenen haben es vermasselt. 6.Maries Irrsinn: Alles Schöne verschwindet. Und nach der Offenlegung jeder Karteikarte wird heiß diskutiert. Dabei werden in Teenager-Manier Sticheleien ebenso häufig ausgetauscht wie interessante Gedankenblitze und fruchtbare Denkansätze. Nach tagelanger intensiver Beschäftigung mit der Umweltproblematik und ihrem anhängenden Rattenschwanz sowohl in der Gruppe als auch einzeln in der Abgeschiedenheit der jugendlichen Schlafzimmer müssen die sechs Protagonisten ihre Ergebnisse der zunächst spöttelnden, im Anschluss allerdings immer stärker überzeugten und vom Enthusiasmus der Referent* innen gepackten Klasse und ihrem Lehrer vorstellen. Und sie haben weit mehr zu erzählen als das, was auch wir als geneigte Leser* innen eigentlich schon längst wissen – denn sie haben Ideen dabei (deren Ausformulierung vor dem Klassenverband den zweiten Teil des Buches darstellt): 1.Antons Idee: Der Tag der Außerirdischen. 2.Linas Idee: Der Zukunftsunterricht. 3.Jans Idee: Die eigene Stimme. 4.Emmas Idee: Der Baum der Entscheidungen. 5.Pauls Idee: Der Club der 2000er. 6.Maries Idee: Die neue Geschichte. Hier werden Nägel mit Köpfen gemacht, indem nicht nur die Problematik bekannt wird, sondern darüber hinausgehend hochspannende, kreative und inspirierende Denkansätze vorgestellt werden, die so in der Form vermutlich noch nicht formuliert worden sind – und die hängen bleiben, noch lange, nachdem man den Deckel des Buches zugeklappt hat. Stilistik Das Cover lässt es zunächst nicht vermuten – doch es handelt sich hier um ein Jugendbuch. Das allerdings auch für Erwachsene mehr als lesenswert ist, lernen sie neben wieder aufgefrischtem Umwelt-Wissen doch auch gleich eine Menge über sich selbst. Außerdem: Wir alle, nicht nur die ganz Jungen, müssen offensichtlich lernen, wie wir mit dem Planeten umzugehen haben – denn sonst wäre unsere Lage eine gänzlich andere. Verfasst haben die beiden Autoren das Werk in einem leicht verständlichen Stil, der durch die Dialoge der Protagonisten dominiert ist und so die Authentizität intensiver Unterhaltungen transportiert. So ist Es ist dein Planet auf der einen Seite sehr zügig lesbar (ich habe vielleicht knapp zwei Stunden gebraucht) – auf der anderen Seite leuchten die Argumentationsstränge unmittelbar ein. Denn sie sind nicht nur inhaltlich, sondern auch stilistisch absolut nachvollziehbar. Das beste Argument nützt nichts, wenn der Adressat es nicht versteht. Untermalt und aufgelockert werden die Diskussionen der jugendlichen Figuren durch zahlreiche verspielte Zeichnungen, die mal aktuelle die Klimaerwärmung in tabellarischer Form oder andere informative Grafiken, mal philosophisch-ethische Motive oder auch Weltmodelle darstellen. Die Aufmachung des Werkes lädt zum Verweilen, zum Stöbern ein und erfreut das künstlerische Auge. Über das Buch hinaus “[…] Und passt gut auf den Planeten auf.” Mit dieser Aufforderung, mit dieser Bitte werden wir aus dem kurzweiligen Buch entlassen. Doch hier ist noch lange nicht Schluss. Im Gegenteil: Es geht erst richtig los. Wir finden ein paar Blankoblätter vor, die uns einladen, unseren persönlichen “Irrsinn” – also, was wir an der himmelschreiend furchtbaren Umweltproblematik besonders paradox, ironisch und absolut nicht verständlich finden, niederzuschreiben. Um uns gleich auf der nächsten Seite dazu anzuregen, es den Protagonisten gleichzutun und eine Lösung, eine Idee zu entwickeln, wie man diesem speziellen Irrsinn beikommen kann. Und dann sollen wir unsere neue Geschichte schreiben – wie wir auf die Welt blicken, wie wir uns verorten, was wir machen möchten – unabhängig von dem, was andere, was Autoritäten von uns erwarten und fordern. Denn jetzt sind wir gefordert. Und weil Es ist dein Planet im Zeichen der modernen Medien und für die technikaffine Generation geschrieben wurde, geht es auch im Netz weiter: Auf ideengegendenirrsinn.de können wir Leser* innen nützliche Zusatzinformationen für alle im Buch behandelten Themen finden, mit den Autoren kommunizieren und über aktuelle Entwicklungen im Umweltbereich auf dem Laufenden gehalten werden. Fazit: Kaufen oder nicht kaufen? Angesichts der Fülle von Ideen, Gedanken und Inspiration können die 10 €, die das Buch kostet, nicht falsch investiert sein. Denn wir werden animiert, uns aus unserem Ruhesessel der mentalen Bequemlichkeit zu erheben, uns mit der Wahrheit zu konfrontieren und unsere Lehren aus ihr zu ziehen – so unbequem sie auch sein mögen. Wir erhalten eine neue Perspektive auf die Welt und uns selbst, die wir auf ihr Leben und sie Schritt für Schritt zerstören. Wir sehen die Problematik aus der Sicht ihrer zukünftigen Bezwinger* innen und lernen, dass wir die Angst ablegen und in Mut verwandeln müssen, um in der Bewältigung der Umweltprobleme erfolgreich sein zu können. Und auch für den Einsatz im unterrichtlichen Kontext ist dieses Buch mehr als prädestiniert, sind die Helden doch aufgrund ihres Alters und vor allem ihrer Typenvielfalt Identifikationsfiguren für die klimaerwärmungs-geplagten Heranwachsenden unserer Gesellschaft. Es ist dein Planet ist eine der wertvollsten literarischen Ausarbeitungen zur Umweltproblematik des vergangenen Jahres. Direkt am Puls der Zeit, direkt am Puls der Betroffenen, direkt am Puls derer, die etwas ändern können, bevor es zu spät ist. Ein wertvolles Buch – nicht nur für die Zielgruppe, sondern weit darüber hinausgehend. Und – worauf wartest du? Falls ihr nun interessiert seid und einmal in das Buch hineinschnuppern möchtet, findet ihr hier eine kostenlose Leseprobe: Es ist dein Planet – Leseprobe. * Für die Rezension wurde mir ein Exemplar vom Heyne fliegt-Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen herzlichen Dank dafür!

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Aufmachung: Das Cover finde ich ganz nett. Es erregt auf jeden Fall Aufmerksamkeit, obwohl es schlicht gehalten ist. Und es passt auch sowohl zum Inhalt als auch zum Titel. Die Kapitel sind alle kurz. Meine Meinung: Als "Es ist dein Planet" angekommen ist, wollte ich eigentlich "nur mal kurz reingucken", weil ich mir die Illustrationen anschauen wollte, aber total unerwartet hatte ich schon nach kurzer Zeit die ersten 50 Seiten gelesen und konnte auch nur schwer wieder aufhören, so gut hat mir das Buch gefallen. Und das zieht sich über das ganze Buch (schade, dass es so kurz ist). Bei dem Buch handelt es sich jetzt nicht (logischerweise) um irgendein Actionreiches, aber das braucht es ja auch nicht, um spannend zu sein. Es geht, wie schon am Titel zu erkennen ist, schlichtweg um Umweltprobleme, wie diese die Zukunft der Erde und deren Lebewesen beeinflussen, was die Menschen damit zu tun haben, und was man dagegen unternehmen kann. Dabei ist "Es ist dein Planet" nicht irgendein weiteres Buch, dass wissenschaftlich-trocken über die Fakten berichtet, sondern ein Buch, das speziell an Jüngere gerichtet ist, um die Probleme, die ja wirklich existent sind, auch wenn insbesondere der Klimawandel, der auch hier sozusagen die "Hauptrolle" spielt", immer wieder kleingeredet oder sogar verleugnet wird, anschaulich zu erklären. Die Hauptintention des Buches ist also, Jugendliche und Kinder auf das Thema aufmerksam zu machen und sie dazu zu bewegen, sich damit auch weiterhin zu beschäftigen. Meiner Meinung nach ist es den Autoren auch wirklich gut gelungen, das Thema anschaulich und gut verständlich, aber auch unterhaltsam zu erklären. Zum Einen liegt es an den wirklich liebevollen Illustrationen, die mir auch als "ältere" Jugendliche gut gefallen haben. Obwohl in dem Buch also Bilder drin sind, ist es auf keinen Fall ein Kinderbuch. Ich würde sogar sagen, so mancher Erwachsene (wie beispielsweise diejenigen, die den Umweltschutz für Blödsinn erklären) sollte dieses Buch auch mal lesen, damit hoffentlich auch dessen Augen mal geöffnet werden. Vielleicht helfen da Zeichnungen. Zum Anderen sind aber auch die Protagonisten allesamt unterschiedlich und etwas Besonderes. Für jeden "Typ" Teenager/Kind/wasauchimmer ist etwas dabei: die Streberin, die Schüchterne, der Alien-Freak und der Ist-mir-alles-egal-Typ beispielsweise. Damit ist also sichergestellt, dass man sich als Leser auf jeden Fall in einen der Charaktere hineinversetzen und somit selbstverständlich auch das Thema besser verstehen kann. Außerdem zeigt das natürlich, dass jeder von Umweltproblemen betroffen ist und deshalb auch jeder etwas dagegen unternehmen sollte. Schließlich haben wir nur diesen einen Planeten und wenn wir ihn zerstören, zerstören wir uns. Und im Moment zerstören wir die Erde. Was mir jedoch am besten an "Es ist dein Planet" gefallen hat, ist, dass das Buch wirklich darauf angelegt ist, zum Nachdenken anzuregen. Nicht nur die Charaktere und die Illustrationen verdeutlichen das, sondern auch der explizite Aufruf am Ende dazu, sich selber Gedanken zu machen ("Dein Irrsinn" usw.). Das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Fazit: "Es ist dein Planet" ist ein wirklich schönes Buch, das Umweltprobleme und Umweltschutz nicht nur Kindern und Jugendlichen näher aufzeigt und verständlich erklärt, sondern mit Sicherheit auch dem einen oder anderen Erwachsenen die Augen öffnen kann und definitiv zum Nachdenken anregt. Ein absolut tolles Buch und ein absolutes Must-Read. ♥ 5/5 Lesehasen.

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Alles in Allem hat mir das Buch jedoch gute Lösungen oder Ideenvorschläge gemacht, die man so zum Beispiel direkt umsetzen könnte. Auch die Probleme, die aufgezeigt wurden, sind durchaus richtig und relevant, für meinen Geschmack jedoch teilweise zu "aggressiv" oder auch provokativ. Denn nicht nur die Eltern zerstören die Zukunft, auch die Kinder selber, nur das sie dies vermutlich so gar nicht wahrnehmen- erst im Verlauf des Buches. Schade jedoch fand ich, dass mir das Alter der Kids unpassend erschien. Es wirkte alles sehr kindlich, wobei das Thema und die Art des Schreibstils so gar nicht kindgerecht ist. Ich empfehle daher das Buch denjenigen, die sich in gewisser Weise mit dieser Materie Umwelt und Umweltschutz beschäftigen oder sich dafür interessieren und segmentieren können, was sachlich richtig oder falsch ist. Genauso wie man zwischen den einzelnen Eben der Lösungen unterscheiden sollte, was Sinn macht und was nicht. Da es für mich eher ein erwachsenen Buch ist, würde ich es Jugendlichen und Kindern eher weniger empfehlen, da man schnell zu voreiligen Schlüssen wie (nur die Politiker oder Wirtschaftsteilnehmer sind schuld) kommen könnte.

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Ich fand das Buch super interessant und auch die rangehensweise dieses Buches fand ich wirklich interessant. Ich würde dieses Buch definitiv als Schullektüre für solche Projekte empfehlen. Nur bei einer Idee war es selbst für mich schwierig den genauen Grundgedanken der Idee zu verstehen. Aber ich fand es gut, dass alles auch mit Bildern dargestellt wurde. So konnte man sich, dass ganze sehr gut vorstellen. Auf jeden Fall ein sehr tolles Buch, dass bei Umweltprojekten in Schulen nicht fehlen darf. Aber auch für Erwachsene, die sich etwas für die Umwelt einsetzen wollen :)

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Die letzte Woche vor den Sommerferien besteht aus einer Projektwoche zum Thema “Umweltprobleme”. Die Schüler der 7c sollen sich in verschiedenen Arbeitsgruppen wie “Mehr Bio in der Schulmensa”, “Energiesparen – zu Hause und in der Schule” oder etwa “Forschungsexpedition” Gedanken um die Umwelt machen, denn – das weiß ja jeder – dies sind Themen, die jeden einzelnen betreffen. Der Klassenlehrer Herr Riesling, von den Schülern Riesel genannt, ist gerade dabei, den Schülern die Bedeutung der Umwelt und die Notwendigkeit des Eingreifens zu erklären, als ein “Pfff” ertönt. Natürlich war es wieder einmal Paul, der gelangweilt mit den Schultern zuckt. Es folgt eine kleine Auseinandersetzung zwischen Paul und Riesel, die vollkommen unterschiedlicher Auffassungen sind. Während Paul meint, die Erwachsenen hätten alles vermasselt, hätten sie doch mit den zubetonierten Landschaften und den Meeren voller Müll den Planeten und somit auch die Zukunft der nächsten Generationen zerstört, weswegen er keineswegs dafür verantwortlich sei, den Planeten zu retten, findet Riesel, dass Paul es sich hier zu einfach mache. Da Paul nicht von seiner Meinung rückt, fasst Riesel einen Entschluss: Paul soll eine eigene Arbeitsgruppe bilden, in der er sich Lösungen für den ganzen “Irrsinn” den die Erwachsenen verursacht haben, ausdenken soll – wenn ihm überhaupt irgendetwas einfällt. Ende der Woche soll er der ganzen Klasse dann seine Ergebnisse vorstellen. Doch was der Riesel nicht erwartet hätte ist, dass sich noch weitere Schülerinnen und Schüler für “Pauls Gruppe” eintragen. Lina weiß schon von ihren Eltern sehr viel über die Umwelt und geht mit ihnen sogar auf Demonstrationen, weswegen sie in dieser Gruppe nach Lösungen für diese ganzen Probleme suchen will. Anton hingegen hat sich nur für diese Gruppe entschieden, weil Paul das Wort “Planet” ausgesprochen hat. Und er weiß so ziemlich alles über Planeten. Ganz im Gegensatz zu Jan, der sich nur für Fußball interessiert und sich nur noch in diese Gruppe eintragen konnte, weil alle anderen bereits ganz belegt waren, hat sich die modeliebende Emma entschlossen, der für sie am wenigsten anstrengenden Gruppe beizutreten, in der sie auch nicht in einem Park Frösche im Schlamm beobachten und zählen muss. Und Marie? Von ihr weiß kaum jemand etwas, weil sie fast nie spricht, sondern immer pausenlos zeichnet. Jedenfalls isst sie in der Schulmensa kein Fleisch und hat einen Kater Zuhause. Wegen der ganzen “Irren”, die die Gruppe bilden, hat sie schnell ihren Namen weg: Die Irrengruppe. Doch ist ihre Aufgabe doch schwieriger als gedacht. Wie soll man Lösungen auf derart schwierige und ungreifbare Probleme finden? Um dem näher zu kommen, beschließen sie, dass jeder seinen ganz persönlichen Irrsinn auf einen Zettel schreibt, sodass sie nacheinander vorstellen können, was in ihren Augen das eigentliche Problem ist. Die Gruppenmitglieder haben hier ganz unterschiedliche Ansätze, die sie den anderen näher bringen wollen. Aber als sie damit fertig sind ist es auch schon fast Zeit für die Präsentation in der Klasse. Schnell müssen Ideen her, die die anderen auch noch überzeugen können – schließlich wäre es sonst vollkommen peinlich. Doch wie kann man das anstellen? Wie kann man den anderen vermitteln, was zu tun ist, ohne dabei die immer gleichen Tipps wie “Verbraucht weniger Strom!”, “Esst weniger Fleisch!”, “Fahrt weniger Auto!”, “Produziert weniger Müll!” oder “Verschwendet weniger Wasser!” abzuspulen, die eh jeder kennt und nicht schon wieder hören möchte? Dadurch, dass die Gruppenmitglieder unterschiedliche Sichten auf das Thema Umweltschutz haben, diskutieren sie viel, was das Ganze auf der einen Seite sehr lebendig macht, auf der anderen Seite aber auch die Probleme beim Finden von Lösungen sehr veranschaulicht. Das Buch ist sehr ansprechend aufgemacht: Da Marie andauernd zeichnet, finden sich immer wieder ihre Bilder in dem Buch – ihre Karikaturen sind sehr gut gelungen und lockern den gesamten Text, der sprachlich sowieso schon sehr simpel und verständlich gehalten ist, auf. Mir gefällt ausgesprochen gut, wie abwechslungsreich der Leser auf verschiedene Themenbereiche gestoßen wird. Steckbriefe von Planeten, tolle Tabellen und Diagramme und am Ende auch eine Powerpoint-Präsentation (tolle Idee!) lassen keine Langeweile aufkommen. man hat fast immer etwas zu schauen, aber auch die Textpassagen sind sehr packend. Auch wenn das Buch für jüngere Leser gedacht ist, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, sodass ich es sehr schnell durchgelesen hatte. Die vorgestellten Ideen gegen den Irrsinn sind realistisch und nicht die typischen Du-darfst-dies-nicht- Du-sollst-das-tun- Sätze. Darüber hinaus wird der Leser dazu angehalten, selber seinen Irrsinn und seine Lösung zu finden und aufzuschreiben- dafür sind im Buch bestimmte Seiten vorgesehen; man kann aber auch auf dem Blog zum Buch mitdiskutieren, Ideen sammeln und noch mehr Anregungen finden. Das Autorenduo möchte mit diesem Buch den Blick junger Leser auf die Zukunft lenken und dabei zum Mit- und Weiterdenken anregen, zu hinterfragen und sich zu engagieren. Sascha Mamczak studierte Politische Wissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Öffentliches Recht, Martina Vogl studierte Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte. Ich kann dieses wunderbare Buch besonders jungen Lesern empfehlen, die einen verständlichen und abwechslungsreichen Einstieg in die Thematik wollen, oder aber auf bereits vorhandenem Wissen aufbauen möchten. Dieses Buch würde sich auch definitiv als Schullektüre eignen und vermittelt jungen Lesern wohlmöglich besser als ein Klassiker, dass etwas getan werden muss und kann und auch, wie dies funktioniert. Von mir also eine klare Leseempfehlung!

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Meinung: Dieses Buch habe ich ebenfalls übers Bloggerportal bekommen, habe es angefragt nachdem ich das Video von Agathe (KLICK) gesehen habe. Und da ich dachte "Boah, ja genau meins" Als ich es anfing zu lesen war ich komplett durch. Man denkt nachtürlich erstmal das es eine Ansammlung von Ideen ist um die Erde zu retten. Es geht aber um eine Schulklasse die eine Projektwoche zum Thema "Wir tun was für die Umwelt" machen. Und diese Ideen gegen den Irrsinn (wie es liebevoll in diesem Buch genannt wird) sind nichtmal so abstrakt. Kinder bzw Jugendliche denken nämlich ganz anders über die Rettung der Umwelt und wie die Erwachsenen unsere Erde schon kaputt gemacht haben. Die Ideen und Aspekte machen einen geistig teilweise so fertig das man nach nur 1-2 Kapiteln dasitzt und ziemlich lange darüber nachdenkt. Fazit: Unbedingt lesen, auch für Schulklassen sehr genial geeignet. Regt unglaublich zum denken an und man sollte sich das ganze wirklich mal durch den kopf gehen lassen Wer lust bekommen hat es zu kaufen kann entweder beim Verlag oder bei Amazon kaufen.

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